Blog!
Im vorbeigehen treffe ich auf eine junge Dame mit dem Namen Amanda. Sie hat soeben die Präsentation meiner Arbeit in der Jugendsektion mitgehört, sie ist bewegt, erschüttert, leise Verzweiflung spielt mir aus ihr entgegen. Sie fragt sich, was ihr Leben ihr hier gebracht hat, mit der Entscheidung ins YIP Jahr zu gehen, mit der Unterhaltung über Dornach, die Anthroposophie, über all das, was passieren muss, in der Welt! Sie befindet sich ganz aufgewühlt an der Stelle im Leben, die so schmerzhaft sein kann. Sie will sich verstecken, sie will lieber wieder zurück, in die Welt der Schulzeit, der Geborgenheit, sie ist wie ein scheues Tier, das ihre Schönheit noch nicht ganz entdeckt hat, und dass vor jedem Strahl des Lichtes, was aus seinen eigenen Augen strahlt, erschrickt und zurückweicht.
Ich sehe viel in ihr, dass ich auch bin, oder war. Die Frage, warum hat mich mein Leben hier hingebracht, sie ist mir so bekannt, sie ist mir ein Begleiter seit mehreren Jahren, immer wieder kommt sie auf, wenn ich sie nicht hören will, oder schleicht leise heran, wenn ich sie nicht beantworten kann. Aber so ist sie, diese Frage. Und so ist sie genau die Aufgabe, die wir haben, in unseren Jugendjahren!
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Monday, September 15, 2008
Wednesday, September 03, 2008
Realidad....Verkligheten...
Am Sonntag gehts es wieder gen Basel nach Hause, ein Zuhause, das mich freut!
Viel ist geschehen, viel ruhiges, viel Schönes, viel hier in Schweden, viel in mir! Und es wird neu, zuhause zu sein, in der mitte, in Idem, in der Jugendsektion ganz auf eigenen Füssen. Connect ruft. Gestern habe ich die Klasse in der Kristofferskolan in Stockholm-Bromma besucht. Tolle Menschen, strahlende Augen, wache Köpfe, sie sind dabei!!!
Die nächsten Schritte sind ab Montag dran, offizielles Schriftkonzept über Connect, Einladung, Fundraising, und unser riesen Umstülpungsversuch, das Catering nicht über das Speisehaus am Goethanum gehen zu lassen, sondern extern, damit man endlich einmal das Essen auf einer Connect/Jugendsektions Tagung geniessen kann!!! (Wir wären damit die ersten!!!) Das wird der grösste Kostenpunkt. Wir hoffen dafür bei Workshopleitern und Sprechern finanziell zu reduzieren.
Ich vermisse mein Fahrrad. Hier in Järna ist es so schön und wäre so genial zum radeln, das nächste mal muss ich eins organisieren! Es macht solch einen unterschied seine Beine einmal am Tag wirklich bewegt zu haben, ich muss dringend nächste Woche aufholen, zwei Wochen ohne Velo wettmachen...ich hoffe bei euch in Basel scheint die Sonne!! Mein Widget sagt ja!!
Also,
Vi ses...hej do!!
Viel ist geschehen, viel ruhiges, viel Schönes, viel hier in Schweden, viel in mir! Und es wird neu, zuhause zu sein, in der mitte, in Idem, in der Jugendsektion ganz auf eigenen Füssen. Connect ruft. Gestern habe ich die Klasse in der Kristofferskolan in Stockholm-Bromma besucht. Tolle Menschen, strahlende Augen, wache Köpfe, sie sind dabei!!!
Die nächsten Schritte sind ab Montag dran, offizielles Schriftkonzept über Connect, Einladung, Fundraising, und unser riesen Umstülpungsversuch, das Catering nicht über das Speisehaus am Goethanum gehen zu lassen, sondern extern, damit man endlich einmal das Essen auf einer Connect/Jugendsektions Tagung geniessen kann!!! (Wir wären damit die ersten!!!) Das wird der grösste Kostenpunkt. Wir hoffen dafür bei Workshopleitern und Sprechern finanziell zu reduzieren.
Ich vermisse mein Fahrrad. Hier in Järna ist es so schön und wäre so genial zum radeln, das nächste mal muss ich eins organisieren! Es macht solch einen unterschied seine Beine einmal am Tag wirklich bewegt zu haben, ich muss dringend nächste Woche aufholen, zwei Wochen ohne Velo wettmachen...ich hoffe bei euch in Basel scheint die Sonne!! Mein Widget sagt ja!!
Also,
Vi ses...hej do!!
Monday, September 01, 2008
Fünf Minuten bis zur Schwedisch Stunde,
schnell ein Traum:
Name geändert, von Katharina zur Kåtharina, der Beamte stempelt noch das Papier und bedankt sich,
dass ich nun auch Schwedische Bürgerin bin.
Am Morgen schenkt mir jemand eine schwedische Papierflagge, die ich in die Haare stecke, und die da bleibt.
Muss los...
schnell ein Traum:
Name geändert, von Katharina zur Kåtharina, der Beamte stempelt noch das Papier und bedankt sich,
dass ich nun auch Schwedische Bürgerin bin.
Am Morgen schenkt mir jemand eine schwedische Papierflagge, die ich in die Haare stecke, und die da bleibt.
Muss los...
Friday, August 29, 2008
Drömmen-der Traum
...und die einzigen Geräusche im ganzen Apartment waren das leise Summen der Waschmaschine im Bad, das Ticken der Küchenuhr, das zarte Kribbeln des Champagners in zwei Kelchen und das Knistern der Zigaretten, als sich die Glut an ihnen entlang frass. Am einen Ende des Küchentisches hielt ihre Hand eine dieser Zigaretten, ihre nackte Hand am nackten Arm, der zur nackten Schulter wurde an ihrem nackten Körper.
Um die Schultern war ihr kalt, die Haut ihrer Brüste war angespannt zu zwei Spitzen. Der Champagner war einfach zu trinken, fast zu einfach. Ihr nasses Haar zusammengedreht in einem Baumwolltuch. Ihr gegenüber, mit schwarzen Händen, nackt, hielt er den Kelch mit Goldenen Bläschen. Der Aschenbecher als Treffpunkt, die Gedanken in Vergangenem und Gewissem, in Privatem und im Glück der Wahrhaftigkeit...Stunden lang, das Verständnis wachsend für einander, das Kennenlernen im Moment, Anziehung, Lachen, über die Menschen, über das sein, über das alles, was so ist, und einfach irgendwann nur amüsant ist, weil es so ist, wie es nun mal ist!...
En dröm!
Was ein Traum!
Um die Schultern war ihr kalt, die Haut ihrer Brüste war angespannt zu zwei Spitzen. Der Champagner war einfach zu trinken, fast zu einfach. Ihr nasses Haar zusammengedreht in einem Baumwolltuch. Ihr gegenüber, mit schwarzen Händen, nackt, hielt er den Kelch mit Goldenen Bläschen. Der Aschenbecher als Treffpunkt, die Gedanken in Vergangenem und Gewissem, in Privatem und im Glück der Wahrhaftigkeit...Stunden lang, das Verständnis wachsend für einander, das Kennenlernen im Moment, Anziehung, Lachen, über die Menschen, über das sein, über das alles, was so ist, und einfach irgendwann nur amüsant ist, weil es so ist, wie es nun mal ist!...
En dröm!
Was ein Traum!
Wednesday, August 27, 2008
Draussen sein, es macht Hunger, es macht glücklich, es lässt die Zeit um einiges schneller vergehen. Heute war ich mal wieder viel draussen. Mit Rebecca am morgen, wir haben Wäsche gewaschen und aufgehängt. Sie kann mit ihren drei Käse hoch schon einiges an Wäsche aus der Maschine holen und ausschütteln. Aufhängen muss ich dann aber noch.
Ein Mensch von hier hat doch glatt gefragt ob sie meine sei, und irgendwie hätte ich es schön gefunden ja zu sagen.
Connect formt sich.
Ich hab ein bisschen das Problem, dass ich sehr allein daran herum denke, und es muss unbedingt aufs Papier. Aber, was ist das Thema, was ist die Vision, die ich tragen kann, die aber von der alten nicht so weit abweicht, dass wir den Namen ändern müssen? Reinoud hat gestern in seinem YIP Vortrag die Fahrrad Geschichte wieder erzählt, die den Lernprozess, die Spezifizierung, beschreibt, der/die einen aus dem großen Kontext holt und in den kleinen hinein bringt. Wenn man dann spezifisch ist, also z.B. das Fahrrad fahren gelernt hat, dabei aber alles andere sein lassen musste, muss man sich erinnern, WARUM man das Fahrradfahren überhaupt lernen wollte, um das Gelernte nun wieder in den großen Kontext zurück zu speisen.
Darauf beruht die alte Form von Connect, die Workshopthemen, die Sprecher, folgen alle diesem Schema.
Nun gibt es eine zweite Sache, die da hineinpasst, in die Spezifizierung und Wiedervereinigung mit dem großen Ganzen:
Unser Wachstumsprozess als Kinder ins Erwachsenen Alter. Wir sind vorallem in der Schulzeit ganz daruaf konzentriert, uns selbst zu entwickeln, zu lernen, wir selbst zu werden. Hier findet also diese Zuspitzung statt. Am Ende unserer Schulzeit stehen wir da, als fertige Menschen, bereit, Großes zu beginnen. Wir haben also alles gelernt, was uns die Schule geben konnte. Nun müssen wir es in die Welt einbringen.
Auf der Connect Tagung kommen also junge Menschen zusammen, die genau an diesem Punkt in ihrem Leben stehen, am Ende ihrer Schulzeit, kurz davor, in die Welt zu gehen. Das soll Connect unterstreichen, in dem die 12.Klässler die Gelegenheit bekommen, sich als Experten zu erleben, als Experten dessen, was sie sich erarbeitet haben, in ihrer Schulzeit. Hier ist ein gutes Beispiel ihre Jahresarbeit oder ihr 12. Klass-Projekt.
Dies soll auf Connect im Fokus stehen.
Gleichzeitig müssen wir aber nicht vergessen, dass der Schritt nach Vorne ansteht, in die Welt, mit all den Herausforderungen, Entscheidungen, Neuheiten. Hier wollen wir vielleicht Sprecher einladen, die Jugendliche inspirieren können. Es ist noch nicht sicher wie, wen, welche Themen...aber es sollte die Augen öffnen dafür, was es in der Welt zu tun gibt, was wir für Möglichkeiten mitbringen, wenn wir sie nur in uns erkennen. Wie Reinoud gestern Abend sagte, der Mensch hat das Fliegen gelernt, hat gelernt ein Flugzeug zu bauen, hat sich entschlossen dafür und es umgesetzt. Demnach können wir wahrscheinlich als Menschen fast alles tun, wenn wir uns nur dafür entscheiden!!
Ich habe Reinoud als Sprecher für Connect eingeladen. Ich hoffe er hat Zeit.
So, jetzt muss ich an die Arbeit und die oben angetasteten Gedanken und Ideen in ein Konzept bringen.
Dann wird heut Abend noch ein "Firepit" gebaut, ein Loch, in dem wir morgen mit erhitzen Steinen das Abendessen zubereiten, und mein Apfelkompott muss noch abgefüllt werden und eingefroren werden...
Dann wäre es noch gut ich buchte einen Flug nach hause, muss aber noch mit Menschen hier besprechen wann genau und mich mit mir hinsetzen und durchdringen, was ich will, wirklich will, was richtig ist, was dran ist...
Wenn der Mensch sich zu etwas entscheidet ist eben alles möglich!!!
Ein Mensch von hier hat doch glatt gefragt ob sie meine sei, und irgendwie hätte ich es schön gefunden ja zu sagen.
Connect formt sich.
Ich hab ein bisschen das Problem, dass ich sehr allein daran herum denke, und es muss unbedingt aufs Papier. Aber, was ist das Thema, was ist die Vision, die ich tragen kann, die aber von der alten nicht so weit abweicht, dass wir den Namen ändern müssen? Reinoud hat gestern in seinem YIP Vortrag die Fahrrad Geschichte wieder erzählt, die den Lernprozess, die Spezifizierung, beschreibt, der/die einen aus dem großen Kontext holt und in den kleinen hinein bringt. Wenn man dann spezifisch ist, also z.B. das Fahrrad fahren gelernt hat, dabei aber alles andere sein lassen musste, muss man sich erinnern, WARUM man das Fahrradfahren überhaupt lernen wollte, um das Gelernte nun wieder in den großen Kontext zurück zu speisen.
Darauf beruht die alte Form von Connect, die Workshopthemen, die Sprecher, folgen alle diesem Schema.
Nun gibt es eine zweite Sache, die da hineinpasst, in die Spezifizierung und Wiedervereinigung mit dem großen Ganzen:
Unser Wachstumsprozess als Kinder ins Erwachsenen Alter. Wir sind vorallem in der Schulzeit ganz daruaf konzentriert, uns selbst zu entwickeln, zu lernen, wir selbst zu werden. Hier findet also diese Zuspitzung statt. Am Ende unserer Schulzeit stehen wir da, als fertige Menschen, bereit, Großes zu beginnen. Wir haben also alles gelernt, was uns die Schule geben konnte. Nun müssen wir es in die Welt einbringen.
Auf der Connect Tagung kommen also junge Menschen zusammen, die genau an diesem Punkt in ihrem Leben stehen, am Ende ihrer Schulzeit, kurz davor, in die Welt zu gehen. Das soll Connect unterstreichen, in dem die 12.Klässler die Gelegenheit bekommen, sich als Experten zu erleben, als Experten dessen, was sie sich erarbeitet haben, in ihrer Schulzeit. Hier ist ein gutes Beispiel ihre Jahresarbeit oder ihr 12. Klass-Projekt.
Dies soll auf Connect im Fokus stehen.
Gleichzeitig müssen wir aber nicht vergessen, dass der Schritt nach Vorne ansteht, in die Welt, mit all den Herausforderungen, Entscheidungen, Neuheiten. Hier wollen wir vielleicht Sprecher einladen, die Jugendliche inspirieren können. Es ist noch nicht sicher wie, wen, welche Themen...aber es sollte die Augen öffnen dafür, was es in der Welt zu tun gibt, was wir für Möglichkeiten mitbringen, wenn wir sie nur in uns erkennen. Wie Reinoud gestern Abend sagte, der Mensch hat das Fliegen gelernt, hat gelernt ein Flugzeug zu bauen, hat sich entschlossen dafür und es umgesetzt. Demnach können wir wahrscheinlich als Menschen fast alles tun, wenn wir uns nur dafür entscheiden!!
Ich habe Reinoud als Sprecher für Connect eingeladen. Ich hoffe er hat Zeit.
So, jetzt muss ich an die Arbeit und die oben angetasteten Gedanken und Ideen in ein Konzept bringen.
Dann wird heut Abend noch ein "Firepit" gebaut, ein Loch, in dem wir morgen mit erhitzen Steinen das Abendessen zubereiten, und mein Apfelkompott muss noch abgefüllt werden und eingefroren werden...
Dann wäre es noch gut ich buchte einen Flug nach hause, muss aber noch mit Menschen hier besprechen wann genau und mich mit mir hinsetzen und durchdringen, was ich will, wirklich will, was richtig ist, was dran ist...
Wenn der Mensch sich zu etwas entscheidet ist eben alles möglich!!!
Sunday, August 24, 2008
Angekommen, seit zwei Tagen, in Järna, Schweden. Einem Ort voller junger, interessanter, motivierter Menschen. YIP fängt heute an, und wir erwarten 100 Menschen, 50 von "uns", 50 aus der Ortschaft. Den ganzen Tag gestern habe ich "Bullar" gebacken, echte schwedische Zimtschnecken, und die Schweden haben mir bestätigt, dass sie echt schmecken wie sie sollen. Mit einem Glas Milch sie noch besser. Das habe ich schon von meinem guten Freund Clay aus Kalifornien vor ein paar Jahren gelernt, zu einem frischen Cookie ist ein Glas Milch die beste Begleitung, spät abends, am morgen, bei Regen, am Kamin.
Die Sonne scheint hier heut so stark, dass ich sicher bin, dass wir alle doch noch braun werden. Hoffen wir es mal.
Heute nachmittag um 3 werden dann 100 Zimtschnecken und zwei Bleche Kuchen verputzt, meine ersten wirklichen Backversuche, nach denen ich mich jetzt nicht nur Köchin-aus-Liebe sondern auch noch Bäckerin nennen kann.
Am frühen Morgen habe ich schon Popcorn gemacht, mit Fynn und Rebecca, meinen beiden jüngsten Freunden hier. Sie fragten mich als ich ankam, ob ich nun auch hierher ziehen würde. Die beiden sind nicht die Einzigen, die mir diese Frage stellen. Es wäre auch absolut möglich. Ich habe quasi ein Jobangebot, ich habe ein Zuhause, alle meine Jugendsektionskollegen sind hier, wir wären ein eingespieltes Team, ich würde eine tolle neue Sprache lernen und all die wunderbaren Menschen um mich herum jeden Tag geniessen können.
Trotzdem kommt es für mich nicht in Frage.
DIe Jugendsektion in Dornach ist grade mein Ort, geworden.
Idem in Basel ist mein Platz!
Das Unternehmen Mitte hat noch etwas für mich, was ich noch erreichen muss.
Danach, sehen wir weiter.
Die Sonne scheint hier heut so stark, dass ich sicher bin, dass wir alle doch noch braun werden. Hoffen wir es mal.
Heute nachmittag um 3 werden dann 100 Zimtschnecken und zwei Bleche Kuchen verputzt, meine ersten wirklichen Backversuche, nach denen ich mich jetzt nicht nur Köchin-aus-Liebe sondern auch noch Bäckerin nennen kann.
Am frühen Morgen habe ich schon Popcorn gemacht, mit Fynn und Rebecca, meinen beiden jüngsten Freunden hier. Sie fragten mich als ich ankam, ob ich nun auch hierher ziehen würde. Die beiden sind nicht die Einzigen, die mir diese Frage stellen. Es wäre auch absolut möglich. Ich habe quasi ein Jobangebot, ich habe ein Zuhause, alle meine Jugendsektionskollegen sind hier, wir wären ein eingespieltes Team, ich würde eine tolle neue Sprache lernen und all die wunderbaren Menschen um mich herum jeden Tag geniessen können.
Trotzdem kommt es für mich nicht in Frage.
DIe Jugendsektion in Dornach ist grade mein Ort, geworden.
Idem in Basel ist mein Platz!
Das Unternehmen Mitte hat noch etwas für mich, was ich noch erreichen muss.
Danach, sehen wir weiter.
Friday, August 22, 2008
Am Morgen davor...
In zwei Stunde bin ich auf dem Weg nach Schweden. 20 Kilo auf dem Rücken, 10 auf der Brust...da hab ich mich entschlossen doch nicht zum Flughafen zu trampen, sondern ganz gemütlich den Zug zu nehmen. Ich transportiere da aber nicht nur meine Eitelkeit, im Gegenteil, die Kilos kommen zusammen aus Geschenken (Wein ist eben schwer ;)und teuer in Schweden...als auch Zigaretten ) und Christinas Gepäck, die beim YIP mitmacht und für ein Jahr nach Järna zieht. Meins sind nur die 10 Kilo auf der Brust. Ja, ok, da ist ein wenig Eitelkeit drin...aber es hält sich echt in Grenzen!
Schlafsack und Handtuch ausgeliehen für die Zeit von einem Freund vor Ort...
Ich hoffe noch, dass die 5 Kilo Wollpullis mich nicht erdrücken oder erschwitzen werden, die ich mir um die Hüfte binden werden muss, da ich nur 15 Kilo einchecken darf und 10 Kilo Handgepäck die Obergrenze sind...
Nun ein kleiner Lesetipp, falls einer diesen Blog liest, der diesen Lesetipp noch nicht kennt...
Anna Ottos Lebenszeichen vom Camino, oder auch Jakobsweg.
Siehe:
Die Lebenszeichen der Anna O. (linke Spalte auf meinem Blog ungter "andere.blogs"
Oder klick hier.
Also,auf nach Schweden...
Hej do!!
(heisst Auf Wiedersehen)
In zwei Stunde bin ich auf dem Weg nach Schweden. 20 Kilo auf dem Rücken, 10 auf der Brust...da hab ich mich entschlossen doch nicht zum Flughafen zu trampen, sondern ganz gemütlich den Zug zu nehmen. Ich transportiere da aber nicht nur meine Eitelkeit, im Gegenteil, die Kilos kommen zusammen aus Geschenken (Wein ist eben schwer ;)und teuer in Schweden...als auch Zigaretten ) und Christinas Gepäck, die beim YIP mitmacht und für ein Jahr nach Järna zieht. Meins sind nur die 10 Kilo auf der Brust. Ja, ok, da ist ein wenig Eitelkeit drin...aber es hält sich echt in Grenzen!
Schlafsack und Handtuch ausgeliehen für die Zeit von einem Freund vor Ort...
Ich hoffe noch, dass die 5 Kilo Wollpullis mich nicht erdrücken oder erschwitzen werden, die ich mir um die Hüfte binden werden muss, da ich nur 15 Kilo einchecken darf und 10 Kilo Handgepäck die Obergrenze sind...
Nun ein kleiner Lesetipp, falls einer diesen Blog liest, der diesen Lesetipp noch nicht kennt...
Anna Ottos Lebenszeichen vom Camino, oder auch Jakobsweg.
Siehe:
Die Lebenszeichen der Anna O. (linke Spalte auf meinem Blog ungter "andere.blogs"
Oder klick hier.
Also,auf nach Schweden...
Hej do!!
(heisst Auf Wiedersehen)
Wednesday, August 20, 2008
Berg und Talfahrt, Leben!
Im Rückblick auf meinen Sommer bin ich verwundert, wie das Leben ist und wie es sein kann, wie es sich gestaltet und vor allem warum?
In Schweizerdeutsch gibt es diesen wunderbaren Ausdruck: "Ich komm nicht draus". So ist es bei mir grad, wenn ich meine innerliche Verfassung dieses Sommers, und Frühlings anschaue. Also Gesund kann das nicht sein, und trotzdem scheint es ganz normal, dass es einem wirklich dreckig gehen kann, so sehr, dass man nicht mehr aufstehen will (nicht weil man sich leid tut, sondern weil es einfach keinen Grund zu geben scheint!!). Und wenn es dann irgendwie doch weitergeht, scheint es auch normal zu sein, dass es einem wieder sehr gut gehen kann, und man sich kaum noch in die Phase der sog. Depression hineinversetzen kann, geschweige denn sich selbst glaubt, dass es mal so war.
Ein kompletter Realitätswechsel war das, diesen Sommer. Von ganz weit unten zu ganz weit oben und im Moment eingependelt irgendwo in der Mitte.
Jedoch scheint es da auch nicht zu verweilen.
Die Mitte ist harmonisch, es ist gut, sich auszuruhen, aber es gibt ein paar Faktoren, vor allem emotionale, die mich auch aus dieser grad errungenen Mitte wieder hinauswerfen, wenn ich mich nicht mit aller Kraft dagegen wehre. Ich muss solchen Dingen aus dem Weg gehen, denn eines weiss ich, obwohl ich nicht mehr genau weiss wie es in der Versenkung der Depression war, wie ich hinkam, und vor allem, wie wieder raus, weiss ich sehr genau, dass ich dort nicht mehr hin will. Es ist Zeitverschwendung und lernen tu' ich dort auch nichts, wenn ich mich nachher noch nicht mal daran erinnere!
Also um alles in der Welt in der Mitte bleiben!!
Loslassen sagt mir meine Freundin immer wieder. Alles kommt mit dem Loslassen. Die Mitte ist auch nur möglich, wenn man alle Fäden, die einen so umziehen wollen, abschneidet, loslässt, auflöst.
Puuuhh! Dann werd ich das mal versuchen.
Im Herzen loslassen!!!
Im Rückblick auf meinen Sommer bin ich verwundert, wie das Leben ist und wie es sein kann, wie es sich gestaltet und vor allem warum?
In Schweizerdeutsch gibt es diesen wunderbaren Ausdruck: "Ich komm nicht draus". So ist es bei mir grad, wenn ich meine innerliche Verfassung dieses Sommers, und Frühlings anschaue. Also Gesund kann das nicht sein, und trotzdem scheint es ganz normal, dass es einem wirklich dreckig gehen kann, so sehr, dass man nicht mehr aufstehen will (nicht weil man sich leid tut, sondern weil es einfach keinen Grund zu geben scheint!!). Und wenn es dann irgendwie doch weitergeht, scheint es auch normal zu sein, dass es einem wieder sehr gut gehen kann, und man sich kaum noch in die Phase der sog. Depression hineinversetzen kann, geschweige denn sich selbst glaubt, dass es mal so war.
Ein kompletter Realitätswechsel war das, diesen Sommer. Von ganz weit unten zu ganz weit oben und im Moment eingependelt irgendwo in der Mitte.
Jedoch scheint es da auch nicht zu verweilen.
Die Mitte ist harmonisch, es ist gut, sich auszuruhen, aber es gibt ein paar Faktoren, vor allem emotionale, die mich auch aus dieser grad errungenen Mitte wieder hinauswerfen, wenn ich mich nicht mit aller Kraft dagegen wehre. Ich muss solchen Dingen aus dem Weg gehen, denn eines weiss ich, obwohl ich nicht mehr genau weiss wie es in der Versenkung der Depression war, wie ich hinkam, und vor allem, wie wieder raus, weiss ich sehr genau, dass ich dort nicht mehr hin will. Es ist Zeitverschwendung und lernen tu' ich dort auch nichts, wenn ich mich nachher noch nicht mal daran erinnere!
Also um alles in der Welt in der Mitte bleiben!!
Loslassen sagt mir meine Freundin immer wieder. Alles kommt mit dem Loslassen. Die Mitte ist auch nur möglich, wenn man alle Fäden, die einen so umziehen wollen, abschneidet, loslässt, auflöst.
Puuuhh! Dann werd ich das mal versuchen.
Im Herzen loslassen!!!
Tuesday, August 19, 2008
Ich bin Chinesin!!
So meine heutige Erkenntnis zur Weltlage. Die Welt ist nämlich keine Scheibe, wo nur drauf passt, wen ich gut finde. Ich muss mich der Herausforderung stellen, alle Menschen mit in mein Bewusstsein zu nehmen, mindestens muss ich es versuchen. Das fällt mir bei denen, die sehr weit weg wohnen und sehr anders sind als ich es kennen, am schwersten. Wie kann ich es also schaffen, mir real vor Augen zu holen, dass wenn ich von den Menschen spreche, ich wirklich alle Menschen auf dieser Welt meine. Ich darf sonst keine Allgemeinheiten mehr von mir geben, wenn ich sie nicht wirklich auch zutreffend auf die Allgemeinheit beziehen kann. Die Menschen, das sind wir alle, in den entferntesten Zipfeln der Welt, oder direkt neben mir, und überall dazwischen.
Nun muss ich mich damit abfinden, dass wir alle Menschen sind, auf diesem Planeten, und dass wir dann irgendwo alle gleich sind, und doch total verschieden. Das ganze Konzept birgt eine Spannung, die mich, wenn ich sie nicht annehme, zerreissen kann, die es aber gleichzeitig ist, die alles zusammen hält.
Sonst wäre die Welt nicht rund.
Wenn es Menschen mit Glauben an eine Religion gibt, muss es auch Menschen ohne geben, sonst bekommen der Planet eine Delle. Nicht der materielle Planet auf dem wir stehen, aber bestimmt der, den ich in mir trage, wenn meine Welt keine Scheibe mehr ist. Wenn ich es schaffe mein eigenes Bild von dieser Welt rund zu machen - und Daumen hoch denen, die das können - dann halten all diese Gegensätzlichkeiten der Menschen auf der Welt die Spannung und in der Mitte stehe ich.
Dann kann ich mich irgendwo in alle die da sind hineinversetzen, dann bin ich Ich, aber bin allen anderen so nahe, dass ich sagen kann, ich bin auch Wir!
Und:
Ich bin auch Chinesin!
So meine heutige Erkenntnis zur Weltlage. Die Welt ist nämlich keine Scheibe, wo nur drauf passt, wen ich gut finde. Ich muss mich der Herausforderung stellen, alle Menschen mit in mein Bewusstsein zu nehmen, mindestens muss ich es versuchen. Das fällt mir bei denen, die sehr weit weg wohnen und sehr anders sind als ich es kennen, am schwersten. Wie kann ich es also schaffen, mir real vor Augen zu holen, dass wenn ich von den Menschen spreche, ich wirklich alle Menschen auf dieser Welt meine. Ich darf sonst keine Allgemeinheiten mehr von mir geben, wenn ich sie nicht wirklich auch zutreffend auf die Allgemeinheit beziehen kann. Die Menschen, das sind wir alle, in den entferntesten Zipfeln der Welt, oder direkt neben mir, und überall dazwischen.
Nun muss ich mich damit abfinden, dass wir alle Menschen sind, auf diesem Planeten, und dass wir dann irgendwo alle gleich sind, und doch total verschieden. Das ganze Konzept birgt eine Spannung, die mich, wenn ich sie nicht annehme, zerreissen kann, die es aber gleichzeitig ist, die alles zusammen hält.
Sonst wäre die Welt nicht rund.
Wenn es Menschen mit Glauben an eine Religion gibt, muss es auch Menschen ohne geben, sonst bekommen der Planet eine Delle. Nicht der materielle Planet auf dem wir stehen, aber bestimmt der, den ich in mir trage, wenn meine Welt keine Scheibe mehr ist. Wenn ich es schaffe mein eigenes Bild von dieser Welt rund zu machen - und Daumen hoch denen, die das können - dann halten all diese Gegensätzlichkeiten der Menschen auf der Welt die Spannung und in der Mitte stehe ich.
Dann kann ich mich irgendwo in alle die da sind hineinversetzen, dann bin ich Ich, aber bin allen anderen so nahe, dass ich sagen kann, ich bin auch Wir!
Und:
Ich bin auch Chinesin!
Monday, August 18, 2008
Es gibt Tage da stimmt so viel überein dass alles strahlt.
Die Zeit läuft grade richtig, sodass man alles schafft, was zu schaffen ist, die Menschen freuen sich, dass man da ist, die richtigen schreiben einem schöne Emails, machen einem Komplimente, lachen einen an,
es kommen Überraschungen im rechten Moment, auf der Arbeit ist man ungestresst und deshalb um so beliebter, man fühlt sich wie man sein will, nur das Gute an der Sache ist, man IST es ja!!!
So ein Tag war heute!!
Die Zeit läuft grade richtig, sodass man alles schafft, was zu schaffen ist, die Menschen freuen sich, dass man da ist, die richtigen schreiben einem schöne Emails, machen einem Komplimente, lachen einen an,
es kommen Überraschungen im rechten Moment, auf der Arbeit ist man ungestresst und deshalb um so beliebter, man fühlt sich wie man sein will, nur das Gute an der Sache ist, man IST es ja!!!
So ein Tag war heute!!
Sunday, August 17, 2008
Wolkenbruch aus heiterem Himmel...nochmal...
Der Titel dieses Blogs stellt wirklich nur das heutige meteorische Wetter dar. Es ist genial, wie Basel grad dramatisiert, was Regen oder Sonne heisst. Nichts kommt normal runter heut, es regnet kurz, aber so heftig dass es fast weh tut, und eh man es sich versieht ist die Sonne wieder da und tut so, als sei nichts gewesen.
Heute ist ein besonderer Tag. Meine Mitbewohnerin mag ihn einen Tag des Glücksrades nennen. Er fing bei mir mit einem Traum an, in dem sich viele gestrigen Erlebnisse vermischten, und der schlussendlich wunderbare Bilder von grünen Felsen, Wäldern, Menschen und Gewässern zum tief eintauchen beinhaltete.
So wachte ich auf, nach einer weintrinkerischen Nacht mit Film und Kamerad, ohne Kater (Ja, der Biowein ist schon toll!)
Dann aufs Fahrrad geschwungen und den nächsten Kameraden heut zum Gespräch und zu ein klitze kleines Bisschen arbeitne treffen. Nach dem ersten Wolkenbruch machte ich mich auf den Weg nachhaus, zu Fuss, am Rhein entlang, der heute wunderbar braust und braungrün daher schnellt. Zuhaus die Mitbewohnerin verabschiedet, sie ist nun weg bis ich weg bin, man sieht sich in 3 Wochen wieder...
Es packte mich Bastel- und Aufräumwut und so liess ich mich gehen. Dann der Anruf "Du hast heut abend frei", juchuuuu, entfährt es mir laut, ich bin ja allein zuhause, oh wie schön, ich habe frei, kann also einen Reisenden am Bahnhof abfangen gehen, der sonst hätte draussen schlafen müssen, einen Bekannten einer Freundin. Der darf dann bei mir nächtigen, sturmfrei ist gleich gastfreundlich :) Ausserdem habe ich ja aufgeräumt.
Fotos gemacht habe ich heute auch noch...
Als nächstes gehe ich EMails lesen und siehe da, alle meine wunderbarsten Menschen haben mir irgendetwas geschrieben, heute ist wirklich ein Tag des Glücksrads! Ich lerne einen neuen Satz Schwedisch: Jag önskar dig en god resa till Sverige...schreibt ein Schwedischer Freund.
Es geht mir gut!
Aber über das festival.forum kommt immer noch nichts in Schrift aus mir heraus. Ich habe das gefühl es sei so kostbar, ich könnte es nie beschreiben!
Geduld...
Heute ist ein besonderer Tag. Meine Mitbewohnerin mag ihn einen Tag des Glücksrades nennen. Er fing bei mir mit einem Traum an, in dem sich viele gestrigen Erlebnisse vermischten, und der schlussendlich wunderbare Bilder von grünen Felsen, Wäldern, Menschen und Gewässern zum tief eintauchen beinhaltete.
So wachte ich auf, nach einer weintrinkerischen Nacht mit Film und Kamerad, ohne Kater (Ja, der Biowein ist schon toll!)
Dann aufs Fahrrad geschwungen und den nächsten Kameraden heut zum Gespräch und zu ein klitze kleines Bisschen arbeitne treffen. Nach dem ersten Wolkenbruch machte ich mich auf den Weg nachhaus, zu Fuss, am Rhein entlang, der heute wunderbar braust und braungrün daher schnellt. Zuhaus die Mitbewohnerin verabschiedet, sie ist nun weg bis ich weg bin, man sieht sich in 3 Wochen wieder...
Es packte mich Bastel- und Aufräumwut und so liess ich mich gehen. Dann der Anruf "Du hast heut abend frei", juchuuuu, entfährt es mir laut, ich bin ja allein zuhause, oh wie schön, ich habe frei, kann also einen Reisenden am Bahnhof abfangen gehen, der sonst hätte draussen schlafen müssen, einen Bekannten einer Freundin. Der darf dann bei mir nächtigen, sturmfrei ist gleich gastfreundlich :) Ausserdem habe ich ja aufgeräumt.
Fotos gemacht habe ich heute auch noch...
Als nächstes gehe ich EMails lesen und siehe da, alle meine wunderbarsten Menschen haben mir irgendetwas geschrieben, heute ist wirklich ein Tag des Glücksrads! Ich lerne einen neuen Satz Schwedisch: Jag önskar dig en god resa till Sverige...schreibt ein Schwedischer Freund.
Es geht mir gut!
Aber über das festival.forum kommt immer noch nichts in Schrift aus mir heraus. Ich habe das gefühl es sei so kostbar, ich könnte es nie beschreiben!
Geduld...
Saturday, August 16, 2008
Sagitario
Mein Horoskop in einer Spanischen Frauenzeitschrift vom Anfang bis Mitte August sagt, dass ich einen neuen Weg einschlage, dass es eine Trennung geben sollte, dass ich aber akzeptiert und erfolgreich in der Welt stehe...
Ich sehe viel Wahres darin!
Auf zu neuen Ufern!!!
Ich sehe viel Wahres darin!
Auf zu neuen Ufern!!!
Wednesday, July 30, 2008
Liebe Menschen, die ihr mich über die Zeit immer wieder mit kleinen Kommentaren unterstützt, ich danke euch!
Das festival.forum ist fast vorbei, eine Last also weniger, bzw. schon die Zweite, da vorher, letzte Woche ja auch noch das Initiativ Meeting war.
Das festival beschreibe ich später mal genauer, aber heute will ich schnell sagen, es ist gut, es ist glatt, es ist rund gelaufen.
Ich freue mich über mehr Tiefe beim nächsten Mal...ist das ein deutscher Anspruch?
Ich freue mich über Begegnungen, Überraschungen, besondere Menschen!
Ich freue mich. Obwohl mir der Schlaf fehlt, eine Stunde heute nacht, vier gestern, usw...aber es ist immer wieder deutlich dass andere Dinge auch Kraft geben!
Ab Freitag bin ich für mich da. Ich werde im Cafe Mitte schaffen und ansonsten einen neuen Rhythmus suchen und erlernen. Schwimmen, Freunde, Cafe, Zeitung...
So, nur als kleines Update, es geht mir gut!
Liebe Grüße
Katharina
Das festival.forum ist fast vorbei, eine Last also weniger, bzw. schon die Zweite, da vorher, letzte Woche ja auch noch das Initiativ Meeting war.
Das festival beschreibe ich später mal genauer, aber heute will ich schnell sagen, es ist gut, es ist glatt, es ist rund gelaufen.
Ich freue mich über mehr Tiefe beim nächsten Mal...ist das ein deutscher Anspruch?
Ich freue mich über Begegnungen, Überraschungen, besondere Menschen!
Ich freue mich. Obwohl mir der Schlaf fehlt, eine Stunde heute nacht, vier gestern, usw...aber es ist immer wieder deutlich dass andere Dinge auch Kraft geben!
Ab Freitag bin ich für mich da. Ich werde im Cafe Mitte schaffen und ansonsten einen neuen Rhythmus suchen und erlernen. Schwimmen, Freunde, Cafe, Zeitung...
So, nur als kleines Update, es geht mir gut!
Liebe Grüße
Katharina
Wednesday, July 16, 2008
Manchmal wiegt das Leben tausend Tonnen,
und ich werde zur gewichthebenden Umwälzungsmaschiene,
...anpacken, umsetzen, anpacken, weiter machen, anpacken, aufstehen, schlafen, anpacken, umwälzen, essen?, rennen, anpacken,funktionieren, weiter machen...
Dann gibt es Momente des Innehaltens, wo all das, was durch die Umwälzung an den Rand geschoben wurde, immer höher aufgetürmt (so wie wenn in der Küchenmaschiene der Rührteig zu trocken ist...), vom Rand in die Mitte fällt, auf mich fällt, einfach hereinkippt aus dem blauen Himmel auf meine Schultern.
Dann heisst es entweder irgendwo schwimmen gehen, und am liebsten nicht wieder auftauchen, oder weiter umwälzen, gewichtheben, und nicht klagen, bloss nicht klagen, denn die Gewichte sind die meinen, niemand kann mir wirklich helfen. Wirklich? Quatsch! Ruhe! Nicht drüber nachdenken! ...umwälzen, eins zwei, hau ruck, weiter gehts, anpacken anpacken anpacken...
Wie lange noch?
Wer weiss!
und ich werde zur gewichthebenden Umwälzungsmaschiene,
...anpacken, umsetzen, anpacken, weiter machen, anpacken, aufstehen, schlafen, anpacken, umwälzen, essen?, rennen, anpacken,funktionieren, weiter machen...
Dann gibt es Momente des Innehaltens, wo all das, was durch die Umwälzung an den Rand geschoben wurde, immer höher aufgetürmt (so wie wenn in der Küchenmaschiene der Rührteig zu trocken ist...), vom Rand in die Mitte fällt, auf mich fällt, einfach hereinkippt aus dem blauen Himmel auf meine Schultern.
Dann heisst es entweder irgendwo schwimmen gehen, und am liebsten nicht wieder auftauchen, oder weiter umwälzen, gewichtheben, und nicht klagen, bloss nicht klagen, denn die Gewichte sind die meinen, niemand kann mir wirklich helfen. Wirklich? Quatsch! Ruhe! Nicht drüber nachdenken! ...umwälzen, eins zwei, hau ruck, weiter gehts, anpacken anpacken anpacken...
Wie lange noch?
Wer weiss!
Tuesday, July 01, 2008
Sunday, June 29, 2008
Jetzt gehts lohoos...
Eine Strasse
mit Bäumen,
Aleealealealeeee
wir sind für Deutschland
Allee!
Der letzte Tag der Fussball EM 2008. Deutschland, oder von Könnern auch nur "Schland" genannt spielt. Wir sind stolz dass wir im Finale sind. Wer wir...? Die ganzen Deutschen, die sich für dieses geniale und verrückte, saublöde und spassige Massenereignis begeistert haben und natürlich die Fussballspieler selbst, und ihre Trainer, Kollegen etc.
Aber plötzlich sind wir alle ein wir, sind alle aus einem Pott, sind alle Deutsche, die sich dafür begeistern wollen, sind froh, dies zu sein. Wir sind ne Grupe, ich denke eine Mehrheit sind wir auch, und vergessen leider immer wieder, dass es auch noch die anderen gibt. Ich treffe eben immer wieder diejenigen, denen es etwas unangenehm ist, dass die Deutsche Fussball Mannschaft so gut ist, dass sie nun alle Aufmerksamkeit geniessen können. Man geniert sich Deutscher zu sein. Man findet diese ganzen Nationalmannschaften anstrengend, die Hymnen blöd, den Hype daneben.
Ich glaube aber auch diejenigen sind heimlich stolz. Die Augen glänzen, sie schielen auf den Bildschirm beim Nachbarn, man schaut am nächsten Morgen doch noch wie es ausgegangen ist, aber offiziell "interessiert man sich einfach nicht so dafür..."
Für die einen ist Fussball ein Weg, Nationalität ausleben zu dürfen, für andere ist es grade darum peinlich. Was ist das mit der Identifikation mit diesen Sportlern? Verspüre ich meinen Nationalstolz plötzlich, da meine Nationalität von hunderttausendden zur selben Zeit gefeiert wird? Saugt es mich ein? Habe ich plötzlich Helden mit Deutschlandfahne auf dem Hemd als Vorbilder? Warum jetzt, warum nicht bei der WM? Warum sonst nicht?
Aber darüber wollte ich garnicht schreiben.
Nun ja, jetzt ist der andere Gedanke weg, ich glaub es ging um Sonnetanken am Rheinufer, Sonntag mit Grillen und Freunden...oder so...
Aleealealealeee, heute Abend, alleeee!
Eine Strasse
mit Bäumen,
Aleealealealeeee
wir sind für Deutschland
Allee!
Der letzte Tag der Fussball EM 2008. Deutschland, oder von Könnern auch nur "Schland" genannt spielt. Wir sind stolz dass wir im Finale sind. Wer wir...? Die ganzen Deutschen, die sich für dieses geniale und verrückte, saublöde und spassige Massenereignis begeistert haben und natürlich die Fussballspieler selbst, und ihre Trainer, Kollegen etc.
Aber plötzlich sind wir alle ein wir, sind alle aus einem Pott, sind alle Deutsche, die sich dafür begeistern wollen, sind froh, dies zu sein. Wir sind ne Grupe, ich denke eine Mehrheit sind wir auch, und vergessen leider immer wieder, dass es auch noch die anderen gibt. Ich treffe eben immer wieder diejenigen, denen es etwas unangenehm ist, dass die Deutsche Fussball Mannschaft so gut ist, dass sie nun alle Aufmerksamkeit geniessen können. Man geniert sich Deutscher zu sein. Man findet diese ganzen Nationalmannschaften anstrengend, die Hymnen blöd, den Hype daneben.
Ich glaube aber auch diejenigen sind heimlich stolz. Die Augen glänzen, sie schielen auf den Bildschirm beim Nachbarn, man schaut am nächsten Morgen doch noch wie es ausgegangen ist, aber offiziell "interessiert man sich einfach nicht so dafür..."
Für die einen ist Fussball ein Weg, Nationalität ausleben zu dürfen, für andere ist es grade darum peinlich. Was ist das mit der Identifikation mit diesen Sportlern? Verspüre ich meinen Nationalstolz plötzlich, da meine Nationalität von hunderttausendden zur selben Zeit gefeiert wird? Saugt es mich ein? Habe ich plötzlich Helden mit Deutschlandfahne auf dem Hemd als Vorbilder? Warum jetzt, warum nicht bei der WM? Warum sonst nicht?
Aber darüber wollte ich garnicht schreiben.
Nun ja, jetzt ist der andere Gedanke weg, ich glaub es ging um Sonnetanken am Rheinufer, Sonntag mit Grillen und Freunden...oder so...
Aleealealealeee, heute Abend, alleeee!
Sunday, June 15, 2008
Zwischenstand Wohnungssuche...
Heute habe ich wieder eine Wohnung angesehen. Ich mache das jetzt als Hobby. Obwohl ich einen Favoriten habe (Stichwort Füsslibadewanne), auf dessen Antwort ich seit 2 Wochen warte und weswegen ich quasi grade verrückt werde... Aber es muss weiter gehen. Ich glaube ich habe das mit der Wohnungssuche falsch angepackt. Ich habe gedacht ich mache das so, ich suche, finde die, die mir gefällt, und bewerbe mich, hoffemit ganzem Herzen, und dann gibt es ein Ja oder Nein. Also quasi eins nach dem anderen, loyal, gradeaus, glatt.
Wohnungssuche ist aber so fast unmöglich. Man muss es eher wie Glücksspiel und Tricksen sehen. Hat man eine, die man will, muss man sich natürlich darum bewerben. Aber da ist manchmal nichts zu machen, ausser Papiere einreichen und hoffen. Und nun heisst es weiter machen. Es ist fast so, dass man seine emotionale Bindung an einen Favoriten zurückhalten muss, so tun muss, als wäre es gleichgültig, nicht zu sehr hoffen, sondern mit so viele Karten wie möglich in der Hand spielen, so vielen wie möglich vorallem Zusagen, sich bei allen bewerben, und dann ist es nähmlich alles relativ. Ob jemand absagt oder zusagt ist relativ, denn man hat ja noch mehrere andere in Aussicht. Die Hoffnung auf einen Favoriten war nie sehr gross, sie verteilt sich auf mehrere, so kann man auch nicht sehr enttäuscht werden. Je mehr Favoriten desto weniger Kraft kostet es.
Das ganze gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte treu Wohnung suchen. Eine Wohnung, wenn sie schön ist, is wie ein Ding, in das man sich verliebt. Ja, man muss ja da dann auch wohnen, verdammt. Und ich find es blöd, wenn man sich in so viele wie möglich verlieben muss nur um eine zu kriegen...sehr blöd!!! Und jedes mal, wenn ich wieder eine sehe, in die ich mich verlieben könnte, und jedes mal, wenn ich sie nicht bekomme, ist es ein bisschen wie Schlussmachen. Sehr blöd!!
Ich rätsel daran, was ich genau falsch mache, das das ganze nicht klappt. Bin ich ungerade? Unverständlich? Ungehalten? Ungenau? Ich dachte eigentlich nicht. Ich dachte eigentlich, dass ich jedem, der mich gefragt hat bis jetzt, genua erzählt habe, was ich suche und brauche. Manchmal hatte ich vielleicht viel in Aussicht, aber meistens, wie wir oben sehen, ist das relativ. Viel kann garnichts sein, innerhalb von einem Tag. Aussicht bedeutet auch noch garnichts. Bewerbung auch nicht. Nur Zusage, nur Vertrag, nur bezahlte Miete sind relevant!!
Also, ich habe nichts, und doch schlaf ich jeden Abend irgendwo. Mal bei der Freundin, mal bei dem guten Freund, mal in einer Fabrik von einem Bekannten. Jeden Abend, das muss ich jetzt mal sagen, rettet mich irgendwer, in dem er mir Raum zum schlafen gibt. Jeden Tag verdränge ich es und erst wenn es dunkel wird frage ich mich, wo hin heute?
Das ist ein Fehler, dass ich nichts übergangmässiges für ein paar Wochen habe. Eigentlich hatte ich das auch, bei der Freundin, aber ihre Mitbewohner wollen es nicht mehr. So habe ich alle meine Lösungen erschöpft, alle meine Freunde helfen mir schon, aber bei keinem bleibe ich länger. Es ist immer nur für eine Nacht.
Heute habe ich wieder eine Wohnung angesehen. Ich mache das jetzt als Hobby. Obwohl ich einen Favoriten habe (Stichwort Füsslibadewanne), auf dessen Antwort ich seit 2 Wochen warte und weswegen ich quasi grade verrückt werde... Aber es muss weiter gehen. Ich glaube ich habe das mit der Wohnungssuche falsch angepackt. Ich habe gedacht ich mache das so, ich suche, finde die, die mir gefällt, und bewerbe mich, hoffemit ganzem Herzen, und dann gibt es ein Ja oder Nein. Also quasi eins nach dem anderen, loyal, gradeaus, glatt.
Wohnungssuche ist aber so fast unmöglich. Man muss es eher wie Glücksspiel und Tricksen sehen. Hat man eine, die man will, muss man sich natürlich darum bewerben. Aber da ist manchmal nichts zu machen, ausser Papiere einreichen und hoffen. Und nun heisst es weiter machen. Es ist fast so, dass man seine emotionale Bindung an einen Favoriten zurückhalten muss, so tun muss, als wäre es gleichgültig, nicht zu sehr hoffen, sondern mit so viele Karten wie möglich in der Hand spielen, so vielen wie möglich vorallem Zusagen, sich bei allen bewerben, und dann ist es nähmlich alles relativ. Ob jemand absagt oder zusagt ist relativ, denn man hat ja noch mehrere andere in Aussicht. Die Hoffnung auf einen Favoriten war nie sehr gross, sie verteilt sich auf mehrere, so kann man auch nicht sehr enttäuscht werden. Je mehr Favoriten desto weniger Kraft kostet es.
Das ganze gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte treu Wohnung suchen. Eine Wohnung, wenn sie schön ist, is wie ein Ding, in das man sich verliebt. Ja, man muss ja da dann auch wohnen, verdammt. Und ich find es blöd, wenn man sich in so viele wie möglich verlieben muss nur um eine zu kriegen...sehr blöd!!! Und jedes mal, wenn ich wieder eine sehe, in die ich mich verlieben könnte, und jedes mal, wenn ich sie nicht bekomme, ist es ein bisschen wie Schlussmachen. Sehr blöd!!
Ich rätsel daran, was ich genau falsch mache, das das ganze nicht klappt. Bin ich ungerade? Unverständlich? Ungehalten? Ungenau? Ich dachte eigentlich nicht. Ich dachte eigentlich, dass ich jedem, der mich gefragt hat bis jetzt, genua erzählt habe, was ich suche und brauche. Manchmal hatte ich vielleicht viel in Aussicht, aber meistens, wie wir oben sehen, ist das relativ. Viel kann garnichts sein, innerhalb von einem Tag. Aussicht bedeutet auch noch garnichts. Bewerbung auch nicht. Nur Zusage, nur Vertrag, nur bezahlte Miete sind relevant!!
Also, ich habe nichts, und doch schlaf ich jeden Abend irgendwo. Mal bei der Freundin, mal bei dem guten Freund, mal in einer Fabrik von einem Bekannten. Jeden Abend, das muss ich jetzt mal sagen, rettet mich irgendwer, in dem er mir Raum zum schlafen gibt. Jeden Tag verdränge ich es und erst wenn es dunkel wird frage ich mich, wo hin heute?
Das ist ein Fehler, dass ich nichts übergangmässiges für ein paar Wochen habe. Eigentlich hatte ich das auch, bei der Freundin, aber ihre Mitbewohner wollen es nicht mehr. So habe ich alle meine Lösungen erschöpft, alle meine Freunde helfen mir schon, aber bei keinem bleibe ich länger. Es ist immer nur für eine Nacht.
Wednesday, June 11, 2008
Glück...
Glück hat komische Formen. Kosmische Formen? Das wäre ein Schreibfehler gewesen, wenn es nicht so schön klänge. Und so richtig wäre. Denn Kosmisch ist schon irgendwie die Begründung des Glücks. Ich hatte wenig normales und einfaches Glück in letzter Zeit. Glück ist eher zu mir gekommen in Formen, die ich nie erkannt hätte, hätte es sich nicht so beharrlich aufgedrängt!
Glück ist gekommen in Form eines Menschen, der mich fragte "Katha, wie kann ich Dir wirklich helfen?". Und in Form eines anderen, der mich warnt, dass etwas, was ich tat, nicht gut für uns sei. Also kann Glück auch eine Warnung vor etwas sein, ein geäussertes Bedürfnis, denn wenn es nicht geäussert würde, dann hätte man bald einen Streit. Also habe ich das Glück gehabt, dass dieser Mensch sich geäussert hat. Ich sag ja, kosmische Formen, rund und auf Umwegen, und komisch dazu. Und noch ein Mensch fällt mir hier ein, der mir eine Klarheit entgegenbrachte, was Bedürfnisse angeht, die mich glücklich macht. Wenn man es schafft vorher zu klären, was man will, dann läuft es einfach danach so gut! Und das macht mich glücklich!
Glück kam zu mir in der Form noch eines Menschen, dieser Mensch schenkte mir eine kleine Katha Kiste mit piratischen Aufmunterungen und Glücksbringern. Dieser Mensch hat mir oft das Glück mitgebracht in letzter Zeit und ist etwas wie mein Glückspilz. Ausser das dieser Mensch kein Pilz ist, sondern eine Räuberin. Glück kam auch am Telefon, als die Stimme am anderen Ende zwei Vierblättrige Kleeblätter fand, als ich mit ihr Sprach. Was ein Glück!! Und Glück kam mit meiner Familie, die mich glücklicheweise am Wochenende besuchte. Und gestern kam Glück mit dem Pech zusammen. Mir wurde das Fahrrad abgeschleppt, da ich aus Unaufmerksamkeit falsch Parkte (haben wir nicht ein Glück, so gut beschützt zu werden, von der Polizei?), und sofort hatte ich das Glück, dass Menschen um mich herum waren, und mir ein Fahrrad liehen, sodass ich nachhause Radeln konnte. Nachhause...zum Glück hatte ich an diesem Abend ein Bett, in dem ich willkommen war, ganz für mich, im leeren Raum. Und dann auch noch solch ein Glück, dass die Polizei die Fahrräder einfach nur umstellt und garkein Geld dafür will, wenn man sie wiederholt!!
Wenn meine Glückssträhne so weiter geht glaube ich daran, dass Basel der richtige Ort für mich ist, dass ich hier ein Zuhause für längere Zeit finden werde, dass diese ganze dunkle Zeit eigentlich garnicht so dunkel ist, denn ich hab ja ständig Glück! Zum Beispiel gestern abend hat mir der Kuchenverkäufer den Kuchen geschenkt! Kuchenverschenker! Und heute habe ich schon bestimmt fünf Lächeln von Dir geschenkt bekommen!Lächelverschenker!! Ich habe Glück! Oh ja!
Glück hat komische Formen. Kosmische Formen? Das wäre ein Schreibfehler gewesen, wenn es nicht so schön klänge. Und so richtig wäre. Denn Kosmisch ist schon irgendwie die Begründung des Glücks. Ich hatte wenig normales und einfaches Glück in letzter Zeit. Glück ist eher zu mir gekommen in Formen, die ich nie erkannt hätte, hätte es sich nicht so beharrlich aufgedrängt!
Glück ist gekommen in Form eines Menschen, der mich fragte "Katha, wie kann ich Dir wirklich helfen?". Und in Form eines anderen, der mich warnt, dass etwas, was ich tat, nicht gut für uns sei. Also kann Glück auch eine Warnung vor etwas sein, ein geäussertes Bedürfnis, denn wenn es nicht geäussert würde, dann hätte man bald einen Streit. Also habe ich das Glück gehabt, dass dieser Mensch sich geäussert hat. Ich sag ja, kosmische Formen, rund und auf Umwegen, und komisch dazu. Und noch ein Mensch fällt mir hier ein, der mir eine Klarheit entgegenbrachte, was Bedürfnisse angeht, die mich glücklich macht. Wenn man es schafft vorher zu klären, was man will, dann läuft es einfach danach so gut! Und das macht mich glücklich!
Glück kam zu mir in der Form noch eines Menschen, dieser Mensch schenkte mir eine kleine Katha Kiste mit piratischen Aufmunterungen und Glücksbringern. Dieser Mensch hat mir oft das Glück mitgebracht in letzter Zeit und ist etwas wie mein Glückspilz. Ausser das dieser Mensch kein Pilz ist, sondern eine Räuberin. Glück kam auch am Telefon, als die Stimme am anderen Ende zwei Vierblättrige Kleeblätter fand, als ich mit ihr Sprach. Was ein Glück!! Und Glück kam mit meiner Familie, die mich glücklicheweise am Wochenende besuchte. Und gestern kam Glück mit dem Pech zusammen. Mir wurde das Fahrrad abgeschleppt, da ich aus Unaufmerksamkeit falsch Parkte (haben wir nicht ein Glück, so gut beschützt zu werden, von der Polizei?), und sofort hatte ich das Glück, dass Menschen um mich herum waren, und mir ein Fahrrad liehen, sodass ich nachhause Radeln konnte. Nachhause...zum Glück hatte ich an diesem Abend ein Bett, in dem ich willkommen war, ganz für mich, im leeren Raum. Und dann auch noch solch ein Glück, dass die Polizei die Fahrräder einfach nur umstellt und garkein Geld dafür will, wenn man sie wiederholt!!
Wenn meine Glückssträhne so weiter geht glaube ich daran, dass Basel der richtige Ort für mich ist, dass ich hier ein Zuhause für längere Zeit finden werde, dass diese ganze dunkle Zeit eigentlich garnicht so dunkel ist, denn ich hab ja ständig Glück! Zum Beispiel gestern abend hat mir der Kuchenverkäufer den Kuchen geschenkt! Kuchenverschenker! Und heute habe ich schon bestimmt fünf Lächeln von Dir geschenkt bekommen!Lächelverschenker!! Ich habe Glück! Oh ja!
Monday, June 09, 2008
Sunday, June 08, 2008
Hopp Schwiiz hat leider nicht geklappt, dann kann ja Deutschland heute zeigen, dass sie etwas können!!!
Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.
Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!
‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››
Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!
Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!
Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.
Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!
‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››
Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!
Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!
Wednesday, June 04, 2008
Wednesday, May 28, 2008
(zur "Bella Ciao" Melodie zu singen!)
1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.
2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!
1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.
2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!
Sunday, May 25, 2008
Saturday, May 24, 2008
Lieber Gott,
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.
Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.
Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?
Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!
Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!
Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.
Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!
Gute Nacht, lieber Gott!
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.
Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.
Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?
Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!
Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!
Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.
Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!
Gute Nacht, lieber Gott!
Friday, May 23, 2008
Wie anders ist es, zu fliegen, an einen Ort, der sonst mit dem Auto oder per Zug erschlossen wird.
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?
Thursday, May 22, 2008
Wednesday, May 14, 2008
Blog am Morgen
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.
Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.
Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.
Monday, May 12, 2008
Deswegen mache ich hier mit!!
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.
-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.
-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?
Saturday, May 10, 2008
punkt Peripherie Peripherie punkt.
Ich bin ich und werde durch Euch
zu mir getragen.
punkt Punkt Peripherie Punkt
Ich denke, fühle und handle
das macht mich zum Menschen.
punkt punkt punkt punkt Peripheri - Punktperipherie
Viele kleine Fetzen von mir
im Begrüssungsmoment mit Euch.
Peripherie Peripherie Peripherie Punkt
Du Wir Ihr - Ich!
Thursday, May 08, 2008
Das Ding ist, dass ich da etwas verwechselt habe! Es geht nicht um Konsequenz, jedenfalls nicht nur. Der Trick ist viel mehr die Kontinuität.
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!
Tuesday, May 06, 2008
Die Sache mit der Konsequenz
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...
Friday, May 02, 2008
Monday, April 28, 2008
***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
***
Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
***
Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
***
Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
***
Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
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Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
***
Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
***
Friday, April 18, 2008
auf in andere gefilde. innerlich.
klarheit versuchen
durch gehen, durch das alte,
um das, was da ist,
das was wahr ist,
sehen zu können.
die engel um mich,
mit unsichtbaren flügeln,
sagen mir,
es wird immer wieder so sein,
aber das ist schon gut so.
die probleme gibt es nicht,
und wenn, dann liegen sie woanders.
also, es wird schon.
nur nicht leichter.
aber das ist auch ok.
das ego muss raus,
und die wahrheit,
die bleibt einfach da.
da kann man garnichts,
dran machen. auch nicht,
wenn man will.
muss man aber auch nicht.
man muss einfach gehen.
grade aus!
also, bis dahin!
wir sehn uns!!
klarheit versuchen
durch gehen, durch das alte,
um das, was da ist,
das was wahr ist,
sehen zu können.
die engel um mich,
mit unsichtbaren flügeln,
sagen mir,
es wird immer wieder so sein,
aber das ist schon gut so.
die probleme gibt es nicht,
und wenn, dann liegen sie woanders.
also, es wird schon.
nur nicht leichter.
aber das ist auch ok.
das ego muss raus,
und die wahrheit,
die bleibt einfach da.
da kann man garnichts,
dran machen. auch nicht,
wenn man will.
muss man aber auch nicht.
man muss einfach gehen.
grade aus!
also, bis dahin!
wir sehn uns!!
aufwachen! aufwachen, die sonne scheint!
schleier vor den augen
angst im herz
ist das wirklich meine realität? was mache ich hier?
ich will zurück in die welt,
wo alles nochgut war!
leere im herzen, müdigkeit
rüttel mich, schüttel mich,
es muss weiter gehn!
so viel im kopf,
es kreist, es kreist, es kreist,
aber es hätte nicht anders funtkioniert!
der versuch war lang,
das ende auch,
es geht nicht länger.
schleier vor den augen
angst im herz
ist das wirklich meine realität? was mache ich hier?
ich will zurück in die welt,
wo alles nochgut war!
leere im herzen, müdigkeit
rüttel mich, schüttel mich,
es muss weiter gehn!
so viel im kopf,
es kreist, es kreist, es kreist,
aber es hätte nicht anders funtkioniert!
der versuch war lang,
das ende auch,
es geht nicht länger.
Monday, April 14, 2008
Saturday, April 12, 2008
Hoffend auf Kontakt eines Hausbesitzers, hoffend, dass der Vormieter ein gutes Wort einlegen wird, hoffend, dass ich Favorit werde, hoffent, dass es sein soll, diese Wohnung, und nicht mehr das Warten!
Wohnungssuche ist etwas in Richtung Kontaktanzeigen, Partnersuche und die Annoncen in Richtung Partnerbörse abgerutscht! „Wir, 23 und 24, stubenrein und aufgestellt (was auch immer das bedeutet) suchen Dich, w/m, 180 cm groß, Raucher oder auch nicht, wenn Du interessant bist und auch mal für uns kochen magst...“
So und so ähnlich sehen WG Anzeigen aus.
Deshalb suche ich eine Wohnung für mich allein! Da muss ich nicht schreiben was meine Hobbies sind, um ein Besichtigungstermin zu bekommen, da geht es klipp und klar, schnell und unproblematisch vor sich.
WG Zimmer Suche muss wie Casting sein. Was ziehe ich an um Steffi und Rahel, Medizinstudentinnen, gemütlich und Balkonraucherinnen, zu gefallen? Wie gebe ich mich, um unkomplizierten ersten Kontakt herzustellen, mich von der besten Seite zu zeigen, interessant, aber nicht zu viel auftischen, genau passend, da sich das Zimmer so gut und auch noch günstig anhört??
Ich muss gestehen, bis jetzt musste ich noch zu keinem Casting gehen, bis jetzt habe ich noch Hoffnung meine 1 Zimmer Wohnung wartet noch auf mich, dort im Marktplatzgewusel, im Kampf mit anderen Bewerbern, meine Wohnung!!!
Heute habe ich sie gesehen, meine Wohnung, wo sogar der Vormieter nett war. Das spielt irgendwie ja schon eine Rolle, wer vorher da gewohnt hat, wenn man sie noch zu Gesicht bekommt. Eine Frau hat mal ein gutes Wort für mich eingelegt, aber leider zu spät...würde er das auch für mich tun?
Was für Faktoren zählen hier, auf einem anonymen Bewerbungsformular? Da kann ja gar nichts von mir herüberkommen, wie kann ich da nur den Vermieter überzeugen, dass ich die Richtige bin? Schon wieder Casting, aber jetzt ist es noch ernster. Hier sitzt der Boss in der Jury. Nach mir kam ein Typ, der mit glänzenden Locken und schicker Hose irgendwie nicht in die Wohnung passte. Der Vormieter bemerkte auch noch, dass der Vermieter eher eine Frau sucht. Puuuh, dieses mal werde ich hoffen, hoffen, hoffen darauf, bevorzugt zu werden weil ich eine Frau bin!!
Also, hoffend und wartend, dass der Vormieter die Formulare einreicht, dass der Vermieter mich anruft, wird er mich interviewen? Ich lad mal besser mein Handy auf, dass er mich auch erreichen kann!
Wohnungssuche ist etwas in Richtung Kontaktanzeigen, Partnersuche und die Annoncen in Richtung Partnerbörse abgerutscht! „Wir, 23 und 24, stubenrein und aufgestellt (was auch immer das bedeutet) suchen Dich, w/m, 180 cm groß, Raucher oder auch nicht, wenn Du interessant bist und auch mal für uns kochen magst...“
So und so ähnlich sehen WG Anzeigen aus.
Deshalb suche ich eine Wohnung für mich allein! Da muss ich nicht schreiben was meine Hobbies sind, um ein Besichtigungstermin zu bekommen, da geht es klipp und klar, schnell und unproblematisch vor sich.
WG Zimmer Suche muss wie Casting sein. Was ziehe ich an um Steffi und Rahel, Medizinstudentinnen, gemütlich und Balkonraucherinnen, zu gefallen? Wie gebe ich mich, um unkomplizierten ersten Kontakt herzustellen, mich von der besten Seite zu zeigen, interessant, aber nicht zu viel auftischen, genau passend, da sich das Zimmer so gut und auch noch günstig anhört??
Ich muss gestehen, bis jetzt musste ich noch zu keinem Casting gehen, bis jetzt habe ich noch Hoffnung meine 1 Zimmer Wohnung wartet noch auf mich, dort im Marktplatzgewusel, im Kampf mit anderen Bewerbern, meine Wohnung!!!
Heute habe ich sie gesehen, meine Wohnung, wo sogar der Vormieter nett war. Das spielt irgendwie ja schon eine Rolle, wer vorher da gewohnt hat, wenn man sie noch zu Gesicht bekommt. Eine Frau hat mal ein gutes Wort für mich eingelegt, aber leider zu spät...würde er das auch für mich tun?
Was für Faktoren zählen hier, auf einem anonymen Bewerbungsformular? Da kann ja gar nichts von mir herüberkommen, wie kann ich da nur den Vermieter überzeugen, dass ich die Richtige bin? Schon wieder Casting, aber jetzt ist es noch ernster. Hier sitzt der Boss in der Jury. Nach mir kam ein Typ, der mit glänzenden Locken und schicker Hose irgendwie nicht in die Wohnung passte. Der Vormieter bemerkte auch noch, dass der Vermieter eher eine Frau sucht. Puuuh, dieses mal werde ich hoffen, hoffen, hoffen darauf, bevorzugt zu werden weil ich eine Frau bin!!
Also, hoffend und wartend, dass der Vormieter die Formulare einreicht, dass der Vermieter mich anruft, wird er mich interviewen? Ich lad mal besser mein Handy auf, dass er mich auch erreichen kann!
1-Zimmer Wohnung ab 16. Mai
Nachmieter gesucht für eine 1-Zimmer Altbauwohnung ohne Schnickschnack im Parterre. Zimmer mit Parkett, Oelheizung (die man mit Kanistern auffüllen muss!!!);
Küche mit Gasherd und Holzheizung (auf der ich meinen Wasserkessel erhitzen kann!!!); Etagen-WC (für mich alleine!!!).
(Wermutstropfen: Keine fest installierte Dusche. Dusche Marke Eigenbau kann aber übernommen werden ;) und wird auch, denn sie ist super cool, mit Schlauch-Pumpe, und Plastikwanne...
Bezug ist ab 16. Mai möglich. Die Wohnung ist der Hammer, alt, mit Balkon, total schnuckelig, preiswert, Katha-style!! PIRATISCH!!!
Drückt mir die Daumen, dass der Vermieter mich nimmt, er sucht auch vorzugsweise eine Frau, es gibt aber noch andere Bewerber...
Nachmieter gesucht für eine 1-Zimmer Altbauwohnung ohne Schnickschnack im Parterre. Zimmer mit Parkett, Oelheizung (die man mit Kanistern auffüllen muss!!!);
Küche mit Gasherd und Holzheizung (auf der ich meinen Wasserkessel erhitzen kann!!!); Etagen-WC (für mich alleine!!!).
(Wermutstropfen: Keine fest installierte Dusche. Dusche Marke Eigenbau kann aber übernommen werden ;) und wird auch, denn sie ist super cool, mit Schlauch-Pumpe, und Plastikwanne...
Bezug ist ab 16. Mai möglich. Die Wohnung ist der Hammer, alt, mit Balkon, total schnuckelig, preiswert, Katha-style!! PIRATISCH!!!
Drückt mir die Daumen, dass der Vermieter mich nimmt, er sucht auch vorzugsweise eine Frau, es gibt aber noch andere Bewerber...
Die Weisheit kam, als die Tiefkühlpizza verbrannte, weil ich nebenbei Wäsche aufhing!
Für Ben!
››Dran bleiben heißt, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren, aus der Peripherie heraus zu treten, in den Mittelpunkt einer Sache, oder auch von der Oberfläche hinab in die Tiefe zu gehen. Es bedeutet sich Etwas widmen, Jemandem öffnen, zu vertrauen, obwohl es nicht sicher ist, ob man direkt von der Sache selbst profitiert. Wovon man aber sicherlich profitieren wird, ist das Dranbleiben selbst.
Wie bei einer Zwiebel fließt so manche Träne, wenn die einzelnen Häute entfernt werden, um an den Kern zu stoßen.‹‹
Manche Dinge lernen wir nur dadurch, dass die richtigen Menschen sie uns so oft sagen, dass wir sie irgendwann erhören und es versuchen. Wir begeben uns durch einen Hitzemoment des über den eigene Schatten Springens ››über unsere Schattenseite müssen wir springen, um unsere helle Seite zu durchdringen, durch unseren Stolz hindurch gehen, um unser Licht zu sehen...‹‹. Wir überwinden unseren Trotz, wir geben auch manchmal Klein bei, wie man sagt. Wir ergeben uns.
Kurz darauf kommt uns die Einsicht, dass diese Menschen natürlich recht hatten. So sammeln wir Lebenserfahrungen, die niemand anders ausser wir selbst sammeln konnte, in dem wir die Fehler machen, vor denen andere uns warnen. Plötzlich werden Schmetterlinge, die immer zu weiter ziehend existieren zu Flügelwesen umernannt, die auch mal landen können.
››Kam eine Hürde war ich weg! Nichts hielt mich, nichts hielt ich aus, jedoch war das Leben so nicht einfacher, es war oberflächlicher. Denn Hürden bringen Auseinandersetzung und diese bringt Tiefe. Keine Hürden keine Tiefe, sondern nur die einfache, glatte Oberfläche.‹‹
Der Trick ist im allgemeinen, sich auf etwas einzulassen. Vertrauen in eine Sache zu haben, obwohl man nie genau wissen kann, ob man am Ende davon profitiert. Aber einfach um es herauszufinden muss man sich darauf konzentrieren, sich der Sache ganz widmen. So also beim Kochen, zum Beispiel. Denn sonst brennt es an. ››!‹‹ Oder beim Denken. Dran bleiben an einem Gedanken, um ihn wirklich kennenzulernen, ganz zu erleben, ist das, was man wahrscheinlich auch Philosophieren nennen würde, oder? Nun, es kann zu einem der schönsten Erlebnisse werden, wenn man sich ganz darauf einlässt. Wenn man beginnt, Etwas von allen Seiten zu sehen. Oder von so vielen wie es einem möglich ist. Je länger man dran bleibt, desto mehr Möglichkeiten öffnen sich einem. Also: Dranbleiben wird wirksamer, je länger man es macht!
Vom Dranbleiben zum Durchtragen, vom Üben zum Können. Dies sind die schwersten Schritte im Alltag und gleichzeitig machen wir sie dauernd. Die (er)leicht(ernd)en sind dann die Genugtuung, das Vergnügen der Einsicht: Verantwortung ist genial. Dranbleiben bedeutet Kreativität, Potential, Freiheit, Wille, Mut, Kraft, all das darf zum Einsatz kommen. Meint: Es macht glücklich, etwas von vorne bis hinten fertig zu stellen! Von Anfang bis Ende!
Für Ben!
››Dran bleiben heißt, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren, aus der Peripherie heraus zu treten, in den Mittelpunkt einer Sache, oder auch von der Oberfläche hinab in die Tiefe zu gehen. Es bedeutet sich Etwas widmen, Jemandem öffnen, zu vertrauen, obwohl es nicht sicher ist, ob man direkt von der Sache selbst profitiert. Wovon man aber sicherlich profitieren wird, ist das Dranbleiben selbst.
Wie bei einer Zwiebel fließt so manche Träne, wenn die einzelnen Häute entfernt werden, um an den Kern zu stoßen.‹‹
Manche Dinge lernen wir nur dadurch, dass die richtigen Menschen sie uns so oft sagen, dass wir sie irgendwann erhören und es versuchen. Wir begeben uns durch einen Hitzemoment des über den eigene Schatten Springens ››über unsere Schattenseite müssen wir springen, um unsere helle Seite zu durchdringen, durch unseren Stolz hindurch gehen, um unser Licht zu sehen...‹‹. Wir überwinden unseren Trotz, wir geben auch manchmal Klein bei, wie man sagt. Wir ergeben uns.
Kurz darauf kommt uns die Einsicht, dass diese Menschen natürlich recht hatten. So sammeln wir Lebenserfahrungen, die niemand anders ausser wir selbst sammeln konnte, in dem wir die Fehler machen, vor denen andere uns warnen. Plötzlich werden Schmetterlinge, die immer zu weiter ziehend existieren zu Flügelwesen umernannt, die auch mal landen können.
››Kam eine Hürde war ich weg! Nichts hielt mich, nichts hielt ich aus, jedoch war das Leben so nicht einfacher, es war oberflächlicher. Denn Hürden bringen Auseinandersetzung und diese bringt Tiefe. Keine Hürden keine Tiefe, sondern nur die einfache, glatte Oberfläche.‹‹
Der Trick ist im allgemeinen, sich auf etwas einzulassen. Vertrauen in eine Sache zu haben, obwohl man nie genau wissen kann, ob man am Ende davon profitiert. Aber einfach um es herauszufinden muss man sich darauf konzentrieren, sich der Sache ganz widmen. So also beim Kochen, zum Beispiel. Denn sonst brennt es an. ››!‹‹ Oder beim Denken. Dran bleiben an einem Gedanken, um ihn wirklich kennenzulernen, ganz zu erleben, ist das, was man wahrscheinlich auch Philosophieren nennen würde, oder? Nun, es kann zu einem der schönsten Erlebnisse werden, wenn man sich ganz darauf einlässt. Wenn man beginnt, Etwas von allen Seiten zu sehen. Oder von so vielen wie es einem möglich ist. Je länger man dran bleibt, desto mehr Möglichkeiten öffnen sich einem. Also: Dranbleiben wird wirksamer, je länger man es macht!
Vom Dranbleiben zum Durchtragen, vom Üben zum Können. Dies sind die schwersten Schritte im Alltag und gleichzeitig machen wir sie dauernd. Die (er)leicht(ernd)en sind dann die Genugtuung, das Vergnügen der Einsicht: Verantwortung ist genial. Dranbleiben bedeutet Kreativität, Potential, Freiheit, Wille, Mut, Kraft, all das darf zum Einsatz kommen. Meint: Es macht glücklich, etwas von vorne bis hinten fertig zu stellen! Von Anfang bis Ende!
Friday, April 04, 2008
Ich habe somit meine Position vor dem Computer wieder eingenommen!
Spanien war schön. Mit schön meine ich alles, was dazugehört, um ein paar tage an nichts anderes zu denken als an wie man das nächste Spanische Wort ausspricht, wie man sich nicht ganz die Haut verbrennt, wie man nicht nur Tourist ist, wie wohl diese Blumen da heissen, und ob das jetzt eine Feldermaus oder ein Kolibri war, was da so schnell vorbei zischte...
Was aber noch schöner war, ist die Landschaft, die wir hier in Europa im Frühling haben. Von Basel nach Paris, nach Irun, das ist der west-äusserste Zipfel von Frankreich bei Biarritz an der Küste, durch viele Pyrrenäen Tunnel, nach Palencia und Madrid und von dort nach Cordoba fuhren mich die Züge auf der Hinfahrt. Also einen Westküstenweg, den ich genoss, aber da ich nicht genau wusste, wo ich war, nicht einordnen konnte.
Auf der Fahrt nach Granada hatte ich die Gelegenheit, die Andalusischen Berge und den Guadalquivier genauer vom bus aus zu betrachten. Olivenbäume, Trockenheit, Braun und Dunkelgrün, silbriges Schimmern...
Die Heimfahrt ging dann über Madrid nach Barcelona, Cebere, über Perpignan nach Narbonne, Arles und über Mulhouse nachhause nach Basel. Also die Küste hoch im Osten des Landes...an der Mediterranea. Ich merke es erst, als neben mir plötzlich das Land aufhört und das Meer mir dunkelblau entgegenglitzert. Die Luft weht lauh durch die Regionalbahnfenster, die Dörfer sind am Hang verteilt, mit Palmen und Kakteen versehen, eckige Flachdachhäuschen, Orange, mit blauen Fensterrahmen...idyllisch im Vorbeifahren. Wie die Menschen hier wohl sind?
Ich erlabe mich am Ausblick, bis ich wieder in die Tunnel fahre und nach und nach die Gräser weider überhand nehmen, Bäume wachsen, Hügel und felsige Wände uns umgeben.
Und dann geht die Sonne auch schon unter.
Monday, March 31, 2008
Thursday, March 20, 2008
*Stirb und Werde*
Adieu, sagte der Mann zu seiner Idee und legt sie ab,
um sie erneut zu empfangen,
Sagte die Raupe sich und löst sich in sich auf.
Wenn ihr nicht nachhause geht,
könnt ihr morgen nicht wiederkommen,
sagte Pippi Langstrumpf zu Thomas und Annika.
Und die Blüte wurde zur Kirsche, in dem sie ihre Blätter verlor.
Das Leben, Momentmosaik,
wird zur Perlenkette aneinandergereiter,
zurückgelassener und zu empfangenden,
Jetzte
Adieu, sang die Sonne am westlichen Horizont,
und lächelte verlässlich im Osten wieder auf.
In der Dunkelheit geschieht das Wachstum,
wie auf den Untertassen mit den Weizenkörnern,
die zum Ostergras wurden, ohne dass ich es merkte.
Im Aufgeben entsteht neue Kraft,
In jedem Regentropfen stirbt die Wolke.
*Wohl an, mein Herz,
nimm' Abschied und gesunde!*
Adieu, sagte der Mann zu seiner Idee und legt sie ab,
um sie erneut zu empfangen,
Sagte die Raupe sich und löst sich in sich auf.
Wenn ihr nicht nachhause geht,
könnt ihr morgen nicht wiederkommen,
sagte Pippi Langstrumpf zu Thomas und Annika.
Und die Blüte wurde zur Kirsche, in dem sie ihre Blätter verlor.
Das Leben, Momentmosaik,
wird zur Perlenkette aneinandergereiter,
zurückgelassener und zu empfangenden,
Jetzte
Adieu, sang die Sonne am westlichen Horizont,
und lächelte verlässlich im Osten wieder auf.
In der Dunkelheit geschieht das Wachstum,
wie auf den Untertassen mit den Weizenkörnern,
die zum Ostergras wurden, ohne dass ich es merkte.
Im Aufgeben entsteht neue Kraft,
In jedem Regentropfen stirbt die Wolke.
*Wohl an, mein Herz,
nimm' Abschied und gesunde!*
Monday, March 17, 2008
Saturday, March 15, 2008
Mehr in einer Person zu sehen, als sie selbst in sich sieht,
Länger auf jemanden zu warten, als er selbst warten würde,
jemandem den Mut zusprechen, den man selbst nie findet,
an jemanden Glauben, ohne es beweisen zu müssen, nur weil man es weiss!
Te volio bene, ich will Dir gut! Mein Wille steht Deinem Besten zu!
Wem tut es weh, wenn die Gesehene nicht sehen will was die Sehende in ihr sieht?
Ist Liebe immer nur das, was man verschenken kann?
Sobald man erhofft sie erwiedert zu sehen, nimmt man ihr ihre Kraft?
Ich liebe und ich werde geliebt, sind das zwei völlig verschieden Welten!
Glücklich die Menschen, die sie vereinen! Glücklich aber auch die, die sich erfüllt sehen
im reinen Schenken! Denn das ist Liebe, was durch das Verschenken sich vermehrt!
Das ist Liebe, das besteht, was auch immer geschieht.
Love is not love, which alters, when it Alteration finds!
So sagte der gute William, der an der Liebe kostete,
die sich nicht durch Unwillen oder Veränderung verändern liess!
Recht hat er, das ist Liebe, jedoch meint der Lesende seiner Worte auch
zu verstehen, dass der Mann mit dieser allein nicht glücklich war!
Nun gibt es eine zweite Perspektive auf die erfüllte Art der Liebe.
Hier singt die Gegenseitige sich als die einzig Großartigste.
The greatest thing, you'll ever learn, is just
to love AND be loved
in return!
Ist gebende Liebe nur die eine Hälfte?
Wann werden wir ganz?
Ich warte, denn ich kann es!
Erfüllt vom Geben,
und trotzdem immer hoffend auf die Gabe!
Man darf nicht gekränkt sein
auch wenn wir manchmal vergesse, wie Du bist,
auch wenn Du so bist,wie Du bist, denn alles geschieht
aus so vielen verschiedene Gründen!
Länger auf jemanden zu warten, als er selbst warten würde,
jemandem den Mut zusprechen, den man selbst nie findet,
an jemanden Glauben, ohne es beweisen zu müssen, nur weil man es weiss!
Te volio bene, ich will Dir gut! Mein Wille steht Deinem Besten zu!
Wem tut es weh, wenn die Gesehene nicht sehen will was die Sehende in ihr sieht?
Ist Liebe immer nur das, was man verschenken kann?
Sobald man erhofft sie erwiedert zu sehen, nimmt man ihr ihre Kraft?
Ich liebe und ich werde geliebt, sind das zwei völlig verschieden Welten!
Glücklich die Menschen, die sie vereinen! Glücklich aber auch die, die sich erfüllt sehen
im reinen Schenken! Denn das ist Liebe, was durch das Verschenken sich vermehrt!
Das ist Liebe, das besteht, was auch immer geschieht.
Love is not love, which alters, when it Alteration finds!
So sagte der gute William, der an der Liebe kostete,
die sich nicht durch Unwillen oder Veränderung verändern liess!
Recht hat er, das ist Liebe, jedoch meint der Lesende seiner Worte auch
zu verstehen, dass der Mann mit dieser allein nicht glücklich war!
Nun gibt es eine zweite Perspektive auf die erfüllte Art der Liebe.
Hier singt die Gegenseitige sich als die einzig Großartigste.
The greatest thing, you'll ever learn, is just
to love AND be loved
in return!
Ist gebende Liebe nur die eine Hälfte?
Wann werden wir ganz?
Ich warte, denn ich kann es!
Erfüllt vom Geben,
und trotzdem immer hoffend auf die Gabe!
Man darf nicht gekränkt sein
auch wenn wir manchmal vergesse, wie Du bist,
auch wenn Du so bist,wie Du bist, denn alles geschieht
aus so vielen verschiedene Gründen!
Ich wünsche dann,
Ein Feld, auf dem zwei Liebende liegen,
sich vom Sternenhimmel beobachten lassen,
und den Virus des Glücks verbreiten!
Ein Feld, auf dem zwei Liebende liegen,
sich vom Sternenhimmel beobachten lassen,
und den Virus des Glücks verbreiten!
Saturday, March 08, 2008
Tuesday, March 04, 2008
Draussen der Sturm, innen ein ähnlicher, hin und her, mit rasender Schnelle, und doch, wenn es so bläst und heult in mir, fällt all das ab, das nicht mit Relevanz zu mir gehört, mit Sinn und Verstand zu halten ist, all das, was mich beschwert, gone with the wind...
Wie nach einer stürmischen Nacht ist der Morgen wieder klar, die abgebrochenen Äste meiner Bäume liegen um mich her und ich wage zu schreiten, sie zu hinterlassen, ich wage zu glauben, dass die nächtlichen Entscheidungen der Wirklichkeit entsprechen und sich nicht plötzlich wieder umkehren, aufheben, auslöschen lassen. Einmal abgebrochen kann ein Ast schwer wieder angebracht werden, er wir nicht weiterleben können, früher oder später doch abfallen, so also muss ich die frischen Bruchstellen aushalten und warten, auf Heilung warten.
Ich freue mich auf den Frühling, der scheinbar in diesen Stürmen schon präsent ist, sich ankündigt, nach mir ruft! Bald kommt die Sonne wieder heraus, bald rufen die Vögel am Morgen und bald werden die Bienen die Blüten besuchen. Heute früh schon sah ich ein Eichhörnchen mich beobachten, innehalten, blitzschnell weiter springen, wieder innehalten. Es hatte mich im Auge, mich, die ich verschlafen aus einer stürmischen Nacht kam und zum nächsten Ziel eilte. Am Bach entlang lagen die abgebrochenen Äste der Bäume um mich.
Und die Sonne brach hin und wieder durch die Wolken als ich spürte dass ich mir über nacht wieder einmal sehr ähnlich geworden war. War es das, dass das Eichhörnchen sah?
Wie nach einer stürmischen Nacht ist der Morgen wieder klar, die abgebrochenen Äste meiner Bäume liegen um mich her und ich wage zu schreiten, sie zu hinterlassen, ich wage zu glauben, dass die nächtlichen Entscheidungen der Wirklichkeit entsprechen und sich nicht plötzlich wieder umkehren, aufheben, auslöschen lassen. Einmal abgebrochen kann ein Ast schwer wieder angebracht werden, er wir nicht weiterleben können, früher oder später doch abfallen, so also muss ich die frischen Bruchstellen aushalten und warten, auf Heilung warten.
Ich freue mich auf den Frühling, der scheinbar in diesen Stürmen schon präsent ist, sich ankündigt, nach mir ruft! Bald kommt die Sonne wieder heraus, bald rufen die Vögel am Morgen und bald werden die Bienen die Blüten besuchen. Heute früh schon sah ich ein Eichhörnchen mich beobachten, innehalten, blitzschnell weiter springen, wieder innehalten. Es hatte mich im Auge, mich, die ich verschlafen aus einer stürmischen Nacht kam und zum nächsten Ziel eilte. Am Bach entlang lagen die abgebrochenen Äste der Bäume um mich.
Und die Sonne brach hin und wieder durch die Wolken als ich spürte dass ich mir über nacht wieder einmal sehr ähnlich geworden war. War es das, dass das Eichhörnchen sah?
Tuesday, February 12, 2008
Filme für die Erde, Mitte und Idem orgenaisieren alle paar Monate einen Filmabend mit gratis DVDs zum weitergeben... Auf dem zweiten seht ihr mich beim Gechirr machen im cafe, an Fasnacht...crazy Basel!!!
Sunday, February 10, 2008
Die Ruhe vor dem Sturm...
In Basel werden die Akarden zugenagelt, sämtliche Eingänge zur Post gegenüber des unternehmen.mitte sind geschlossen, zu gebordet, gesichert. Ab kurz nach Mitternacht wird kein Tram mehr fahren, die Wettsteinbrücke wird gesperrt, alles ist ab da in Spannungshaltung, es wird sich vorbereitet, sich warmgetrunken, die letzten Proben laufen...
Es werden Stände aufgebaut, aha, hier wird keine Armee erwartet, es geht um etwas das Spaß machen wird, es wird zu Essen und zu Trinken geben, Unmengen...Traditionelles, die ganze nacht, den ganzen Tag, bis Mittwoch nacht um vier.
Nun, worauf will ich hinaus?
Wenn man in diesem Moment durch Basel läuft, die Vorbereitungen beobachtet, sich umsieht, hört man es an allen Ecken. Neben den Menschen, die noch die letzten Plaggette verkaufen, neben den Menschen, die sich noch schnell mit Plaggette absichern, um vor Konfettistopf-Überfällen sicher zu sein, neben denen laufen immer mehr Menschen mit leuctenden Augen, erwartungsvoll, vorfreudig, und wünschen sich:
"Eine frohe Fasnacht!!"
Um Punkt 4 Uhr heut Nacht geht der Morgenstraich los. Ganz Basel wird die Lichter ausschalten, es wird stockfinster in der ganzen Stadt, alles bleibt für einen Moment stehen. Und dann hört man sie, die Trommeln und Pfeiffen, die aus den Häusern ströhmen, in sog. Cliquen, sich formieren und mit Laternen, Masken, Statements politischer und sportlicher Art, durch Basel ziehen. Sie ziehen bis um 11:00 (morgens!!) so weiter, von Bar zu Bar, trinken, essen Wähen, und betreiben Fasnacht.
Und wir imcafe mitte sind natürlich mittendrin!! Ich darf heute hier aushelfen und freue mich auf ein Spektakel besonderer Art!
Na dann, eine gute Fasnacht!!!
;)
In Basel werden die Akarden zugenagelt, sämtliche Eingänge zur Post gegenüber des unternehmen.mitte sind geschlossen, zu gebordet, gesichert. Ab kurz nach Mitternacht wird kein Tram mehr fahren, die Wettsteinbrücke wird gesperrt, alles ist ab da in Spannungshaltung, es wird sich vorbereitet, sich warmgetrunken, die letzten Proben laufen...
Es werden Stände aufgebaut, aha, hier wird keine Armee erwartet, es geht um etwas das Spaß machen wird, es wird zu Essen und zu Trinken geben, Unmengen...Traditionelles, die ganze nacht, den ganzen Tag, bis Mittwoch nacht um vier.
Nun, worauf will ich hinaus?
Wenn man in diesem Moment durch Basel läuft, die Vorbereitungen beobachtet, sich umsieht, hört man es an allen Ecken. Neben den Menschen, die noch die letzten Plaggette verkaufen, neben den Menschen, die sich noch schnell mit Plaggette absichern, um vor Konfettistopf-Überfällen sicher zu sein, neben denen laufen immer mehr Menschen mit leuctenden Augen, erwartungsvoll, vorfreudig, und wünschen sich:
"Eine frohe Fasnacht!!"
Um Punkt 4 Uhr heut Nacht geht der Morgenstraich los. Ganz Basel wird die Lichter ausschalten, es wird stockfinster in der ganzen Stadt, alles bleibt für einen Moment stehen. Und dann hört man sie, die Trommeln und Pfeiffen, die aus den Häusern ströhmen, in sog. Cliquen, sich formieren und mit Laternen, Masken, Statements politischer und sportlicher Art, durch Basel ziehen. Sie ziehen bis um 11:00 (morgens!!) so weiter, von Bar zu Bar, trinken, essen Wähen, und betreiben Fasnacht.
Und wir imcafe mitte sind natürlich mittendrin!! Ich darf heute hier aushelfen und freue mich auf ein Spektakel besonderer Art!
Na dann, eine gute Fasnacht!!!
;)
Saturday, February 02, 2008
zwischenstand
seit dem Jahreswechsel ins 23. Jahr...über weitere Wendepunkte...
es war...
*Winter
aber auch immer wieder warm.
*Hoch und Runter, mit der Kraft, der Laune, jaja..
*Krank und Gesund und wieder Krank und wann geht das ganz weg?
*Arbeit...immer wider viel davon. Gemischt mit Privatem, sodass es einen unmöglichen Sud ergibt.
*Besuch, Jindan und Luke, nun Jara, schön!!
*Stopp, muss mal anhalten, wann?
*Ja oder Nein, fragte sie sich!
*Und LOS!!! Sagte sie sich!
*Inspiration, oh ja, immer wieder...
*Gedanken...auch diese...
*Hoffnung.
*Pläne. Wohin solls gehen?
*Wünsche
*Begegnungen
seit dem Jahreswechsel ins 23. Jahr...über weitere Wendepunkte...
es war...
*Winter
aber auch immer wieder warm.
*Hoch und Runter, mit der Kraft, der Laune, jaja..
*Krank und Gesund und wieder Krank und wann geht das ganz weg?
*Arbeit...immer wider viel davon. Gemischt mit Privatem, sodass es einen unmöglichen Sud ergibt.
*Besuch, Jindan und Luke, nun Jara, schön!!
*Stopp, muss mal anhalten, wann?
*Ja oder Nein, fragte sie sich!
*Und LOS!!! Sagte sie sich!
*Inspiration, oh ja, immer wieder...
*Gedanken...auch diese...
*Hoffnung.
*Pläne. Wohin solls gehen?
*Wünsche
*Begegnungen
auch Angst...und Krämpfe, dann immer wieder die Erinnerung an
DAS ATMEN!!!
DAS ATMEN!!!
Tuesday, January 08, 2008
Eine kleine Veränderung in 2008...
Mein Blog ist ab jetzt schwarz, es hat etwas befreiendes! Wird nicht alles viel klarer, auf einem dunklen Hintergrund? Nicht nur auf meinem Blog, auch in Gedanken, an der Tafel, am Himmel. Dunkelheit strahlt Ruhe aus, und Ruhe gibt Kraft. Das Denken ist auf dieser Kraft basiert!
Alles Gute!
Mein Blog ist ab jetzt schwarz, es hat etwas befreiendes! Wird nicht alles viel klarer, auf einem dunklen Hintergrund? Nicht nur auf meinem Blog, auch in Gedanken, an der Tafel, am Himmel. Dunkelheit strahlt Ruhe aus, und Ruhe gibt Kraft. Das Denken ist auf dieser Kraft basiert!
Alles Gute!
Monday, December 24, 2007
Sunday, December 16, 2007
Eiseskälte, morgen Snowboarden, ich habe Angst, wenn ich es überlebe bin ich morgen wieder süchtig, da bin ich mir sicher. Ausrüstung bereit, Kartoffelsalat in der Mache, die letzten Tage extra Kraftfutter gegessen, aber fit werd ich jetzt auch nicht mehr. Nach her werde ich mir wieder versprechen, öfters zu joggen, Muskeln aufzubauen, aber im Ernst, wer hält schon solche Versprechen? Ich werde es mir nicht für das neue Jahr vornehmen, dafür kenne ich mich zu gut.
Jetzt schnell noch alle warmen Sachen waschen, und ab die Post!
Wünscht mir Glück, drückt mir die Daumen, betet für mich!!
Jetzt schnell noch alle warmen Sachen waschen, und ab die Post!
Wünscht mir Glück, drückt mir die Daumen, betet für mich!!
Friday, November 30, 2007
Wednesday, November 28, 2007
Tuesday, November 27, 2007
GEBURTSTAG
fängt an mit Freude auf das Neue, geht auch schnell über in Gedanken über das Alte, und stellt einen dann vor die Entscheidung, wie will ich mein nächstes Jahr (er)leben!
Mit wem?
Durch was?
Ziele?
Loslassen!
Vertiefen!
Pirat sein!
weiter so!
Ich freu mich über mein Leben. Das Leben, welches mir Engelskarten beschert, die mich diese Woche mit der Karte "Geburt" daran erinner, dass es Dinge gibt, die man nicht sehen kann, und dass vieles um mich herum mehr weiss, als ich.
Das Leben, dass mir in einem Tarkovski Film wunderbare Namensgeschwister schenkt.
Das Leben in dem Du, der oder die Du dies liest, einer meiner Familie, Freunde oder Bekannten bist, und dadurch dass Du dies liest, daran erinnert sein sollst, dass es unsere Bekanntschaft, Verwandschaft, Freundschaft gibt!
Das Leben in dem ich meinen Laptop auf meinem Regal positioniert auf Zehenspitzen Blog schreibe, weil ich hier Wireless von irgendeinem Nachbarn bekomme.
Es ist genial!!
Ich werde jetzt meinen Geburtstag empfangen!
fängt an mit Freude auf das Neue, geht auch schnell über in Gedanken über das Alte, und stellt einen dann vor die Entscheidung, wie will ich mein nächstes Jahr (er)leben!
Mit wem?
Durch was?
Ziele?
Loslassen!
Vertiefen!
Pirat sein!
weiter so!
Ich freu mich über mein Leben. Das Leben, welches mir Engelskarten beschert, die mich diese Woche mit der Karte "Geburt" daran erinner, dass es Dinge gibt, die man nicht sehen kann, und dass vieles um mich herum mehr weiss, als ich.
Das Leben, dass mir in einem Tarkovski Film wunderbare Namensgeschwister schenkt.
Das Leben in dem Du, der oder die Du dies liest, einer meiner Familie, Freunde oder Bekannten bist, und dadurch dass Du dies liest, daran erinnert sein sollst, dass es unsere Bekanntschaft, Verwandschaft, Freundschaft gibt!
Das Leben in dem ich meinen Laptop auf meinem Regal positioniert auf Zehenspitzen Blog schreibe, weil ich hier Wireless von irgendeinem Nachbarn bekomme.
Es ist genial!!
Ich werde jetzt meinen Geburtstag empfangen!
Sunday, November 18, 2007
"Schlafmangel und dafür um so mehr von Berlin!"
Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour ohne bestimmtes Ziel an, welches ich wiederum zufällig am Ende dieser aufspüre, so wie gestern mit Lena die Kakao Bar, wo der Kakao einen schläfrig und warm macht, und man nicht wieder weg will, bei Schokoladen-Trüffel Torte und lateinamerikanischer Musik.
Morgens im St. Oberholz, ja, Berlin ist voller Cafes, in die man sich auch begeben MUSS, sonst hat man etwas verpasst, also, morgens hier im St. O., auch "projekt.zeitungs Büro weil offener WLAN" genannt, wird dann eine halbwegs effektive Arbeitseinlage gestartet, aber Schlafmangel lässt grüßen. Trotzdem entsteht der Rahmen eines Antrages für ein nächstes Kleinprojekt im Idemzusammenhang, David und ich denken solange uns der leckere Duft von Gebackenem nicht zu verträumt dasitzen lässt, und ich kann mir vorstellen warum Menschen Berlin so lieben!!
Die Zeit ist in Berlin gütig, man schläft einfach nicht und hat so am Ende der Nacht viel mehr getan als anderswo. Samstag früh Sitzung mit Gespräch, Update, Besuch von captura, auch projekt.zeitung und grenzenlos sond "da".
Viel Denken...
Abends ab zu Besuch bei Magda, endlich sehe ich ihr Traumzuhause und ihren tollen Max ;)
Danach würde ich zuhause schon auf dem weg nachhause sein...
In Berlin geht es weiter...
(Hier bitte den Text wieder von oben anfangen, denn hier würde ich sagen:
"Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour..."
Berlin Berlin...
Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour ohne bestimmtes Ziel an, welches ich wiederum zufällig am Ende dieser aufspüre, so wie gestern mit Lena die Kakao Bar, wo der Kakao einen schläfrig und warm macht, und man nicht wieder weg will, bei Schokoladen-Trüffel Torte und lateinamerikanischer Musik.
Morgens im St. Oberholz, ja, Berlin ist voller Cafes, in die man sich auch begeben MUSS, sonst hat man etwas verpasst, also, morgens hier im St. O., auch "projekt.zeitungs Büro weil offener WLAN" genannt, wird dann eine halbwegs effektive Arbeitseinlage gestartet, aber Schlafmangel lässt grüßen. Trotzdem entsteht der Rahmen eines Antrages für ein nächstes Kleinprojekt im Idemzusammenhang, David und ich denken solange uns der leckere Duft von Gebackenem nicht zu verträumt dasitzen lässt, und ich kann mir vorstellen warum Menschen Berlin so lieben!!
Die Zeit ist in Berlin gütig, man schläft einfach nicht und hat so am Ende der Nacht viel mehr getan als anderswo. Samstag früh Sitzung mit Gespräch, Update, Besuch von captura, auch projekt.zeitung und grenzenlos sond "da".
Viel Denken...
Abends ab zu Besuch bei Magda, endlich sehe ich ihr Traumzuhause und ihren tollen Max ;)
Danach würde ich zuhause schon auf dem weg nachhause sein...
In Berlin geht es weiter...
(Hier bitte den Text wieder von oben anfangen, denn hier würde ich sagen:
"Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour..."
Berlin Berlin...
Saturday, November 10, 2007
Tuesday, November 06, 2007
Friday, October 26, 2007
Basel...
...ist doch immer wieder eine Stadt, die auf einen wirkt. Ich bin ja in lezter Zeit weniger hier gewesen, Dornach brauchte meine Zeit, jedoch heute früh sitze ich im Cafe fumare (im non-fumare war kein Platz mehr, ausserdem hat es was, zugequalmt zu werden, das wird ja ab 1. Januar 08 zu einer Seltenheit, also gilt es, jetzt noch mal den Geruch von Tabak aus anderer Leuts Lungen zu geniessen!).
Heute abend geht das IDT los. Ein Prozess der Vorbereitung ist vorüber, der mir in seiner Unzulänglichkeit gezeigt hat, dass ich klarer an meine Aufgaben heran gehen muss. Ich habe aber gelernt mich in etwas zuvertiefen, um an die Essenz zu kommen, sie man verstehen muss, um es richtig zu greifen. Verstehen heisst hier nicht nur im Kopf haben, sondern verinnerlichen.
Mein Wunsch ist es, "Idem Qualität" zu tragen und zu verbreiten. Dazu muss ich sie aber erst selbst kennen und umsetzen können. Nicht immer einfach. Nicht immer natürlich, denn von Natur aus sehe ich manche Dinge nicht. Die Herausforderung hier ist, genauer hin zu sehen, zu fühlen, zu verstehen, bevor es an die Umsetzung geht.
Neben mir sitzt jemand, der seine Papiere mit einer Lupe liest.
Am nächsten Tisch ein Päärchen, sie blond mit französicher Kappe, er in Lederjacke, sie ziehen sich an, sie gehe. Gegenüber einer, der durch seine runde Brille verträumt an seiner Zigarette zieht und starrt.
Hinter mir das hier:
...ist doch immer wieder eine Stadt, die auf einen wirkt. Ich bin ja in lezter Zeit weniger hier gewesen, Dornach brauchte meine Zeit, jedoch heute früh sitze ich im Cafe fumare (im non-fumare war kein Platz mehr, ausserdem hat es was, zugequalmt zu werden, das wird ja ab 1. Januar 08 zu einer Seltenheit, also gilt es, jetzt noch mal den Geruch von Tabak aus anderer Leuts Lungen zu geniessen!).
Heute abend geht das IDT los. Ein Prozess der Vorbereitung ist vorüber, der mir in seiner Unzulänglichkeit gezeigt hat, dass ich klarer an meine Aufgaben heran gehen muss. Ich habe aber gelernt mich in etwas zuvertiefen, um an die Essenz zu kommen, sie man verstehen muss, um es richtig zu greifen. Verstehen heisst hier nicht nur im Kopf haben, sondern verinnerlichen.Mein Wunsch ist es, "Idem Qualität" zu tragen und zu verbreiten. Dazu muss ich sie aber erst selbst kennen und umsetzen können. Nicht immer einfach. Nicht immer natürlich, denn von Natur aus sehe ich manche Dinge nicht. Die Herausforderung hier ist, genauer hin zu sehen, zu fühlen, zu verstehen, bevor es an die Umsetzung geht.
Neben mir sitzt jemand, der seine Papiere mit einer Lupe liest.
Am nächsten Tisch ein Päärchen, sie blond mit französicher Kappe, er in Lederjacke, sie ziehen sich an, sie gehe. Gegenüber einer, der durch seine runde Brille verträumt an seiner Zigarette zieht und starrt.
Hinter mir das hier:
Wednesday, October 24, 2007
Sunday, October 07, 2007
aTok exNil(i)o
Mittwoch
Salat Brot
Stefan Brotbeck, viele Begriffe, wenig Begreifen, aber irgendwie ist es fesselnd und frisch!
Donnerstag
Müsli und Brot
Reis und Curry gr. Salat
Nudelsalat/kartoffelsalat/Brot
das Programm gestaltet sich zeitig-locker, stimulierend im Denken, entfesselt viele Gedanken- und Gesprächsmomente. Langer Abend, Nachtcafe mit Flair, Raum für Gespräche, es summt.
Freitag
Kartoffeln und Quark
Salat
Kürbissuppe Brot
Bodo von Plato, smooth wie immer! Es macht Freude, ihm zuzuhören. Er ist einfach ein humorvoller, faszinierender Mensch.
Ich denke immer wieder an backen, kochen, plane, rechne, wenn ich eigentlich erfassen will, was mir da geboten wird, was da mit uns gedacht wird. es ist schwer, bei der Sache zu bleiben, aber es macht Hunger auf mehr.
Nachtcafe, es gibt wieder viel zu sprechen, und ich höre zu, spannende Menschen. Es gibt Chai, T-shirts, Land for Life.
Samstag
Quiche
Möhrensalat
Salat Brot
Joachim Daniel und Gottfried Stockmar an einem Tag machen Lust auf mehr, machen froh über diese Fähigkeit des Denkens, die wir haben, machen weh im Kopf vor Gedankengymnastik, weil ich plötzlich mitkomme. Kann man Blasen bekommen vom denken?
Sonntag
Pancakes, Rührei, Brötchen
Pasta
Mehrere Beiträge, nach vier Tagen habe ich ein Gefühl bekommen, eines, das sich ausweiten lässt, ich hab mich in 40 Anthroposofen verliebt, es könnte weiter gehen, ich hätte Lust mich zu bilden und dort hinein zu denken, wo diese 40 grade waren, während ich für sie kochte.
Ich freu mich auf mehr!
Dank der Küchencrew!
Salat Brot
Stefan Brotbeck, viele Begriffe, wenig Begreifen, aber irgendwie ist es fesselnd und frisch!
Donnerstag
Müsli und Brot
Reis und Curry gr. Salat
Nudelsalat/kartoffelsalat/Brot
das Programm gestaltet sich zeitig-locker, stimulierend im Denken, entfesselt viele Gedanken- und Gesprächsmomente. Langer Abend, Nachtcafe mit Flair, Raum für Gespräche, es summt.
Freitag
Kartoffeln und Quark
Salat
Kürbissuppe Brot
Bodo von Plato, smooth wie immer! Es macht Freude, ihm zuzuhören. Er ist einfach ein humorvoller, faszinierender Mensch.
Ich denke immer wieder an backen, kochen, plane, rechne, wenn ich eigentlich erfassen will, was mir da geboten wird, was da mit uns gedacht wird. es ist schwer, bei der Sache zu bleiben, aber es macht Hunger auf mehr.
Nachtcafe, es gibt wieder viel zu sprechen, und ich höre zu, spannende Menschen. Es gibt Chai, T-shirts, Land for Life.
Samstag
Quiche
Möhrensalat
Salat Brot
Joachim Daniel und Gottfried Stockmar an einem Tag machen Lust auf mehr, machen froh über diese Fähigkeit des Denkens, die wir haben, machen weh im Kopf vor Gedankengymnastik, weil ich plötzlich mitkomme. Kann man Blasen bekommen vom denken?
Sonntag
Pancakes, Rührei, Brötchen
Pasta
Mehrere Beiträge, nach vier Tagen habe ich ein Gefühl bekommen, eines, das sich ausweiten lässt, ich hab mich in 40 Anthroposofen verliebt, es könnte weiter gehen, ich hätte Lust mich zu bilden und dort hinein zu denken, wo diese 40 grade waren, während ich für sie kochte.
Ich freu mich auf mehr!
Dank der Küchencrew!
Tuesday, September 25, 2007
UMA CASA
ICH HABE EINE WOHNUNG!!!!
Ab 1. Oktober, aber Morgen bekomme ich den Schlüssel!
NICHT in Dornach, aber 20 Meter von der Stadtgrenze entfernt, haha, ein Altenheim in Arlesheim, welches im April abgerissen wird, und nun an junge Leute vermietet wird! Eine Bekannte von mir hat es mir vermittelt, morgen bekomme ich einen Schlüssel, und hiermit seid ihr herzlichst in mein 1 Zimmer Apartment am Bromhügelweg 16, eingeladen, falls es euch mal in den Süden bringt!
Juchuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!
Ab 1. Oktober, aber Morgen bekomme ich den Schlüssel!
NICHT in Dornach, aber 20 Meter von der Stadtgrenze entfernt, haha, ein Altenheim in Arlesheim, welches im April abgerissen wird, und nun an junge Leute vermietet wird! Eine Bekannte von mir hat es mir vermittelt, morgen bekomme ich einen Schlüssel, und hiermit seid ihr herzlichst in mein 1 Zimmer Apartment am Bromhügelweg 16, eingeladen, falls es euch mal in den Süden bringt!
Juchuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!
Mit Musik im Ohr sitze ich in meinem Büro und es ist wie tauchen, durch eine Flut von Informationen, Teilstücke tragen immer wieder zu Größerem bei, und am Ende hoffe ich zur richtigen Zeit das richtige fertig zu bekommen. Noch sieht es gut aus, ist möglich, nicht stressig, und es geht weiter. Immer Wind um die Nase, den Blick auf den Horizont, und die Finger am Keyboard, so geht es nun noch eine Weil weiter.
So sehe ich den September zu ende gehen, heute ist PayDay, mal sehen wie das sich anfühlt, mein erstes Gehalt auf meinem Konto zu sehen...
Und so geht es los, das Leben als Angestellte ;)
Ahoi!
So sehe ich den September zu ende gehen, heute ist PayDay, mal sehen wie das sich anfühlt, mein erstes Gehalt auf meinem Konto zu sehen...
Und so geht es los, das Leben als Angestellte ;)
Ahoi!
Monday, September 24, 2007
Bom dia, obrigada, paso pepinos, que iso? de nada, tudo beim? und so weiter, es klingt in meinem Kopf, es klingt und schwingt nach, ein Wochenende ohne gleichen.
Die Eurythmie Gruppe TerraNova aus Sao Paulo, Brasilien war in Dornach.
Angekommen am Samstag den 22. strahlen sie sofort einen solchen Frohsinn aus, sind hinreissend, nehmen mit in ihre Herzen, geben Freude, und lieben alles, was sie sehen.
Sie sind ernsthafte junge Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, schön, stark, ansteckend.
Am Samstag abend geben sie ein wunderbare Aufführung im Goetheanum. Ihr Euythmie Programm ist das Resultat von mehreren Monaten intensiver Arbeit, Auseinandersetzung mit Eurythmie, mit sich selbst, mit der Welt.
Sie schaffen es, zwischen Farbe, Musik, Sprache und Stille eine bewegende Kraft strahlen zu lassen, eine, die mir Eurythmie erklärt, ohne Worte, ganz einfach in dem Moment, wo ich sie auf der Bühne sehe.
Ein Bekannter, junger Musikstudent, sagt sie würden das, was er im Studium auf Papier macht, nähmlich Musik und Laute analysieren und darstellen, in Bewegung auf der Bühne machen. Er meint es sollte Teil seinens Studiums sein, Eurythmie zu sehen, und so Tonarten und Klänge in Bewegung anstatt in Schrift und Formel zu sehen.
Nach und nach finde ich Details heraus. Einer von ihnen hat in seiner Schulzeit Eurythmie garnicht gemocht und irgendwann plötzlich hat sich das geändert. Ein anderer, ein junger Mann aus Basel, gehört garnicht zur Gruppe, er hat sie nur in seiner Schule gesehen und wollte einfach dabei bleiben, war in allen Proben, alles Aufführungen in seiner Schule dabei, und hat kurz bevor der Bus mit der Gruppe abfuhr gefragt, ob er noch mitkommen dürfe. Er sagte am Ende dieses Wochenendes, er habe sich das erste mal in seinem Leben wirklich zuhause gefühlt.
Sie sind offen für andere, sie sind begeistert und begeisternd.
Sie bringen Freude, auch im Goetheanum rufen sie Entzücken hervor, die Profis im Publikum sind begeistert, man hört "Wir können so viel von ihnen lernen" und die helle Freude herrscht.
In der Jugendsektion wird für die gekocht. Es ist voll und bunt, laut und interessant wenn sie da sind. Das Haus ist belebt, die Räume erfüllt. Um so stiller wird es, wenn sie wieder abreisen, fürchte ich.
Nun sind sie wieder unterwegs, weiter auf Tour in Kassel, Göttingen, Reutlingen und Hamburg, Deutschland und Gent, Belgien, dann nach Paris, Frankreich. Am Ende Oktober geht es wieder nachhause, und die Gruppe wendet sich dem nächsten Schritt ihres Lebens zu.
Ich bin mir sicher auch den werden sie mit Bewusstsein, Verantwortung und Lebenskraft gehen!
Muito Obrigada, gente!
www.terranova-euritmia.de
Die Eurythmie Gruppe TerraNova aus Sao Paulo, Brasilien war in Dornach.
Angekommen am Samstag den 22. strahlen sie sofort einen solchen Frohsinn aus, sind hinreissend, nehmen mit in ihre Herzen, geben Freude, und lieben alles, was sie sehen.
Sie sind ernsthafte junge Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, schön, stark, ansteckend.
Am Samstag abend geben sie ein wunderbare Aufführung im Goetheanum. Ihr Euythmie Programm ist das Resultat von mehreren Monaten intensiver Arbeit, Auseinandersetzung mit Eurythmie, mit sich selbst, mit der Welt.
Sie schaffen es, zwischen Farbe, Musik, Sprache und Stille eine bewegende Kraft strahlen zu lassen, eine, die mir Eurythmie erklärt, ohne Worte, ganz einfach in dem Moment, wo ich sie auf der Bühne sehe.
Ein Bekannter, junger Musikstudent, sagt sie würden das, was er im Studium auf Papier macht, nähmlich Musik und Laute analysieren und darstellen, in Bewegung auf der Bühne machen. Er meint es sollte Teil seinens Studiums sein, Eurythmie zu sehen, und so Tonarten und Klänge in Bewegung anstatt in Schrift und Formel zu sehen.
Nach und nach finde ich Details heraus. Einer von ihnen hat in seiner Schulzeit Eurythmie garnicht gemocht und irgendwann plötzlich hat sich das geändert. Ein anderer, ein junger Mann aus Basel, gehört garnicht zur Gruppe, er hat sie nur in seiner Schule gesehen und wollte einfach dabei bleiben, war in allen Proben, alles Aufführungen in seiner Schule dabei, und hat kurz bevor der Bus mit der Gruppe abfuhr gefragt, ob er noch mitkommen dürfe. Er sagte am Ende dieses Wochenendes, er habe sich das erste mal in seinem Leben wirklich zuhause gefühlt.
Sie sind offen für andere, sie sind begeistert und begeisternd.
Sie bringen Freude, auch im Goetheanum rufen sie Entzücken hervor, die Profis im Publikum sind begeistert, man hört "Wir können so viel von ihnen lernen" und die helle Freude herrscht.
In der Jugendsektion wird für die gekocht. Es ist voll und bunt, laut und interessant wenn sie da sind. Das Haus ist belebt, die Räume erfüllt. Um so stiller wird es, wenn sie wieder abreisen, fürchte ich.
Nun sind sie wieder unterwegs, weiter auf Tour in Kassel, Göttingen, Reutlingen und Hamburg, Deutschland und Gent, Belgien, dann nach Paris, Frankreich. Am Ende Oktober geht es wieder nachhause, und die Gruppe wendet sich dem nächsten Schritt ihres Lebens zu.
Ich bin mir sicher auch den werden sie mit Bewusstsein, Verantwortung und Lebenskraft gehen!
Muito Obrigada, gente!
www.terranova-euritmia.de
Tuesday, September 18, 2007
OK, who ever finds my blog, something very strange and enraging came to me the other day. People being desperate for Passports.
It shocks me. It makes me weirdly angry. But why? Maybe I just don't know what they are dealing with, because with a German passport I can go wherever I want? I am not sure, but I didnt think it was so hard for (white) South Africans to pay for a visa...I mean, if you made it to being a Skydiver, you surely know how to make use of your opportunities...
Here is the request and my reply...
"Hey Katha!
i have a big question 2 ask u...!
one of dans friends wants 2 get a european pasport so he can work in europe and the only way he can is 2 marry a european! he is a super cool dude, one of the best skydivers in the world and in exchange for marrying him, you can get an sa pasport and he will teach u 2 skydive !!!!!! wot u think? there dosent have 2 be anything romantic at all u just have 2 stay married 4 5 years!!!!! he is a super super cool dude!"
"dan here. hope you well and loving life. my friend is working for one of the best skydiving teams ion the world and has alot of difficulty getting in and out of europe everytime he has to come do exhibition jumps. so far this year he has been here three times and over to brazil once. he jumped into a crowd of 2million people on th e cococabana in brazil and jumped at the redbull airrace there. he also jumped at the luis batton valencia cup yacht race and is probably comming to portugal in a month or so. he really needs a passport and in exchange can teach you to skydive free of charge. he is one of the best in the world.
please think about it.
hope you are well and happy.
one love
dan"
Dear Dan,
it took me long to reply to this.
I am not sure how you guys live there and think about the world, so forgive me, if I am judgemental or anything, but I am very shocked how easy it seems for you to get married and stay married for 5 years to a person you have never met before... That is not only a long time, it is also the time where other people, if they have a healthy relationship, would probably get married to their boyfriend at my age... So already for that reason I would not just marry any guy for business. (Business as in rip off, what do I get out of it??)
I also dont think you did your homework here.
It is not enough to stay married for 5 years. In these years he would have the same problems getting a visa, until he actually gets a EU Passport. Until then,he would have to STAY in Germany, and he would be MY problem, the home affairs would be calling me, asking me to pay for him (TAX), to get him out of shit, etc.
PLUS, as Amy offered, I wouldnt ever get a South African Passport (not that I would want one!!), I would have to give up my German Citizenship in order to get a South African Passport (some people might have two Passports in your Country, but that is because their parents have different nationalities. In Germany thats not allowed!!)
So here is my opinion:
If he was someone who was contributing something really great to the world, I guess we would make a plan for him to be in Europe. There is other ways to help him than to marry!!
But I don't think Skydiving adds a great lot to our society!
Yeah, it might be fun. But at the same time it is one of those things that only the people who do it understand. To me it is useless! I expect people who do Skydiving to understand the world first, to care for it, to save some energy maybe (how about CO 2 output when you fly in aeroplanes before you jump??), to eat some organic food, to know about recycling, to care about human beings, to lead a generally meaningful life, maybe donate some of the money they spend on skydiving (or get while doing it) to an NGO, maybe go work in the Townships of their own country, where people need help??
Then I would understand them.
I said at the top, I do not know which life you lead, but seriously, a question like the one you asked me didnt look like evidence to a meaningful life, it looked like some Skydiving addicts trying to think up some weired plan!
If he is absolutely desperate to get visas, how about the agencies that do the organization for the events where he jumps applying for him? This is how other sports people do it!! Ask Redbull to get him visas! That would be less illegal too!
Sorry about not being dumb and marrying your friend!
Katha
It shocks me. It makes me weirdly angry. But why? Maybe I just don't know what they are dealing with, because with a German passport I can go wherever I want? I am not sure, but I didnt think it was so hard for (white) South Africans to pay for a visa...I mean, if you made it to being a Skydiver, you surely know how to make use of your opportunities...
Here is the request and my reply...
"Hey Katha!
i have a big question 2 ask u...!
one of dans friends wants 2 get a european pasport so he can work in europe and the only way he can is 2 marry a european! he is a super cool dude, one of the best skydivers in the world and in exchange for marrying him, you can get an sa pasport and he will teach u 2 skydive !!!!!! wot u think? there dosent have 2 be anything romantic at all u just have 2 stay married 4 5 years!!!!! he is a super super cool dude!"
"dan here. hope you well and loving life. my friend is working for one of the best skydiving teams ion the world and has alot of difficulty getting in and out of europe everytime he has to come do exhibition jumps. so far this year he has been here three times and over to brazil once. he jumped into a crowd of 2million people on th e cococabana in brazil and jumped at the redbull airrace there. he also jumped at the luis batton valencia cup yacht race and is probably comming to portugal in a month or so. he really needs a passport and in exchange can teach you to skydive free of charge. he is one of the best in the world.
please think about it.
hope you are well and happy.
one love
dan"
Dear Dan,
it took me long to reply to this.
I am not sure how you guys live there and think about the world, so forgive me, if I am judgemental or anything, but I am very shocked how easy it seems for you to get married and stay married for 5 years to a person you have never met before... That is not only a long time, it is also the time where other people, if they have a healthy relationship, would probably get married to their boyfriend at my age... So already for that reason I would not just marry any guy for business. (Business as in rip off, what do I get out of it??)
I also dont think you did your homework here.
It is not enough to stay married for 5 years. In these years he would have the same problems getting a visa, until he actually gets a EU Passport. Until then,he would have to STAY in Germany, and he would be MY problem, the home affairs would be calling me, asking me to pay for him (TAX), to get him out of shit, etc.
PLUS, as Amy offered, I wouldnt ever get a South African Passport (not that I would want one!!), I would have to give up my German Citizenship in order to get a South African Passport (some people might have two Passports in your Country, but that is because their parents have different nationalities. In Germany thats not allowed!!)
So here is my opinion:
If he was someone who was contributing something really great to the world, I guess we would make a plan for him to be in Europe. There is other ways to help him than to marry!!
But I don't think Skydiving adds a great lot to our society!
Yeah, it might be fun. But at the same time it is one of those things that only the people who do it understand. To me it is useless! I expect people who do Skydiving to understand the world first, to care for it, to save some energy maybe (how about CO 2 output when you fly in aeroplanes before you jump??), to eat some organic food, to know about recycling, to care about human beings, to lead a generally meaningful life, maybe donate some of the money they spend on skydiving (or get while doing it) to an NGO, maybe go work in the Townships of their own country, where people need help??
Then I would understand them.
I said at the top, I do not know which life you lead, but seriously, a question like the one you asked me didnt look like evidence to a meaningful life, it looked like some Skydiving addicts trying to think up some weired plan!
If he is absolutely desperate to get visas, how about the agencies that do the organization for the events where he jumps applying for him? This is how other sports people do it!! Ask Redbull to get him visas! That would be less illegal too!
Sorry about not being dumb and marrying your friend!
Katha
Monday, September 17, 2007
No more waiting...
How long do we wait, until we ralize that our dreams will never come true...how long do we wait until we notice that changing others will never change ourselves, and how long until we understand that we are the only one waiting?
How long, until we find out that our dreams were illusions and how long until we know that what we are actually wishing for has always been right there?
Wake up!!
No more waiting!!
How long do we wait, until we ralize that our dreams will never come true...how long do we wait until we notice that changing others will never change ourselves, and how long until we understand that we are the only one waiting?
How long, until we find out that our dreams were illusions and how long until we know that what we are actually wishing for has always been right there?
Wake up!!
No more waiting!!
Friday, September 14, 2007
Sunday, September 09, 2007
...manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Leben ohne mich weiter geht...
Dann stehe ich draussen davor, und Dinge passieren, als ob sie automatisiert genau wüssten, was sie zu tun haben. Ich bin hinaus kathapultiert, es ist wie ein Traum, oder ein Trauma, genau weiss ich es nicht. Es geht an mir vorbei, und doch bin ich ganz drin, im Geschehen. Ich verpasse immer wieder den Ein- oder den Ausstieg, wo sitzt das Bewusstsein, in uns oder um uns herum?
Wolken um den Hinterkopf, die Augen verdreht, wie wenn man zu Müde ist zum fokussieren, leise Geräusche laut, die lauten unwichtig, nahe Menschen fern und die fernen ganz da, als kenne man sie. Die Stille klingt plötzlich in den Ohren. Ich bin wach, doch muss ich schlafen. Es ist verdreht.
Dann stehe ich draussen davor, und Dinge passieren, als ob sie automatisiert genau wüssten, was sie zu tun haben. Ich bin hinaus kathapultiert, es ist wie ein Traum, oder ein Trauma, genau weiss ich es nicht. Es geht an mir vorbei, und doch bin ich ganz drin, im Geschehen. Ich verpasse immer wieder den Ein- oder den Ausstieg, wo sitzt das Bewusstsein, in uns oder um uns herum?
Wolken um den Hinterkopf, die Augen verdreht, wie wenn man zu Müde ist zum fokussieren, leise Geräusche laut, die lauten unwichtig, nahe Menschen fern und die fernen ganz da, als kenne man sie. Die Stille klingt plötzlich in den Ohren. Ich bin wach, doch muss ich schlafen. Es ist verdreht.
Wednesday, August 29, 2007
Thursday, August 23, 2007
Saturday, August 18, 2007
Reisen, wenn man es langsam tut, entfaltet erst seine ganze Wirkung, es wird schwer, es zerreist fast. Ankommen nach einem Flug ist etwas ganz anderes als nach einer Zug fahrt.
2000 Kilometer Ost West hat mich irgendwo auf der Strecke gelassen. Wenn ich 10 000 fliege komme ich immer ganz mit. Vielleicht haben die im Flugzeug einen Seelen einfang Mechanismus, der einen beisammen hält?
Bin mal gespannt, wann mein letzter Teil aus Rumänien, einem wunderlichen Land, wieder da ist.
Rumänien, ein dreckiges Land in den Städten, ein heisses Land im Sommer, ein unberührtes auf weiter Strecke, wo die Verkehrsmittel sich auf eine Pferdestärke vor einen Wagen gespannt beruhen. Die Menschen stark, warm, interessiert, freudig, vielseitig, zurückgeleht, vertrauensvoll, genau, direkt.
Ich will mehr entdecken!!
2000 Kilometer Ost West hat mich irgendwo auf der Strecke gelassen. Wenn ich 10 000 fliege komme ich immer ganz mit. Vielleicht haben die im Flugzeug einen Seelen einfang Mechanismus, der einen beisammen hält?
Bin mal gespannt, wann mein letzter Teil aus Rumänien, einem wunderlichen Land, wieder da ist.
Rumänien, ein dreckiges Land in den Städten, ein heisses Land im Sommer, ein unberührtes auf weiter Strecke, wo die Verkehrsmittel sich auf eine Pferdestärke vor einen Wagen gespannt beruhen. Die Menschen stark, warm, interessiert, freudig, vielseitig, zurückgeleht, vertrauensvoll, genau, direkt.
Ich will mehr entdecken!!
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