Sunday, June 08, 2008

Hopp Schwiiz hat leider nicht geklappt, dann kann ja Deutschland heute zeigen, dass sie etwas können!!!

Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.

Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!

‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››

Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!

Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!

Wednesday, June 04, 2008

Arrrrr....
Also, piratenmässige Verzögerung und wiedermal ein Wechsel, nicht die eine, na, dann halt die andere Wohnung, diese ist mit Füssli-Badewanne, HOFFENTLICH wird das was!
Drückt mir die Daumen!

...

Aber wenigstens is der Heuschnupfen besser geworden!

Saturday, May 31, 2008

Passt auf Leute,
bald habe ich eine Piratenbude!!!
Arrrrr!

Wednesday, May 28, 2008

(zur "Bella Ciao" Melodie zu singen!)

1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.

2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!

Sunday, May 25, 2008



St. Oberholz, Tomatensuppe, Sonntagabend

Saturday, May 24, 2008

Lieber Gott,
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.

Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.

Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?

Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!

Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!

Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.

Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!

Gute Nacht, lieber Gott!

Friday, May 23, 2008

Wie anders ist es, zu fliegen, an einen Ort, der sonst mit dem Auto oder per Zug erschlossen wird.
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?

Thursday, May 22, 2008

Kafka und Hesse an einem Tag...




:)

Wednesday, May 14, 2008

Blog am Morgen
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.

Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.

Monday, May 12, 2008

Deswegen mache ich hier mit!!
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.

-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?

Saturday, May 10, 2008

punkt Peripherie Peripherie punkt. 
Ich bin ich und werde durch Euch 
zu mir getragen. 
punkt Punkt Peripherie Punkt
Ich denke, fühle und handle
das macht mich zum Menschen.
punkt punkt punkt punkt Peripheri - Punktperipherie
Viele kleine Fetzen von mir
im Begrüssungsmoment mit Euch.
Peripherie Peripherie Peripherie Punkt
Du Wir Ihr - Ich!



Thursday, May 08, 2008

Das Ding ist, dass ich da etwas verwechselt habe! Es geht nicht um Konsequenz, jedenfalls nicht nur. Der Trick ist viel mehr die Kontinuität.
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!

Tuesday, May 06, 2008

Die Sache mit der Konsequenz
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...

Friday, May 02, 2008


Momentweise wird klar, was zu tun ist!!!

Monday, April 28, 2008

***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
***
Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
***
Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
***
Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
***

Friday, April 18, 2008

auf in andere gefilde. innerlich.
klarheit versuchen
durch gehen, durch das alte,
um das, was da ist,
das was wahr ist,
sehen zu können.

die engel um mich,
mit unsichtbaren flügeln,
sagen mir,
es wird immer wieder so sein,
aber das ist schon gut so.

die probleme gibt es nicht,
und wenn, dann liegen sie woanders.
also, es wird schon.
nur nicht leichter.
aber das ist auch ok.

das ego muss raus,
und die wahrheit,
die bleibt einfach da.
da kann man garnichts,
dran machen. auch nicht,
wenn man will.

muss man aber auch nicht.
man muss einfach gehen.
grade aus!
also, bis dahin!
wir sehn uns!!
aufwachen! aufwachen, die sonne scheint!
schleier vor den augen
angst im herz
ist das wirklich meine realität? was mache ich hier?
ich will zurück in die welt,
wo alles nochgut war!
leere im herzen, müdigkeit
rüttel mich, schüttel mich,
es muss weiter gehn!
so viel im kopf,
es kreist, es kreist, es kreist,
aber es hätte nicht anders funtkioniert!
der versuch war lang,
das ende auch,
es geht nicht länger.

Monday, April 14, 2008





Meine Gleichung des Tages:

1 und 0 ist nicht 2!!

:P

Saturday, April 12, 2008

Hoffend auf Kontakt eines Hausbesitzers, hoffend, dass der Vormieter ein gutes Wort einlegen wird, hoffend, dass ich Favorit werde, hoffent, dass es sein soll, diese Wohnung, und nicht mehr das Warten!

Wohnungssuche ist etwas in Richtung Kontaktanzeigen, Partnersuche und die Annoncen in Richtung Partnerbörse abgerutscht! „Wir, 23 und 24, stubenrein und aufgestellt (was auch immer das bedeutet) suchen Dich, w/m, 180 cm groß, Raucher oder auch nicht, wenn Du interessant bist und auch mal für uns kochen magst...“
So und so ähnlich sehen WG Anzeigen aus.
Deshalb suche ich eine Wohnung für mich allein! Da muss ich nicht schreiben was meine Hobbies sind, um ein Besichtigungstermin zu bekommen, da geht es klipp und klar, schnell und unproblematisch vor sich.
WG Zimmer Suche muss wie Casting sein. Was ziehe ich an um Steffi und Rahel, Medizinstudentinnen, gemütlich und Balkonraucherinnen, zu gefallen? Wie gebe ich mich, um unkomplizierten ersten Kontakt herzustellen, mich von der besten Seite zu zeigen, interessant, aber nicht zu viel auftischen, genau passend, da sich das Zimmer so gut und auch noch günstig anhört??
Ich muss gestehen, bis jetzt musste ich noch zu keinem Casting gehen, bis jetzt habe ich noch Hoffnung meine 1 Zimmer Wohnung wartet noch auf mich, dort im Marktplatzgewusel, im Kampf mit anderen Bewerbern, meine Wohnung!!!
Heute habe ich sie gesehen, meine Wohnung, wo sogar der Vormieter nett war. Das spielt irgendwie ja schon eine Rolle, wer vorher da gewohnt hat, wenn man sie noch zu Gesicht bekommt. Eine Frau hat mal ein gutes Wort für mich eingelegt, aber leider zu spät...würde er das auch für mich tun?
Was für Faktoren zählen hier, auf einem anonymen Bewerbungsformular? Da kann ja gar nichts von mir herüberkommen, wie kann ich da nur den Vermieter überzeugen, dass ich die Richtige bin? Schon wieder Casting, aber jetzt ist es noch ernster. Hier sitzt der Boss in der Jury. Nach mir kam ein Typ, der mit glänzenden Locken und schicker Hose irgendwie nicht in die Wohnung passte. Der Vormieter bemerkte auch noch, dass der Vermieter eher eine Frau sucht. Puuuh, dieses mal werde ich hoffen, hoffen, hoffen darauf, bevorzugt zu werden weil ich eine Frau bin!!

Also, hoffend und wartend, dass der Vormieter die Formulare einreicht, dass der Vermieter mich anruft, wird er mich interviewen? Ich lad mal besser mein Handy auf, dass er mich auch erreichen kann!
1-Zimmer Wohnung ab 16. Mai
Nachmieter gesucht für eine 1-Zimmer Altbauwohnung ohne Schnickschnack im Parterre. Zimmer mit Parkett, Oelheizung (die man mit Kanistern auffüllen muss!!!);
Küche mit Gasherd und Holzheizung (auf der ich meinen Wasserkessel erhitzen kann!!!); Etagen-WC (für mich alleine!!!).
(Wermutstropfen: Keine fest installierte Dusche. Dusche Marke Eigenbau kann aber übernommen werden ;) und wird auch, denn sie ist super cool, mit Schlauch-Pumpe, und Plastikwanne...
Bezug ist ab 16. Mai möglich. Die Wohnung ist der Hammer, alt, mit Balkon, total schnuckelig, preiswert, Katha-style!! PIRATISCH!!!

Drückt mir die Daumen, dass der Vermieter mich nimmt, er sucht auch vorzugsweise eine Frau, es gibt aber noch andere Bewerber...
Die Weisheit kam, als die Tiefkühlpizza verbrannte, weil ich nebenbei Wäsche aufhing!
Für Ben!

››Dran bleiben heißt, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren, aus der Peripherie heraus zu treten, in den Mittelpunkt einer Sache, oder auch von der Oberfläche hinab in die Tiefe zu gehen. Es bedeutet sich Etwas widmen, Jemandem öffnen, zu vertrauen, obwohl es nicht sicher ist, ob man direkt von der Sache selbst profitiert. Wovon man aber sicherlich profitieren wird, ist das Dranbleiben selbst.

Wie bei einer Zwiebel fließt so manche Träne, wenn die einzelnen Häute entfernt werden, um an den Kern zu stoßen.‹‹

Manche Dinge lernen wir nur dadurch, dass die richtigen Menschen sie uns so oft sagen, dass wir sie irgendwann erhören und es versuchen. Wir begeben uns durch einen Hitzemoment des über den eigene Schatten Springens
››über unsere Schattenseite müssen wir springen, um unsere helle Seite zu durchdringen, durch unseren Stolz hindurch gehen, um unser Licht zu sehen...‹‹. Wir überwinden unseren Trotz, wir geben auch manchmal Klein bei, wie man sagt. Wir ergeben uns.
Kurz darauf kommt uns die Einsicht, dass diese Menschen natürlich recht hatten. So sammeln wir Lebenserfahrungen, die niemand anders ausser wir selbst sammeln konnte, in dem wir die Fehler machen, vor denen andere uns warnen. Plötzlich werden Schmetterlinge, die immer zu weiter ziehend existieren zu Flügelwesen
umernannt, die auch mal landen können.

››Kam eine Hürde war ich weg! Nichts hielt mich, nichts hielt ich aus, jedoch war das Leben so nicht einfacher, es war oberflächlicher. Denn Hürden bringen Auseinandersetzung und diese bringt Tiefe. Keine Hürden keine Tiefe, sondern nur die einfache, glatte Oberfläche.‹‹

Der Trick ist im allgemeinen, sich auf etwas einzulassen. Vertrauen in eine Sache zu haben, obwohl man nie genau wissen kann, ob man am Ende davon profitiert. Aber einfach um es herauszufinden muss man sich darauf konzentrieren, sich der Sache ganz widmen. So also beim Kochen, zum Beispiel. Denn sonst brennt es an.
››!‹‹ Oder beim Denken. Dran bleiben an einem Gedanken, um ihn wirklich kennenzulernen, ganz zu erleben, ist das, was man wahrscheinlich auch Philosophieren nennen würde, oder? Nun, es kann zu einem der schönsten Erlebnisse werden, wenn man sich ganz darauf einlässt. Wenn man beginnt, Etwas von allen Seiten zu sehen. Oder von so vielen wie es einem möglich ist. Je länger man dran bleibt, desto mehr Möglichkeiten öffnen sich einem. Also: Dranbleiben wird wirksamer, je länger man es macht!

Vom Dranbleiben zum Durchtragen, vom Üben zum Können. Dies sind die schwersten Schritte im Alltag und gleichzeitig machen wir sie dauernd. Die (er)leicht(ernd)en sind dann die Genugtuung, das Vergnügen der Einsicht: Verantwortung ist genial. Dranbleiben bedeutet Kreativität, Potential, Freiheit, Wille, Mut, Kraft, all das darf zum Einsatz kommen. Meint: Es macht glücklich, etwas von vorne bis hinten fertig zu stellen! Von Anfang bis Ende!

Friday, April 04, 2008




Ich habe somit meine Position vor dem Computer wieder eingenommen!
Spanien war schön. Mit schön meine ich alles, was dazugehört, um ein paar tage an nichts anderes zu denken als an wie man das nächste Spanische Wort ausspricht, wie man sich nicht ganz die Haut verbrennt, wie man nicht nur Tourist ist, wie wohl diese Blumen da heissen, und ob das jetzt eine Feldermaus oder ein Kolibri war, was da so schnell vorbei zischte...
Was aber noch schöner war, ist die Landschaft, die wir hier in Europa im Frühling haben. Von Basel nach Paris, nach Irun, das ist der west-äusserste Zipfel von Frankreich bei Biarritz an der Küste, durch viele Pyrrenäen Tunnel, nach Palencia und Madrid und von dort nach Cordoba fuhren mich die Züge auf der Hinfahrt. Also einen Westküstenweg, den ich genoss, aber da ich nicht genau wusste, wo ich war, nicht einordnen konnte.
Auf der Fahrt nach Granada hatte ich die Gelegenheit, die Andalusischen Berge und den Guadalquivier genauer vom bus aus zu betrachten. Olivenbäume, Trockenheit, Braun und Dunkelgrün, silbriges Schimmern...
Die Heimfahrt ging dann über Madrid nach Barcelona, Cebere, über Perpignan nach Narbonne, Arles und über Mulhouse nachhause nach Basel. Also die Küste hoch im Osten des Landes...an der Mediterranea. Ich merke es erst, als neben mir plötzlich das Land aufhört und das Meer mir dunkelblau entgegenglitzert. Die Luft weht lauh durch die Regionalbahnfenster, die Dörfer sind am Hang verteilt, mit Palmen und Kakteen versehen, eckige Flachdachhäuschen, Orange, mit blauen Fensterrahmen...idyllisch im Vorbeifahren. Wie die Menschen hier wohl sind?
Ich erlabe mich am Ausblick, bis ich wieder in die Tunnel fahre und nach und nach die Gräser weider überhand nehmen, Bäume wachsen, Hügel und felsige Wände uns umgeben.
Und dann geht die Sonne auch schon unter.

Monday, March 31, 2008

Von Orangenblueten und Sonne,
Moscheen und Pflasterstein,
Zuegen und kleinen Apartments
Kalifornierinnen in Cordoba...

Verrueckt ist unsere Welt...
Gruesse von jenseits der Olivenbaumplantagen!

Thursday, March 20, 2008

*Stirb und Werde*
Adieu, sagte der Mann zu seiner Idee und legt sie ab,
um sie erneut zu empfangen,
Sagte die Raupe sich und löst sich in sich auf.
Wenn ihr nicht nachhause geht,
könnt ihr morgen nicht wiederkommen,
sagte Pippi Langstrumpf zu Thomas und Annika.
Und die Blüte wurde zur Kirsche, in dem sie ihre Blätter verlor.

Das Leben, Momentmosaik,
wird zur Perlenkette aneinandergereiter,
zurückgelassener und zu empfangenden,
Jetzte

Adieu, sang die Sonne am westlichen Horizont,
und lächelte verlässlich im Osten wieder auf.
In der Dunkelheit geschieht das Wachstum,
wie auf den Untertassen mit den Weizenkörnern,
die zum Ostergras wurden, ohne dass ich es merkte.
Im Aufgeben entsteht neue Kraft,
In jedem Regentropfen stirbt die Wolke.

*Wohl an, mein Herz,
nimm' Abschied und gesunde!*

Monday, March 17, 2008

Saturday, March 15, 2008

Mehr in einer Person zu sehen, als sie selbst in sich sieht,
Länger auf jemanden zu warten, als er selbst warten würde,
jemandem den Mut zusprechen, den man selbst nie findet,
an jemanden Glauben, ohne es beweisen zu müssen, nur weil man es weiss!
Te volio bene, ich will Dir gut! Mein Wille steht Deinem Besten zu!

Wem tut es weh, wenn die Gesehene nicht sehen will was die Sehende in ihr sieht?
Ist Liebe immer nur das, was man verschenken kann?
Sobald man erhofft sie erwiedert zu sehen, nimmt man ihr ihre Kraft?
Ich liebe und ich werde geliebt, sind das zwei völlig verschieden Welten!
Glücklich die Menschen, die sie vereinen! Glücklich aber auch die, die sich erfüllt sehen
im reinen Schenken! Denn das ist Liebe, was durch das Verschenken sich vermehrt!

Das ist Liebe, das besteht, was auch immer geschieht.
Love is not love, which alters, when it Alteration finds!
So sagte der gute William, der an der Liebe kostete,
die sich nicht durch Unwillen oder Veränderung verändern liess!
Recht hat er, das ist Liebe, jedoch meint der Lesende seiner Worte auch
zu verstehen, dass der Mann mit dieser allein nicht glücklich war!

Nun gibt es eine zweite Perspektive auf die erfüllte Art der Liebe.
Hier singt die Gegenseitige sich als die einzig Großartigste.
The greatest thing, you'll ever learn, is just
to love AND be loved
in return!
Ist gebende Liebe nur die eine Hälfte?
Wann werden wir ganz?

Ich warte, denn ich kann es!
Erfüllt vom Geben,
und trotzdem immer hoffend auf die Gabe!
Man darf nicht gekränkt sein
auch wenn wir manchmal vergesse, wie Du bist,
auch wenn Du so bist,wie Du bist, denn alles geschieht
aus so vielen verschiedene Gründen!

Ich wünsche dann,
Ein Feld, auf dem zwei Liebende liegen,
sich vom Sternenhimmel beobachten lassen,
und den Virus des Glücks verbreiten!

Tuesday, March 04, 2008



AfriCOLA!!
Draussen der Sturm, innen ein ähnlicher, hin und her, mit rasender Schnelle, und doch, wenn es so bläst und heult in mir, fällt all das ab, das nicht mit Relevanz zu mir gehört, mit Sinn und Verstand zu halten ist, all das, was mich beschwert, gone with the wind...

Wie nach einer stürmischen Nacht ist der Morgen wieder klar, die abgebrochenen Äste meiner Bäume liegen um mich her und ich wage zu schreiten, sie zu hinterlassen, ich wage zu glauben, dass die nächtlichen Entscheidungen der Wirklichkeit entsprechen und sich nicht plötzlich wieder umkehren, aufheben, auslöschen lassen. Einmal abgebrochen kann ein Ast schwer wieder angebracht werden, er wir nicht weiterleben können, früher oder später doch abfallen, so also muss ich die frischen Bruchstellen aushalten und warten, auf Heilung warten.

Ich freue mich auf den Frühling, der scheinbar in diesen Stürmen schon präsent ist, sich ankündigt, nach mir ruft! Bald kommt die Sonne wieder heraus, bald rufen die Vögel am Morgen und bald werden die Bienen die Blüten besuchen. Heute früh schon sah ich ein Eichhörnchen mich beobachten, innehalten, blitzschnell weiter springen, wieder innehalten. Es hatte mich im Auge, mich, die ich verschlafen aus einer stürmischen Nacht kam und zum nächsten Ziel eilte. Am Bach entlang lagen die abgebrochenen Äste der Bäume um mich.
Und die Sonne brach hin und wieder durch die Wolken als ich spürte dass ich mir über nacht wieder einmal sehr ähnlich geworden war. War es das, dass das Eichhörnchen sah?

Tuesday, February 12, 2008



Ich in Basel, an meinem liebsten Ort der Welt... cafe mitte im unterehmen mitte, wo wir auch mit Idem sitzen. Das erste Foto zeigt mich beim FilmAbend mit Butterbrot, mmhhhh....
Filme für die Erde, Mitte und Idem orgenaisieren alle paar Monate einen Filmabend mit gratis DVDs zum weitergeben... Auf dem zweiten seht ihr mich beim Gechirr machen im cafe, an Fasnacht...crazy Basel!!!

Sunday, February 10, 2008

Die Ruhe vor dem Sturm...
In Basel werden die Akarden zugenagelt, sämtliche Eingänge zur Post gegenüber des unternehmen.mitte sind geschlossen, zu gebordet, gesichert. Ab kurz nach Mitternacht wird kein Tram mehr fahren, die Wettsteinbrücke wird gesperrt, alles ist ab da in Spannungshaltung, es wird sich vorbereitet, sich warmgetrunken, die letzten Proben laufen...
Es werden Stände aufgebaut, aha, hier wird keine Armee erwartet, es geht um etwas das Spaß machen wird, es wird zu Essen und zu Trinken geben, Unmengen...Traditionelles, die ganze nacht, den ganzen Tag, bis Mittwoch nacht um vier.
Nun, worauf will ich hinaus?
Wenn man in diesem Moment durch Basel läuft, die Vorbereitungen beobachtet, sich umsieht, hört man es an allen Ecken. Neben den Menschen, die noch die letzten Plaggette verkaufen, neben den Menschen, die sich noch schnell mit Plaggette absichern, um vor Konfettistopf-Überfällen sicher zu sein, neben denen laufen immer mehr Menschen mit leuctenden Augen, erwartungsvoll, vorfreudig, und wünschen sich:
"Eine frohe Fasnacht!!"

Um Punkt 4 Uhr heut Nacht geht der Morgenstraich los. Ganz Basel wird die Lichter ausschalten, es wird stockfinster in der ganzen Stadt, alles bleibt für einen Moment stehen. Und dann hört man sie, die Trommeln und Pfeiffen, die aus den Häusern ströhmen, in sog. Cliquen, sich formieren und mit Laternen, Masken, Statements politischer und sportlicher Art, durch Basel ziehen. Sie ziehen bis um 11:00 (morgens!!) so weiter, von Bar zu Bar, trinken, essen Wähen, und betreiben Fasnacht.

Und wir imcafe mitte sind natürlich mittendrin!! Ich darf heute hier aushelfen und freue mich auf ein Spektakel besonderer Art!
Na dann, eine gute Fasnacht!!!
;)

Saturday, February 02, 2008

zwischenstand

seit dem Jahreswechsel ins 23. Jahr...über weitere Wendepunkte...
es war...
*Winter
aber auch immer wieder warm.
*Hoch und Runter, mit der Kraft, der Laune, jaja..
*Krank und Gesund und wieder Krank und wann geht das ganz weg?
*Arbeit...immer wider viel davon. Gemischt mit Privatem, sodass es einen unmöglichen Sud ergibt.
*Besuch, Jindan und Luke, nun Jara, schön!!
*Stopp, muss mal anhalten, wann?
*Ja oder Nein, fragte sie sich!
*Und LOS!!! Sagte sie sich!
*Inspiration, oh ja, immer wieder...
*Gedanken...auch diese...
*Hoffnung.
*Pläne. Wohin solls gehen?
*Wünsche
*Begegnungen

auch Angst...und Krämpfe, dann immer wieder die Erinnerung an
DAS ATMEN!!!

Tuesday, January 29, 2008



If ever you come by the Idem Office, be sure to find one of these in the making for you, providing I am around :)
>/<

Tuesday, January 08, 2008

Eine kleine Veränderung in 2008...

Mein Blog ist ab jetzt schwarz, es hat etwas befreiendes! Wird nicht alles viel klarer, auf einem dunklen Hintergrund? Nicht nur auf meinem Blog, auch in Gedanken, an der Tafel, am Himmel. Dunkelheit strahlt Ruhe aus, und Ruhe gibt Kraft. Das Denken ist auf dieser Kraft basiert!

Alles Gute!

Monday, December 24, 2007

Sunday, December 16, 2007

Eiseskälte, morgen Snowboarden, ich habe Angst, wenn ich es überlebe bin ich morgen wieder süchtig, da bin ich mir sicher. Ausrüstung bereit, Kartoffelsalat in der Mache, die letzten Tage extra Kraftfutter gegessen, aber fit werd ich jetzt auch nicht mehr. Nach her werde ich mir wieder versprechen, öfters zu joggen, Muskeln aufzubauen, aber im Ernst, wer hält schon solche Versprechen? Ich werde es mir nicht für das neue Jahr vornehmen, dafür kenne ich mich zu gut.
Jetzt schnell noch alle warmen Sachen waschen, und ab die Post!
Wünscht mir Glück, drückt mir die Daumen, betet für mich!!

Friday, November 30, 2007




My dear Friends, thank you for throwing an all day long party for me!! I will never forget this beautiful Moulin Rouge Soundtrack framed sparkly yummy Pancakes and sweet stuff breakfast!! This really was a happy birthday!

Wednesday, November 28, 2007

Tuesday, November 27, 2007

GEBURTSTAG
fängt an mit Freude auf das Neue, geht auch schnell über in Gedanken über das Alte, und stellt einen dann vor die Entscheidung, wie will ich mein nächstes Jahr (er)leben!

Mit wem?
Durch was?

Ziele?
Loslassen!

Vertiefen!

Pirat sein!

weiter so!

Ich freu mich über mein Leben. Das Leben, welches mir Engelskarten beschert, die mich diese Woche mit der Karte "Geburt" daran erinner, dass es Dinge gibt, die man nicht sehen kann, und dass vieles um mich herum mehr weiss, als ich.

Das Leben, dass mir in einem Tarkovski Film wunderbare Namensgeschwister schenkt.

Das Leben in dem Du, der oder die Du dies liest, einer meiner Familie, Freunde oder Bekannten bist, und dadurch dass Du dies liest, daran erinnert sein sollst, dass es unsere Bekanntschaft, Verwandschaft, Freundschaft gibt!

Das Leben in dem ich meinen Laptop auf meinem Regal positioniert auf Zehenspitzen Blog schreibe, weil ich hier Wireless von irgendeinem Nachbarn bekomme.

Es ist genial!!

Ich werde jetzt meinen Geburtstag empfangen!

Friday, November 23, 2007

Neo aus der Matrix? Charlie aus der Schokoladenfabrik? Oder einfach ein Modeschöpfer aus Monaco?

Was ein Skandal!!!

Sunday, November 18, 2007

"Schlafmangel und dafür um so mehr von Berlin!"

Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour ohne bestimmtes Ziel an, welches ich wiederum zufällig am Ende dieser aufspüre, so wie gestern mit Lena die Kakao Bar, wo der Kakao einen schläfrig und warm macht, und man nicht wieder weg will, bei Schokoladen-Trüffel Torte und lateinamerikanischer Musik.

Morgens im St. Oberholz, ja, Berlin ist voller Cafes, in die man sich auch begeben MUSS, sonst hat man etwas verpasst, also, morgens hier im St. O., auch "projekt.zeitungs Büro weil offener WLAN" genannt, wird dann eine halbwegs effektive Arbeitseinlage gestartet, aber Schlafmangel lässt grüßen. Trotzdem entsteht der Rahmen eines Antrages für ein nächstes Kleinprojekt im Idemzusammenhang, David und ich denken solange uns der leckere Duft von Gebackenem nicht zu verträumt dasitzen lässt, und ich kann mir vorstellen warum Menschen Berlin so lieben!!

Die Zeit ist in Berlin gütig, man schläft einfach nicht und hat so am Ende der Nacht viel mehr getan als anderswo. Samstag früh Sitzung mit Gespräch, Update, Besuch von captura, auch projekt.zeitung und grenzenlos sond "da".
Viel Denken...
Abends ab zu Besuch bei Magda, endlich sehe ich ihr Traumzuhause und ihren tollen Max ;)
Danach würde ich zuhause schon auf dem weg nachhause sein...
In Berlin geht es weiter...

(Hier bitte den Text wieder von oben anfangen, denn hier würde ich sagen:

"Berlin ist freundlich, es ist was los, es scheint kleiner als es ist, ich verlaufe mich selten und wenn, dann fühlt es sich eher nache einer Erkundungstour..."

Berlin Berlin...

Wednesday, November 14, 2007

Neue Farbe in der Jugendsektion


Wir haben nächste Schritte gemacht, frisches Blut in die Jugendsektion zu bringen.

Saturday, November 10, 2007


ICH HABE FREI!!!!












Tuesday, November 06, 2007

Unmöglich...
Ich blogge immer zu den unmöglichsten Zeiten.
Eigentlich sollte ich jetzt viele Sachen checken, Emails beantworten, Korrekturlesen, Vortrag abtippen, aber ich ha einfach keine Lust.
Bin abgelenkt.
Macht nix.

Friday, October 26, 2007

Basel...
...ist doch immer wieder eine Stadt, die auf einen wirkt. Ich bin ja in lezter Zeit weniger hier gewesen, Dornach brauchte meine Zeit, jedoch heute früh sitze ich im Cafe fumare (im non-fumare war kein Platz mehr, ausserdem hat es was, zugequalmt zu werden, das wird ja ab 1. Januar 08 zu einer Seltenheit, also gilt es, jetzt noch mal den Geruch von Tabak aus anderer Leuts Lungen zu geniessen!).Heute abend geht das IDT los. Ein Prozess der Vorbereitung ist vorüber, der mir in seiner Unzulänglichkeit gezeigt hat, dass ich klarer an meine Aufgaben heran gehen muss. Ich habe aber gelernt mich in etwas zuvertiefen, um an die Essenz zu kommen, sie man verstehen muss, um es richtig zu greifen. Verstehen heisst hier nicht nur im Kopf haben, sondern verinnerlichen.
Mein Wunsch ist es, "Idem Qualität" zu tragen und zu verbreiten. Dazu muss ich sie aber erst selbst kennen und umsetzen können. Nicht immer einfach. Nicht immer natürlich, denn von Natur aus sehe ich manche Dinge nicht. Die Herausforderung hier ist, genauer hin zu sehen, zu fühlen, zu verstehen, bevor es an die Umsetzung geht.

Neben mir sitzt jemand, der seine Papiere mit einer Lupe liest.
Am nächsten Tisch ein Päärchen, sie blond mit französicher Kappe, er in Lederjacke, sie ziehen sich an, sie gehe. Gegenüber einer, der durch seine runde Brille verträumt an seiner Zigarette zieht und starrt.
Hinter mir das hier:

Wednesday, October 24, 2007

Leben...
Heute Nacht um drei kam die kleine Niah auf diese Welt, ein paar Tage eher als "geplant", da zeigt sich doch direkt der Wille, den sie mitzubringen scheint.

Ich wünsche meinem Bruder Basti und seiner Freundin Simone alles Gute zu ihrem Zuwachs, ihr werdet tolle Eltern sein!!

Seid umarmt!

Sunday, October 07, 2007

aTok exNil(i)o

Mittwoch
Salat Brot
Stefan Brotbeck, viele Begriffe, wenig Begreifen, aber irgendwie ist es fesselnd und frisch!
Donnerstag
Müsli und Brot
Reis und Curry gr. Salat
Nudelsalat/kartoffelsalat/Brot
das Programm gestaltet sich zeitig-locker, stimulierend im Denken, entfesselt viele Gedanken- und Gesprächsmomente. Langer Abend, Nachtcafe mit Flair, Raum für Gespräche, es summt.
Freitag
Kartoffeln und Quark
Salat
Kürbissuppe Brot
Bodo von Plato, smooth wie immer! Es macht Freude, ihm zuzuhören. Er ist einfach ein humorvoller, faszinierender Mensch.
Ich denke immer wieder an backen, kochen, plane, rechne, wenn ich eigentlich erfassen will, was mir da geboten wird, was da mit uns gedacht wird. es ist schwer, bei der Sache zu bleiben, aber es macht Hunger auf mehr.
Nachtcafe, es gibt wieder viel zu sprechen, und ich höre zu, spannende Menschen. Es gibt Chai, T-shirts, Land for Life.
Samstag
Quiche
Möhrensalat
Salat Brot
Joachim Daniel und Gottfried Stockmar an einem Tag machen Lust auf mehr, machen froh über diese Fähigkeit des Denkens, die wir haben, machen weh im Kopf vor Gedankengymnastik, weil ich plötzlich mitkomme. Kann man Blasen bekommen vom denken?
Sonntag
Pancakes, Rührei, Brötchen
Pasta
Mehrere Beiträge, nach vier Tagen habe ich ein Gefühl bekommen, eines, das sich ausweiten lässt, ich hab mich in 40 Anthroposofen verliebt, es könnte weiter gehen, ich hätte Lust mich zu bilden und dort hinein zu denken, wo diese 40 grade waren, während ich für sie kochte.
Ich freu mich auf mehr!

Dank der Küchencrew!

Tuesday, September 25, 2007

UMA CASA

ICH HABE EINE WOHNUNG!!!!
Ab 1. Oktober, aber Morgen bekomme ich den Schlüssel!

NICHT in Dornach, aber 20 Meter von der Stadtgrenze entfernt, haha, ein Altenheim in Arlesheim, welches im April abgerissen wird, und nun an junge Leute vermietet wird! Eine Bekannte von mir hat es mir vermittelt, morgen bekomme ich einen Schlüssel, und hiermit seid ihr herzlichst in mein 1 Zimmer Apartment am Bromhügelweg 16, eingeladen, falls es euch mal in den Süden bringt!

Juchuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!
Mit Musik im Ohr sitze ich in meinem Büro und es ist wie tauchen, durch eine Flut von Informationen, Teilstücke tragen immer wieder zu Größerem bei, und am Ende hoffe ich zur richtigen Zeit das richtige fertig zu bekommen. Noch sieht es gut aus, ist möglich, nicht stressig, und es geht weiter. Immer Wind um die Nase, den Blick auf den Horizont, und die Finger am Keyboard, so geht es nun noch eine Weil weiter.

So sehe ich den September zu ende gehen, heute ist PayDay, mal sehen wie das sich anfühlt, mein erstes Gehalt auf meinem Konto zu sehen...
Und so geht es los, das Leben als Angestellte ;)

Ahoi!

Monday, September 24, 2007

Bom dia, obrigada, paso pepinos, que iso? de nada, tudo beim? und so weiter, es klingt in meinem Kopf, es klingt und schwingt nach, ein Wochenende ohne gleichen.
Die Eurythmie Gruppe TerraNova aus Sao Paulo, Brasilien war in Dornach.
Angekommen am Samstag den 22. strahlen sie sofort einen solchen Frohsinn aus, sind hinreissend, nehmen mit in ihre Herzen, geben Freude, und lieben alles, was sie sehen.

Sie sind ernsthafte junge Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, schön, stark, ansteckend.
Am Samstag abend geben sie ein wunderbare Aufführung im Goetheanum. Ihr Euythmie Programm ist das Resultat von mehreren Monaten intensiver Arbeit, Auseinandersetzung mit Eurythmie, mit sich selbst, mit der Welt.
Sie schaffen es, zwischen Farbe, Musik, Sprache und Stille eine bewegende Kraft strahlen zu lassen, eine, die mir Eurythmie erklärt, ohne Worte, ganz einfach in dem Moment, wo ich sie auf der Bühne sehe.

Ein Bekannter, junger Musikstudent, sagt sie würden das, was er im Studium auf Papier macht, nähmlich Musik und Laute analysieren und darstellen, in Bewegung auf der Bühne machen. Er meint es sollte Teil seinens Studiums sein, Eurythmie zu sehen, und so Tonarten und Klänge in Bewegung anstatt in Schrift und Formel zu sehen.

Nach und nach finde ich Details heraus. Einer von ihnen hat in seiner Schulzeit Eurythmie garnicht gemocht und irgendwann plötzlich hat sich das geändert. Ein anderer, ein junger Mann aus Basel, gehört garnicht zur Gruppe, er hat sie nur in seiner Schule gesehen und wollte einfach dabei bleiben, war in allen Proben, alles Aufführungen in seiner Schule dabei, und hat kurz bevor der Bus mit der Gruppe abfuhr gefragt, ob er noch mitkommen dürfe. Er sagte am Ende dieses Wochenendes, er habe sich das erste mal in seinem Leben wirklich zuhause gefühlt.

Sie sind offen für andere, sie sind begeistert und begeisternd.

Sie bringen Freude, auch im Goetheanum rufen sie Entzücken hervor, die Profis im Publikum sind begeistert, man hört "Wir können so viel von ihnen lernen" und die helle Freude herrscht.

In der Jugendsektion wird für die gekocht. Es ist voll und bunt, laut und interessant wenn sie da sind. Das Haus ist belebt, die Räume erfüllt. Um so stiller wird es, wenn sie wieder abreisen, fürchte ich.

Nun sind sie wieder unterwegs, weiter auf Tour in Kassel, Göttingen, Reutlingen und Hamburg, Deutschland und Gent, Belgien, dann nach Paris, Frankreich. Am Ende Oktober geht es wieder nachhause, und die Gruppe wendet sich dem nächsten Schritt ihres Lebens zu.

Ich bin mir sicher auch den werden sie mit Bewusstsein, Verantwortung und Lebenskraft gehen!

Muito Obrigada, gente!

www.terranova-euritmia.de

Tuesday, September 18, 2007

OK, who ever finds my blog, something very strange and enraging came to me the other day. People being desperate for Passports.
It shocks me. It makes me weirdly angry. But why? Maybe I just don't know what they are dealing with, because with a German passport I can go wherever I want? I am not sure, but I didnt think it was so hard for (white) South Africans to pay for a visa...I mean, if you made it to being a Skydiver, you surely know how to make use of your opportunities...
Here is the request and my reply...

"Hey Katha!
i have a big question 2 ask u...!
one of dans friends wants 2 get a european pasport so he can work in europe and the only way he can is 2 marry a european! he is a super cool dude, one of the best skydivers in the world and in exchange for marrying him, you can get an sa pasport and he will teach u 2 skydive !!!!!! wot u think? there dosent have 2 be anything romantic at all u just have 2 stay married 4 5 years!!!!! he is a super super cool dude!"

"dan here. hope you well and loving life. my friend is working for one of the best skydiving teams ion the world and has alot of difficulty getting in and out of europe everytime he has to come do exhibition jumps. so far this year he has been here three times and over to brazil once. he jumped into a crowd of 2million people on th e cococabana in brazil and jumped at the redbull airrace there. he also jumped at the luis batton valencia cup yacht race and is probably comming to portugal in a month or so. he really needs a passport and in exchange can teach you to skydive free of charge. he is one of the best in the world.
please think about it.
hope you are well and happy.
one love
dan"

Dear Dan,
it took me long to reply to this.
I am not sure how you guys live there and think about the world, so forgive me, if I am judgemental or anything, but I am very shocked how easy it seems for you to get married and stay married for 5 years to a person you have never met before... That is not only a long time, it is also the time where other people, if they have a healthy relationship, would probably get married to their boyfriend at my age... So already for that reason I would not just marry any guy for business. (Business as in rip off, what do I get out of it??)

I also dont think you did your homework here.
It is not enough to stay married for 5 years. In these years he would have the same problems getting a visa, until he actually gets a EU Passport. Until then,he would have to STAY in Germany, and he would be MY problem, the home affairs would be calling me, asking me to pay for him (TAX), to get him out of shit, etc.
PLUS, as Amy offered, I wouldnt ever get a South African Passport (not that I would want one!!), I would have to give up my German Citizenship in order to get a South African Passport (some people might have two Passports in your Country, but that is because their parents have different nationalities. In Germany thats not allowed!!)

So here is my opinion:
If he was someone who was contributing something really great to the world, I guess we would make a plan for him to be in Europe. There is other ways to help him than to marry!!

But I don't think Skydiving adds a great lot to our society!

Yeah, it might be fun. But at the same time it is one of those things that only the people who do it understand. To me it is useless! I expect people who do Skydiving to understand the world first, to care for it, to save some energy maybe (how about CO 2 output when you fly in aeroplanes before you jump??), to eat some organic food, to know about recycling, to care about human beings, to lead a generally meaningful life, maybe donate some of the money they spend on skydiving (or get while doing it) to an NGO, maybe go work in the Townships of their own country, where people need help??
Then I would understand them.
I said at the top, I do not know which life you lead, but seriously, a question like the one you asked me didnt look like evidence to a meaningful life, it looked like some Skydiving addicts trying to think up some weired plan!

If he is absolutely desperate to get visas, how about the agencies that do the organization for the events where he jumps applying for him? This is how other sports people do it!! Ask Redbull to get him visas! That would be less illegal too!

Sorry about not being dumb and marrying your friend!
Katha

Monday, September 17, 2007

No more waiting...
How long do we wait, until we ralize that our dreams will never come true...how long do we wait until we notice that changing others will never change ourselves, and how long until we understand that we are the only one waiting?
How long, until we find out that our dreams were illusions and how long until we know that what we are actually wishing for has always been right there?
Wake up!!
No more waiting!!

Friday, September 14, 2007


Remember that in the Jungian sense, dreams are always about the dreamer - that is, a kind of pictorial/symbolic reflection of a part of what you are. In other words, you are the goldfish and you are also the saviour of the goldfish - just in different aspects, which you alone can really interpret.


Sunday, September 09, 2007

...manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Leben ohne mich weiter geht...
Dann stehe ich draussen davor, und Dinge passieren, als ob sie automatisiert genau wüssten, was sie zu tun haben. Ich bin hinaus kathapultiert, es ist wie ein Traum, oder ein Trauma, genau weiss ich es nicht. Es geht an mir vorbei, und doch bin ich ganz drin, im Geschehen. Ich verpasse immer wieder den Ein- oder den Ausstieg, wo sitzt das Bewusstsein, in uns oder um uns herum?
Wolken um den Hinterkopf, die Augen verdreht, wie wenn man zu Müde ist zum fokussieren, leise Geräusche laut, die lauten unwichtig, nahe Menschen fern und die fernen ganz da, als kenne man sie. Die Stille klingt plötzlich in den Ohren. Ich bin wach, doch muss ich schlafen. Es ist verdreht.

Wednesday, August 29, 2007

light-years

'somewhere out in the big starry sky my eyes are reflected as I look up to see you from where I am, and my eyes use the stars as a mirror, to find you and send you my love'.

"Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt; aber hie und da jemanden zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten". J.W.v. Goethe

Thursday, August 23, 2007


Gestern gingen wir in den Zirkus
Die Vorstellung die uns ind der Vorstellung überkam
erfüllte unsere Träume
Gestern träumte ich
vom Zirkus
Glitzernde Magie

Saturday, August 18, 2007

Reisen, wenn man es langsam tut, entfaltet erst seine ganze Wirkung, es wird schwer, es zerreist fast. Ankommen nach einem Flug ist etwas ganz anderes als nach einer Zug fahrt.
2000 Kilometer Ost West hat mich irgendwo auf der Strecke gelassen. Wenn ich 10 000 fliege komme ich immer ganz mit. Vielleicht haben die im Flugzeug einen Seelen einfang Mechanismus, der einen beisammen hält?
Bin mal gespannt, wann mein letzter Teil aus Rumänien, einem wunderlichen Land, wieder da ist.
Rumänien, ein dreckiges Land in den Städten, ein heisses Land im Sommer, ein unberührtes auf weiter Strecke, wo die Verkehrsmittel sich auf eine Pferdestärke vor einen Wagen gespannt beruhen. Die Menschen stark, warm, interessiert, freudig, vielseitig, zurückgeleht, vertrauensvoll, genau, direkt.
Ich will mehr entdecken!!

Friday, June 22, 2007

Oftmals in den letzten Tage frage ich mich, warum wir in die Schule gehen. Hat Bildung und Schule irgendetwas mit einander zu tun? Es scheint nicht zusammen zu passen, die Schule scheint ein Ort der Begegnung sein zu wollen, ein sozialer Ort, der im Moment als solcher nicht wahrgenommen wird, und so nicht seinen Rolle erfuellt. Das Lernen wiederum scheint in die Schule hineingepresst zu werden, obwohl es dort nicht hingehoert. Das Lernen scheint in Freiheit stattfinden zu wollen, ueberall, in der Situation, in der es als Loesung einer Fragstellung wirklich gebraucht wird. Das heisst, ueberall AUSSER in der Schule, wo es auf sich selbst reduziert wird und so seinen Sinn verliert. Koennten wir nicht viel besser separat von der Schule lernen und in die Schule gehen um uns zu begegnen und zu erleben?
Ich werde mir selten in der Schule bewusst, was ich dort tu. Ich bin viel zu beschaeftigt mit all den Dingen, die ich dort tun muss, mit den Lehrern, gegen die ich kaempfe, ist das die Rolle des Lehrers? Wird ein Lehrer ein Lehrer um als Feindbild darzustehen? Wuerde ein Lehrer nicht viel deutlicher seinen Zweck erfuellen, wenn er den Schuelern begegnen duerfte, mit ihnen Gespraeche fuehren duerfet, und es eine Bagegnungsbasis gaebe auf der sich Frageraeume oeffnen liessen?
...
Long way home...
Ich bin hier, jedoch sehnt es mich nach Hause, nach Europa, es ist wunderbar. Ein Zuhause zu haben, das wirklich Bedeutung hat auf dem man basiert, wo man sich wohlfuehlt. Es gibt nichts wichtigeres. Es gibt einem die Kraft aus Augen zu schauen, die sehen koennen, die aufnehmen koennen, die wachsam sind. So sehe ich Afrika am meisten mit dem Herzen, ich fuehle mich sicher und gut aufgehoben, weil ich so in mir stehe. Wir sind noch nicht im Township gewesen, haben bis jetzt nur meine Freundeswelt wiedergesehen, aber wir bekommen so viel Unterstuetzung, die Menschen hier sind so stark, so "ready to go", es ist echt eine tolle Gruppe, mit der wir hier arbeiten. Ich wuensche mir mehr und engere Zsammenarbeit mit den Menschen hier, fuer die Zukunft von Idem.
Grosse Fragen stehen im Moment in dieser Gemeinschaft hier. Was sind wir, Menschen mit dem Bewusstein um all die Moeglichkeiten, die wir im Leben haben, jedoch mit dem Umgang mit Materiellem, welches uns weniger wichtig ist als das Immaterielle? Die Moeglichkeiten in unserem Leben geben uns die Chance, obere Gesellschaftschicht zu sein, das Materielle laesst uns erscheinen als waeren wir untere Mittelschicht, immernoch besser dran als viele andere, aber nur so gut ausgestatten wie noetig...
Das, was ich Noetigkeits-Credo nenne, ist sehr stark in der Gruppe, mit der wir arbeiten, vertreten. Ich habe so viel, wie ich brauche. Wenn ich meinen Lebensstandard vergroessere, durch ein neues Auto, dann wird das schnell Spuren von Be- und Abnutzung aufweisen, denn ein chices Auto muss auch teuer repariert werden, und oftmals ist das dann doch nicht Prioritaet... schnell nutzt es sich wiederum auf meinen vorherigen Lebensstandard ab, wo es dann auch unterhalten werden kann.
Was ist Prioritaet? Gluecklich sein, Spiritualitate, Gesundheit, das sind Reichtuemer, die bald an Bedeutung gewinnen, wenn man beginnt nach mehr als materiellem Glueck zu suchen.
Was ist Noetig, damit ich arbeiten kann, essen kann, erleben kann? Oftmals sehr einfach... Ein Dach ueber dem Kopf, stimulierende Begegnungen, Gespraeche, Fragen, Antworten, Ehrlichkeit, Schoenheit, ruhige, einfache, friedliche Dinge.
Und all das kann ich erleben, wenn ich mir Zeit dafuer nehme es in dem kleinen Leben, dass ich schon habe, zu finden. Ploetzlich gebe ich kein Geld mehr aus fuer glaenzende Spielzeuge, ploetzlich nimmt eine Muschel vom Strand deren Platz ein und bedeutet mir mehr als das, was so bunt und laut daher kommt.
Das Leben wird einfacher und funktioniert effektiver, wenn ich Zeit habe fuer meine Gedanken, und nicht andauernd abgelenkt werde.

Tuesday, June 19, 2007


A little bit of Africa

Ich schreibe grad auf einem Laptop ohne Internet, einfach ein paar Zeilen, bevor ich mich in die virtuelle Welt einlogge, und sehen kann, ob mir jemand geschrieben hat…

Nun bin ich hier. Kapstadt glänz im Sonnenschein, mit blauem Himmel, es ist kalt, aber klar, manchmal weht der Wind, und dann kommt der Sturm wieder.
Ich bin hier, ganz schnell angekommen, sofort da gewesen.
Magda und ich wohnen bei der wunderbarsten Familie der Welt, meine Schwestern und Wahlfamilie, Caitlyn, Jess, Caitlyns Sohn Ethan, Penny, die Mutter…
Die schönsten und zugleich interessantesten Menschen, die ich je getroffen habe, ich bin immer wieder verwundert.
Jetzt grad sitze ich auf dem Bett und habe keine Socken an, und merke dass meine Füße langsam aber sicher kalt werden, obwohl draußen die Sonne die Welt wieder aufwärmt, nachts geht es bis zu 7 Grad runter. Das bedeutet Wollstrümpfe so weit wie möglich.
Heute Abend haben wir das erste Meeting mit mehr Leuten von hier, das wird genial.
Es steht sehr viel an, was die Workcamp-vorbereitung angeht.
Aber zwischendrin finde ich immer wieder Zeit, mir bewusst zu werden, wo ich bin, mir die Berg anzusehen, das Meer, den Wind, die Sonne, die Menschen, die mit mir die Straßen benutzen, die hier leben und hier arbeiten.


Ich bin hier!


Wednesday, June 06, 2007

This is how I feel tonight. I better go sleep on it all and find a solution tomorrow.

Sunday, May 27, 2007


Begegnung im Conect Cafe Basel

Diese Woche (22. bis 30. Mai) findet im unternehmen mitte die Kick.Off Veranstaltung des Connect Cafe statt.

In einem großen Raum, ausgetäfelt mit rohen Holzbrettern, an denen noch die Rinde und Astlöcher zusehen sind, mit rustikaler Inneneinrichtung, entsteht eine Atmosphäre zwischen Ferienort und Büro. Ein Sonnenschirm über den bereitgestellten Computern, die für jeden Besucher zugänglich sind, eine Gartenschaukel mitten im Raum, auf der es sich anbietet bewegte Gespräche zu führen, eine Infotheke mit einer Flut von Flyern, durch die man sich hindurchfragen und wo man sich beraten lassen kann.
Zur Straße hin große Fenster, immer wieder zeigen sich neugierige Gesichter, Nasen drücken sich an die Scheiben, wie an große Schaufenster. An einem langen Tisch aus rohem Fichtenholz sitzen mehrer Menschen über ihre Laptops gebeugt und Arbeiten. Dort entstehen Flyer, es wird recherchiert, geschrieben, konzipiert. An der Infotheke steht immer jemand bereit um Fragen zu beantworten. Abends werden Filme gezeigt und Projekte vorgestellt, heute zum Beispile der Film "Life out of Control", und später wird sich die Genius Initiative aus Deutschland vorstellen, die ein Projekt des Jugendbewegt e.V. ist, und mit dem Thema Genmanipulation arbeitet, das auch der Inhalt des Filmes ist.
Die Information, die sich im Connect Cafe sammelt und von dort aus an alle Interessenten weitergeleitet werden kann, hat alles mit Jugend, Auslandserfahrung, Sozialeinsätzen oder Globalisierung, Fragen an das Leben, an die Welt, Innovation zu tun.

Junge Menschen regen sich. Es herrscht Interesse für die Welt und viele junge Menschen wollen Erfarungen sammeln, andere Kulturen kennenlernen, sich betätigen, etwas Sinvolles tun, soziale Beiträge leisten. Im Connect Cafe kann man Information über zahlreiche lokale und internationale Programme und Angebote für genau diese Aktivitäten finden. Ob man nach Australien, Asien, Afrika will um Erfahrungen zu sammeln oder einfach in seiner Stadt etwas bewegen will, im Connect Cafe liegen etliche Informationen, die verschiedenste Organisationen und Projekte hier ausstellen. Connect Cafe ist ein Zentrum für all die einzelnen Informationen. Hier muß man nicht lange suchen um interessante Dinge zu finden. Ob es ein Europa Projekt oder ein Au-Pair in Südamerika ist, das Angebot ist weitreichend.

Das Connect Cafe ist ein Projekt, das in der Entwicklungsphase steckt und in den nächsten Monaten weiter wachsen wird. Geplant ist, dass es bald permanent offen ist. Ähnliche Projekte werden in dieser Zeit in São Paulo und Stokholm etwickelt, sind angedacht in Oslo und Tokio.

Das Connect Cafe ist ein Knotenpunkt menschlicher Netzwerke, die sich ansonsten am meisten auf Internetplattformen zeigen. Viele Projekte und Initiativen sind digital "vernetzt", jedoch kann ein solches Netzwerk nur lebendig und ganzheitlich erfolgreich sein, wenn diese Verbindungen auch zwischen den Menschen dieser Projekten oder Argenturen bestehen. Dies geht nur, wenn man sich begegnet. Die Gelegenheit für Begegnung bietet sich zum Beispiel auf den Sitzkissen oder selbstgezimmerten Holzbänken im Connect Cafe Basel.



Thursday, May 03, 2007


Der Unterschied von Schweizer Mitmenschen zu Ruhrpott Mitmenschen ist irgendwo immens, aber nicht unüberwindbar. Beide faszinieren mich!

Tuesday, February 13, 2007

Offenes IDEM Treffen Essen

Es ist schwer in Worte zu fassen.

Eric und ich kamen am Samstag an die Essener Waldorfschule, so gegen 13:00. Wir waren früh dran, also sind wir noch einen Kaffee trinken gegangen, in Essen Stadtwald, in einem Cafe wo man per Bildschirm vom Tisch aus bestellen konnte.

Um 14: 00: die ersten Leute kamen an. Es waren einmal Teilnehmer und Eltern, die sich trafen um mit Eric zu sprechen, wegen dem Tanzania Workcamp. Sie setzen sich zusammen und trafen sich in einem der Klassenräume, die wir benutzen durften.

Eric war also so weit beschäftigt.

Wir benutzen 3 Klassen und die Küche im Lehrerzimmer. Es kamen immer mehr Leute, eine Gruppe aus Dortmund, die mit Jule kamen, Julia S., Flo und die Yumendo Jungs, und so manche Einzelperson, die durch die Idem Tour von uns wussten, oder durch andere persönliche Kontakte. Ein paar Eltern waren da, wollten reinschnuppern, Petra ist gleich die ganze Zeit geblieben, ein Vater hat seinen Sohn vertreten, um genaueres zu Fragen, was das Südafrika Projekt angeht.

Die erste Runde begannen wir aus der natürlichen Entwicklung heraus. Bald sassen wir einfach alle in einem Kreis, denn das war das, was der Raum von sich aus bot...ich wusste nicht genau, wie anzufangen gut war (aus dem geplanten Impuls wurde nichts, der kam später von selbst), so habe ich einfach hallo gesagt, und von allem Idem Menschen des Deutschland/Schweiz Büros erzählt, und warum sie nicht hier sein konnten. (Ganz liebe Grüsse von allen, das hörte man im Laufe der Zeit immer wieder!) und wir begannen eine kleine Vorstellungsrunde.

Viele der Anwesenden waren wirklich dort, weil sie Fragen hatten, bzw. irgendwo nicht zufrieden waren, in ihrem Dasein, und dies reflektieren wollten. Es waren fast alles Schüler, und dadurch kam viel Abi-stress zum Vorschein, auch schon bei 10. Klässlern. Die Yumendos waren da ein Aufrührungspunkt, die immer wieder sagten, Schule abschaffen, Abi ist nix, etc...

Flo hat mit uns ein Spiel gemacht, ich hatte ihn darum gebeten, eins zum Namen lernen und aufwärmen, das war schön. Es hat uns auch zum Lachen gebracht, etwas, was das ganze Treffen erhalten blieb.

Danach, es hatten uns noch ein paar Leute gefunden, haben ich dargestellt, was ich mit Open Space meinte, weniger wirklich die Methode, als die Art und Weise miteinander umzugehen... Es war ziemlich schnell klar, und wir sammelten Themen. Es hatte sich schon vor der Anfangsrunde stark gezeigt, wo das Gespräch hingehen würde, einmal musste Jule dringend über Fundraising sprechen, und Julia S. war stark mit ihrem Thema Generationstreffen beschäftigt und präsent, also gingen nach einer Runde Kaffee 2 Gesprächsrunden los, mit dem Vorausblick auf noch 2 vor dem Abendbrot, die dann aber nicht zustande kamen, weil sich zum einen Alex dagegen entschied, seine zu beginnen, und die andere auch nicht begann, weil die ersten noch unterwegs waren. Das war bis zum Abend essen.

In der ersten klein Gruppe (wir waren insgesamt 22 Leute, und waren fast genau halbiert) an der ich teilnahm, Fundraising mit den Südafrika Leuten, stellten sich schnell die einzelnen Teile der Gruppe heraus, ein Matthias, der einfach gerne und viel redet, auch weniger reales und konkretes, aber der trotzdem immer wieder wahnsinnig viel Feuer in eine Unterhaltung wirft, nicht nur gutwilliges, auch kontroverses...Alle sind dem Thema wohlgesonnen, auch die, die nicht selbst mitfahren. Bis ich mich zum kochen aufmache, entsteht einfach eine Sammlung, was man noch machen kann, zum Gelder finden, für das Workcamp in Hermanus, bzw. alle 3 Workcamps in Südafrika.

Es soll als ein großes Projekt laufen, diese 3 Workcamps, das wird schnell klar. Auch wird schnell klar, dass konkret über 3 Workcamps gesprochen werden muss hier, denn es sind mindestens 2 Menschen da, die wir als „Overflow" bezeichnet haben, und die müssen das Gefühl bekommen, dass sie auch ein Projekt haben, wo sie reinpassen.

Das Abendessen steht an, es kommen natürlichster Weise Helfer mit mir in die Küche, es gibt Kürbissuppe und Brot. Ich habe das Gefühl ich kann die Gruppe einfach sich selbst überlassen, Eric ist nun auch wieder da, er war die meiste Zeit beschäftigt, den Tanzania Eltern die Herzen weich für Afrika zu machen. Jedoch merken wir nicht, dass er fehlt, er scheint einfach da zu sein, und wir wissen was er macht, also ist es grad so, als ob er wirklich im Raum wäre.

Die Gruppen lösten sich auf als der Hunger zu groß und der Gesprächsstoff ausgeschöpft war, jedoch bewies sich meine anfängliche Angst, es würde die Spannung, und so die Qualität des Zusammentreffens geschwächt, wenn es nicht „weiterginge", ins Gegenteile gekehrt. Schon bald wurde mir klar, dass die eine ganz besondere Gruppe, mit ganz besonderen Verbindungen war. Viele kannten sich schon, und alle anderen wurden sofort aufgenommen. Eric sagte zu mir, die meisten Dinge passieren in den Pausen, und das klang immer wieder in mir. Es ergaben sich sofort immer wieder Tätigkeiten, es wurde dafür gesorgt, dass der Raum schön wurde (Großen Dank an Flo), es entstand ein Essensraum, der dann wieder zum Gesprächsraum wurde, bzw. diese immer blieb. Wo auch immer man hinsah, es wurde sich getroffen, in kleinen und großen Gruppen. Es kamen viele auf mich zu, um mir ihre Ängste zu erzählen, da war z.B. Sarah-Mae, die so gerne mit nach Südafrika will, aber da auch so viel Angst vor hat. Sie ging sehr, sehr offen damit um, und fragte einfach immer wieder nach, was denn das bedeutete, wie denn dieses wäre, und irgendwann hörte ich sie zu Maria sagen, dass es sich grad schon viel weniger schlimm anfühlen würde.

Nach dem Abendbrot ging die Runde weiter, es ergaben sich ein Abendprogramm und mehrere Gespräche im Zwischendurch. Der captura Film wurde gezeigt, und besprochen, und einzelne gingen auf Anna zu, die ihre Frage noch vor dem Abendessen dargestellt hatte: Der Tod, und wie gehen wir mit ihm um. Das Thema ihrer Jahresarbeit. Eric und sie verschwanden wahrscheinlich für 2 Stunden in einem Einzelgespräch. Auf die Frage, wo denn Eric sei, gab es wieder die Antwort, er führe ein Gespräch dort, im anderen Raum, und alle trugen es mit.

Inzwischen war es schon ganz schön spät, also gingen wir schlafen, und andere schauten ncoh einen Film, und redeten noch weiter (eine Gruppe, mit den capturisten und Yumendos und anderen, sprach lange und lustig, jedoch auch ausführlich über Geld, als Vorbereitung zum nächsten Zeitungstreffen.)

Sonntag früh, wir standen um 8 auf, es gab Frühstück um 9, richtiges Sonntagsfrühstück, mit Rührei und Müsli und so.

Gegen 11 begannen wir die Runde. Simon bot sich an mit uns ein Lied zu singen, ein Kroatisches Liebeslied. Danach war die Stimmung im Raum fast festlich. Ich begann die Runde, und versuchte deutlich zu machen, dass das, was hier lebt, und die, die hier sitzen, das sind, was ich das Idem Netzwerk nennen würde. Es war in allen ein besonderes Licht, dass da aufgeleuchtet hat, als ich das sagte.

Dann begann ein Gespräch, von Flo initiiert, zum Thema „Was geht?", oder in was für einer Welt leben wir. Da zeigte sich wieder dass das Lebensthema der meisten hier einfach die Schule ist, also schlängelte sich das Gespräch daran entlang. Es wurde deutlich, wie sehr die Schüler das Abi nicht verstehen, jedoch trotzdem machen, wie manche es einfach haben, es ihnen zufällt, und andere darum förmlich zittern. Manche sprachen von einem Strom, der ihnen einfach entgegenkommt, auf dem sie sich treiben lassen, andere konnten diesen nicht empfinden, jedoch glaubten sie trotzdem, er sei da. Spannend war, dass da ein allgemeinen Bild von Zukunft, die auf uns zukommt, war, die wir nur nicht unbedingt sehen können. (Flo's Vorschlag am Vortag war es, sich vorzustellen dass wir ja eigentlich rückwärts der Zukunft entgegen gehen, und in unsere Vergangenheit sehen können, das lebte stark in diesem Moment.)

Das Gespräch entwickelte sich in eine Runde, wo jeder sagte was ihn grade bewegt, wo er grade steht, und was die Zukunftspläne sind. Manche sagten da grad ganz stark Schule, Schule, Abi, aber manche schauten eher auf das, was dazwischen liegt, außerhalb dessen passiert, z. B. natürlich Workcamps, Projektziele, Gedanken, und mehr.

Nach der Runde war eine Kaffe und Streckpause angebracht, die sich aber schnell einfach in kleine Gruppengespräche entwickelte, so also noch mal Erics Aussage bestätigte „das meiste passiert in den Pausen". Ich glaube, wir haben genau richtig viele Pausen gehabt, schön viele, denn es ist viel passiert.

Es gab Mittagessen, dazwischen noch mehr Gespräche, und nach dem Mittagessen setzte eine Müdigkeit ein, es war ruhig, Musik wurde gehört, und weiterhin, wenn man sich im Raum umsah, gab es niemanden, der nicht ein angeregtes, tiefverbundenes Gespräch führte. Da spielte Eric Gitarre, und es saßen die, die nicht mehr reden konnten um ihn herum, und hörten einfach zu, und andere genossen die Hintergrundmusik beim Rauchen, träumen, diskutieren.

In diesen Momenten verflog die Zeit so schnell, dass wir bald feststellten, es war zeit für einen Abschluss. Jedoch waren noch ein paar Themen übrig geblieben.

Kurz schnitten wir all die Projekte an, die Raum waren, Yumendo, Unternehmen-Anfang, captura (aber das wurde ja schon im Film dargestellt), projekt.tagung (Dörthe aus Mühlheim war da!!), projekt.zeitung, Walk-your-Talk, und Connect bzw. die Goetheanums-events des Jahres, Sommertagung, sowie Ursache Zukunft, und den Wettbewerb.

Dann schlossen wir ab, in dem wir sagen durften, was wir mitnehmen von diesem Treffen, was uns gefallen hat, was für ein Gefühl wir generell hatten, über das Treffen.

Ich stellte an den Anfang meinen Dank, dass alle gekommen waren, meine Freude, hier sein zu dürfen, und die Frage, sollen wir das öfter machen, woraus ich ein einstimmiges, deutliches JA bekam.

Besonders eindrücklich waren für mich die Aussagen, dass es schön war kein deutliches Ziel oder Ergebnis anstreben zu müssen, dieses Wochenende, sondern einfach nur da sein zu dürfen. Es klang auch sehr stark an, dass wir so viele Pausen und Gesprächsmöglichkeiten hatten, und ich hörte immer wieder was auch ich erlebt hatte, dass keiner sich je verloren gefühlt hatte, auch wenn kein direktes Programm anstand.

Claudio, der erst am Sonntag zwischen drin, im Gespräch ankam, war super aufgeregt, und inspiriert, und hat ganz viel Zuversicht mitgenommen, dass er auf jeden Fall mit nach Südafrika kommt, ich musste ihn schon fragen, ob er mit dem Flugbuchen noch eine Woche wartet, bis zum Vorbereitungstreffen in Dortmund...

Sarah-Mae hat Mut geschöpft. Olga Kraft. Simon hat dabei geholfen, das ganze etwas anzuschieben, er war der Meinung es ginge zu langsam, und fing immer direkt an zu reden, in den Momenten, wo eine Stille entstehen hätte können. Matthias war ähnlich, jedoch war es so gesund für den Ablauf von allem. Marcel, der erst knapp 16 geworden hier der Jüngste war, stellte sich als ein ganz schön weiser Mensch heraus.

Zum Ende hin ging es nun noch um das Aufräumen, was schnell getan war. Es wurde sich verabschiedet, als ob wir uns länger als ein-ein-halb Tage getroffen hätten, es fühlte sich wirklich an, wie eine kleine Tagung. (Was es von manchen auch unbewusst genannt wurde...).

Nun musste Eric noch „schnell" ein Gespräch mit einer Mutter führen, die Angst um ihre Tochter hat, die mit nach Südafrika will. Und natürlich hat er sie mit seinem Charme eingewickelt!

Sunday, February 04, 2007

Argentum Mereor

deserve:
emerio: to obtain by service, earn completely, deserve well.
mereo: deserve, gain, obtain, serve as a soldier.
mereor: deserve, earn, be entitled to, merit.
promereo: to deserve, merit
promereor: to deserve, merit

earn
emerio: to obtain by service, earn completely, deserve well.
mereo: deserve, gain, obtain, serve as a soldier.
mereor: deserve, earn, be entitled to, merit.

gain
acquiro: to acquire, gain, get, obtain.
expugno: to capture, overcome, subdue, take by storm, gain.
interdico: to forbid, prohibit, outlaw, gain an injunction.
lucror: to gain, profit, win.
lucrum: gain, profit.
mereo: deserve, gain, obtain, serve as a soldier.
percipio: to gain, learn, perceive, understand.
percepi: to gain, learn, perceive, understand.
perceptum: to gain, learn, perceive, understand.
praeda: plunder, booty, spoils of war, loot, gain, prey.
preda: plunder, booty, spoils of war, loot, gain, prey.
quaestuosus: profitable, fond of gain, rich.
questuosus: profitable, fond of gain, rich.

money
arca: chest, box, money box, coffin, cell.
archa: chest, box, money box, coffin, cell.
argentum: silver, money.
armarium: cupboard, chest, safe (for food, clothing, money).
decoctor: a spendthrift, bankrupt, a fool parted from his money
lacero: to tear to pieces, mangle; squander money; slander someone.
peculium: a bit of money, a small property
pecunia: money.

work
evigilo: to awaken; be alert, be watchful; [ trans. ] work hard at.
exerceo: to train, cultivate, keep at work, exercise, practice.
facesso: to work zealously, do, accomplish.
factum: deed, accomplishment, work, act, achievement.
insinuo: to insinuate, work one ' s way in, intimate.
labor: hardship, fatigue, distress.
laboris: labor, work, toil
laboro: (intrans.) to work, toil, suffer, be afflicted, be troubled.
occurro: to occur; run to meet, attack; oppose, work against
opera: work, pains, labor.
operor: to work, labor, toil, take pains.
opus: work, labor, work done, completed work, building
operis: work, labor, work done, completed work, building
opusculus: a little or small work, a small book
recolo: reflect upon, consider, recall.
vaco: to be free from work, of a master, of property.

http://argentummereor.blogspot.com/