Ich wundere mich.
Über die Menschen, die mich umgeben. Basler. Nicht über die alten, eher über die jungen. Nicht über die Männer, eher über die Frauen. Nicht über viel, eher über genau eine Sache. Die Mode. Nun bin ich seit ein paar Jahren hier und genau seit sieben Monaten schaue ich mir die Basler genauer an. Und seit dem habe ich auch die Mode bemerkt, das trifft sich Retro oder Vintage, Punk, Grundge, Dandy, Madonna-Style, Rockig, siebziger achziger und vorallem neunziger Jahre...oder so. Aber vorallem sind es skinny jeans, oder auch leggins, Stiefelchen und grosse Oberteile, Strickjacken, Gürtel, Fellmützen, Handtaschen. Die Schuhe spielen ein grosse Rolle. Neben den Stiefelchen findet man spitz, geschnürt, klein, lack, oder auch nicht. Ballerinas waren im Sommer. Ballerinas haben Form geändert und sind auch im Winter. Eben spitzer.
Dann ist da noch das streifen T-shirt. Blau weiss, erinnert an Matrosen. Oder an Paris. Und fast jeder hat es. Oder schwarze Leggins, schwarzer Mini und irgendetwas mit Spitze, Pelz oder Perlen oben drüber. Oder Leoparden Muster. Hohe Schuhe. Und das verwunderlichste finde ich, dass das alles im Winter geht. Mäntelchen, halblang, von der Brust an ausgestellt, keine Tallie mehr. Genau, das ist es. In 2009 ging uns die Tallie verloren. Die Beine sind nun sichtbar, in Leggins (die über die letzten 12 Monate von dreviertel auf ganz lang wechselten) und die Tallie ist weg. Ist das nicht eher 60ger oder sogar 50ger Jahre? Oder Robin Hood?
Meine Frage ist, woher haben die das alle? Gibt es das beim H&M oder laufen hier wirkliche Shopper und Jäger herum? Früher gab es den Mantel mit goldenen Knöpfen nur aus zweiter Hand. Heute läuft eine 20 jährige, hochhackige Blondierte mit Scarlett Johannson Lippen, natürlich mit streifen Hemd und Strickjäcklein in mein Stammcafe und hat solch einen Mantel an. Ich wünsche mir dass sie die Knöpfe selber angenäht hat, oder dass er mindestens letzte Saison ist. Ich sehe ihr zu beim Rauchen, und merke, obwohl sie toll gestylt ist, eine Zigarette kann sie nicht wirklich halten. Zu jung. Das lernt sie noch, denn Souveränität kann man nicht im Friday-Magazin lernen.
Und die Brillen...die Brillen sind gross und hornig, Ray Ban halt. Meine ist nur mittelgross und deshalb looser. Naja, aber ich schaue mich auch schon nach einer grösseren um. Nach so einer, die aussieht wie die von meiner Oma. Aber aus Draht. Ich gehe davon aus dass Drahtbrillen im Frühling ganz gross rauskommen. So wie die von Atze Schröder, versteht sich. Kommt dann auch seine Frisur gross raus? Was noch zu sagen ist zu den Brillen: Der "Nerd", der Austin Powers Typ, der ist echt in grad. Bei den Männern. Mit Brusthaaren.
Oh, Brusthaare...die erinnern mich gradeaus an den Göteborgstyle, den ich bei den Herren in Schweden letzten Winter schon erkannt habe...enge Hosen, spitze Schuhe, Holzfällerhemd oder anderes Hemd, aber muss tief ausgeschnitten sein. Und Schnurrbart. Ganz wichtig. Und James Dean Frisur. Und Schal. Man(n) trinkt dann auch Rotwein anstatt Bier...am Anfang. Bis Man(n) und Frau merken, dass ihr Taschengeld doch nurnoch für Bier reicht.
Nun, zu meinem heutigen Outfit habe ich auch noch etwas zu sagen. Oder zu gestehen. Auch ich trage heute ein Streifenhemd. Eines, das ich mir heute früh noch enger genäht habe und welches ich schon seit 3 Jahren als Schlafanzugsoberteil benutzt habe. Mit meinem beigen Strickjäcklein (vom Brocki hinterm Bahnhof) passt es wunderbar zusammen.
Wednesday, January 06, 2010
Monday, January 04, 2010
Sunday, January 03, 2010
Da sassen drei Herren in einem Cafe
und sprachen vom Leben und lachten
Sie tranken Pastis und verstanden sich gut
und sagten sich, was sie dachten.
Es ging auch darum, dass man ja irgendwann
mal Kinder bekommen wollte
und dass sich das Leben dann Prioritär
um les enfants drehen sollte.
Mich hat es berührt, dass die Männer, so jung
solch ernsthafte Themen anschlugen
dass sie sich so tief und mit Wärme im Blick
mit Vaterschaftsplänen vertrugen
Mir lacht es um's Herz wenn ich daran denk
dass sie jung sind, genial und voll Liebe
denn oft bin ich traurig dass wir jungen Leut
nur mit Angst solche Themen vertrieben
Aber nein, ich glaub, ja,
ich darf hoffen sogar,
dass es nicht der Pastis,
der aus ihnen sprach, war,
sondern wirklich ein Stück ihres Lebens!
und sprachen vom Leben und lachten
Sie tranken Pastis und verstanden sich gut
und sagten sich, was sie dachten.
Es ging auch darum, dass man ja irgendwann
mal Kinder bekommen wollte
und dass sich das Leben dann Prioritär
um les enfants drehen sollte.
Mich hat es berührt, dass die Männer, so jung
solch ernsthafte Themen anschlugen
dass sie sich so tief und mit Wärme im Blick
mit Vaterschaftsplänen vertrugen
Mir lacht es um's Herz wenn ich daran denk
dass sie jung sind, genial und voll Liebe
denn oft bin ich traurig dass wir jungen Leut
nur mit Angst solche Themen vertrieben
Aber nein, ich glaub, ja,
ich darf hoffen sogar,
dass es nicht der Pastis,
der aus ihnen sprach, war,
sondern wirklich ein Stück ihres Lebens!
Friday, January 01, 2010
Fest angekündigt, für dieses Jahr:
Leben. Ich werde dasein. Ich werde kochen, lachen, schreiben, tanzen, lieben.
Rauchverbot. Das Rauchverbot kommt. Wir sind nun im Jahr, welches das Ende markieren wird für die Party, die wir heute kennen. Alles wird anders, die Luft wird rein.
Hochzeit. Meine beste Freundin wird heiraten und ich werde dabei sein.
Kaffee. Ich werde das ganze Jahr über Kaffee servieren, trinken, vergöttern.
Reisen. Ich werde reisen.
Leben. Ich werde dasein. Ich werde kochen, lachen, schreiben, tanzen, lieben.
Rauchverbot. Das Rauchverbot kommt. Wir sind nun im Jahr, welches das Ende markieren wird für die Party, die wir heute kennen. Alles wird anders, die Luft wird rein.
Hochzeit. Meine beste Freundin wird heiraten und ich werde dabei sein.
Kaffee. Ich werde das ganze Jahr über Kaffee servieren, trinken, vergöttern.
Reisen. Ich werde reisen.
Vorblick, Ausblick, Einblick in ein Neues Jahr.
Was kommt? Das weiss man nicht. Es kommt aber immer etwas. Im Moment kommt es so schnell und vielseitig und wechselnd und vergänglich, dass ich mich manchmal kaum hineinstürzen mag damit es nicht zu schnell endet.
Es. Das Leben, Begegnungen, Träume. Begegnungen.
Du bist ein schöner Mensch, ich sehe Dich von weitem, Du kommst näher, so nah, dass wir unsicher werden, Augen sehen, Münder lachen, Hände machen Gesten...und wir rauchen am Zigarettenautomaten und alles fliesst uns durch die Finger wie Sand, feiner Sand. Man kann es nicht festhalten. Es ist ein Spiel, und immer die Angst es könnte Realität werden.
Opportunidades. Gelegenheiten sind wie Fotografieren. Kurz blitzt es auf und schon ist wieder alles anders. Man kann sie ergreifen aber muss es nicht, man muss sie erhaschen, aber darf sie auch nicht zwischen den Fingern zerquetschen, wie Schmetterlinge. Oder Seifenblasen?
In meinem Kopf rumort mein Puls, oder ist es der Kühlschrank? Der Schwarztee? Der Alkohol von gestern Abend? Oder fühlt sich das so an wenn das neue Jahr ankommt? Beginnt eine neue Zeit am 1. Januar 2010?
Was kommt? Das weiss man nicht. Es kommt aber immer etwas. Im Moment kommt es so schnell und vielseitig und wechselnd und vergänglich, dass ich mich manchmal kaum hineinstürzen mag damit es nicht zu schnell endet.
Es. Das Leben, Begegnungen, Träume. Begegnungen.
Du bist ein schöner Mensch, ich sehe Dich von weitem, Du kommst näher, so nah, dass wir unsicher werden, Augen sehen, Münder lachen, Hände machen Gesten...und wir rauchen am Zigarettenautomaten und alles fliesst uns durch die Finger wie Sand, feiner Sand. Man kann es nicht festhalten. Es ist ein Spiel, und immer die Angst es könnte Realität werden.
Opportunidades. Gelegenheiten sind wie Fotografieren. Kurz blitzt es auf und schon ist wieder alles anders. Man kann sie ergreifen aber muss es nicht, man muss sie erhaschen, aber darf sie auch nicht zwischen den Fingern zerquetschen, wie Schmetterlinge. Oder Seifenblasen?
In meinem Kopf rumort mein Puls, oder ist es der Kühlschrank? Der Schwarztee? Der Alkohol von gestern Abend? Oder fühlt sich das so an wenn das neue Jahr ankommt? Beginnt eine neue Zeit am 1. Januar 2010?
Jetzt hab ich keine Worte mehr.
Sie sind aufgebraucht.
2009, zwölf Monate, zwölf Worte, die "das Göttliche" beschreiben, jeden Monat etwas anders. Vertrauen im Januar, Liebe im Februar, Licht im März, Kraft im April, Wärme im Mai, Ehrlichkeit im Juni, Zärtlichkeit im Juli, Gesetzmässigkeit im August, Ruhe im September, Weisheit im Oktober, Balance im November und Mut im Dezember. Wo habe ich nur diese Worte her? fragt es sich heute mittag am ersten Tag des neuen Jahres während im grauen Innenhof der Regen die Rinne herunter tropft und strömt und plätschert?
Aus mir selbst.
Und nun?
Was mache ich im neuen Jahr ohne Worte? Wie finde ich einen Halt der über allem steht und mich durch den Monat bringt?
In mir selbst?
Sie sind aufgebraucht.
2009, zwölf Monate, zwölf Worte, die "das Göttliche" beschreiben, jeden Monat etwas anders. Vertrauen im Januar, Liebe im Februar, Licht im März, Kraft im April, Wärme im Mai, Ehrlichkeit im Juni, Zärtlichkeit im Juli, Gesetzmässigkeit im August, Ruhe im September, Weisheit im Oktober, Balance im November und Mut im Dezember. Wo habe ich nur diese Worte her? fragt es sich heute mittag am ersten Tag des neuen Jahres während im grauen Innenhof der Regen die Rinne herunter tropft und strömt und plätschert?
Aus mir selbst.
Und nun?
Was mache ich im neuen Jahr ohne Worte? Wie finde ich einen Halt der über allem steht und mich durch den Monat bringt?
In mir selbst?
Monday, December 28, 2009
Saturday, December 19, 2009
Dezember kam mit Mut.
Mut, das Wort für diesen Monat. Mut, loszulassen, Mut, das anzunehmen, was ist, und es nicht verändern zu wollen. Mut, gradeaus zu schauen, und mein Ding zu machen. Mut, ich zu sein, ohne Zweifel. Je ne regrette rien! Mut, über meinen Schatten zu springen so wie heute, und einfach so wie ich bin auf Menschen zu zu gehen. War auf einen "Home Flohmi" eingeladen, in der Nachbarschaft, in eine Mädels WG, die eine wunderbare Wohnung haben. Allein ging ich hin, schüchtern, ja, die Basler Mädels machen mich manchmal ganz still. Aber in mir ruhend auch. Und tolle Sachen gekauft habe ich. So haben wir uns alle gefreut an dem Ereignis und ich musste mich noch nicht mal vorstellen, bin einfach rein, Hallo gesagt, und in meinen Gedanken geblieben. Trotzdem ein bisschen Kontakt mit den Menschen, aber natürlichen, nicht den "small Talk"...
Mut also. Mut auch gestern Abend mit Salome , einer tollen Freundin, auf eine Party voller "fremder" Menschen mit zu gehen und gleich voll integriert zu werden. Weil ich da war und mich daran freute. Und weil ich über meine Schatten sprang. Und weil ich wahrscheinlich nett bin und gut in einen Raum hineingehen kann. Aber Mut brauchte es.
Mut eine neue Chance zu sehen und anzunehmen. Der Chef der Kurierzentrale braucht eine Köchin für die Kuriere, mittags. Ich könnte mir vorstellen, dass ich für sie manchmal koche. Denn ich koche gern für Menschen, die Hunger haben. Und Kuriere sind Menschen, die den ganzen Tag am Limit ihrere Kräfte die Gesellschaft bedienen; einen Service leisten, den Menschen brauchen, von A nach B und schnell und immer schnell sein müssen, wollen, können. Und das macht Hunger. So wie ich selber gern im Service schaffe, da ich weiss, wie sehr wichtig der Kaffee für unseren Alltag ist, würde ich gern die Kuriere, die einfachen Helden des Alltags, bekochen. Unter dem Segel der "Götterspeise", meinem Catering Namen; ein Catering, das immer nur in besonderen Situationen stattfindent.
Zum Besipiel im Januar, 3 Wochen lang in Dornach, für 15 Landwirte die sich fortbilden. So wie immer wieder privat, im Kleinen, und irgendwann dann im Grossen, auf Jugendtagungen, im April, im Sommer, und mehr. So zum Beispiel hoffentlich auch bald für die Velokuriere. Götterspeise fängt an!
Mut auch, einem Mann zu sagen, der mein Liebhaber war, dass ich ihn gut gehen lassen kann, weil er sich grade verliebt hat in eine, und er mir wichtiger als guter Freund ist als als Liebhaber. Wichtiger als Person, die glücklich wird in der Liebe, und nicht als das, was wir für einander hatten, ein sporadisches Wärme geben in der gemeinsamen Einsamkeit. Mut, diese Position einzunehmen und zu behalten, ohne mich fallen zu lassen und an ihm etwas auszuleben, was andere Menschen in mir hinterlassen haben...Mut zur ehrlichen Ehrlickeit, zur graden Gradlinigkeit, zur klaren Klarheit und obwohl viel Alkohol und späte Nächte im Spiel sind, Mut zum bewussten Bewusstbleiben in jeder Situation.
Und Mut zur Einsamkeit. Am Samstag Mittag aufwachen, verkatert, allein, im halbdunklen Winterzimmer, und die Leere zu spüren und wirklich zu erleben. Zu weinen oder nicht und dann aufzustehen um kleine Dinge zu geniessen. Langsam, in mich versunken überlegen ob ich mich noch an alles vom letzten Abend erinnere? Langsam die Zigarettenraucherinnerung abstreifen, duschen, gutriechen, warme Füsse, und draussen vor dem Fenster die Tramschneewirbel beim Haarekämmen sehen. Träumen. Und Herbert Grönemeyer singt "Glück"...
Mutige Weihnachten! Vorher noch Familie besuchen, an Weihnachten alleinsein, vielleicht Fondue mit Freunden, dann allein. Und arbeiten. Und einfach weiterleben. Und am Tag danach brunchen, mit allen, die wollen! Das wird gut! Und dann kommt Besuch, und das neue Jahr. Schön!
Mut, das Wort für diesen Monat. Mut, loszulassen, Mut, das anzunehmen, was ist, und es nicht verändern zu wollen. Mut, gradeaus zu schauen, und mein Ding zu machen. Mut, ich zu sein, ohne Zweifel. Je ne regrette rien! Mut, über meinen Schatten zu springen so wie heute, und einfach so wie ich bin auf Menschen zu zu gehen. War auf einen "Home Flohmi" eingeladen, in der Nachbarschaft, in eine Mädels WG, die eine wunderbare Wohnung haben. Allein ging ich hin, schüchtern, ja, die Basler Mädels machen mich manchmal ganz still. Aber in mir ruhend auch. Und tolle Sachen gekauft habe ich. So haben wir uns alle gefreut an dem Ereignis und ich musste mich noch nicht mal vorstellen, bin einfach rein, Hallo gesagt, und in meinen Gedanken geblieben. Trotzdem ein bisschen Kontakt mit den Menschen, aber natürlichen, nicht den "small Talk"...
Mut also. Mut auch gestern Abend mit Salome , einer tollen Freundin, auf eine Party voller "fremder" Menschen mit zu gehen und gleich voll integriert zu werden. Weil ich da war und mich daran freute. Und weil ich über meine Schatten sprang. Und weil ich wahrscheinlich nett bin und gut in einen Raum hineingehen kann. Aber Mut brauchte es.
Mut eine neue Chance zu sehen und anzunehmen. Der Chef der Kurierzentrale braucht eine Köchin für die Kuriere, mittags. Ich könnte mir vorstellen, dass ich für sie manchmal koche. Denn ich koche gern für Menschen, die Hunger haben. Und Kuriere sind Menschen, die den ganzen Tag am Limit ihrere Kräfte die Gesellschaft bedienen; einen Service leisten, den Menschen brauchen, von A nach B und schnell und immer schnell sein müssen, wollen, können. Und das macht Hunger. So wie ich selber gern im Service schaffe, da ich weiss, wie sehr wichtig der Kaffee für unseren Alltag ist, würde ich gern die Kuriere, die einfachen Helden des Alltags, bekochen. Unter dem Segel der "Götterspeise", meinem Catering Namen; ein Catering, das immer nur in besonderen Situationen stattfindent.
Zum Besipiel im Januar, 3 Wochen lang in Dornach, für 15 Landwirte die sich fortbilden. So wie immer wieder privat, im Kleinen, und irgendwann dann im Grossen, auf Jugendtagungen, im April, im Sommer, und mehr. So zum Beispiel hoffentlich auch bald für die Velokuriere. Götterspeise fängt an!
Mut auch, einem Mann zu sagen, der mein Liebhaber war, dass ich ihn gut gehen lassen kann, weil er sich grade verliebt hat in eine, und er mir wichtiger als guter Freund ist als als Liebhaber. Wichtiger als Person, die glücklich wird in der Liebe, und nicht als das, was wir für einander hatten, ein sporadisches Wärme geben in der gemeinsamen Einsamkeit. Mut, diese Position einzunehmen und zu behalten, ohne mich fallen zu lassen und an ihm etwas auszuleben, was andere Menschen in mir hinterlassen haben...Mut zur ehrlichen Ehrlickeit, zur graden Gradlinigkeit, zur klaren Klarheit und obwohl viel Alkohol und späte Nächte im Spiel sind, Mut zum bewussten Bewusstbleiben in jeder Situation.
Und Mut zur Einsamkeit. Am Samstag Mittag aufwachen, verkatert, allein, im halbdunklen Winterzimmer, und die Leere zu spüren und wirklich zu erleben. Zu weinen oder nicht und dann aufzustehen um kleine Dinge zu geniessen. Langsam, in mich versunken überlegen ob ich mich noch an alles vom letzten Abend erinnere? Langsam die Zigarettenraucherinnerung abstreifen, duschen, gutriechen, warme Füsse, und draussen vor dem Fenster die Tramschneewirbel beim Haarekämmen sehen. Träumen. Und Herbert Grönemeyer singt "Glück"...
Mutige Weihnachten! Vorher noch Familie besuchen, an Weihnachten alleinsein, vielleicht Fondue mit Freunden, dann allein. Und arbeiten. Und einfach weiterleben. Und am Tag danach brunchen, mit allen, die wollen! Das wird gut! Und dann kommt Besuch, und das neue Jahr. Schön!
Tuesday, November 24, 2009
Tag weiss nicht wieviel...wieder zuhause.
Uff. Geschafft.
Das wunderbare Land Südafrika verlassen, mit Freude am Gehen, da das Dasein so durchwachsen war. Unschlagbare Landschaft, nette Menschen, so viel zu lernen. Politische Herasuforderung, menschliche Herausforderung. Psychische auch. Mein eigenes Kopfkino als auch das von anderen auf mich projezierte. Alte und neue Geschichten. Probleme haften an einem wie Kletten, auch über lange Zeit. Aber vieles konnte ich sortieren und neu ordnen. Uff. Geschafft.
In der Schweiz leben ist so einfach im Gegensatz! Ich komme da an und Daniel holt mich vom Tram ab. Schöneres kann es nicht geben, als mit offenen Armen empfangen zu werden. Die Mitte, mein wunderbarer Arbeits- und Lebensplatz! Und die Leute! Und dann das Zuhause. Die Hülle. Sofort tauche ich in das Zuhausegefühl ein, das, was mir überall anders fehlt. Basel, das Trinkwasser, der Espresso, meine vier Wände. Wow!
Und Internet. Die ganze Zeit.
Ich bin eben eine Europäerin!
Auch wenn dieser Ort mich langsam so gut kennt dass ich mich nicht mehr nur als brilliant präsentieren kann. Das passiert ja schnell mal im Urlaub. Da denkt man das Leben wäre einfacher wenn man woanders hinfährt, aber bleibt man eine Weile zu lange holen ein die Schweren von zuhause doch wieder ein. Naja, manchmal geht das auch schneller. Die Welt ist eben klein und man kann sich vor nichts verstecken. Also ist es besser dem ins Gesicht zu schauen. Wo Probleme sind ist Realität. So ist das Leben. Und mit Vorsicht, Geduld und Liebe gehen sie vielleicht irgendwann vorbei.
Im Moment wohnen 7 französicher, deutsche und schweizerische Steinmetze (Tralleiur de Pierre) bei mir, für die Oloid-Woche.
Und ein Hund.
Mein Horoskop ist sehr rätselhaft aber spricht von Balance, was ja das Wort des November ist. Interessant...bin ich balanciert? Denke schon. Balancierend wie der Hochseiltänzer. Zwischen Gut und Böse, nicht hier nicht dort. Zwischen Gestern und Morgen. Jetzt. Zwischen Glück und Unglück...noch...immerwieder...balanciert.
Am Samstag werde ich 25.
Uff. Geschafft.
Das wunderbare Land Südafrika verlassen, mit Freude am Gehen, da das Dasein so durchwachsen war. Unschlagbare Landschaft, nette Menschen, so viel zu lernen. Politische Herasuforderung, menschliche Herausforderung. Psychische auch. Mein eigenes Kopfkino als auch das von anderen auf mich projezierte. Alte und neue Geschichten. Probleme haften an einem wie Kletten, auch über lange Zeit. Aber vieles konnte ich sortieren und neu ordnen. Uff. Geschafft.
In der Schweiz leben ist so einfach im Gegensatz! Ich komme da an und Daniel holt mich vom Tram ab. Schöneres kann es nicht geben, als mit offenen Armen empfangen zu werden. Die Mitte, mein wunderbarer Arbeits- und Lebensplatz! Und die Leute! Und dann das Zuhause. Die Hülle. Sofort tauche ich in das Zuhausegefühl ein, das, was mir überall anders fehlt. Basel, das Trinkwasser, der Espresso, meine vier Wände. Wow!
Und Internet. Die ganze Zeit.
Ich bin eben eine Europäerin!
Auch wenn dieser Ort mich langsam so gut kennt dass ich mich nicht mehr nur als brilliant präsentieren kann. Das passiert ja schnell mal im Urlaub. Da denkt man das Leben wäre einfacher wenn man woanders hinfährt, aber bleibt man eine Weile zu lange holen ein die Schweren von zuhause doch wieder ein. Naja, manchmal geht das auch schneller. Die Welt ist eben klein und man kann sich vor nichts verstecken. Also ist es besser dem ins Gesicht zu schauen. Wo Probleme sind ist Realität. So ist das Leben. Und mit Vorsicht, Geduld und Liebe gehen sie vielleicht irgendwann vorbei.
Im Moment wohnen 7 französicher, deutsche und schweizerische Steinmetze (Tralleiur de Pierre) bei mir, für die Oloid-Woche.
Und ein Hund.
Mein Horoskop ist sehr rätselhaft aber spricht von Balance, was ja das Wort des November ist. Interessant...bin ich balanciert? Denke schon. Balancierend wie der Hochseiltänzer. Zwischen Gut und Böse, nicht hier nicht dort. Zwischen Gestern und Morgen. Jetzt. Zwischen Glück und Unglück...noch...immerwieder...balanciert.
Am Samstag werde ich 25.
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