Jetzt gehts lohoos...
Eine Strasse
mit Bäumen,
Aleealealealeeee
wir sind für Deutschland
Allee!
Der letzte Tag der Fussball EM 2008. Deutschland, oder von Könnern auch nur "Schland" genannt spielt. Wir sind stolz dass wir im Finale sind. Wer wir...? Die ganzen Deutschen, die sich für dieses geniale und verrückte, saublöde und spassige Massenereignis begeistert haben und natürlich die Fussballspieler selbst, und ihre Trainer, Kollegen etc.
Aber plötzlich sind wir alle ein wir, sind alle aus einem Pott, sind alle Deutsche, die sich dafür begeistern wollen, sind froh, dies zu sein. Wir sind ne Grupe, ich denke eine Mehrheit sind wir auch, und vergessen leider immer wieder, dass es auch noch die anderen gibt. Ich treffe eben immer wieder diejenigen, denen es etwas unangenehm ist, dass die Deutsche Fussball Mannschaft so gut ist, dass sie nun alle Aufmerksamkeit geniessen können. Man geniert sich Deutscher zu sein. Man findet diese ganzen Nationalmannschaften anstrengend, die Hymnen blöd, den Hype daneben.
Ich glaube aber auch diejenigen sind heimlich stolz. Die Augen glänzen, sie schielen auf den Bildschirm beim Nachbarn, man schaut am nächsten Morgen doch noch wie es ausgegangen ist, aber offiziell "interessiert man sich einfach nicht so dafür..."
Für die einen ist Fussball ein Weg, Nationalität ausleben zu dürfen, für andere ist es grade darum peinlich. Was ist das mit der Identifikation mit diesen Sportlern? Verspüre ich meinen Nationalstolz plötzlich, da meine Nationalität von hunderttausendden zur selben Zeit gefeiert wird? Saugt es mich ein? Habe ich plötzlich Helden mit Deutschlandfahne auf dem Hemd als Vorbilder? Warum jetzt, warum nicht bei der WM? Warum sonst nicht?
Aber darüber wollte ich garnicht schreiben.
Nun ja, jetzt ist der andere Gedanke weg, ich glaub es ging um Sonnetanken am Rheinufer, Sonntag mit Grillen und Freunden...oder so...
Aleealealealeee, heute Abend, alleeee!
Sunday, June 29, 2008
Sunday, June 15, 2008
Zwischenstand Wohnungssuche...
Heute habe ich wieder eine Wohnung angesehen. Ich mache das jetzt als Hobby. Obwohl ich einen Favoriten habe (Stichwort Füsslibadewanne), auf dessen Antwort ich seit 2 Wochen warte und weswegen ich quasi grade verrückt werde... Aber es muss weiter gehen. Ich glaube ich habe das mit der Wohnungssuche falsch angepackt. Ich habe gedacht ich mache das so, ich suche, finde die, die mir gefällt, und bewerbe mich, hoffemit ganzem Herzen, und dann gibt es ein Ja oder Nein. Also quasi eins nach dem anderen, loyal, gradeaus, glatt.
Wohnungssuche ist aber so fast unmöglich. Man muss es eher wie Glücksspiel und Tricksen sehen. Hat man eine, die man will, muss man sich natürlich darum bewerben. Aber da ist manchmal nichts zu machen, ausser Papiere einreichen und hoffen. Und nun heisst es weiter machen. Es ist fast so, dass man seine emotionale Bindung an einen Favoriten zurückhalten muss, so tun muss, als wäre es gleichgültig, nicht zu sehr hoffen, sondern mit so viele Karten wie möglich in der Hand spielen, so vielen wie möglich vorallem Zusagen, sich bei allen bewerben, und dann ist es nähmlich alles relativ. Ob jemand absagt oder zusagt ist relativ, denn man hat ja noch mehrere andere in Aussicht. Die Hoffnung auf einen Favoriten war nie sehr gross, sie verteilt sich auf mehrere, so kann man auch nicht sehr enttäuscht werden. Je mehr Favoriten desto weniger Kraft kostet es.
Das ganze gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte treu Wohnung suchen. Eine Wohnung, wenn sie schön ist, is wie ein Ding, in das man sich verliebt. Ja, man muss ja da dann auch wohnen, verdammt. Und ich find es blöd, wenn man sich in so viele wie möglich verlieben muss nur um eine zu kriegen...sehr blöd!!! Und jedes mal, wenn ich wieder eine sehe, in die ich mich verlieben könnte, und jedes mal, wenn ich sie nicht bekomme, ist es ein bisschen wie Schlussmachen. Sehr blöd!!
Ich rätsel daran, was ich genau falsch mache, das das ganze nicht klappt. Bin ich ungerade? Unverständlich? Ungehalten? Ungenau? Ich dachte eigentlich nicht. Ich dachte eigentlich, dass ich jedem, der mich gefragt hat bis jetzt, genua erzählt habe, was ich suche und brauche. Manchmal hatte ich vielleicht viel in Aussicht, aber meistens, wie wir oben sehen, ist das relativ. Viel kann garnichts sein, innerhalb von einem Tag. Aussicht bedeutet auch noch garnichts. Bewerbung auch nicht. Nur Zusage, nur Vertrag, nur bezahlte Miete sind relevant!!
Also, ich habe nichts, und doch schlaf ich jeden Abend irgendwo. Mal bei der Freundin, mal bei dem guten Freund, mal in einer Fabrik von einem Bekannten. Jeden Abend, das muss ich jetzt mal sagen, rettet mich irgendwer, in dem er mir Raum zum schlafen gibt. Jeden Tag verdränge ich es und erst wenn es dunkel wird frage ich mich, wo hin heute?
Das ist ein Fehler, dass ich nichts übergangmässiges für ein paar Wochen habe. Eigentlich hatte ich das auch, bei der Freundin, aber ihre Mitbewohner wollen es nicht mehr. So habe ich alle meine Lösungen erschöpft, alle meine Freunde helfen mir schon, aber bei keinem bleibe ich länger. Es ist immer nur für eine Nacht.
Heute habe ich wieder eine Wohnung angesehen. Ich mache das jetzt als Hobby. Obwohl ich einen Favoriten habe (Stichwort Füsslibadewanne), auf dessen Antwort ich seit 2 Wochen warte und weswegen ich quasi grade verrückt werde... Aber es muss weiter gehen. Ich glaube ich habe das mit der Wohnungssuche falsch angepackt. Ich habe gedacht ich mache das so, ich suche, finde die, die mir gefällt, und bewerbe mich, hoffemit ganzem Herzen, und dann gibt es ein Ja oder Nein. Also quasi eins nach dem anderen, loyal, gradeaus, glatt.
Wohnungssuche ist aber so fast unmöglich. Man muss es eher wie Glücksspiel und Tricksen sehen. Hat man eine, die man will, muss man sich natürlich darum bewerben. Aber da ist manchmal nichts zu machen, ausser Papiere einreichen und hoffen. Und nun heisst es weiter machen. Es ist fast so, dass man seine emotionale Bindung an einen Favoriten zurückhalten muss, so tun muss, als wäre es gleichgültig, nicht zu sehr hoffen, sondern mit so viele Karten wie möglich in der Hand spielen, so vielen wie möglich vorallem Zusagen, sich bei allen bewerben, und dann ist es nähmlich alles relativ. Ob jemand absagt oder zusagt ist relativ, denn man hat ja noch mehrere andere in Aussicht. Die Hoffnung auf einen Favoriten war nie sehr gross, sie verteilt sich auf mehrere, so kann man auch nicht sehr enttäuscht werden. Je mehr Favoriten desto weniger Kraft kostet es.
Das ganze gefällt mir überhaupt nicht. Ich möchte treu Wohnung suchen. Eine Wohnung, wenn sie schön ist, is wie ein Ding, in das man sich verliebt. Ja, man muss ja da dann auch wohnen, verdammt. Und ich find es blöd, wenn man sich in so viele wie möglich verlieben muss nur um eine zu kriegen...sehr blöd!!! Und jedes mal, wenn ich wieder eine sehe, in die ich mich verlieben könnte, und jedes mal, wenn ich sie nicht bekomme, ist es ein bisschen wie Schlussmachen. Sehr blöd!!
Ich rätsel daran, was ich genau falsch mache, das das ganze nicht klappt. Bin ich ungerade? Unverständlich? Ungehalten? Ungenau? Ich dachte eigentlich nicht. Ich dachte eigentlich, dass ich jedem, der mich gefragt hat bis jetzt, genua erzählt habe, was ich suche und brauche. Manchmal hatte ich vielleicht viel in Aussicht, aber meistens, wie wir oben sehen, ist das relativ. Viel kann garnichts sein, innerhalb von einem Tag. Aussicht bedeutet auch noch garnichts. Bewerbung auch nicht. Nur Zusage, nur Vertrag, nur bezahlte Miete sind relevant!!
Also, ich habe nichts, und doch schlaf ich jeden Abend irgendwo. Mal bei der Freundin, mal bei dem guten Freund, mal in einer Fabrik von einem Bekannten. Jeden Abend, das muss ich jetzt mal sagen, rettet mich irgendwer, in dem er mir Raum zum schlafen gibt. Jeden Tag verdränge ich es und erst wenn es dunkel wird frage ich mich, wo hin heute?
Das ist ein Fehler, dass ich nichts übergangmässiges für ein paar Wochen habe. Eigentlich hatte ich das auch, bei der Freundin, aber ihre Mitbewohner wollen es nicht mehr. So habe ich alle meine Lösungen erschöpft, alle meine Freunde helfen mir schon, aber bei keinem bleibe ich länger. Es ist immer nur für eine Nacht.
Wednesday, June 11, 2008
Glück...
Glück hat komische Formen. Kosmische Formen? Das wäre ein Schreibfehler gewesen, wenn es nicht so schön klänge. Und so richtig wäre. Denn Kosmisch ist schon irgendwie die Begründung des Glücks. Ich hatte wenig normales und einfaches Glück in letzter Zeit. Glück ist eher zu mir gekommen in Formen, die ich nie erkannt hätte, hätte es sich nicht so beharrlich aufgedrängt!
Glück ist gekommen in Form eines Menschen, der mich fragte "Katha, wie kann ich Dir wirklich helfen?". Und in Form eines anderen, der mich warnt, dass etwas, was ich tat, nicht gut für uns sei. Also kann Glück auch eine Warnung vor etwas sein, ein geäussertes Bedürfnis, denn wenn es nicht geäussert würde, dann hätte man bald einen Streit. Also habe ich das Glück gehabt, dass dieser Mensch sich geäussert hat. Ich sag ja, kosmische Formen, rund und auf Umwegen, und komisch dazu. Und noch ein Mensch fällt mir hier ein, der mir eine Klarheit entgegenbrachte, was Bedürfnisse angeht, die mich glücklich macht. Wenn man es schafft vorher zu klären, was man will, dann läuft es einfach danach so gut! Und das macht mich glücklich!
Glück kam zu mir in der Form noch eines Menschen, dieser Mensch schenkte mir eine kleine Katha Kiste mit piratischen Aufmunterungen und Glücksbringern. Dieser Mensch hat mir oft das Glück mitgebracht in letzter Zeit und ist etwas wie mein Glückspilz. Ausser das dieser Mensch kein Pilz ist, sondern eine Räuberin. Glück kam auch am Telefon, als die Stimme am anderen Ende zwei Vierblättrige Kleeblätter fand, als ich mit ihr Sprach. Was ein Glück!! Und Glück kam mit meiner Familie, die mich glücklicheweise am Wochenende besuchte. Und gestern kam Glück mit dem Pech zusammen. Mir wurde das Fahrrad abgeschleppt, da ich aus Unaufmerksamkeit falsch Parkte (haben wir nicht ein Glück, so gut beschützt zu werden, von der Polizei?), und sofort hatte ich das Glück, dass Menschen um mich herum waren, und mir ein Fahrrad liehen, sodass ich nachhause Radeln konnte. Nachhause...zum Glück hatte ich an diesem Abend ein Bett, in dem ich willkommen war, ganz für mich, im leeren Raum. Und dann auch noch solch ein Glück, dass die Polizei die Fahrräder einfach nur umstellt und garkein Geld dafür will, wenn man sie wiederholt!!
Wenn meine Glückssträhne so weiter geht glaube ich daran, dass Basel der richtige Ort für mich ist, dass ich hier ein Zuhause für längere Zeit finden werde, dass diese ganze dunkle Zeit eigentlich garnicht so dunkel ist, denn ich hab ja ständig Glück! Zum Beispiel gestern abend hat mir der Kuchenverkäufer den Kuchen geschenkt! Kuchenverschenker! Und heute habe ich schon bestimmt fünf Lächeln von Dir geschenkt bekommen!Lächelverschenker!! Ich habe Glück! Oh ja!
Glück hat komische Formen. Kosmische Formen? Das wäre ein Schreibfehler gewesen, wenn es nicht so schön klänge. Und so richtig wäre. Denn Kosmisch ist schon irgendwie die Begründung des Glücks. Ich hatte wenig normales und einfaches Glück in letzter Zeit. Glück ist eher zu mir gekommen in Formen, die ich nie erkannt hätte, hätte es sich nicht so beharrlich aufgedrängt!
Glück ist gekommen in Form eines Menschen, der mich fragte "Katha, wie kann ich Dir wirklich helfen?". Und in Form eines anderen, der mich warnt, dass etwas, was ich tat, nicht gut für uns sei. Also kann Glück auch eine Warnung vor etwas sein, ein geäussertes Bedürfnis, denn wenn es nicht geäussert würde, dann hätte man bald einen Streit. Also habe ich das Glück gehabt, dass dieser Mensch sich geäussert hat. Ich sag ja, kosmische Formen, rund und auf Umwegen, und komisch dazu. Und noch ein Mensch fällt mir hier ein, der mir eine Klarheit entgegenbrachte, was Bedürfnisse angeht, die mich glücklich macht. Wenn man es schafft vorher zu klären, was man will, dann läuft es einfach danach so gut! Und das macht mich glücklich!
Glück kam zu mir in der Form noch eines Menschen, dieser Mensch schenkte mir eine kleine Katha Kiste mit piratischen Aufmunterungen und Glücksbringern. Dieser Mensch hat mir oft das Glück mitgebracht in letzter Zeit und ist etwas wie mein Glückspilz. Ausser das dieser Mensch kein Pilz ist, sondern eine Räuberin. Glück kam auch am Telefon, als die Stimme am anderen Ende zwei Vierblättrige Kleeblätter fand, als ich mit ihr Sprach. Was ein Glück!! Und Glück kam mit meiner Familie, die mich glücklicheweise am Wochenende besuchte. Und gestern kam Glück mit dem Pech zusammen. Mir wurde das Fahrrad abgeschleppt, da ich aus Unaufmerksamkeit falsch Parkte (haben wir nicht ein Glück, so gut beschützt zu werden, von der Polizei?), und sofort hatte ich das Glück, dass Menschen um mich herum waren, und mir ein Fahrrad liehen, sodass ich nachhause Radeln konnte. Nachhause...zum Glück hatte ich an diesem Abend ein Bett, in dem ich willkommen war, ganz für mich, im leeren Raum. Und dann auch noch solch ein Glück, dass die Polizei die Fahrräder einfach nur umstellt und garkein Geld dafür will, wenn man sie wiederholt!!
Wenn meine Glückssträhne so weiter geht glaube ich daran, dass Basel der richtige Ort für mich ist, dass ich hier ein Zuhause für längere Zeit finden werde, dass diese ganze dunkle Zeit eigentlich garnicht so dunkel ist, denn ich hab ja ständig Glück! Zum Beispiel gestern abend hat mir der Kuchenverkäufer den Kuchen geschenkt! Kuchenverschenker! Und heute habe ich schon bestimmt fünf Lächeln von Dir geschenkt bekommen!Lächelverschenker!! Ich habe Glück! Oh ja!
Monday, June 09, 2008
Sunday, June 08, 2008
Hopp Schwiiz hat leider nicht geklappt, dann kann ja Deutschland heute zeigen, dass sie etwas können!!!
Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.
Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!
‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››
Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!
Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!
Die EM hat somit begonnen. Gestern ca. um 12 Uhr Mittags empfing mich Basel mit den ersten Grölparolen "Ladidadidadidadidaaaa, die EM, oleeeheehee..!" und Unmengen von Menschen in Rot Weiss waren zu sehen. Eine Fanzone ist eingerichtet, die halb Basel besetzt, vor der sich aber das cafe mitte grade noch retten konnte. Dafür hängt an dem Gebäude des selben ein riesiges Plakat, dass unsere Haltung der Biermarke, die die Fanzone besetzt geegnüber deutlich äussert: "Bier von hier und nicht von dort-Unser Bier", anstatt des Carlsberg, dass überall in der Fanzone verkauft werden muss.
Im cafe mitte in der Halle ist eine Leinwand aufgestellt, wir hatten also schon gestern abend das Vergnügen die ersten zwei Spiele gross, nah, bei gutem Publikum und noch besserer Stimmung mitzuerleben. Dass die Schweiz nicht gewann war sehr schade, dass Portugal es aber dann tat war auch Grund zum feiern!
‹‹Und dann taucht auch noch meine Mutter mit zwei meiner Brüdern auf! Mit Bus, Hund und Sack und pack sind sie mal eben aus Witten gekommen um mich zu besuchen, um mal ein Latte Macchiato in dermitte zu trinken (der ihnen übrigens sehr sehr gut schmeckt!), wir frühstücken noch zusammen und dann müssen sie auch wieder, damit sie bis zum Deutschland-Spiel wieder zuhause sind!››
Viel Bier...viel Müll, viele lustige Menschen, viel zu tun. Viele Touristen.
Heute am Sonntag sind Geschäfte offen, das hätte ich nicht gedacht. Eine besondere Stimmung herrscht in Basel, ich freu mich sehr, dass ich auch endlich mal ein internationales Fussball Event miterleben darf, da ich schon die WM verpasst habe...mal sehen ob meine Deutschland Fahne heute abend von mir gezeigt wird. Noch bin ich mir nicht sicher, wie man das macht, ich hatte bis heute früh och nie eine Deutschland Fahen in der Hand...trotzdem freue ich mich heute, dass "mein" Land spielt!
Ich habe auf 2:1 gegen Polen getippt...mal sehen!
Wednesday, June 04, 2008
Wednesday, May 28, 2008
(zur "Bella Ciao" Melodie zu singen!)
1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.
2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!
1.Und eines Morgens
in aller Frühe
da hat ich Heu
hat ich Heu
hat ich Heuschnupfen
und eines Morgens
in aller Frühe
juckten die Augen fürchterlich.
2.Lasst mich in Ruhe
ihr blöden Pollen
lasst mich in Ha---
mich in...Ha---
mich in Ruheeeeetschiiii!
Lasst mich in Ruhe
ihr kleinen Monster
ich will jetzt dass es nicht mehr juckt!
Sunday, May 25, 2008
Saturday, May 24, 2008
Lieber Gott,
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.
Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.
Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?
Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!
Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!
Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.
Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!
Gute Nacht, lieber Gott!
bitte gib mir ein neues Zuhause.
Du weisst doch auch wie gut das wär.
Ja, ich weiss ja dass Du eins für mich hast.
Aber es könnte wirklich auch schön sein,
davon ganz bald zu erfahren.
Was, ich hab nur nicht wirklich hingeschaut?
Du hast es mir schon angeboten?
Ich suche nur and er falschen Stelle?
Ja, aber...
Könntest Du mir noch mal eine Chance geben?
Zeigst Du mir mein Zuhause noch mal irgendwann bald?
Ich werde sehr sehr aufmerksam sein, das verspreche ich Dir!
Lieber Gott, ich vertraue Dir, dass es da etwas schönes für mich gibt.
Ja, für längere Zeit! Ganz für mich und für ganz viele Gäste, die auch auf der Suche sind, nach einem Platz für sie in der Welt! Sie werden alle willkommen sein!
Was sagst Du?
Du musst ein wenig lauter reden, hier läuft Musik und da höre ich manchmal nicht so gut, ausserdem sag ich mir die ganze Zeit dass ich Dir nicht schreiben sollte, da ich es alleine hinbekommen muss.
Aber ich schreib Dir trotzdem und versuche Dich zu verstehen, ok?
Ich weiss immer nicht wer mehr recht hat, Du oder ich...in dieser Sache.
Naja.
Lieber Gott, jetzt lass ich Dich in Ruhe und suche weiter Wohnungen, damit Du auch ne Chance hast, mir zu helfen.
Dann finde ich bald eine?
Abgemacht!
Gute Nacht, lieber Gott!
Friday, May 23, 2008
Wie anders ist es, zu fliegen, an einen Ort, der sonst mit dem Auto oder per Zug erschlossen wird.
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?
Berlin, weit am anderen Ende meiner kleinen Welt des nahen Zusammenhängens, Berlin, am Rande meins Hier-Gefühls.
Als Flugtourist scheint jedoch die Welt zerstückelt. Das Dazwischen existiert nicht.
Nicht zu wissen wo und wie schnell man durch den Himmel rasend das Ziel dann bald erreicht, nimmt die Reise auseinander, macht sie zum Sprung, Hier dann Da, Punkt um Punkt, ohne die Linie dazwischen.
Die Linie gibt es, jedoch erlebe ich sie nicht im Fliegen, wenn ich sie nicht vor meinem inneren Auge konstruiere. Im Fliegen bin ich abgekapselt von der Realität, die mir zu Fuss, im Auto, auf dem Velo, im Zug erhalten bleibt. Hat Realität etwas mit Bodenhaftung zu tun? Verliere ich die eine wenn ich die andere auflöse?
Thursday, May 22, 2008
Wednesday, May 14, 2008
Blog am Morgen
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.
Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.
...die Freude am Leben aus meinen müden Augen
Früh am Morgen in Basel sind viele Menschen unterwegs, zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, irgendwohin. Velos, Töffs, Trams, Autos, Füsse...Ich fahre heute doppelt, ein Stück Fahrrad, dann Strassenbahn, mit take-away Coffee und Gipferli, um vor 9 zu frühstücken und doch um 9 in Dornach zu sein. Ich bin Teil einer schnellen Welt. Zeit für Mahlzeiten habe ich kaum, ausser es ist nebenbei, wie jetzt, oder eine Besonderheit mit besonderen Menschen... Lieber verbringe ich meine Mittagspause damit, noch schnell etwas anderes zu tun. Es ist gut. Die Schnelligkeit, sie ist wie eine Welle, von der herunter ich erst mal nicht will.
Ich treffe Menschen, die glücklich in die Morgensonne blinzelt und mir einen Guten Morgen wünschen, mir helfen mit Kaffee, Fahrrad und zwei Taschen in die Straßenbahn zu steigen. Heute früh scheinen sie mit dem richtigen Fuß aufgestanden zu sein. Ich auch. Und es berührt mich, dass mich noch nicht mal irgendein Rentner heute früh darauf anspricht, dass ich Kaffee in der Straßenbahn trinke, mein Fahrrad nicht wie normal in die Haken hänge sondern quasi 3 Plätze damit besetze... An anderen Tagen hätte dies ein höfliches aber bestimmtes Gespräch ausgelöst, vielleicht über Verhaltensmuster und Regeln in der Schweiz, bis zu Prinzipien und Einordnung in eine neue Kultur generell (man hätte mir sofort angemerkt, dass ich nicht von hier bin, da ich Hochdeutsch spreche...)
Aber heute früh sind die Menschen glücklich in Basel, so sehr, dass mich zwei ältere Herren so liebevoll anlächeln, dass mir unheimlich wird. Sie freuen sich mich zu sehen, obwohl ich heute früh müde wie ein Hund aussehen muss (und bin)... Aber vielleicht macht mich das anders, vielleicht strahlt im Moment des ins Tram Steigens und Kaffe Haltens, Fahrrad mit einer Hand Anhebens und gleichzeitig Tasche an der Schulter Balancierens aus meinen müden Augen die Freude am Leben, die ich heute früh von den Sonnenstrahlen, die mich wach gekitzelt haben, mit in den Tag genommen habe.
Monday, May 12, 2008
Deswegen mache ich hier mit!!
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.
-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?
Das Selbsterleben in den jungen Jahren unseres Lebens ist eines der prägendsten und auch wichtigsten Geschenke, die wir bekommen können. Habe ich die Gelegenheit als junger Mensch mich zu erproben, auszuprobieren, mit vollem Risiko und allen Fäden in der Hand, ob allein oder in Zusammenarbeit mit anderen, so ist mir damit auch die Gelegenheit gegeben, mich zu entfalten und für meine Zukunft zu prägen, vorzubereiten.
Jeder Moment, in den ich mich hineinbegebe mit einem Interesse an dem was geschehen kann, wird zum Lernmoment. Jedes Tun wird zum Ausdruck meiner selbst und dem, wonach ich strebe. Jedes Abenteuer birgt Kräfte, die aus dem sich überwinden die Kapazität, Mut zu haben, erweitern. Jeder tiefe Gedanke kann mit diesem Mut angegangen werden und wird zum Abenteuer. Die Konfrontation mit mir selbst in der Herausforderung einer, nie zuvor erfahrenen Tat setzt frei, dass ich mich wirklich ernst nehme, kennen lerne und übertreffe.
Dazu kommt die Herausforderung des Nullpunktes, durch den hindurch zu gehen Geheimnisse auf der anderen Seite offenbart. Es ist eine Kunst, nicht vorher umzudrehen, egal wie groß die Zweifel, ob die Richtung noch stimmt. Ist man losgegangen trifft man früher oder später auf jeden Fall auf den Nullpunkt in jeglicher Form und es wird die Frage aufgeworfen, mache ich wirklich das Richtige? Sie geht so tief hinein in das Selbstverständnis, dass sie nicht zu beantworten scheint, aber auch nicht zu ignorieren ist. Sie lähmt und fordert plötzliche Veränderung, Entscheidung für Neues. Neues, welches einfach anzufangen ist, da es noch von der Inspiration labt, welches aber auch, indem man sich tief hinein begibt an einen Nullpunkt geraten wird. Ein sich hinein begeben in eine Aufgabe ist ähnlich einem sich öffnen für Prozesse, die im Rahmen kontinuierlicher Tätigkeiten, Aufgaben, entstehen wie von selbst. Ein sich bereit erklären mit dieser Aufgabe an den Nullpunkt zu gehen, um daran zu wachsen.
-Wie finde ich heraus wann ich am Nullpunkt bin?
-Was ist meine Aufgabe wirklich?
-Vertue ich Zeit, in dem ich dort schaffe wo ich mich nicht verbunden fühle, und nicht dort, wo ich den wirklichen Sinn und seine volle Anziehung verspüre?
-Kann/Soll ich durch einen Nullpunkt gehen, entsteht dieser überhaupt, wenn ich nicht ganz bei der Sache bin? Soll ich immer durch den Nullpunkt gehen? Entsteht er immer?
-Macht es etwas aus, was ich tue, oder ist es nur die Frage wie ich es tu!?
Saturday, May 10, 2008
punkt Peripherie Peripherie punkt.
Ich bin ich und werde durch Euch
zu mir getragen.
punkt Punkt Peripherie Punkt
Ich denke, fühle und handle
das macht mich zum Menschen.
punkt punkt punkt punkt Peripheri - Punktperipherie
Viele kleine Fetzen von mir
im Begrüssungsmoment mit Euch.
Peripherie Peripherie Peripherie Punkt
Du Wir Ihr - Ich!
Thursday, May 08, 2008
Das Ding ist, dass ich da etwas verwechselt habe! Es geht nicht um Konsequenz, jedenfalls nicht nur. Der Trick ist viel mehr die Kontinuität.
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!
Sie ist an sich ja eine viel schönere Sache und hat viel mehr Freiheit und Platz zur Interpretation!
Was ist denn die Kontinuität in der Biographie jedes Einzelnen? Und die meine? Diese Gedanken begleiten mich grade durch die Woche...und ich probiere den Unterschied aus zwischen Konsequent sein, was eher vom Gefühl her meine Augenbrauen zusammenzieht, und von der Kontinuität, die als Geste den Blick auf den Horizont gerichtet hat!!
Tuesday, May 06, 2008
Die Sache mit der Konsequenz
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...
Wie ist das mit der Konzequenz? Manchmal weiss ich, dass sie ganz gradlinig genau durch den Dreck führt, auf den ich in dem Moment über haupt garnicht kann. Aber heute finde ich sie zum Beispiel mal wieder total zweischneisig! Da kann ich abwägen und sagen, entweder ich ziehe jetzt das durch, was ich angefangen habe, wo ich schon so oft dran gezweifelt habe, ob es das Richtige für mich und meinen Lebensplan ist; oder ich guck eher darauf, was ich eigentlich machen will, mache also nur das, was mir wirklich als am sinnvollsten erscheint. Nee, das kann ich nicht sagen. Die erste Variante ist ja sinnvoll, das ist klar. Ich sollte an meinem Arbeitsplatz bleiben, denn ich werde gebraucht und habe gesagt ich bleib eine bestimmte Zeit dort. Also ist es sinnvoll und es wäre vernünftig, hier zu bleiben.
Aber überzeugt bin ich nicht. Und zwar einmal im Monat. Ist es jetzt konsequenter, zu sagen, STOP, ich will nicht etwas tun, von dem ich nicht überzeugt bin, denn damit tu ich es nur halb? Ich weiss nicht genau was jetzt konsequenter wäre. Denn manchmal kann ja Konsequenz auch heissen NEIN sagen. Oft sogar. Wenn ich also ja sage, bin ich mir selbst nicht getreu, und lüge eventuell gleichzeitig noch? Also, definitv zweischneidig!
Und ab wievielen unüberzeugten Monaten am Arbeitsplatz der wahl aber nicht des Herzens, ab wann ist man dann konsequent gewesen und kann wieder gehen? Ich bin ja jetzt schon länger hier, und immer wieder die gleiche Überlegung. Eben einmal im Monat. Dann sage ich mir wieder, "Nein, Du musst es einfach mal versuchen", und vier Wochen später wieder das gleiche. Jedes mal die Frage nach dem konsequent sein wollen.
...und jedesmal die Frage, ob die Konsequenz, wenn sie nicht vom Herzen getragen ist, nicht eine falsche Installation und Illusion ist!? Eine Übung für jemanden vielleicht, der mal konsequent sein üben will, aber irgendwann hat man doch die Konsequenz durchschaut und sie einen auch und dann wird klar, dass es konsequenter wäre, nicht konsequent zu sein.
Also, viel weiter bin ich jetzt nicht gekommen durch das aufschreiben...
Friday, May 02, 2008
Monday, April 28, 2008
***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
***
Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
***
Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
***
Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
***
Momentaufnahme...
Regen und Sonne an einem Tag. Erwachsene und Kinder, wobei diesmal aus Müdigkeit die Kinder anstrengender waren. Denken, denken, denken dann wieder Essen, erinnern und wieder essen, vergessen und plötzlich ein Moment wie ein Bonbon auf meinem Bett im Gespräch in meinen Computer, einfach aber gut, friedlich und erhellen wie ein Sonnenstrahl. Ich lächle.
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Ich freue mich auf morgen früh um Sieben, wenn die Sonne über den Hügelkamm schaut und meine Füsse als erstes aufweckt, dann irgendwann mich, weil sie hell ist und plötzlich werde ich aus dem Traumland zurück sein, beginnen zu denken, und werde, ob ich es will oder nicht, verstehen warum man sagt "die Sonne ruft" und "die Sonne lacht". Ich meine, wer kann schon schlafen, bei dem Gelächter...Ich hoffe auf ein Lächeln auch dann. Ich werde mich von der Sonne anstecken lassen.
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Ich hab mir sagen lassen man soll immer die kommenden zwei Wochen terminlich überblicken können, damit man mit dem Bewusstsein wirklich da sein kann. Ich bekomme Atembeschwerden wenn ich mir anschaue, was ich alles machen werde, in den nächsten Wochen. Doch will ich hier eigentlich sagen, dass ich es so spannend finde, wie es doch zwischendurch immer wieder Zeiten gibt, in denen ich Zeit habe. Zum Blogschreiben zum Beispiel. Sowas nennt sich Zeitfenster. Genau weiss ich nicht warum, aber es hat schon etwas von kurz Lüften... Ich bin mir aber fast sicher, dass in diesen Momenten (deshalb wurde das Wort Moment überhaupt erfunden), die Zeit sich vom Tempo her verändert. Sie wird schneller oder langsamer, oder mindestens anders. Sie wird von der Gasform wieder flüssig oder anders herum, ich bin mir nicht sicher, jedenfalls passt sie sich an das an, was man grad schaffen muss, machen will, braucht, sucht, et cetera.
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Mein Buchtipp diese Woche:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord...
...im Gespräch darüber, was einen dazu bringt, eine glückliche Grundstimmung zu tragen, die einen über Wochen und Monate verhältnismässig ausgeglichen sein lässt, kam dies:
››ich glaube wenn man es herunterbricht, dann braucht man einen Raum, in dem man sein kann, wie man ist‹‹
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