Sunday, June 07, 2009

...um des Lernens Willen, ich befinde mich im Prozess

Juni 2009
Nach einigen Wochen des Stillstands und der zahlreichen Stunden Cafe Arbeit nach Connect 2009, möchte ich nun mein Leben wieder aktiver balanciert und ausgefüllt gestalten. Ich brauchte eine Pause, eine Verantwortungspause, eine Pause vom selbstkreierten, selbstangetriebenen, selbstständigen Arbeiten, wollte mal tief durchatmen. Bis jetzt ist mir das noch nicht gelungen, da ich mich aus der Connectarbeit direkt in ein emotionales Arbeitsfeld in meiner Beziehung stürzte. Das ist nun erst einmal abgeschlossen, sodass ich endlich, 6 Wochen nach Connect, in die Ferien fahre.

Ich verstehe diese nächsten Schritte, wie auch die letzten 5 Jahre seit Abschluss meiner Schulzeit, als Lernzeit, als informelles Studium, welches ich nun bewusster und aktiver gestalten will. Mutig äusserte ich vor ein paar Wochen im Interview mit Projekt Zeitung, dass ich mich so fühle, als habe ich bereits den Bachelor im Katha sein erhalten, vor allem durch die Connect Tagung. Da ich aber nicht nur auf einer Ebene, der Arbeitsebene, lerne und existiere, muss ich alle anderen Ebenen, die ich in mir entdecke, genau so üben. Vielleicht habe ich den Bachelor in der Projektarbeit absolviert, durch Connect, jedoch emotional und menschlich muss ich weiter üben, in der Selbstdisziplin, Zielstrebigkeit, innerer Klarheit, im Zuhören und Verstehen anderer Menschen, aber auch was die Welt rund um den Globus angeht.

Connect war ein grosser Schritt in eine Richtung, die ich nun weitergehen und vertiefen will.
Connect war mir lange der Stern am Horizont, sowie auch meine Beziehung zu Ben mich immer wieder auf neue Wege gebracht hat. Diese Wege will ich nun, ohne die beiden Sterne als Hauptzeil zu haben, weiter gehen. Ich will mir selbst neue Sterne setzen und neue Ziele erreichen. Ben wird weiterhin an meiner Seite sein, von weitem. Connect auch, näher dran.
Connect denke ich in erneuerter Form weiter zu führen. Ein Verein soll gegründet werden, nach der Sommerpause, die wir dringend benötigen, und dann im August stehen erst Treffen in Holland an für Connect 2010. Connect 2009 muss noch fertig abgewickelt werden, was in den nächsten Wochen geschehen soll. Auch die Dankesbriefe wie auch eine Art der Doku müssen erstellt werden. Ich denke bis Ende Juni.

Den ganzen Monat Juni habe ich keine Cafe Schichten. Viele Dinge wollen erlebt und getan werden, deshalb gehe ich nun diesen Versuch an, mir etwas vorzunehmen, und dann loszulegen, es zu erfüllen.

Ein paar Regeln muss ich mir im Voraus auferlegen:
Bescheidene Planung - ich will nicht zu viele Dinge auf einmal planen, denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit, sie zu erfüllen, sehr klein.
Sonne - ich will viel Zeit draussen, in der Sonne verbringen, so müssen meine Tage also Platz für Theorie, Praxis und Sonne haben.
Sofort Anfangen! - Ich will heute schon mit den ersten Schritten beginnen, sonst schiebe ich es alles weiter hinaus.
Disziplin - ich muss so gut es geht den inneren Schweinehund versorgen, damit er mich in Ruhe lässt. Bewegung, angenehme Tätigkeiten, soziales Miteinander...solche Dinge sollen das Salz in der Suppe sein!
Geniessen! - Alles, was ich mit gutem, gründlichem, bewusstem, positiven Vorsatz tue, gilt als „erfüllter Schritt“. Ich will nicht durchhängen. Und wenn ich mich mal faul führe, muss ich auch das geniessen!
Fokus! - Ich muss mich dringend auf mich, auf Positives, auf das, was kommen will, konzentrieren. Es bringt nichts auf den Problemfaktoren, die ich grade zurückgelassen habe, herum zu kauen. Inga, Mitte, Ben, all diese Dinge sind Lappalien, wenn sie mich negativ beeinflussen. Ausserdem sind alle diese Dinge eigentliche Dinge (und Personen), die ich liebe!
Genauigkeit und Klarheit - ich will nichts nur halb fertig machen. Bücher sollen ausgelesen, Dinge fertig geputzt, Aufgaben komplett erledigt werden, damit sich nicht ständig noch Altes im Jetzt aufhält.
Verstehen - ich will die Dinge an der Wurzel verstehen. Was bedeutet das Leben? Was bedeutet mein Platz im Leben? Was bedeutet die Arbeit, die ich mache? Im Cafe, im Projekt? Und vielleicht kann ich meine Statusfrage damit klären, meinen Status nicht an den Arbeiten festmachen, die ihn nicht erfüllen, sondern ihn mir selber geben?

Liebe! - ich will aus Liebe handeln!

Tuesday, June 02, 2009

Ein neuer Monat...es ist fast Sommer, manchmal in Basel schattiger als im Pott, habe ich mir sagen lassen. Trotzdem, heute, am 2. Juni Tag, scheint die Sonne prachtvoll.

Mein Leben ist bis heute voller Arbeit. Mitte, mitte, mitte, wenn ich nicht an der Bar stehe bin ich zu k.o. davon um noch mehr zu tun, also gibt es da grad kein balancierendes Etwas.
Auch ist mein leben leer, leer von inspirierenden Dingen wie Connect. Ich stelle fest, dass ich die Connect Zeit, vor allem immer die Zeit, die das Adjektiv "vergangen" trägt, also die unveränderliche Vergangenheit, vermisse. Ich sehne mich zurück. Bessere Zeiten? Wann war denn das Leben scho einfach oder besser? Wenn ich nicht unglücklich verliebt war, war ich kalt und egoistisch, sagt man, also wenn nicht auf der unerfüllten Seite der Liebe festgehangen, wo ich scheinbar sehr oft verweile, dann auf der sich im alleinsein und Individuum erfüllenden, freien, strahlenden Seite, die Menschen imponiert, aber ihnen auch wehtut. Das spannende ist, es hört sich ideal an, das aufzuschreiben, das Individuum, das Allein-Glückliche.
Das Problem ist aber, dass mein Herz auch hinter dieser Mauer irgendwann hervor kam und wieder fühlen wollte. Leider kam das an einem Zeitpunkt, wo mein Herz dann zwar fühlen durfte, aber alles im Extrem und deshalb auch extrem schmerzhaft und auch manchmal extrem schön...kann mein Herz Extrem aushalten?

Wenn ich nicht grade damit beschäftigt war, mich zu sehnen, dann damit, nicht zu wissen, wie ich meine Arbeit machen solle, zu zweifeln, ängstlich zu sein, unsicher...ich kann mich überhaupt nicht an längere Zeiträume erinnern, in denen es mir einfach nur gut ging, ausser ich nehme die Zeit, in der es mir gut ging, ich aber scheinbar manche anderen Menschen auf der Strecke liess, also die Zeit mit der Herzmauer. Deshalb geht es mir jetzt im nachhinein schlecht, denn ich zog so schnell und allein davon, dass ich in meinem Leben habe Lücken entstehen lassen, die Realitäten hervor riefen, die mir jetzt im nachhinein, seit dem ich wieder fühlend in meinem Leben stehe, Schmerz zu fügen.

Also, wenn man individuell loszieht, dann muss man weg bleiben. Menschen erlauben einem nicht, sich etwas zu ändern und dann aber doch wieder die alte zu werden und an seinen Platz zurück zu kehren. Einen Platz muss man sich sowieso ständig erkämpfen, so fühlt es sich jedenfalls hier an. Ich versteh das aber nicht. Es gibt Mensche, die haben bei mir immer einen Platz im Herzen, im Kopf, in der Selbstverständlichkeit des Alltags. Da müssen sie überhautp nichts mehr für tun. Warum geht das nicht bei ihnen? Warum muss ich die ganze Zeit aufpassen, dass ich nicht wegrutsche und jemand anderes meinen Platz bekommt?


Also, ich bin ständig unzufrieden und bekomme nebenbei immerwieder wunderbare Dinge hin. Dann gibt es die "Erntezeit", wenn das wunderbare dann Früchte trägt, so wie gestern für 10 minuten, als ein Mensch mir dankte. Und so wie auf der Connect Tagung selber, wo es klar wurde, ich habe etwas RICHTIG gemacht, nicht nur immer falsch, wie ich sonst gerne erzählt bekomme. Es gibt so viele Spiegel in der Welt...und selten spiegeln sie einem das Gute! Und irgendwie sieht es so aus, als ob diese schlechten Zeiten doch zu etwas nütze sind in der Welt. Aber warum tun sie mir dann ständig weh?
Ich habe Angst dass dieser Schmerz, der einfach immer weider kommt, mich irgendwann einfach erdrückt. Dann gibt es einen Punkt, da will ich einfach nicht mehr. Schluss. Und das macht mich traurug.
Gibt es noch mehr Menschen, die unter ständigen Schmerzen leben? Die emotional die ganze Zeit bluten, die den ganzen Tag heulen könnten? Binich vielleicht depressiv?

Oder wohne ich nur in der falschen Stadt, kenne die falschen Menschen, tu die falschen Dinge? Und woanders? Und in der Vergangenheit? Und überall nur nicht hier und jetzt...
Das ist doch bescheuert.

Im Juni habe ich das Wort "Ehrlichkeit" gewählt. Mal sehen wo das mich hinführt. Im Mai war ich schon ein paar mal ehrlicvh, und das hat nicht gut geklappt. Ehlrichkeit pur kann niemand aushalten. MAnn muss immer Höflickeit und sonst noch ein paar Blumen dazufügen, sonst denken gleich alle man will sie angreifen. Pfff. Naja, Ehrlichkeit und Zynismus sind eben auch kein gutes Paar.

Das Wort Wärme im Mai hat sich nciht oft im Aussen gezeigt. Ich glaube imMai hätte ich mehr wärme gebraucht und mehr davon geben können...mal sehen, wie sich das durch den Juni zieht.
Der Juni ist mein Arbeitsfreier Monat. Da ich nicht im Juli wegkann, gehe ich im Juni. Ich muss mal raus, sagt meine Vernunft. Ich will aber nicht, sagt mein Herz. Ich werde trotzdem gehen, sagen mir die Füsse. Mal sehen, wo hin. Bin am 29. Juni zum Mitarbeiterausflug wieder da. Ich hoffe bis dahin habe ich noch einen Platz im Team, emotional als auch rational.
Ich erwarte das eher nicht, nein, sagen wir 50/50, ein paar Leute wollen mich gern zurück haben und freuen sich mich zu sehen, und ein paar geht es einfach besser wenn ich nicht da bin, genau wie es mir besser geht, wenn ich sie nicht sehe. Naja, solange diese glücklich miteinander befreundet sind, damit ich nicht der Grund bin, warum sie auch ein schweres Leben haben, solange ist ja gut...(so sehen sie es jedenfalls). Ich frage mich manchmal, wie doof Menschen sein können.
...vielleicht muss ich doch einfach woanders hin. Basel scheint nicht gross genug für sie und mich. Ich werde mich mal umsehen.

Ein Angebot kam schon. Jemand fragte mich ernsthaft mit ihm in seinem riesen Projekt einzusteigen. "Mache (D)ein Cafe auf, Katha, das ist alles was ich von Dir will".
Oh, und in Berlin soll es sein.
Und bald!
Spinner!

Friday, May 22, 2009

Mein Zimmer.
Am Freitag Abend.
Irgendwann im Mai.
Irgendwann in meinem Leben.

Irgendwie geht es alles ganz gut grad. Heute habe ich tollste Gespräche geführt, und auch nicht so tolle, aber irgendwie waren sie ausgeglichen. Das Unangenehme mit dem Angenehmen. So ist es Ying und Yang. Durch den Bauch geatmet, durch den Kopf gefühlt, durchs Herz gedacht...so kam es heute in einem Gespräch. Überraschende Begegnungen sind die schönsten. Y yo he aprende mucho espanol este tarde (keine Ahnung wie das mit der Vergangenheit geht...)...ich verstehe aber wirklich so manches, und das freut mich!

Und jetzt funktioniert sogar das Internet von irgendwoher in meinem Zimmer!
Und ich habe Erdbeeren als Versüssung der Nacht!

Monday, May 04, 2009

....one small addition to the previous post: this months word is warmth. I relate to it as it is warmth I need for my cough to go away and it is warmth I want to cultivate between me and my Love, it is warmth he gives me when we turn off the light in the night and sleep with the angels once more...warmth, May, warmth!

Sunday, May 03, 2009

My May...
I feel like someone out there is seeing something to support me. I so feel strange this month. Its the quiet after the storm. The sadness of having to let go of my heart projects intense time with all the beauty it brought...letting go can take on strange formats, but out of it comes love and truth and clarity. Honesty. I am honestly tired right now. But I can also say I am honestly me. And honestly, if you re going to meet me now or tomorrow: I will be honest with you! That aint pretty sometimes, but it is true. And I have to learn how to live it in such a way that one truth, one honesty, makes space for the next, and isnt a bomb that splatters into a fake harmony and scares away all the people...honesty can be so choleric when it comes as a surprise, I want mine to be sanguinic, flegmatic, melancholic and only a quarter choleric!

Wiae man making my horoscope (and all other sag's)
Sagittarius
Our world teaches us to focus on the physical and mental trappings of life and all but disregard the matter of soul. Of course, soul is controversial in nature; the true structure of the human psyche is only known in theory and from limited experience, and is not proven. Even if we acknowledge the existence of this quality of being, you cannot teach soul in a classroom or lecture hall; very few practitioners can make contact with it in a workshop; it does not lend itself well to being written about or illustrated. Hence, since it doesn’t come as a song lasting under three minutes, it can’t get the airplay that it deserves. At this moment, your very existence is broadcasting the essence of your soul energy, and by that I mean the people around you (both locally and energetically) can feel this happening. The connection you are developing is to your sense of purpose, your sense of place and most of all, deciphering your original instructions for this incarnation. You may be manifesting this as feeling like your mind is glowing with blue light; you may feel like you’re walking on clouds; you may wonder why you’re feeling so strange. Yes, in this world, beautiful can be a little weird, but we both know that’s how you like it.

May the sun shine for all of you, may it tell you "be honest", "be yourselves", like the sun always is!

Friday, April 10, 2009

Connect...
alle rufen meinen Namen, brauchen Aufgaben, wollen tun. Es sit genial. Es bewegt sich und es bewegt den Ort...die erste "Konfrontation" haben wir hinter uns, Anwohner müssen sich nun an Besucher gewöhnen, für die nächsten 2 Wochen.
Es wird gut. Das Wetter ist uns wohlgesonne, und mehr und mehr findet statt.
www.connectconference.org

Tuesday, March 31, 2009

Letzter Tag im Dritten Monat dieses Jahres.

Eine kurze Retrospektive...was hat das Jahr bis jetzt gebracht? Schnell ists vergangen, der Anfang. Und viel war es, was in dieses erste Viertel meines 2009 passte. Sich wortwörtlich hinein quetschte in meine Tage, oder von mir gequetscht wurde.
Über die 12 heiligen Nächte wählte ich 12 Worte, die mich im Zusammenhang mit Göttlichem dieses Jahr tragen würden.
Januar bracht VERTRAUEN. Das wort Vertrauen wurde mir gegeben, ich musste es üben. Manches Mal ging das daneben, jedoch brachten mir viele Menschen ihr Vertrauen entgegen, auf der Arbeit wie im Privaten. Auch musste ich genua hinschauen, wo kann ich wirklich vertrauen, wem vertraue ich wirklich.
Mein Geburtstagskalender sagt mir 8 Freunde haben im Januar Geburtstag gehabt. Ich verbrachte ein Wochenende in Berlin und eine Woche in Schweden, wo ich von Frank Chester über Sakrale Geometrie lernte.
Es war an sich ein ruhiger Monat, ohne grossen (inneren) Sturm. Die Connect Arbeit schritt voran.

Der Februar kam schnell und mit ihm viele Bewegende Momente. Ein neues Telefon, das iPhone, brachte mir neue Angewohnheiten, syncrone Kalender und allerlei Spielzeug... eine InterRail Ticket brachte mich durch halb Mitteleuropa, Lier, Gent, Amsterdam, Den Haag, Süddeutschland und Schweden...darauf hin folgte eine kurze schwere Erkrankung. Magendarm...und ein hohes Fieber. Die is auch der Grund, warum ich es erwähne, als einen herausragenden teil meines Februars. Das Fieber brachte mir meine Gefühle zurück, die ich lange aufbewahrt habe, vor denen ich lange Pause gemacht hatte. Der Februar brachte auch das Wort LIEBE. Und so sollte es kommen. Mein Herz begann sich zu regen und zu suchen nach dem, was es wirklich liebte. Da ist ein Land, dass ich wirklich neu liebe, Schweden, da sind Menschen in meinen Projekten, die ich liebe, denn sie geben mir Kraft. Jedoch merkte ich schnell, dass mein Herz noch andere Regungen, eine Einzelne Liebe, trug.
Auch im Februar war ich eine Woche in Schweden, um meine lieben Freundinnen aus der ganzen Welt zu sehen, die mich durch diesen, vom Herzen selbst eingeleiteten Liebesfindungsprozess anfänglich begleiteten.
Danach war ich auf mich allein gestellt. Das Herz ist ein starkes, überraschendes Organ. Es überraschte mich, und es wurde überrascht. Jedoch änderte das nichts an der Liebe, die ich für einen Einzelnen wiedergefunden hatte. Nichts ändert je etwas an ihr.

Im Februar hatten 5 Menschen, die ich kenne Geburtstag, 4 sind Freunde, eine nicht mehr ganz. Soviel zeigte sich im März. Wer sind die Freunde? Wen will ich wirklich bei mir haben auf meinem Lebensweg?
Der März kam schnell und unerbittlich. Mit ihm das Wort LICHT. Da liegt schwere Bedeutung. Denn das Licht im März, zum einen kommt es von aussen, es wird Frühling, zum anderen aber wird es dringend innerlich gebraucht. Mein Göttliches Licht des Märzes ist ein Licht, dass mein Göttliches in mir selbst erzeugen muss. Denn Dunkles wartet immer Dort, wo das Licht hin muss...und Dunkles bringt dem Licht die volle Kraft. Ich will Licht in mein Dunkles scheinen. Meine Liebe soll mir helfen. Mein Vertrauen soll mir beistehen. Ich will aber auch Licht auf alles in meinem Leben scheinen. Das bedeutet Prüfung von allem. Was ist meins, was hat sich nur angesammelt, hineingefressen, angesaugt an mein Leben? Wie geht es mit allem weiter, Verbindungen, Haus und Hof, Zukunftsträume? Alles wird angeleuchtet und auf seine Nützlichkeit, sein Wohlwollen, seinen Sinn, seine Echtheit, seine Wirkungstiefe, seine Richtigkeit geprüft. Manches muss abfallen und entfernt werden.

Es wird Frühling. Der letzte Rest des Winters geht vorbei, deine Augen strahlen mich an, wenn ich ihnen entgegen sehe, das Beisammensein ist licht und bringt sich Freude.
In Begegnung mit Menschen, denen ich vertraue und die ich wirklich liebe, finde ich Licht. Ich finde es auch phänomenal, dass meine Göttlichen Wörter so sehr passen auf dieses Jahr! Auch, dass sie nicht nur alles einfacher machen, im Gegenteil, sie geben demjenigen Tiefe, das sonst sehr einfach werden könnte.

Im März wurde die Arbeit endlos, noch 3 Wochen, 40.000 Franken, so viel Logistisches, dann ist Connect fast vorbei. Es kommt ein Abendessen mit wunderbaren Menschen, es kommt Familie, es kommt wenig Schlaf. Es kommt auch bald Ostern, aber das ist alles April. Es kommt gutes Wetter und es kommen Gedanken, wie ist die Zukunft von allem? Vergnügliche, aufregende, inspirierende Gedanken!

Monday, March 23, 2009

3 Jahre.
Mann o Mann.
Und manchmal dachte ich das schaff ich nie.
Doch jetzt weiss ich,
Manchmal hat das Leben noch einen Joker bereit und ich hab grad den Jackpot geknackt!

Das ist ein Feuerwerk, Champagner und Caviar wert!

Weiter so!
Mit dem Zweiten...sieht man besser (Glas Sekt)

Friday, March 20, 2009

Schon Kant sagte, wir sind alle Gottes Kinder:

"Kein Mensch darf einem anderen Mittel zum Zweck sein, und die Menschen sind sich daher alle gleich, als sie alle Zweck und nur Zweck und niemals Mittel füreinander sind."

Puuhh, was ein Credo am frühen Morgen!

Thursday, March 19, 2009

Mein Horoskop hat heute mal wieder recht gehabt. Es ist ziemlich cool es am Abend zu lesen und zu sehen, dass irgendwie von irgendwem Aktivitäten und Vorkommnisse meines Lebens im Vorasu generiert werden und dann auch noch stimmen.
Es sagte mir ich solle im Persönlichen nicht so viel grübeln, jaja, recht hat es, ich werds lassen...aber viel spannender, im Job sagte es, ich würde Kontakte knüpfen, die evtl. in meiner weiteren Karriere eine Rolle spielen würden. So war es. Ich sprach mit Köchen und dachte mir währenddessen, dass ich beizeiten mal zu ihnen gehen sollte um ein Praktikum bei ihnen zu machen. Mal sehen. Interessant, dass das der Mensch vom Horoskop auch wusste...Mal sehen, was morgen so alles auf mich zu kommt.

Wednesday, March 18, 2009

seifenblase
wie der Clown im Roncalli als ich klein war ziehe ich die seifenblase um mich wenn die Angst kommt. ein schillerndes schutzschild. niemand kann sie zerbrechen, sie ist stark wie beton in ihrer zärte, so wie die Liebe, hauch dünn jedoch kugelsicher.
sie glitzert in der sonne und beschützt mich vor bösen geistern, sie kommen nicht rein. nur Du darfst kommen. liebst Du, so wirst Du ganz glatt, sodass du durch die seifenblase hindurch gehen kannst, in mein kleines Paradies zu besuch kommst und das luftige, seifige, spiegelnde schutzschild nicht zerbricht.
zerbricht sie aber doch, habe ich keine Angst mehr, denn Du bist ja da und so brauche ich keine Angst vor bösen geistern haben. du beschützt mich.
und zusammen ziehen wir, wie der Clown im Roncalli, die Seifenblase der Liebe über uns.
und strahlen durch sie Regenbögen in die Welt.
Wer bist Du? Und warum sollte ich Dir das glauben?

dunkle gedanken vorher

Müssen wir so tun als ob, damit das Leben aushaltbar ist? Müssen wir alles mit uns geschehen lassen? Warum sind wir so ersetzbar? Die eine macht was die andere macht und nichts ist mehr besonders ausser wir tun so als ob.
Ich bin ich, haha. Das ist auch nur ein Traum. Ich kann schnell die da vorne werden. Ist doch auch egal, die ist doch auch nett, also, futsch ist die eine, kommt die nächste daher. Und auch anders rum.
Wie soll man irgendwen um sich mögen wenn es sowieso egal ist?
Warum soll man überhaupt mögen?
Und Originalität ist völlig überbewertet. Viel zu stressig, immer anders sein zu wollen. Denn irgendwen gibt es immer, der genauso ist wie man selbst.
Ersetzbar.

Thursday, February 26, 2009

SONNET 116
Let me not to the marriage of true minds
Admit impediments. Love is not love
Which alters when it alteration finds,
Or bends with the remover to remove:
O no! it is an ever-fixed mark
That looks on tempests and is never shaken;
It is the star to every wandering bark,
Whose worth's unknown, although his height be taken.
Love's not Time's fool, though rosy lips and cheeks
Within his bending sickle's compass come:
Love alters not with his brief hours and weeks,
But bears it out even to the edge of doom.
If this be error and upon me proved,
I never writ, nor no man ever loved.
Shakespeare

Monday, February 23, 2009

Jumping over a horse...
In Holland ist das über das Pferd springen eine gängige Praxis. Alle Holländer, die sich zu viel vornehmen, grössere Dinge planen, als sie tragen können, springen somit über Pferde. Bei uns Deutschen gibt es das nicht. Naja, schon als Phänomen, aber nicht als Ausdruck. Jedenfalls bekomme ich von meinen holländischen Freunden sehr guten Rat was das über das Pferd springen angeht. Zum Beispiel den Rat "no, dont do it, you fool!". Wow, danke, ich schätze die holländische Weise sehr. Gradeaus, direkt und nochmal gradeaus. Stimmt ja auch. Ich wäre ja ein Narr, täte ich mir einen zu großen Schuh anziehen, denn genau wie der, der über das Pferd springt, würde ich mit meinem Schuh auf die Nase fallen. So. Wie also das, was zu tun ist, überschauen und anpacken, sodass es klar und deutlich meine Schuhgröße ist und ich das Pferd so schnell ich kann, aber nicht schneller, ans Ziel reiten kann...

Ich denke ich werde meine Lösung unterwegs finden...

Saturday, February 07, 2009

CRAZINESS!
I am sitting on a train to Sweden and tomorrow I will be coming back and in between I will visit some friends and its all a bit crazy but good.
Trainrides are like meditation. Everything comes up. And it is for real!
What doesnt come up isnt for real.
I like trainrides.
I like bridges for trains from Denmark to Sweden, I like the Ferry for the train from Germany to Denmark and I am looking forward to being able to move my legs around.
There is snow outside.
Sweden is beautiful even in half darkness and I know I am biased because of Astrid Lindgrens books...but it simply IS beautiful!
2,5 more hours...(of 19) so I am really almost there!!
Yeay!
Craziness!

Friday, February 06, 2009

Late night thoughts...

-
-
...
-
...

.

-
:

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Got a problem???
It might be yours, its definitely not mine!!!!

Thursday, January 15, 2009

Schweden.
Aber noch wichtiger, Winter, klare Luft, kalte Luft.
Eis.
Ich habe die ersten Schritte auf dem Eis gewagt. Und da die Sonne heute scheint, einen Spaziergang im Wald mit Freunden.

Venus steht hell leuchtend überm nordöstlichen Nachthorizont. Sie bringt aufgewühlte Stimmung, die das, was wir tagsüber lernen, über Planeten und Bedeutung von Geometrie, in das, was wir in uns tragen an Lebensfragen, in schlafraubende Vermischungen bringt.

Es geht um Ehrlichkeit, um Freundschaft, um zwischenmenschliche Verbindungen, um die Aufgaben, die wir miteinander haben, und schlussendlich darum, dass uns Dinge nicht einfach passieren, nein, sie passieren wegen uns! Eine Stimmung in der Luft bringt Gedanken, die sagen, ich bin hier, weil ich es mir ausgesucht habe, bevor ich geboren wurde. Ich bin hier, weil ich ein geistiges Wesen bin, dass durch seinen Körper die Chance bekommt, die Probleme, die es zu lösen hat, auf der Erde zu lösen.
Die Menschen, denen ich in dieser Zeit begegne, sind die, mit denen ich vorgeburtlich ausgemacht habe, dass grade wir unsere Probleme miteinander lösen werden.
Oder nicht?

Es ist ein spannendes Feld!
Und um 15:30 geht die Sonne unter. Schweden eben!

Sunday, January 04, 2009

Ich suchte nach einer Eingebung, seit Weinachten kommt sie Stück für Stück, durch den Inner Year Blog
Und dann fiel mir diese Horoskop Seite wieder ein...sehr interessant...

Sagittarius (Nov. 22-Dec. 22)
You have been driving yourself so hard for so long, I don’t think you’ve even measured the astonishing distance you’ve crossed. For now, you’ve come just exactly far enough. Ambition, success, expansion, staking territory—you can pause all these things and let nature take its course. The time has arrived for a phase of soul searching wherein you don’t assume you already know the answers, and where you set aside what you want to be the answers. The question is less about what you value and more about why you value life at all. You excel at masking profound self-doubt with an aura of success or ambition. I think you will find that there is more power in not knowing than there is in knowing, or in feigning certainty; even about the smaller things. I suggest you hold your interior space open and not content yourself with making plans that do not relate to any circumstance that is not immediately summoning you. Hold it open, empty and wide, and guard it for a time, recognizing that a space of inner liberty is a spiritual gift that is not to be squandered. As the practical mystic Alan Watts wrote more than half a century ago, “There is no formula for generating the authentic warmth of love. It cannot be copied. You cannot talk yourself into it or rouse it by straining at the emotions or by dedicating yourself solemnly to the service of mankind. Everyone has love, but it can only come out when he is convinced of the impossibility and the frustration of trying to love himself. This conviction will not come through condemnations, through hating oneself, through calling self love bad names in the universe. It comes only in the awareness that one has no self to love.” Mr. Watts may or may not have been right, but it’s surely worth considering.

Wie ist das mit dem "sich selber Lieben"? Wie wird das erreicht? Wie kann ich mich in mir zurückziehen um mich zu finden und dann zu lieben, wenn um mich herum andauernd Menschen sind, die meine Aufmerksamkeit wollen? Auf der Arbeit, nach der Arbeit, zuhause...nirgends bin ich wirklich allein. Da bekomme ich schlechte Laune und fühle mich mies, weil ich alle am liebsten ans Ende der Welt wünschen würde, aber wie sagt man einem Menschen man hat jetzt grade keine Lust auf ihn/sie? Warum merken so viele Menschen das bei mir nicht? Es gibt höchstens zwei oder drei um mich im Alltagsleben, die mich so sehr sehen, dass sie auch sehen, wann ich Ruhe brauche, und die sich davon nicht abschrecken lassen. Wie sage ich den anderen, wo meine Grenzen sind?
Und dann das Einhalten dieser Grenzen. Puuhh. Ich werde so schnell abgelenkt. Oder bleibe am Schreibtisch hängen. Solche Momente führen zur durchdringendsten Unzufriendenheit! Und ausserdem wird man dick davon. Unglücklich, unbeweglich, depressiv. Da hilft nichts, da muss man selber mit aufhören, und Selbstdisziplin üben! Ach wäre die Disziplin doch einfacher...
Und damit liebt man sich immer noch nicht selbst. Wie ist das, wenn man sich dann einmal selbst liebt, bleibt das dann, und hört nicht mehr auf, oder muss man es die ganze Zeit tun? Auf sich achten? Oh Gott, sich nicht zu lieben ist schon einfacher, das passiert irgendwie ganz von allein!
Tssss...so ein Blödsinn.
Und das Horoskop sagt noch, ich soll nichts planen, mir Raum lassen! Das ist ne gute Idee!! Und wesentliche infacher als sich selbst zu lieben! Vielleicht ist das ja der erste Schritt!
Gute Nacht.

Thursday, December 04, 2008

Heute hab ich einen Schreck erlitten, uiuiui, es passierte etwas, was nicht passieren sollte, ich hatte eine Schicht im Arbeitsplan überlesen...und dann musste ich aus einem Meeting in Dornach heraus, in die Baselarbeit hinein, ein wichtiges Meeting war es, so wichtig, dass ich mich durch einen Freund entschuldigen liess, denn ein so hastiges Abfahren erlaubte keine Zeit für Worte im Moment des Abfahrens und die Panik des noch später kommens war so gross...

dies war die entschuldigung, die einer für mich schrieb:

...vor einigen minuten kam die katha zu mir (ich sitze in der mitte) und bat mich (da sie am arbeiten ist), dir einen elektonischen brief zu schreiben der ihr heutiges verhalten doch möglichst gutmütig klären werde.

die katha pflegt es, ihre termine in einen kalender einzutragen, doch dabei kann es zu fehlern kommen, zum beispiel beim übertragen der arbeitszeiten vom arbeitsplan der mitte zum agenda: da können stunden verwechselt oder gar tage vergessen gehen. irren ist menschlich.
heute war dies der fall, als die katha dachte, das sie später erst, oder gar nicht arbeiten musste. als dann das telefon der mitte kam, die katha solle doch möglichst bald zur arbeit erscheinen, ist sie wohl vom meeting aufgesprungen, hat alles stehen und liegengelassen und ist mit einem affenzahn gen basel geeilt. sie versuchte gar, die zeit einzuholen, die sie schon zu spät war...
ma könnte den eindruck bekommen, der katha sei die arbeit in der mitte wichtiger als jene in der section de la jeunesse, aber dies ist nicht der fall. wahr ist allerdings, das nicht überall so ein gesundes, soziales und modernes arbeitsklima herscht wie an der dorneckstrasse 1. anderosrts wird man eine essentielle, lebensnotwendige stelle los, bloss weil man einige male zu spät kommt. und ein jeder weis, wie schwierig es ist in der, von der finanzkrise gebeutelten, wirtschaftslage in der wir stecken einen neuen, lukrativen job zu bekommen. denoch: auf keinen fall soll hier der eindruck entstehen, man könne mit der youthsection so umgehen, wie es einem beliebe.
dieser fall heute war auch eine ausnahme, wir alle wissen das die katha neulich wieder ein jahr an reife gewonen hat und so kann es eigentlich nur besser werden mit ihrem verhalten, welches immer noch ab und zu (aber immer seltener) ihren jugentlichen leichtsinn durchschimmern lässt.

die katha hat mir gesagt, das sie dich morgen telefonisch anruft um selber mit dir zu reden.

mit freundlichen, und um verständniss für die katha bittendenden grüssen, aus dem nasskalten basel,
ein freund von Katha
(ich hab noch nie einen so langen brief geschrieben)...

ich danke dem lieben herzlichst!!!

Saturday, November 22, 2008

in der Regel...
Wenn Herzen brennen, aber nicht für einander, und man schaut da so zu, als so genannter Freund, was soll man machen? Stimmung gegeneinander ist falsch. Stimmung füreinander ist unmöglich. Man kann sich nur auf die jeweilige Seite als neutraler Besucher und Zuhörer begeben, wenn man die Kraft dazu hat! Man kann aber schlecht etwas sagen, was wirklich hilft, denn das brennende Herz verschlingt alles, und fühlt nichts.
Es berührt mich als eine der grössten Ungerechtigkeit des Lebens, uns so in die Illusion der Paar-Beziehung hineinlaufen zu lassen, immer wieder. Warum lernen wir uns überhaupt kennen, wenn es dann doch immer wieder zu dem Ende führt, das wir uns überhaupt nicht wünschen? Warum erlauben wir es uns immer wieder, diese Träume zu spinnen, die gar nichts mit dem Gegenüber zu tun haben, um dann doch wieder an den Punkt zu kommen, der die Illusion aufdeckt und uns ins Herz schneidet? Können wir nicht endlich mal weise werden? Und können wir unsere Entwicklung auch anders erleben, oder muss sie durch den Schmerz gehen?

Es muss doch in der Liebe besser aufgepasst werden! Man darf doch nicht getan Liebe mit sich selber etwas vorspielen verwechseln? Oder sich gegenseitig? Wenn man in verschiedenen Welten lebt, sich an einer Grenze oder Schnittstelle zusammenfindet, sich in Illusionen begibt, aus so vielen Gründen nicht wirklich hinschaut...kann man sich da noch wundern, warum es irgendwann höllisch wehtut?
Eine Regel ist immer, dass Enttäuschungen weh tun, es schmerzt wenn dann die Täuschung plötzlich wie ein Schleier weggezogen wird und die Realität sich zeigt. Die Realität wird hiermit etwas, was wir eigentlich gar nicht mehr sehen wollen, weil sie nach der Enttäuschung immer so weh tut. Auch wenn sie sich nur dazu stellt, die Realität, zur ausgedachten Realität, wir können die Situation plötzlich nicht mehr aushalten! Also ist Schluss. Aber ist das nicht zu einfach? Lernen wir nun wirklich daraus? Oder werden wir uns beim nächsten mal genauso wieder etwas vormachen?
Gestern Abend sagte jemand im Gespräch: Es muss doch beim Verlieben auch Regeln geben, und ich glaub ich kapier sie einfach nicht, deshalb ist es so ein Rätsel.
Ich glaube, wenn ich es schaffe mir nichts vorzumachen wenn ich jemandem begegne, dann habe ich erst mal eben damit so viel zu tun, dass das Verlieben hinten ansteht. Warum muss man das auch immer sofort passieren lassen? Es geht doch auch ohne! Und ein schönes Gefühl erst mal nicht genug wert, wenn ich weiss, dass es eine Realität, die vielleicht nicht so schön, aber viel wahrere ist, überdeckt. Das Verlieben macht eben doch blind. Aber warum dann erblinden, wenn man jemandem Begegnet? Warum nicht dann grad die Augen ganz weit auf, um die volle Schönheit des anderen zu erblicken? Und nicht ein Bild aus Signalen und Missverständnisse basteln, dass dann nachher doch nicht stimmt!?
Also,
Regel eins: Augen auf in der Begegnung.
Regel zwei: es gibt so viele andere Arten des Kennenlernens, als das Verlieben und sich in Paar-Beziehung zu stürzen.
Regel drei: Unsere Herzen sehen besser, wenn unsere Augen zu sind, aber nur zusammen machen sie ein vollständiges Bild.
Regel Vier: Ich kann mich entscheiden was mein Herz macht.
Die Regel muss mal von mehr Leuten erforscht werden. Wenn unser Schicksal uns entgegen strömt, aber nur durch unsere Entscheidung das unsere wird, dann muss das mit der Liebe genauso sein, sie passiert nicht einfach. Wir müssen uns für oder gegen sie entscheiden, sonst wage ich zu sagen, ist sie keine Liebe, sondern ein temporärer Zustand der Verwirrung.
Regel Fünft: Harte Arbeit sind sie alle.

Thursday, November 13, 2008

Es kommen Gedanken!
Warum hat das Temporäre solch starke Anziehungskraft? Warum ist das Momentane so viel attraktiver als das Regelmäßige? Ist es das nur im Moment? Ich schwanke immer wieder zwischen Alltagstendenzen und Spontanem. Kann man das Leben, die Welt, denn auf Spontaneität aufbauen? Geht das überhaupt? Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Ist es die Regel oder ist es derjenige, der die Regel einhält, und damit seine Menschenskraft? Ich habe immer wieder das Gefühl, Regeln verlieren so schnell ihren Geist. Aber mit ihm haben sie auch jegliche Bedeutung verloren. Die Regel, zum Beispiel, dass der Zugschaffner mich nicht mehr hinein lassen darf, wenn er schon einen bestimmen, verdammten, Knopf gedrückt hat, obwohl ich vor ihm stehe und er nur aus der Tür gehen müsste... Die Regel sagt er darf nicht und er würde wahrscheinlich verpetzt und gefeuert werden, wenn er mich dennoch reinlassen würde. Oder was hat er für Gründe? Sind Regeln wirklich so wichtig? Ich mag sie nur, wenn ich sie wirklich verstehe, und auch dann breche ich sie manchmal!
Wo bleibt die Menschlichkeit? Sollte nicht die Menschlichkeit und die Vernunft eine höhere Bestimmungskraft haben als die Regel selbst? Dann müsste der Schaffner in Eigenverantwortung handeln. So wie auch der, der mich gestern im Tram ausnahmsweise ohne Ticket erwischte. Natürlich ist es die Regel, die ich nun gebrochen habe, die ihn dazu bringt, mich mit auf das Polizeibüro zu nehmen, aber ich spürte es so deutlich, seine Menschlichkeit war auch vorhanden, war aber verhindert durch seinen Kollegen, der neben ihm stand, sodass die Menschlichkeit mir nicht helfen konnte. Jedoch war sie fast stark genug mich gehen zu lassen, das habe ich sicher gespürt! Kann er nur unbeobachtet menschlich sein?
Der Mensch im Büro der Öffentlichen-Verkehrsmittel-Institution, der mir nachher nur eine Bearbeitungsgebühr abnahm, anstatt der 100 Franken Strafe, weil ich noch ein Monatsticket dazu kaufte, der hätte das auch eigentlich nicth gedurft. Er wiederum hatte aber niemanden, der ihm auf die Finger schaute und ihn Feuern könnte, oder irgendwelche anderen Behinderungen der Menschlichkeit. Jedenfalls war seine so stark, dass er mir den Tag rettete und mir 50 Franken schenkte! Es ging ihm danach gut, mir erst recht, und der Institution auch nicht schlechter. Sogar besser, denn nächsten Monat werden sie mich auch als Kunden halten können, denke ich, da der Mensch so freundlich war! Also Menschlichkeit lässt sich sogar vermarkten, bzw. wirtschaftlich nutzen. Nicht ausnutzen. Da muss die Vernunft dazu. Also immer Menschlichkeit und Vernunft als Paar.

Aber zurück zu Temporären. Ich werde high, manchmal, wenn ich spontan Dinge ändere, schnell noch zum Zug, Richtungswechsel, schnell noch eine Stunde Arbeit eingeschoben, schnell noch ein tolles Erlebnis nach dem anderen. Oft will ich mein Leben planen, und dann kommt alles anders und doch wie gewollt. Irgendwie eine gute Mischung! Ist es das Leben, das mich auffängt, wenn mal was schief läuft, oder ist es meine Lebenseinstellung? Oder ist es ein System, welches von anderen Menschen geschaffen ist, was sich dann einklinkt, spontaner Weise, ohne dass diese Menschen es wissen...Damit wird dann ihr ach so festes und effizientes System auch wieder spontan...Jedenfalls in der Mischung mit meinem Leben.

Solange ich allein lebe macht mir mein Leben nichts aus, ich bin glücklich mit meinem Rhythmus, komme nie zu spät, denn ich mache mit mir selber keine Uhrzeiten aus. Ich kann mich auf 5 Dinge gleich stark innerhalb einer Stunde einlassen, sie alle samt wieder vergessen haben wenn das sechste dann vorbeikommt, und ich bin die ganze Zeit glücklich, denn ich habe Enthusiasmus. Ehrliche Gefühle für jedes Ding, dass da Spontanerweise aufkommt, mir in den Weg fällt...Aber dann sind da die anderen Menschen. In der Begegnung mit anderen beginnt der Vergleich, nach dem ich dann als spontan, wechselhaft und leicht chaotisch abschneide. Naja, nicht schlimm, aber doch bunter als andere, kommt nactürlich ganz auf das Gegenüber an!

Spontaneitäten müssen aber irgendwie tief gehen! Ich bekomme einen Kick durch sie, der mich meistens an dem Mysterium Leben herum denken lässt! Ich kann zwar nicht unbedingt Berichte über alles schreiben, aber da ist dann so viel los in mir dass ich das Gefühl bekomme ich platze gleich. Und viel geht tief! Und wenn einer mir gegenübersteht, der die Aufregung mit mir teilen oder genießen kann, dann kann das wirklich fruchtbar sein, im Gespräch, in der Tat, im leichten Anflug von Aktionismus, der aber aus vollem Herzen getragen wird! Ist das Nachhaltig? Ich denke schon, denn die Quellen des Enthusiasmus und des Herzens sind unerschöpflich!

Nun sie mal einer an, es gibt die Menschlichkeit doch. Nur ein paar Minuten nachdem ich schon geglaubt hatte Verkehrs-Service Angestellte sind generell gegen ihr Mitmenschen und durch Regeln absolut beschränkt, begegnet mir eine Taxifahrerin, die sich darauf einlässt, dass wir (4 sich unbekannte Fluggäste, alle auf dem Weg nach Stockholm) uns ihr Taxi teilen und sie gibt uns sogar noch 200m Rabatt! Ich erlebe in diesem Moment zweierlei Arten von Menschlichkeit, einmal die ihre und gleichzeitig die meine, denn ich hätte das Taxi nicht gebraucht (ich hatte ein Busticket und auch genügend Zeit), jedoch die anderen drei waren in Eile und fragten mich, ob ich mitfahren würde. Zwar gab ich nun mehr Geld aus, aber es lag ja in meinen Möglichkeiten und gleichzeitig konnte ich ihnen damit helfen und mir den Stress nehmen...nun, in Ruhe am Flughafen sitzend, gehen mir Gedanken durch den Kopf und ich fühle mich vollkommen im Reinen.

Sunday, October 26, 2008

Long time...Longtemps...oh, nee, das hat nicht die selbe Bedeutung...
Heute schreibe ich irgendwas. Sitze im Cafe, Füsse hoch, was garnicht erlaubt ist, smse und entspanne mich. 8 Stunden servicekräftig am Sonntag...das macht Spaß, ist aber auch anstrengend. Heute wurde die Zeit umgestellt. Der Tag beginnt mit Ausschlafgefühl und endet mit Weihnachtsstimmung, jetzt wird es früher dunkel, plötzlich, und der Körper und der Kopf stellen sich auf Plätzchenbacken ein. Juchuu! Jetzt riecht es hier auch noch nach Zimt, irgendwer trinkt Yogi Tee.Ich höre Miss Li, "I...found a little piece of you...found a little piece of me...it seems like we just lost it..." und meine Füsse tun weh. Aber sonst tut nix weh. Sonst ist nur die Zeit nicht so wie ich sie will. Muss sau viel machen. Eins nach dem anderen, aber so schnell wie möglich. Und wann soll ich das alles hinkriegen? Morgen ist Montag, oder soll ich sagen, die Woche fängt wie gewöhnlich mit einem der vollsten und stressigsten Tage an, die es je gab. 9.00 Treffen Nummer 1, 10:00 Treffen Nummer 2, 12.30 Check in, also Treffen Nummer 3, dann Mittagessen mit allen, schnell einkaufen, um 15.00 Meeting 4, WEbsite Stuff, dann kochen für 20, dann KEQ, kochen-essen-quatschen, dann Connect Treffen a.k.a Treffen Nummer 5. Und wann kann ich mal meine Arbeit machen? Dienstag, tehee!
Das ist mindestens der Plan. Und der Plan ist auch, Idem am Dienstag Nachmittag. Und Mittwoch ganz YouSec? Connect!!! Dringend!!! Mindestens halb und halb. Irgendwann wollte ich mal ins Fitnessstudio. Und Sprachkurs...es gibt da so einen Sprachkurs. Ist es eine Illusion mal was für mich zu tun? Donnerstag muss ich midnestans halb frei nehmen, denn Freitag ist Einkauftag und dann IdemKlausur am Wochenende. Dann MontagDienstagMittwoch ist YouSec, die Generalsecretäre kommen, Donnerstag mitte, Fr-So Berlin...Schweden...Pott...Geburtstag und und und...Jaja. Usw.
Bald ist Silvester!
:)
Jetzt Badewanne und Bett!

Wednesday, October 08, 2008

YippieLand
Where the sun rose early into a sky so high,
its Yippie Land
Where the rowers(and swimmers) rose early
with the Pete as boss
its Yippie Land
Where Fika made us happy,
where the Craftvillage had a say
it was Yippie Land this summer
oh when will it be again
it was Yippie Land...

Well, and in 7 days I am going to see how Yippie Land feels like in the fall. Yippie!!!

God resa till Sverige, soviel kann ich schon.
Es soll mehr werden!
Mehr mehr mehr!
:P

Monday, September 15, 2008

Eine Katze zu überfahren fühlt sich echt und hubbelig an. Nicht weich, dafür geht es zu schnell, und man kann es direkt wieder vergessen, denn es ist so grausam, dass man es nicht erinnern will. Also redet man weiter als ob nichts geschehen wäre, weiss aber in den folgenden mehreren Minuten dass man grade ein Leben beendet hat und kann deshalb nicht so recht formulieren und zuhören. Man kämpft gegen Bilder. Wenn sie innerlich überhand nehmen macht man Scherze, dass der Katze bestimmt ein schneller Tod wieder fahren sei, hier schon das „schnell“ Bezug nehmend auf die Geschwindigkeit des Autos, mit dem man sie überfahren hat. Ein morbider Witz. Trotzdem hofft man wirklich, dass sie sofort tot war, die Katze, und versucht alles loszulassen...

Es gibt viele Penner in Berlin. Man sieht sie überall. Viel mehr als in Basel. Es gibt auch viele krasse Häuserfronten, an denen entlang gehend man sich fühlt wie das Mädchen mit den Zündhölzern, klein und unbedeutsam, wenn man an ihnen hinaufschaut. Massiv, kalt, unlebendig sind sie.
Aber schon Rosenblätter auf ihren Stufen oder Fenstersimsen, eine Stimme einer übenden Opernsängerin, die warme Sonne auf der Haut, können diese Riesenfassaden wieder zurecht rücken und sie schrumpfen lassen auf ihre eigentliche Größe.

Meine Augen fallen zu, es ist 4.30, um 5.30 muss ich umsteigen. Lohnt es sich? Schlaf ist sehr verlockend!
Such a riddle
Our being,
how wonderful we are,

Such a riddle
The world
And all that makes us go on

You look at me as a riddle
I see the riddle in your eyes
And only for moments,
moments of bright light,
Can we see who we are
You and me.

Such a riddle
You and me

Do we really think,
or is it just „to be“,
that we do?
Do we really feel?
Or is it just life,
That passes through us,
in waves of warm and cold?
Do we really see
Who stands before us
When we meet
Or see our own reflection
in the mirror of someone elses
Mind?

Such a riddle,
that you are
makes me wonder
if I will ever find out?
And my riddle,
as it is, strange, deep, mystical
and wonderful,
Such a riddle!

And at times
There is a moment
Of clear light
To show us
What the riddle
Really is!

It is, what we are,
what we are, is what it is!
Our riddle!
Our riddle,
you and mine,
our riddle
we ll be fine!
You and me!
Blog!
Im vorbeigehen treffe ich auf eine junge Dame mit dem Namen Amanda. Sie hat soeben die Präsentation meiner Arbeit in der Jugendsektion mitgehört, sie ist bewegt, erschüttert, leise Verzweiflung spielt mir aus ihr entgegen. Sie fragt sich, was ihr Leben ihr hier gebracht hat, mit der Entscheidung ins YIP Jahr zu gehen, mit der Unterhaltung über Dornach, die Anthroposophie, über all das, was passieren muss, in der Welt! Sie befindet sich ganz aufgewühlt an der Stelle im Leben, die so schmerzhaft sein kann. Sie will sich verstecken, sie will lieber wieder zurück, in die Welt der Schulzeit, der Geborgenheit, sie ist wie ein scheues Tier, das ihre Schönheit noch nicht ganz entdeckt hat, und dass vor jedem Strahl des Lichtes, was aus seinen eigenen Augen strahlt, erschrickt und zurückweicht.
Ich sehe viel in ihr, dass ich auch bin, oder war. Die Frage, warum hat mich mein Leben hier hingebracht, sie ist mir so bekannt, sie ist mir ein Begleiter seit mehreren Jahren, immer wieder kommt sie auf, wenn ich sie nicht hören will, oder schleicht leise heran, wenn ich sie nicht beantworten kann. Aber so ist sie, diese Frage. Und so ist sie genau die Aufgabe, die wir haben, in unseren Jugendjahren!
#

Wednesday, September 03, 2008

Realidad....Verkligheten...

Am Sonntag gehts es wieder gen Basel nach Hause, ein Zuhause, das mich freut!
Viel ist geschehen, viel ruhiges, viel Schönes, viel hier in Schweden, viel in mir! Und es wird neu, zuhause zu sein, in der mitte, in Idem, in der Jugendsektion ganz auf eigenen Füssen. Connect ruft. Gestern habe ich die Klasse in der Kristofferskolan in Stockholm-Bromma besucht. Tolle Menschen, strahlende Augen, wache Köpfe, sie sind dabei!!!
Die nächsten Schritte sind ab Montag dran, offizielles Schriftkonzept über Connect, Einladung, Fundraising, und unser riesen Umstülpungsversuch, das Catering nicht über das Speisehaus am Goethanum gehen zu lassen, sondern extern, damit man endlich einmal das Essen auf einer Connect/Jugendsektions Tagung geniessen kann!!! (Wir wären damit die ersten!!!) Das wird der grösste Kostenpunkt. Wir hoffen dafür bei Workshopleitern und Sprechern finanziell zu reduzieren.

Ich vermisse mein Fahrrad. Hier in Järna ist es so schön und wäre so genial zum radeln, das nächste mal muss ich eins organisieren! Es macht solch einen unterschied seine Beine einmal am Tag wirklich bewegt zu haben, ich muss dringend nächste Woche aufholen, zwei Wochen ohne Velo wettmachen...ich hoffe bei euch in Basel scheint die Sonne!! Mein Widget sagt ja!!

Also,
Vi ses...hej do!!

Monday, September 01, 2008

Fünf Minuten bis zur Schwedisch Stunde,
schnell ein Traum:

Name geändert, von Katharina zur Kåtharina, der Beamte stempelt noch das Papier und bedankt sich,
dass ich nun auch Schwedische Bürgerin bin.
Am Morgen schenkt mir jemand eine schwedische Papierflagge, die ich in die Haare stecke, und die da bleibt.

Muss los...

Friday, August 29, 2008

Drömmen-der Traum

...und die einzigen Geräusche im ganzen Apartment waren das leise Summen der Waschmaschine im Bad, das Ticken der Küchenuhr, das zarte Kribbeln des Champagners in zwei Kelchen und das Knistern der Zigaretten, als sich die Glut an ihnen entlang frass. Am einen Ende des Küchentisches hielt ihre Hand eine dieser Zigaretten, ihre nackte Hand am nackten Arm, der zur nackten Schulter wurde an ihrem nackten Körper.
Um die Schultern war ihr kalt, die Haut ihrer Brüste war angespannt zu zwei Spitzen. Der Champagner war einfach zu trinken, fast zu einfach. Ihr nasses Haar zusammengedreht in einem Baumwolltuch. Ihr gegenüber, mit schwarzen Händen, nackt, hielt er den Kelch mit Goldenen Bläschen. Der Aschenbecher als Treffpunkt, die Gedanken in Vergangenem und Gewissem, in Privatem und im Glück der Wahrhaftigkeit...Stunden lang, das Verständnis wachsend für einander, das Kennenlernen im Moment, Anziehung, Lachen, über die Menschen, über das sein, über das alles, was so ist, und einfach irgendwann nur amüsant ist, weil es so ist, wie es nun mal ist!...

En dröm!
Was ein Traum!

Wednesday, August 27, 2008

Draussen sein, es macht Hunger, es macht glücklich, es lässt die Zeit um einiges schneller vergehen. Heute war ich mal wieder viel draussen. Mit Rebecca am morgen, wir haben Wäsche gewaschen und aufgehängt. Sie kann mit ihren drei Käse hoch schon einiges an Wäsche aus der Maschine holen und ausschütteln. Aufhängen muss ich dann aber noch.
Ein Mensch von hier hat doch glatt gefragt ob sie meine sei, und irgendwie hätte ich es schön gefunden ja zu sagen.

Connect formt sich.
Ich hab ein bisschen das Problem, dass ich sehr allein daran herum denke, und es muss unbedingt aufs Papier. Aber, was ist das Thema, was ist die Vision, die ich tragen kann, die aber von der alten nicht so weit abweicht, dass wir den Namen ändern müssen? Reinoud hat gestern in seinem YIP Vortrag die Fahrrad Geschichte wieder erzählt, die den Lernprozess, die Spezifizierung, beschreibt, der/die einen aus dem großen Kontext holt und in den kleinen hinein bringt. Wenn man dann spezifisch ist, also z.B. das Fahrrad fahren gelernt hat, dabei aber alles andere sein lassen musste, muss man sich erinnern, WARUM man das Fahrradfahren überhaupt lernen wollte, um das Gelernte nun wieder in den großen Kontext zurück zu speisen.
Darauf beruht die alte Form von Connect, die Workshopthemen, die Sprecher, folgen alle diesem Schema.
Nun gibt es eine zweite Sache, die da hineinpasst, in die Spezifizierung und Wiedervereinigung mit dem großen Ganzen:
Unser Wachstumsprozess als Kinder ins Erwachsenen Alter. Wir sind vorallem in der Schulzeit ganz daruaf konzentriert, uns selbst zu entwickeln, zu lernen, wir selbst zu werden. Hier findet also diese Zuspitzung statt. Am Ende unserer Schulzeit stehen wir da, als fertige Menschen, bereit, Großes zu beginnen. Wir haben also alles gelernt, was uns die Schule geben konnte. Nun müssen wir es in die Welt einbringen.
Auf der Connect Tagung kommen also junge Menschen zusammen, die genau an diesem Punkt in ihrem Leben stehen, am Ende ihrer Schulzeit, kurz davor, in die Welt zu gehen. Das soll Connect unterstreichen, in dem die 12.Klässler die Gelegenheit bekommen, sich als Experten zu erleben, als Experten dessen, was sie sich erarbeitet haben, in ihrer Schulzeit. Hier ist ein gutes Beispiel ihre Jahresarbeit oder ihr 12. Klass-Projekt.
Dies soll auf Connect im Fokus stehen.
Gleichzeitig müssen wir aber nicht vergessen, dass der Schritt nach Vorne ansteht, in die Welt, mit all den Herausforderungen, Entscheidungen, Neuheiten. Hier wollen wir vielleicht Sprecher einladen, die Jugendliche inspirieren können. Es ist noch nicht sicher wie, wen, welche Themen...aber es sollte die Augen öffnen dafür, was es in der Welt zu tun gibt, was wir für Möglichkeiten mitbringen, wenn wir sie nur in uns erkennen. Wie Reinoud gestern Abend sagte, der Mensch hat das Fliegen gelernt, hat gelernt ein Flugzeug zu bauen, hat sich entschlossen dafür und es umgesetzt. Demnach können wir wahrscheinlich als Menschen fast alles tun, wenn wir uns nur dafür entscheiden!!
Ich habe Reinoud als Sprecher für Connect eingeladen. Ich hoffe er hat Zeit.

So, jetzt muss ich an die Arbeit und die oben angetasteten Gedanken und Ideen in ein Konzept bringen.
Dann wird heut Abend noch ein "Firepit" gebaut, ein Loch, in dem wir morgen mit erhitzen Steinen das Abendessen zubereiten, und mein Apfelkompott muss noch abgefüllt werden und eingefroren werden...
Dann wäre es noch gut ich buchte einen Flug nach hause, muss aber noch mit Menschen hier besprechen wann genau und mich mit mir hinsetzen und durchdringen, was ich will, wirklich will, was richtig ist, was dran ist...
Wenn der Mensch sich zu etwas entscheidet ist eben alles möglich!!!

Sunday, August 24, 2008

Angekommen, seit zwei Tagen, in Järna, Schweden. Einem Ort voller junger, interessanter, motivierter Menschen. YIP fängt heute an, und wir erwarten 100 Menschen, 50 von "uns", 50 aus der Ortschaft. Den ganzen Tag gestern habe ich "Bullar" gebacken, echte schwedische Zimtschnecken, und die Schweden haben mir bestätigt, dass sie echt schmecken wie sie sollen. Mit einem Glas Milch sie noch besser. Das habe ich schon von meinem guten Freund Clay aus Kalifornien vor ein paar Jahren gelernt, zu einem frischen Cookie ist ein Glas Milch die beste Begleitung, spät abends, am morgen, bei Regen, am Kamin.
Die Sonne scheint hier heut so stark, dass ich sicher bin, dass wir alle doch noch braun werden. Hoffen wir es mal.
Heute nachmittag um 3 werden dann 100 Zimtschnecken und zwei Bleche Kuchen verputzt, meine ersten wirklichen Backversuche, nach denen ich mich jetzt nicht nur Köchin-aus-Liebe sondern auch noch Bäckerin nennen kann.
Am frühen Morgen habe ich schon Popcorn gemacht, mit Fynn und Rebecca, meinen beiden jüngsten Freunden hier. Sie fragten mich als ich ankam, ob ich nun auch hierher ziehen würde. Die beiden sind nicht die Einzigen, die mir diese Frage stellen. Es wäre auch absolut möglich. Ich habe quasi ein Jobangebot, ich habe ein Zuhause, alle meine Jugendsektionskollegen sind hier, wir wären ein eingespieltes Team, ich würde eine tolle neue Sprache lernen und all die wunderbaren Menschen um mich herum jeden Tag geniessen können.

Trotzdem kommt es für mich nicht in Frage.
DIe Jugendsektion in Dornach ist grade mein Ort, geworden.
Idem in Basel ist mein Platz!
Das Unternehmen Mitte hat noch etwas für mich, was ich noch erreichen muss.
Danach, sehen wir weiter.

Friday, August 22, 2008




Ich liebe diesen Ort!!!
Am Morgen davor...
In zwei Stunde bin ich auf dem Weg nach Schweden. 20 Kilo auf dem Rücken, 10 auf der Brust...da hab ich mich entschlossen doch nicht zum Flughafen zu trampen, sondern ganz gemütlich den Zug zu nehmen. Ich transportiere da aber nicht nur meine Eitelkeit, im Gegenteil, die Kilos kommen zusammen aus Geschenken (Wein ist eben schwer ;)und teuer in Schweden...als auch Zigaretten ) und Christinas Gepäck, die beim YIP mitmacht und für ein Jahr nach Järna zieht. Meins sind nur die 10 Kilo auf der Brust. Ja, ok, da ist ein wenig Eitelkeit drin...aber es hält sich echt in Grenzen!
Schlafsack und Handtuch ausgeliehen für die Zeit von einem Freund vor Ort...
Ich hoffe noch, dass die 5 Kilo Wollpullis mich nicht erdrücken oder erschwitzen werden, die ich mir um die Hüfte binden werden muss, da ich nur 15 Kilo einchecken darf und 10 Kilo Handgepäck die Obergrenze sind...

Nun ein kleiner Lesetipp, falls einer diesen Blog liest, der diesen Lesetipp noch nicht kennt...
Anna Ottos Lebenszeichen vom Camino, oder auch Jakobsweg.
Siehe:
Die Lebenszeichen der Anna O. (linke Spalte auf meinem Blog ungter "andere.blogs"
Oder klick hier.

Also,auf nach Schweden...
Hej do!!
(heisst Auf Wiedersehen)

Wednesday, August 20, 2008

Berg und Talfahrt, Leben!

Im Rückblick auf meinen Sommer bin ich verwundert, wie das Leben ist und wie es sein kann, wie es sich gestaltet und vor allem warum?
In Schweizerdeutsch gibt es diesen wunderbaren Ausdruck: "Ich komm nicht draus". So ist es bei mir grad, wenn ich meine innerliche Verfassung dieses Sommers, und Frühlings anschaue. Also Gesund kann das nicht sein, und trotzdem scheint es ganz normal, dass es einem wirklich dreckig gehen kann, so sehr, dass man nicht mehr aufstehen will (nicht weil man sich leid tut, sondern weil es einfach keinen Grund zu geben scheint!!). Und wenn es dann irgendwie doch weitergeht, scheint es auch normal zu sein, dass es einem wieder sehr gut gehen kann, und man sich kaum noch in die Phase der sog. Depression hineinversetzen kann, geschweige denn sich selbst glaubt, dass es mal so war.
Ein kompletter Realitätswechsel war das, diesen Sommer. Von ganz weit unten zu ganz weit oben und im Moment eingependelt irgendwo in der Mitte.
Jedoch scheint es da auch nicht zu verweilen.
Die Mitte ist harmonisch, es ist gut, sich auszuruhen, aber es gibt ein paar Faktoren, vor allem emotionale, die mich auch aus dieser grad errungenen Mitte wieder hinauswerfen, wenn ich mich nicht mit aller Kraft dagegen wehre. Ich muss solchen Dingen aus dem Weg gehen, denn eines weiss ich, obwohl ich nicht mehr genau weiss wie es in der Versenkung der Depression war, wie ich hinkam, und vor allem, wie wieder raus, weiss ich sehr genau, dass ich dort nicht mehr hin will. Es ist Zeitverschwendung und lernen tu' ich dort auch nichts, wenn ich mich nachher noch nicht mal daran erinnere!
Also um alles in der Welt in der Mitte bleiben!!
Loslassen sagt mir meine Freundin immer wieder. Alles kommt mit dem Loslassen. Die Mitte ist auch nur möglich, wenn man alle Fäden, die einen so umziehen wollen, abschneidet, loslässt, auflöst.
Puuuhh! Dann werd ich das mal versuchen.
Im Herzen loslassen!!!

Tuesday, August 19, 2008

Ich bin Chinesin!!

So meine heutige Erkenntnis zur Weltlage. Die Welt ist nämlich keine Scheibe, wo nur drauf passt, wen ich gut finde. Ich muss mich der Herausforderung stellen, alle Menschen mit in mein Bewusstsein zu nehmen, mindestens muss ich es versuchen. Das fällt mir bei denen, die sehr weit weg wohnen und sehr anders sind als ich es kennen, am schwersten. Wie kann ich es also schaffen, mir real vor Augen zu holen, dass wenn ich von den Menschen spreche, ich wirklich alle Menschen auf dieser Welt meine. Ich darf sonst keine Allgemeinheiten mehr von mir geben, wenn ich sie nicht wirklich auch zutreffend auf die Allgemeinheit beziehen kann. Die Menschen, das sind wir alle, in den entferntesten Zipfeln der Welt, oder direkt neben mir, und überall dazwischen.
Nun muss ich mich damit abfinden, dass wir alle Menschen sind, auf diesem Planeten, und dass wir dann irgendwo alle gleich sind, und doch total verschieden. Das ganze Konzept birgt eine Spannung, die mich, wenn ich sie nicht annehme, zerreissen kann, die es aber gleichzeitig ist, die alles zusammen hält.
Sonst wäre die Welt nicht rund.
Wenn es Menschen mit Glauben an eine Religion gibt, muss es auch Menschen ohne geben, sonst bekommen der Planet eine Delle. Nicht der materielle Planet auf dem wir stehen, aber bestimmt der, den ich in mir trage, wenn meine Welt keine Scheibe mehr ist. Wenn ich es schaffe mein eigenes Bild von dieser Welt rund zu machen - und Daumen hoch denen, die das können - dann halten all diese Gegensätzlichkeiten der Menschen auf der Welt die Spannung und in der Mitte stehe ich.
Dann kann ich mich irgendwo in alle die da sind hineinversetzen, dann bin ich Ich, aber bin allen anderen so nahe, dass ich sagen kann, ich bin auch Wir!
Und:
Ich bin auch Chinesin!

Monday, August 18, 2008

Es gibt Tage da stimmt so viel überein dass alles strahlt.
Die Zeit läuft grade richtig, sodass man alles schafft, was zu schaffen ist, die Menschen freuen sich, dass man da ist, die richtigen schreiben einem schöne Emails, machen einem Komplimente, lachen einen an,
es kommen Überraschungen im rechten Moment, auf der Arbeit ist man ungestresst und deshalb um so beliebter, man fühlt sich wie man sein will, nur das Gute an der Sache ist, man IST es ja!!!
So ein Tag war heute!!

Sunday, August 17, 2008

Wolkenbruch aus heiterem Himmel...nochmal...

Der Titel dieses Blogs stellt wirklich nur das heutige meteorische Wetter dar. Es ist genial, wie Basel grad dramatisiert, was Regen oder Sonne heisst. Nichts kommt normal runter heut, es regnet kurz, aber so heftig dass es fast weh tut, und eh man es sich versieht ist die Sonne wieder da und tut so, als sei nichts gewesen.
Heute ist ein besonderer Tag. Meine Mitbewohnerin mag ihn einen Tag des Glücksrades nennen. Er fing bei mir mit einem Traum an, in dem sich viele gestrigen Erlebnisse vermischten, und der schlussendlich wunderbare Bilder von grünen Felsen, Wäldern, Menschen und Gewässern zum tief eintauchen beinhaltete.
So wachte ich auf, nach einer weintrinkerischen Nacht mit Film und Kamerad, ohne Kater (Ja, der Biowein ist schon toll!)
Dann aufs Fahrrad geschwungen und den nächsten Kameraden heut zum Gespräch und zu ein klitze kleines Bisschen arbeitne treffen. Nach dem ersten Wolkenbruch machte ich mich auf den Weg nachhaus, zu Fuss, am Rhein entlang, der heute wunderbar braust und braungrün daher schnellt. Zuhaus die Mitbewohnerin verabschiedet, sie ist nun weg bis ich weg bin, man sieht sich in 3 Wochen wieder...
Es packte mich Bastel- und Aufräumwut und so liess ich mich gehen. Dann der Anruf "Du hast heut abend frei", juchuuuu, entfährt es mir laut, ich bin ja allein zuhause, oh wie schön, ich habe frei, kann also einen Reisenden am Bahnhof abfangen gehen, der sonst hätte draussen schlafen müssen, einen Bekannten einer Freundin. Der darf dann bei mir nächtigen, sturmfrei ist gleich gastfreundlich :) Ausserdem habe ich ja aufgeräumt.
Fotos gemacht habe ich heute auch noch...
Als nächstes gehe ich EMails lesen und siehe da, alle meine wunderbarsten Menschen haben mir irgendetwas geschrieben, heute ist wirklich ein Tag des Glücksrads! Ich lerne einen neuen Satz Schwedisch: Jag önskar dig en god resa till Sverige...schreibt ein Schwedischer Freund.

Es geht mir gut!

Aber über das festival.forum kommt immer noch nichts in Schrift aus mir heraus. Ich habe das gefühl es sei so kostbar, ich könnte es nie beschreiben!
Geduld...
...Ein Wolkenbruch aus Heiterem Himmel...

Saturday, August 16, 2008

Sagitario

Mein Horoskop in einer Spanischen Frauenzeitschrift vom Anfang bis Mitte August sagt, dass ich einen neuen Weg einschlage, dass es eine Trennung geben sollte, dass ich aber akzeptiert und erfolgreich in der Welt stehe...
Ich sehe viel Wahres darin!
Auf zu neuen Ufern!!!

Wednesday, July 30, 2008

Liebe Menschen, die ihr mich über die Zeit immer wieder mit kleinen Kommentaren unterstützt, ich danke euch!
Das festival.forum ist fast vorbei, eine Last also weniger, bzw. schon die Zweite, da vorher, letzte Woche ja auch noch das Initiativ Meeting war.
Das festival beschreibe ich später mal genauer, aber heute will ich schnell sagen, es ist gut, es ist glatt, es ist rund gelaufen.
Ich freue mich über mehr Tiefe beim nächsten Mal...ist das ein deutscher Anspruch?
Ich freue mich über Begegnungen, Überraschungen, besondere Menschen!
Ich freue mich. Obwohl mir der Schlaf fehlt, eine Stunde heute nacht, vier gestern, usw...aber es ist immer wieder deutlich dass andere Dinge auch Kraft geben!

Ab Freitag bin ich für mich da. Ich werde im Cafe Mitte schaffen und ansonsten einen neuen Rhythmus suchen und erlernen. Schwimmen, Freunde, Cafe, Zeitung...
So, nur als kleines Update, es geht mir gut!
Liebe Grüße
Katharina

Wednesday, July 16, 2008

Manchmal wiegt das Leben tausend Tonnen,
und ich werde zur gewichthebenden Umwälzungsmaschiene,
...anpacken, umsetzen, anpacken, weiter machen, anpacken, aufstehen, schlafen, anpacken, umwälzen, essen?, rennen, anpacken,funktionieren, weiter machen...
Dann gibt es Momente des Innehaltens, wo all das, was durch die Umwälzung an den Rand geschoben wurde, immer höher aufgetürmt (so wie wenn in der Küchenmaschiene der Rührteig zu trocken ist...), vom Rand in die Mitte fällt, auf mich fällt, einfach hereinkippt aus dem blauen Himmel auf meine Schultern.
Dann heisst es entweder irgendwo schwimmen gehen, und am liebsten nicht wieder auftauchen, oder weiter umwälzen, gewichtheben, und nicht klagen, bloss nicht klagen, denn die Gewichte sind die meinen, niemand kann mir wirklich helfen. Wirklich? Quatsch! Ruhe! Nicht drüber nachdenken! ...umwälzen, eins zwei, hau ruck, weiter gehts, anpacken anpacken anpacken...
Wie lange noch?
Wer weiss!

Tuesday, July 01, 2008

Aurum Hypericum
Gold mit Sonnenlicht

Calcium Carbonicum
für die Nerven

Neurodoron
die Mischung,
zum nicht verrückt werden!!!

Prost!

Sunday, June 29, 2008

Jetzt gehts lohoos...
Eine Strasse
mit Bäumen,
Aleealealealeeee
wir sind für Deutschland
Allee!


Der letzte Tag der Fussball EM 2008. Deutschland, oder von Könnern auch nur "Schland" genannt spielt. Wir sind stolz dass wir im Finale sind. Wer wir...? Die ganzen Deutschen, die sich für dieses geniale und verrückte, saublöde und spassige Massenereignis begeistert haben und natürlich die Fussballspieler selbst, und ihre Trainer, Kollegen etc.
Aber plötzlich sind wir alle ein wir, sind alle aus einem Pott, sind alle Deutsche, die sich dafür begeistern wollen, sind froh, dies zu sein. Wir sind ne Grupe, ich denke eine Mehrheit sind wir auch, und vergessen leider immer wieder, dass es auch noch die anderen gibt. Ich treffe eben immer wieder diejenigen, denen es etwas unangenehm ist, dass die Deutsche Fussball Mannschaft so gut ist, dass sie nun alle Aufmerksamkeit geniessen können. Man geniert sich Deutscher zu sein. Man findet diese ganzen Nationalmannschaften anstrengend, die Hymnen blöd, den Hype daneben.
Ich glaube aber auch diejenigen sind heimlich stolz. Die Augen glänzen, sie schielen auf den Bildschirm beim Nachbarn, man schaut am nächsten Morgen doch noch wie es ausgegangen ist, aber offiziell "interessiert man sich einfach nicht so dafür..."
Für die einen ist Fussball ein Weg, Nationalität ausleben zu dürfen, für andere ist es grade darum peinlich. Was ist das mit der Identifikation mit diesen Sportlern? Verspüre ich meinen Nationalstolz plötzlich, da meine Nationalität von hunderttausendden zur selben Zeit gefeiert wird? Saugt es mich ein? Habe ich plötzlich Helden mit Deutschlandfahne auf dem Hemd als Vorbilder? Warum jetzt, warum nicht bei der WM? Warum sonst nicht?

Aber darüber wollte ich garnicht schreiben.

Nun ja, jetzt ist der andere Gedanke weg, ich glaub es ging um Sonnetanken am Rheinufer, Sonntag mit Grillen und Freunden...oder so...

Aleealealealeee, heute Abend, alleeee!

Sunday, June 15, 2008

Zwischenstand Wohnungssuche...
Heute habe ich wieder eine Wohnung angesehen. Ich mache das jetzt als Hobby. Obwohl ich einen Favoriten habe (Stichwort Füsslibadewanne), auf dessen Antwort ich seit 2 Wochen warte und weswegen ich quasi grade verrückt werde... Aber es muss weiter gehen. Ich glaube ich habe das mit der Wohnungssuche falsch angepackt. Ich habe gedacht ich mache das so, ich suche, finde die, die mir gefällt, und bewerbe mich, hoffemit ganzem Herzen, und dann gibt es ein Ja oder Nein. Also quasi eins nach dem anderen, loyal, gradeaus, glatt.
Wohnungssuche ist aber so fast unmöglich. Man muss es eher wie Glücksspiel und Tricksen sehen. Hat man eine, die man will, muss man sich natürlich darum bewerben. Aber da ist manchmal nichts zu machen, ausser Papiere einreichen und hoffen. Und nun heisst es weiter machen. Es ist fast so, dass man seine emotionale Bindung an einen Favoriten zurückhalten muss, so tun muss, als wäre es gleichgültig, nicht zu sehr hoffen, sondern mit so viele Karten wie möglich in der Hand spielen, so vielen wie möglich vorallem Zusagen, sich bei allen bewerben, und dann ist es nähmlich alles relativ. Ob jemand absagt oder zusagt ist relativ, denn man hat ja noch mehrere andere in Aussicht. Die Hoffnung auf einen Favoriten war nie sehr gross, sie verteilt sich auf mehrere, so kann man auch nicht sehr enttäuscht werden. Je mehr Favoriten desto weniger Kraft kostet es.

Das ganze gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte treu Wohnung suchen. Eine Wohnung, wenn sie schön ist, is wie ein Ding, in das man sich verliebt. Ja, man muss ja da dann auch wohnen, verdammt. Und ich find es blöd, wenn man sich in so viele wie möglich verlieben muss nur um eine zu kriegen...sehr blöd!!! Und jedes mal, wenn ich wieder eine sehe, in die ich mich verlieben könnte, und jedes mal, wenn ich sie nicht bekomme, ist es ein bisschen wie Schlussmachen. Sehr blöd!!

Ich rätsel daran, was ich genau falsch mache, das das ganze nicht klappt. Bin ich ungerade? Unverständlich? Ungehalten? Ungenau? Ich dachte eigentlich nicht. Ich dachte eigentlich, dass ich jedem, der mich gefragt hat bis jetzt, genua erzählt habe, was ich suche und brauche. Manchmal hatte ich vielleicht viel in Aussicht, aber meistens, wie wir oben sehen, ist das relativ. Viel kann garnichts sein, innerhalb von einem Tag. Aussicht bedeutet auch noch garnichts. Bewerbung auch nicht. Nur Zusage, nur Vertrag, nur bezahlte Miete sind relevant!!

Also, ich habe nichts, und doch schlaf ich jeden Abend irgendwo. Mal bei der Freundin, mal bei dem guten Freund, mal in einer Fabrik von einem Bekannten. Jeden Abend, das muss ich jetzt mal sagen, rettet mich irgendwer, in dem er mir Raum zum schlafen gibt. Jeden Tag verdränge ich es und erst wenn es dunkel wird frage ich mich, wo hin heute?
Das ist ein Fehler, dass ich nichts übergangmässiges für ein paar Wochen habe. Eigentlich hatte ich das auch, bei der Freundin, aber ihre Mitbewohner wollen es nicht mehr. So habe ich alle meine Lösungen erschöpft, alle meine Freunde helfen mir schon, aber bei keinem bleibe ich länger. Es ist immer nur für eine Nacht.

Wednesday, June 11, 2008

Glück...
Glück hat komische Formen. Kosmische Formen? Das wäre ein Schreibfehler gewesen, wenn es nicht so schön klänge. Und so richtig wäre. Denn Kosmisch ist schon irgendwie die Begründung des Glücks. Ich hatte wenig normales und einfaches Glück in letzter Zeit. Glück ist eher zu mir gekommen in Formen, die ich nie erkannt hätte, hätte es sich nicht so beharrlich aufgedrängt!
Glück ist gekommen in Form eines Menschen, der mich fragte "Katha, wie kann ich Dir wirklich helfen?". Und in Form eines anderen, der mich warnt, dass etwas, was ich tat, nicht gut für uns sei. Also kann Glück auch eine Warnung vor etwas sein, ein geäussertes Bedürfnis, denn wenn es nicht geäussert würde, dann hätte man bald einen Streit. Also habe ich das Glück gehabt, dass dieser Mensch sich geäussert hat. Ich sag ja, kosmische Formen, rund und auf Umwegen, und komisch dazu. Und noch ein Mensch fällt mir hier ein, der mir eine Klarheit entgegenbrachte, was Bedürfnisse angeht, die mich glücklich macht. Wenn man es schafft vorher zu klären, was man will, dann läuft es einfach danach so gut! Und das macht mich glücklich!

Glück kam zu mir in der Form noch eines Menschen, dieser Mensch schenkte mir eine kleine Katha Kiste mit piratischen Aufmunterungen und Glücksbringern. Dieser Mensch hat mir oft das Glück mitgebracht in letzter Zeit und ist etwas wie mein Glückspilz. Ausser das dieser Mensch kein Pilz ist, sondern eine Räuberin. Glück kam auch am Telefon, als die Stimme am anderen Ende zwei Vierblättrige Kleeblätter fand, als ich mit ihr Sprach. Was ein Glück!! Und Glück kam mit meiner Familie, die mich glücklicheweise am Wochenende besuchte. Und gestern kam Glück mit dem Pech zusammen. Mir wurde das Fahrrad abgeschleppt, da ich aus Unaufmerksamkeit falsch Parkte (haben wir nicht ein Glück, so gut beschützt zu werden, von der Polizei?), und sofort hatte ich das Glück, dass Menschen um mich herum waren, und mir ein Fahrrad liehen, sodass ich nachhause Radeln konnte. Nachhause...zum Glück hatte ich an diesem Abend ein Bett, in dem ich willkommen war, ganz für mich, im leeren Raum. Und dann auch noch solch ein Glück, dass die Polizei die Fahrräder einfach nur umstellt und garkein Geld dafür will, wenn man sie wiederholt!!

Wenn meine Glückssträhne so weiter geht glaube ich daran, dass Basel der richtige Ort für mich ist, dass ich hier ein Zuhause für längere Zeit finden werde, dass diese ganze dunkle Zeit eigentlich garnicht so dunkel ist, denn ich hab ja ständig Glück! Zum Beispiel gestern abend hat mir der Kuchenverkäufer den Kuchen geschenkt! Kuchenverschenker! Und heute habe ich schon bestimmt fünf Lächeln von Dir geschenkt bekommen!Lächelverschenker!! Ich habe Glück! Oh ja!

Monday, June 09, 2008


Und trotz ohne Wohnung noch gut drauf...
Ich sags ja ich sags ja, Oleeeoleoleoleeeee!!!
:)
Schönes Spiel, sehr schön!!!
:)

Sunday, June 08, 2008

Hopp Schwiiz hat leider nicht geklappt, dann kann ja Deutschland heute zeigen, dass sie etwas können!!!

Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.

Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!

‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››

Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!

Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!

Wednesday, June 04, 2008

Arrrrr....
Also, piratenmässige Verzögerung und wiedermal ein Wechsel, nicht die eine, na, dann halt die andere Wohnung, diese ist mit Füssli-Badewanne, HOFFENTLICH wird das was!
Drückt mir die Daumen!

...

Aber wenigstens is der Heuschnupfen besser geworden!

Saturday, May 31, 2008

Passt auf Leute,
bald habe ich eine Piratenbude!!!
Arrrrr!

Wednesday, May 28, 2008

(zur "Bella Ciao" Melodie zu singen!)

1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.

2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!

Sunday, May 25, 2008



St. Oberholz, Tomatensuppe, Sonntagabend

Saturday, May 24, 2008

Lieber Gott,
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.

Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.

Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?

Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!

Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!

Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.

Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!

Gute Nacht, lieber Gott!

Friday, May 23, 2008

Wie anders ist es, zu fliegen, an einen Ort, der sonst mit dem Auto oder per Zug erschlossen wird.
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?

Thursday, May 22, 2008

Kafka und Hesse an einem Tag...




:)

Wednesday, May 14, 2008

Blog am Morgen
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.

Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.

Monday, May 12, 2008

Deswegen mache ich hier mit!!
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.

-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?

Saturday, May 10, 2008

punkt Peripherie Peripherie punkt. 
Ich bin ich und werde durch Euch 
zu mir getragen. 
punkt Punkt Peripherie Punkt
Ich denke, fühle und handle
das macht mich zum Menschen.
punkt punkt punkt punkt Peripheri - Punktperipherie
Viele kleine Fetzen von mir
im Begrüssungsmoment mit Euch.
Peripherie Peripherie Peripherie Punkt
Du Wir Ihr - Ich!



Thursday, May 08, 2008

Das Ding ist, dass ich da etwas verwechselt habe! Es geht nicht um Konsequenz, jedenfalls nicht nur. Der Trick ist viel mehr die Kontinuität.
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!

Tuesday, May 06, 2008

Die Sache mit der Konsequenz
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...

Friday, May 02, 2008


Momentweise wird klar, was zu tun ist!!!

Monday, April 28, 2008

***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
***
Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
***
Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
***
Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
***

Friday, April 18, 2008

auf in andere gefilde. innerlich.
klarheit versuchen
durch gehen, durch das alte,
um das, was da ist,
das was wahr ist,
sehen zu können.

die engel um mich,
mit unsichtbaren flügeln,
sagen mir,
es wird immer wieder so sein,
aber das ist schon gut so.

die probleme gibt es nicht,
und wenn, dann liegen sie woanders.
also, es wird schon.
nur nicht leichter.
aber das ist auch ok.

das ego muss raus,
und die wahrheit,
die bleibt einfach da.
da kann man garnichts,
dran machen. auch nicht,
wenn man will.

muss man aber auch nicht.
man muss einfach gehen.
grade aus!
also, bis dahin!
wir sehn uns!!
aufwachen! aufwachen, die sonne scheint!
schleier vor den augen
angst im herz
ist das wirklich meine realität? was mache ich hier?
ich will zurück in die welt,
wo alles nochgut war!
leere im herzen, müdigkeit
rüttel mich, schüttel mich,
es muss weiter gehn!
so viel im kopf,
es kreist, es kreist, es kreist,
aber es hätte nicht anders funtkioniert!
der versuch war lang,
das ende auch,
es geht nicht länger.

Monday, April 14, 2008





Meine Gleichung des Tages:

1 und 0 ist nicht 2!!

:P

Saturday, April 12, 2008

Hoffend auf Kontakt eines Hausbesitzers, hoffend, dass der Vormieter ein gutes Wort einlegen wird, hoffend, dass ich Favorit werde, hoffent, dass es sein soll, diese Wohnung, und nicht mehr das Warten!

Wohnungssuche ist etwas in Richtung Kontaktanzeigen, Partnersuche und die Annoncen in Richtung Partnerbörse abgerutscht! „Wir, 23 und 24, stubenrein und aufgestellt (was auch immer das bedeutet) suchen Dich, w/m, 180 cm groß, Raucher oder auch nicht, wenn Du interessant bist und auch mal für uns kochen magst...“
So und so ähnlich sehen WG Anzeigen aus.
Deshalb suche ich eine Wohnung für mich allein! Da muss ich nicht schreiben was meine Hobbies sind, um ein Besichtigungstermin zu bekommen, da geht es klipp und klar, schnell und unproblematisch vor sich.
WG Zimmer Suche muss wie Casting sein. Was ziehe ich an um Steffi und Rahel, Medizinstudentinnen, gemütlich und Balkonraucherinnen, zu gefallen? Wie gebe ich mich, um unkomplizierten ersten Kontakt herzustellen, mich von der besten Seite zu zeigen, interessant, aber nicht zu viel auftischen, genau passend, da sich das Zimmer so gut und auch noch günstig anhört??
Ich muss gestehen, bis jetzt musste ich noch zu keinem Casting gehen, bis jetzt habe ich noch Hoffnung meine 1 Zimmer Wohnung wartet noch auf mich, dort im Marktplatzgewusel, im Kampf mit anderen Bewerbern, meine Wohnung!!!
Heute habe ich sie gesehen, meine Wohnung, wo sogar der Vormieter nett war. Das spielt irgendwie ja schon eine Rolle, wer vorher da gewohnt hat, wenn man sie noch zu Gesicht bekommt. Eine Frau hat mal ein gutes Wort für mich eingelegt, aber leider zu spät...würde er das auch für mich tun?
Was für Faktoren zählen hier, auf einem anonymen Bewerbungsformular? Da kann ja gar nichts von mir herüberkommen, wie kann ich da nur den Vermieter überzeugen, dass ich die Richtige bin? Schon wieder Casting, aber jetzt ist es noch ernster. Hier sitzt der Boss in der Jury. Nach mir kam ein Typ, der mit glänzenden Locken und schicker Hose irgendwie nicht in die Wohnung passte. Der Vormieter bemerkte auch noch, dass der Vermieter eher eine Frau sucht. Puuuh, dieses mal werde ich hoffen, hoffen, hoffen darauf, bevorzugt zu werden weil ich eine Frau bin!!

Also, hoffend und wartend, dass der Vormieter die Formulare einreicht, dass der Vermieter mich anruft, wird er mich interviewen? Ich lad mal besser mein Handy auf, dass er mich auch erreichen kann!
1-Zimmer Wohnung ab 16. Mai
Nachmieter gesucht für eine 1-Zimmer Altbauwohnung ohne Schnickschnack im Parterre. Zimmer mit Parkett, Oelheizung (die man mit Kanistern auffüllen muss!!!);
Küche mit Gasherd und Holzheizung (auf der ich meinen Wasserkessel erhitzen kann!!!); Etagen-WC (für mich alleine!!!).
(Wermutstropfen: Keine fest installierte Dusche. Dusche Marke Eigenbau kann aber übernommen werden ;) und wird auch, denn sie ist super cool, mit Schlauch-Pumpe, und Plastikwanne...
Bezug ist ab 16. Mai möglich. Die Wohnung ist der Hammer, alt, mit Balkon, total schnuckelig, preiswert, Katha-style!! PIRATISCH!!!

Drückt mir die Daumen, dass der Vermieter mich nimmt, er sucht auch vorzugsweise eine Frau, es gibt aber noch andere Bewerber...
Die Weisheit kam, als die Tiefkühlpizza verbrannte, weil ich nebenbei Wäsche aufhing!
Für Ben!

››Dran bleiben heißt, sich ganz auf eine Sache zu konzentrieren, aus der Peripherie heraus zu treten, in den Mittelpunkt einer Sache, oder auch von der Oberfläche hinab in die Tiefe zu gehen. Es bedeutet sich Etwas widmen, Jemandem öffnen, zu vertrauen, obwohl es nicht sicher ist, ob man direkt von der Sache selbst profitiert. Wovon man aber sicherlich profitieren wird, ist das Dranbleiben selbst.

Wie bei einer Zwiebel fließt so manche Träne, wenn die einzelnen Häute entfernt werden, um an den Kern zu stoßen.‹‹

Manche Dinge lernen wir nur dadurch, dass die richtigen Menschen sie uns so oft sagen, dass wir sie irgendwann erhören und es versuchen. Wir begeben uns durch einen Hitzemoment des über den eigene Schatten Springens
››über unsere Schattenseite müssen wir springen, um unsere helle Seite zu durchdringen, durch unseren Stolz hindurch gehen, um unser Licht zu sehen...‹‹. Wir überwinden unseren Trotz, wir geben auch manchmal Klein bei, wie man sagt. Wir ergeben uns.
Kurz darauf kommt uns die Einsicht, dass diese Menschen natürlich recht hatten. So sammeln wir Lebenserfahrungen, die niemand anders ausser wir selbst sammeln konnte, in dem wir die Fehler machen, vor denen andere uns warnen. Plötzlich werden Schmetterlinge, die immer zu weiter ziehend existieren zu Flügelwesen
umernannt, die auch mal landen können.

››Kam eine Hürde war ich weg! Nichts hielt mich, nichts hielt ich aus, jedoch war das Leben so nicht einfacher, es war oberflächlicher. Denn Hürden bringen Auseinandersetzung und diese bringt Tiefe. Keine Hürden keine Tiefe, sondern nur die einfache, glatte Oberfläche.‹‹

Der Trick ist im allgemeinen, sich auf etwas einzulassen. Vertrauen in eine Sache zu haben, obwohl man nie genau wissen kann, ob man am Ende davon profitiert. Aber einfach um es herauszufinden muss man sich darauf konzentrieren, sich der Sache ganz widmen. So also beim Kochen, zum Beispiel. Denn sonst brennt es an.
››!‹‹ Oder beim Denken. Dran bleiben an einem Gedanken, um ihn wirklich kennenzulernen, ganz zu erleben, ist das, was man wahrscheinlich auch Philosophieren nennen würde, oder? Nun, es kann zu einem der schönsten Erlebnisse werden, wenn man sich ganz darauf einlässt. Wenn man beginnt, Etwas von allen Seiten zu sehen. Oder von so vielen wie es einem möglich ist. Je länger man dran bleibt, desto mehr Möglichkeiten öffnen sich einem. Also: Dranbleiben wird wirksamer, je länger man es macht!

Vom Dranbleiben zum Durchtragen, vom Üben zum Können. Dies sind die schwersten Schritte im Alltag und gleichzeitig machen wir sie dauernd. Die (er)leicht(ernd)en sind dann die Genugtuung, das Vergnügen der Einsicht: Verantwortung ist genial. Dranbleiben bedeutet Kreativität, Potential, Freiheit, Wille, Mut, Kraft, all das darf zum Einsatz kommen. Meint: Es macht glücklich, etwas von vorne bis hinten fertig zu stellen! Von Anfang bis Ende!

Friday, April 04, 2008




Ich habe somit meine Position vor dem Computer wieder eingenommen!
Spanien war schön. Mit schön meine ich alles, was dazugehört, um ein paar tage an nichts anderes zu denken als an wie man das nächste Spanische Wort ausspricht, wie man sich nicht ganz die Haut verbrennt, wie man nicht nur Tourist ist, wie wohl diese Blumen da heissen, und ob das jetzt eine Feldermaus oder ein Kolibri war, was da so schnell vorbei zischte...
Was aber noch schöner war, ist die Landschaft, die wir hier in Europa im Frühling haben. Von Basel nach Paris, nach Irun, das ist der west-äusserste Zipfel von Frankreich bei Biarritz an der Küste, durch viele Pyrrenäen Tunnel, nach Palencia und Madrid und von dort nach Cordoba fuhren mich die Züge auf der Hinfahrt. Also einen Westküstenweg, den ich genoss, aber da ich nicht genau wusste, wo ich war, nicht einordnen konnte.
Auf der Fahrt nach Granada hatte ich die Gelegenheit, die Andalusischen Berge und den Guadalquivier genauer vom bus aus zu betrachten. Olivenbäume, Trockenheit, Braun und Dunkelgrün, silbriges Schimmern...
Die Heimfahrt ging dann über Madrid nach Barcelona, Cebere, über Perpignan nach Narbonne, Arles und über Mulhouse nachhause nach Basel. Also die Küste hoch im Osten des Landes...an der Mediterranea. Ich merke es erst, als neben mir plötzlich das Land aufhört und das Meer mir dunkelblau entgegenglitzert. Die Luft weht lauh durch die Regionalbahnfenster, die Dörfer sind am Hang verteilt, mit Palmen und Kakteen versehen, eckige Flachdachhäuschen, Orange, mit blauen Fensterrahmen...idyllisch im Vorbeifahren. Wie die Menschen hier wohl sind?
Ich erlabe mich am Ausblick, bis ich wieder in die Tunnel fahre und nach und nach die Gräser weider überhand nehmen, Bäume wachsen, Hügel und felsige Wände uns umgeben.
Und dann geht die Sonne auch schon unter.