Friday, May 22, 2009

Mein Zimmer.
Am Freitag Abend.
Irgendwann im Mai.
Irgendwann in meinem Leben.

Irgendwie geht es alles ganz gut grad. Heute habe ich tollste Gespräche geführt, und auch nicht so tolle, aber irgendwie waren sie ausgeglichen. Das Unangenehme mit dem Angenehmen. So ist es Ying und Yang. Durch den Bauch geatmet, durch den Kopf gefühlt, durchs Herz gedacht...so kam es heute in einem Gespräch. Überraschende Begegnungen sind die schönsten. Y yo he aprende mucho espanol este tarde (keine Ahnung wie das mit der Vergangenheit geht...)...ich verstehe aber wirklich so manches, und das freut mich!

Und jetzt funktioniert sogar das Internet von irgendwoher in meinem Zimmer!
Und ich habe Erdbeeren als Versüssung der Nacht!

Monday, May 04, 2009

....one small addition to the previous post: this months word is warmth. I relate to it as it is warmth I need for my cough to go away and it is warmth I want to cultivate between me and my Love, it is warmth he gives me when we turn off the light in the night and sleep with the angels once more...warmth, May, warmth!

Sunday, May 03, 2009

My May...
I feel like someone out there is seeing something to support me. I so feel strange this month. Its the quiet after the storm. The sadness of having to let go of my heart projects intense time with all the beauty it brought...letting go can take on strange formats, but out of it comes love and truth and clarity. Honesty. I am honestly tired right now. But I can also say I am honestly me. And honestly, if you re going to meet me now or tomorrow: I will be honest with you! That aint pretty sometimes, but it is true. And I have to learn how to live it in such a way that one truth, one honesty, makes space for the next, and isnt a bomb that splatters into a fake harmony and scares away all the people...honesty can be so choleric when it comes as a surprise, I want mine to be sanguinic, flegmatic, melancholic and only a quarter choleric!

Wiae man making my horoscope (and all other sag's)
Sagittarius
Our world teaches us to focus on the physical and mental trappings of life and all but disregard the matter of soul. Of course, soul is controversial in nature; the true structure of the human psyche is only known in theory and from limited experience, and is not proven. Even if we acknowledge the existence of this quality of being, you cannot teach soul in a classroom or lecture hall; very few practitioners can make contact with it in a workshop; it does not lend itself well to being written about or illustrated. Hence, since it doesn’t come as a song lasting under three minutes, it can’t get the airplay that it deserves. At this moment, your very existence is broadcasting the essence of your soul energy, and by that I mean the people around you (both locally and energetically) can feel this happening. The connection you are developing is to your sense of purpose, your sense of place and most of all, deciphering your original instructions for this incarnation. You may be manifesting this as feeling like your mind is glowing with blue light; you may feel like you’re walking on clouds; you may wonder why you’re feeling so strange. Yes, in this world, beautiful can be a little weird, but we both know that’s how you like it.

May the sun shine for all of you, may it tell you "be honest", "be yourselves", like the sun always is!

Friday, April 10, 2009

Connect...
alle rufen meinen Namen, brauchen Aufgaben, wollen tun. Es sit genial. Es bewegt sich und es bewegt den Ort...die erste "Konfrontation" haben wir hinter uns, Anwohner müssen sich nun an Besucher gewöhnen, für die nächsten 2 Wochen.
Es wird gut. Das Wetter ist uns wohlgesonne, und mehr und mehr findet statt.
www.connectconference.org

Tuesday, March 31, 2009

Letzter Tag im Dritten Monat dieses Jahres.

Eine kurze Retrospektive...was hat das Jahr bis jetzt gebracht? Schnell ists vergangen, der Anfang. Und viel war es, was in dieses erste Viertel meines 2009 passte. Sich wortwörtlich hinein quetschte in meine Tage, oder von mir gequetscht wurde.
Über die 12 heiligen Nächte wählte ich 12 Worte, die mich im Zusammenhang mit Göttlichem dieses Jahr tragen würden.
Januar bracht VERTRAUEN. Das wort Vertrauen wurde mir gegeben, ich musste es üben. Manches Mal ging das daneben, jedoch brachten mir viele Menschen ihr Vertrauen entgegen, auf der Arbeit wie im Privaten. Auch musste ich genua hinschauen, wo kann ich wirklich vertrauen, wem vertraue ich wirklich.
Mein Geburtstagskalender sagt mir 8 Freunde haben im Januar Geburtstag gehabt. Ich verbrachte ein Wochenende in Berlin und eine Woche in Schweden, wo ich von Frank Chester über Sakrale Geometrie lernte.
Es war an sich ein ruhiger Monat, ohne grossen (inneren) Sturm. Die Connect Arbeit schritt voran.

Der Februar kam schnell und mit ihm viele Bewegende Momente. Ein neues Telefon, das iPhone, brachte mir neue Angewohnheiten, syncrone Kalender und allerlei Spielzeug... eine InterRail Ticket brachte mich durch halb Mitteleuropa, Lier, Gent, Amsterdam, Den Haag, Süddeutschland und Schweden...darauf hin folgte eine kurze schwere Erkrankung. Magendarm...und ein hohes Fieber. Die is auch der Grund, warum ich es erwähne, als einen herausragenden teil meines Februars. Das Fieber brachte mir meine Gefühle zurück, die ich lange aufbewahrt habe, vor denen ich lange Pause gemacht hatte. Der Februar brachte auch das Wort LIEBE. Und so sollte es kommen. Mein Herz begann sich zu regen und zu suchen nach dem, was es wirklich liebte. Da ist ein Land, dass ich wirklich neu liebe, Schweden, da sind Menschen in meinen Projekten, die ich liebe, denn sie geben mir Kraft. Jedoch merkte ich schnell, dass mein Herz noch andere Regungen, eine Einzelne Liebe, trug.
Auch im Februar war ich eine Woche in Schweden, um meine lieben Freundinnen aus der ganzen Welt zu sehen, die mich durch diesen, vom Herzen selbst eingeleiteten Liebesfindungsprozess anfänglich begleiteten.
Danach war ich auf mich allein gestellt. Das Herz ist ein starkes, überraschendes Organ. Es überraschte mich, und es wurde überrascht. Jedoch änderte das nichts an der Liebe, die ich für einen Einzelnen wiedergefunden hatte. Nichts ändert je etwas an ihr.

Im Februar hatten 5 Menschen, die ich kenne Geburtstag, 4 sind Freunde, eine nicht mehr ganz. Soviel zeigte sich im März. Wer sind die Freunde? Wen will ich wirklich bei mir haben auf meinem Lebensweg?
Der März kam schnell und unerbittlich. Mit ihm das Wort LICHT. Da liegt schwere Bedeutung. Denn das Licht im März, zum einen kommt es von aussen, es wird Frühling, zum anderen aber wird es dringend innerlich gebraucht. Mein Göttliches Licht des Märzes ist ein Licht, dass mein Göttliches in mir selbst erzeugen muss. Denn Dunkles wartet immer Dort, wo das Licht hin muss...und Dunkles bringt dem Licht die volle Kraft. Ich will Licht in mein Dunkles scheinen. Meine Liebe soll mir helfen. Mein Vertrauen soll mir beistehen. Ich will aber auch Licht auf alles in meinem Leben scheinen. Das bedeutet Prüfung von allem. Was ist meins, was hat sich nur angesammelt, hineingefressen, angesaugt an mein Leben? Wie geht es mit allem weiter, Verbindungen, Haus und Hof, Zukunftsträume? Alles wird angeleuchtet und auf seine Nützlichkeit, sein Wohlwollen, seinen Sinn, seine Echtheit, seine Wirkungstiefe, seine Richtigkeit geprüft. Manches muss abfallen und entfernt werden.

Es wird Frühling. Der letzte Rest des Winters geht vorbei, deine Augen strahlen mich an, wenn ich ihnen entgegen sehe, das Beisammensein ist licht und bringt sich Freude.
In Begegnung mit Menschen, denen ich vertraue und die ich wirklich liebe, finde ich Licht. Ich finde es auch phänomenal, dass meine Göttlichen Wörter so sehr passen auf dieses Jahr! Auch, dass sie nicht nur alles einfacher machen, im Gegenteil, sie geben demjenigen Tiefe, das sonst sehr einfach werden könnte.

Im März wurde die Arbeit endlos, noch 3 Wochen, 40.000 Franken, so viel Logistisches, dann ist Connect fast vorbei. Es kommt ein Abendessen mit wunderbaren Menschen, es kommt Familie, es kommt wenig Schlaf. Es kommt auch bald Ostern, aber das ist alles April. Es kommt gutes Wetter und es kommen Gedanken, wie ist die Zukunft von allem? Vergnügliche, aufregende, inspirierende Gedanken!

Monday, March 23, 2009

3 Jahre.
Mann o Mann.
Und manchmal dachte ich das schaff ich nie.
Doch jetzt weiss ich,
Manchmal hat das Leben noch einen Joker bereit und ich hab grad den Jackpot geknackt!

Das ist ein Feuerwerk, Champagner und Caviar wert!

Weiter so!
Mit dem Zweiten...sieht man besser (Glas Sekt)

Friday, March 20, 2009

Schon Kant sagte, wir sind alle Gottes Kinder:

"Kein Mensch darf einem anderen Mittel zum Zweck sein, und die Menschen sind sich daher alle gleich, als sie alle Zweck und nur Zweck und niemals Mittel füreinander sind."

Puuhh, was ein Credo am frühen Morgen!

Thursday, March 19, 2009

Mein Horoskop hat heute mal wieder recht gehabt. Es ist ziemlich cool es am Abend zu lesen und zu sehen, dass irgendwie von irgendwem Aktivitäten und Vorkommnisse meines Lebens im Vorasu generiert werden und dann auch noch stimmen.
Es sagte mir ich solle im Persönlichen nicht so viel grübeln, jaja, recht hat es, ich werds lassen...aber viel spannender, im Job sagte es, ich würde Kontakte knüpfen, die evtl. in meiner weiteren Karriere eine Rolle spielen würden. So war es. Ich sprach mit Köchen und dachte mir währenddessen, dass ich beizeiten mal zu ihnen gehen sollte um ein Praktikum bei ihnen zu machen. Mal sehen. Interessant, dass das der Mensch vom Horoskop auch wusste...Mal sehen, was morgen so alles auf mich zu kommt.

Wednesday, March 18, 2009

seifenblase
wie der Clown im Roncalli als ich klein war ziehe ich die seifenblase um mich wenn die Angst kommt. ein schillerndes schutzschild. niemand kann sie zerbrechen, sie ist stark wie beton in ihrer zärte, so wie die Liebe, hauch dünn jedoch kugelsicher.
sie glitzert in der sonne und beschützt mich vor bösen geistern, sie kommen nicht rein. nur Du darfst kommen. liebst Du, so wirst Du ganz glatt, sodass du durch die seifenblase hindurch gehen kannst, in mein kleines Paradies zu besuch kommst und das luftige, seifige, spiegelnde schutzschild nicht zerbricht.
zerbricht sie aber doch, habe ich keine Angst mehr, denn Du bist ja da und so brauche ich keine Angst vor bösen geistern haben. du beschützt mich.
und zusammen ziehen wir, wie der Clown im Roncalli, die Seifenblase der Liebe über uns.
und strahlen durch sie Regenbögen in die Welt.
Wer bist Du? Und warum sollte ich Dir das glauben?

dunkle gedanken vorher

Müssen wir so tun als ob, damit das Leben aushaltbar ist? Müssen wir alles mit uns geschehen lassen? Warum sind wir so ersetzbar? Die eine macht was die andere macht und nichts ist mehr besonders ausser wir tun so als ob.
Ich bin ich, haha. Das ist auch nur ein Traum. Ich kann schnell die da vorne werden. Ist doch auch egal, die ist doch auch nett, also, futsch ist die eine, kommt die nächste daher. Und auch anders rum.
Wie soll man irgendwen um sich mögen wenn es sowieso egal ist?
Warum soll man überhaupt mögen?
Und Originalität ist völlig überbewertet. Viel zu stressig, immer anders sein zu wollen. Denn irgendwen gibt es immer, der genauso ist wie man selbst.
Ersetzbar.

Thursday, February 26, 2009

SONNET 116
Let me not to the marriage of true minds
Admit impediments. Love is not love
Which alters when it alteration finds,
Or bends with the remover to remove:
O no! it is an ever-fixed mark
That looks on tempests and is never shaken;
It is the star to every wandering bark,
Whose worth's unknown, although his height be taken.
Love's not Time's fool, though rosy lips and cheeks
Within his bending sickle's compass come:
Love alters not with his brief hours and weeks,
But bears it out even to the edge of doom.
If this be error and upon me proved,
I never writ, nor no man ever loved.
Shakespeare

Monday, February 23, 2009

Jumping over a horse...
In Holland ist das über das Pferd springen eine gängige Praxis. Alle Holländer, die sich zu viel vornehmen, grössere Dinge planen, als sie tragen können, springen somit über Pferde. Bei uns Deutschen gibt es das nicht. Naja, schon als Phänomen, aber nicht als Ausdruck. Jedenfalls bekomme ich von meinen holländischen Freunden sehr guten Rat was das über das Pferd springen angeht. Zum Beispiel den Rat "no, dont do it, you fool!". Wow, danke, ich schätze die holländische Weise sehr. Gradeaus, direkt und nochmal gradeaus. Stimmt ja auch. Ich wäre ja ein Narr, täte ich mir einen zu großen Schuh anziehen, denn genau wie der, der über das Pferd springt, würde ich mit meinem Schuh auf die Nase fallen. So. Wie also das, was zu tun ist, überschauen und anpacken, sodass es klar und deutlich meine Schuhgröße ist und ich das Pferd so schnell ich kann, aber nicht schneller, ans Ziel reiten kann...

Ich denke ich werde meine Lösung unterwegs finden...

Saturday, February 07, 2009

CRAZINESS!
I am sitting on a train to Sweden and tomorrow I will be coming back and in between I will visit some friends and its all a bit crazy but good.
Trainrides are like meditation. Everything comes up. And it is for real!
What doesnt come up isnt for real.
I like trainrides.
I like bridges for trains from Denmark to Sweden, I like the Ferry for the train from Germany to Denmark and I am looking forward to being able to move my legs around.
There is snow outside.
Sweden is beautiful even in half darkness and I know I am biased because of Astrid Lindgrens books...but it simply IS beautiful!
2,5 more hours...(of 19) so I am really almost there!!
Yeay!
Craziness!

Friday, February 06, 2009

Late night thoughts...

-
-
...
-
...

.

-
:

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Got a problem???
It might be yours, its definitely not mine!!!!

Thursday, January 15, 2009

Schweden.
Aber noch wichtiger, Winter, klare Luft, kalte Luft.
Eis.
Ich habe die ersten Schritte auf dem Eis gewagt. Und da die Sonne heute scheint, einen Spaziergang im Wald mit Freunden.

Venus steht hell leuchtend überm nordöstlichen Nachthorizont. Sie bringt aufgewühlte Stimmung, die das, was wir tagsüber lernen, über Planeten und Bedeutung von Geometrie, in das, was wir in uns tragen an Lebensfragen, in schlafraubende Vermischungen bringt.

Es geht um Ehrlichkeit, um Freundschaft, um zwischenmenschliche Verbindungen, um die Aufgaben, die wir miteinander haben, und schlussendlich darum, dass uns Dinge nicht einfach passieren, nein, sie passieren wegen uns! Eine Stimmung in der Luft bringt Gedanken, die sagen, ich bin hier, weil ich es mir ausgesucht habe, bevor ich geboren wurde. Ich bin hier, weil ich ein geistiges Wesen bin, dass durch seinen Körper die Chance bekommt, die Probleme, die es zu lösen hat, auf der Erde zu lösen.
Die Menschen, denen ich in dieser Zeit begegne, sind die, mit denen ich vorgeburtlich ausgemacht habe, dass grade wir unsere Probleme miteinander lösen werden.
Oder nicht?

Es ist ein spannendes Feld!
Und um 15:30 geht die Sonne unter. Schweden eben!

Sunday, January 04, 2009

Ich suchte nach einer Eingebung, seit Weinachten kommt sie Stück für Stück, durch den Inner Year Blog
Und dann fiel mir diese Horoskop Seite wieder ein...sehr interessant...

Sagittarius (Nov. 22-Dec. 22)
You have been driving yourself so hard for so long, I don’t think you’ve even measured the astonishing distance you’ve crossed. For now, you’ve come just exactly far enough. Ambition, success, expansion, staking territory—you can pause all these things and let nature take its course. The time has arrived for a phase of soul searching wherein you don’t assume you already know the answers, and where you set aside what you want to be the answers. The question is less about what you value and more about why you value life at all. You excel at masking profound self-doubt with an aura of success or ambition. I think you will find that there is more power in not knowing than there is in knowing, or in feigning certainty; even about the smaller things. I suggest you hold your interior space open and not content yourself with making plans that do not relate to any circumstance that is not immediately summoning you. Hold it open, empty and wide, and guard it for a time, recognizing that a space of inner liberty is a spiritual gift that is not to be squandered. As the practical mystic Alan Watts wrote more than half a century ago, “There is no formula for generating the authentic warmth of love. It cannot be copied. You cannot talk yourself into it or rouse it by straining at the emotions or by dedicating yourself solemnly to the service of mankind. Everyone has love, but it can only come out when he is convinced of the impossibility and the frustration of trying to love himself. This conviction will not come through condemnations, through hating oneself, through calling self love bad names in the universe. It comes only in the awareness that one has no self to love.” Mr. Watts may or may not have been right, but it’s surely worth considering.

Wie ist das mit dem "sich selber Lieben"? Wie wird das erreicht? Wie kann ich mich in mir zurückziehen um mich zu finden und dann zu lieben, wenn um mich herum andauernd Menschen sind, die meine Aufmerksamkeit wollen? Auf der Arbeit, nach der Arbeit, zuhause...nirgends bin ich wirklich allein. Da bekomme ich schlechte Laune und fühle mich mies, weil ich alle am liebsten ans Ende der Welt wünschen würde, aber wie sagt man einem Menschen man hat jetzt grade keine Lust auf ihn/sie? Warum merken so viele Menschen das bei mir nicht? Es gibt höchstens zwei oder drei um mich im Alltagsleben, die mich so sehr sehen, dass sie auch sehen, wann ich Ruhe brauche, und die sich davon nicht abschrecken lassen. Wie sage ich den anderen, wo meine Grenzen sind?
Und dann das Einhalten dieser Grenzen. Puuhh. Ich werde so schnell abgelenkt. Oder bleibe am Schreibtisch hängen. Solche Momente führen zur durchdringendsten Unzufriendenheit! Und ausserdem wird man dick davon. Unglücklich, unbeweglich, depressiv. Da hilft nichts, da muss man selber mit aufhören, und Selbstdisziplin üben! Ach wäre die Disziplin doch einfacher...
Und damit liebt man sich immer noch nicht selbst. Wie ist das, wenn man sich dann einmal selbst liebt, bleibt das dann, und hört nicht mehr auf, oder muss man es die ganze Zeit tun? Auf sich achten? Oh Gott, sich nicht zu lieben ist schon einfacher, das passiert irgendwie ganz von allein!
Tssss...so ein Blödsinn.
Und das Horoskop sagt noch, ich soll nichts planen, mir Raum lassen! Das ist ne gute Idee!! Und wesentliche infacher als sich selbst zu lieben! Vielleicht ist das ja der erste Schritt!
Gute Nacht.

Thursday, December 04, 2008

Heute hab ich einen Schreck erlitten, uiuiui, es passierte etwas, was nicht passieren sollte, ich hatte eine Schicht im Arbeitsplan überlesen...und dann musste ich aus einem Meeting in Dornach heraus, in die Baselarbeit hinein, ein wichtiges Meeting war es, so wichtig, dass ich mich durch einen Freund entschuldigen liess, denn ein so hastiges Abfahren erlaubte keine Zeit für Worte im Moment des Abfahrens und die Panik des noch später kommens war so gross...

dies war die entschuldigung, die einer für mich schrieb:

...vor einigen minuten kam die katha zu mir (ich sitze in der mitte) und bat mich (da sie am arbeiten ist), dir einen elektonischen brief zu schreiben der ihr heutiges verhalten doch möglichst gutmütig klären werde.

die katha pflegt es, ihre termine in einen kalender einzutragen, doch dabei kann es zu fehlern kommen, zum beispiel beim übertragen der arbeitszeiten vom arbeitsplan der mitte zum agenda: da können stunden verwechselt oder gar tage vergessen gehen. irren ist menschlich.
heute war dies der fall, als die katha dachte, das sie später erst, oder gar nicht arbeiten musste. als dann das telefon der mitte kam, die katha solle doch möglichst bald zur arbeit erscheinen, ist sie wohl vom meeting aufgesprungen, hat alles stehen und liegengelassen und ist mit einem affenzahn gen basel geeilt. sie versuchte gar, die zeit einzuholen, die sie schon zu spät war...
ma könnte den eindruck bekommen, der katha sei die arbeit in der mitte wichtiger als jene in der section de la jeunesse, aber dies ist nicht der fall. wahr ist allerdings, das nicht überall so ein gesundes, soziales und modernes arbeitsklima herscht wie an der dorneckstrasse 1. anderosrts wird man eine essentielle, lebensnotwendige stelle los, bloss weil man einige male zu spät kommt. und ein jeder weis, wie schwierig es ist in der, von der finanzkrise gebeutelten, wirtschaftslage in der wir stecken einen neuen, lukrativen job zu bekommen. denoch: auf keinen fall soll hier der eindruck entstehen, man könne mit der youthsection so umgehen, wie es einem beliebe.
dieser fall heute war auch eine ausnahme, wir alle wissen das die katha neulich wieder ein jahr an reife gewonen hat und so kann es eigentlich nur besser werden mit ihrem verhalten, welches immer noch ab und zu (aber immer seltener) ihren jugentlichen leichtsinn durchschimmern lässt.

die katha hat mir gesagt, das sie dich morgen telefonisch anruft um selber mit dir zu reden.

mit freundlichen, und um verständniss für die katha bittendenden grüssen, aus dem nasskalten basel,
ein freund von Katha
(ich hab noch nie einen so langen brief geschrieben)...

ich danke dem lieben herzlichst!!!

Saturday, November 22, 2008

in der Regel...
Wenn Herzen brennen, aber nicht für einander, und man schaut da so zu, als so genannter Freund, was soll man machen? Stimmung gegeneinander ist falsch. Stimmung füreinander ist unmöglich. Man kann sich nur auf die jeweilige Seite als neutraler Besucher und Zuhörer begeben, wenn man die Kraft dazu hat! Man kann aber schlecht etwas sagen, was wirklich hilft, denn das brennende Herz verschlingt alles, und fühlt nichts.
Es berührt mich als eine der grössten Ungerechtigkeit des Lebens, uns so in die Illusion der Paar-Beziehung hineinlaufen zu lassen, immer wieder. Warum lernen wir uns überhaupt kennen, wenn es dann doch immer wieder zu dem Ende führt, das wir uns überhaupt nicht wünschen? Warum erlauben wir es uns immer wieder, diese Träume zu spinnen, die gar nichts mit dem Gegenüber zu tun haben, um dann doch wieder an den Punkt zu kommen, der die Illusion aufdeckt und uns ins Herz schneidet? Können wir nicht endlich mal weise werden? Und können wir unsere Entwicklung auch anders erleben, oder muss sie durch den Schmerz gehen?

Es muss doch in der Liebe besser aufgepasst werden! Man darf doch nicht getan Liebe mit sich selber etwas vorspielen verwechseln? Oder sich gegenseitig? Wenn man in verschiedenen Welten lebt, sich an einer Grenze oder Schnittstelle zusammenfindet, sich in Illusionen begibt, aus so vielen Gründen nicht wirklich hinschaut...kann man sich da noch wundern, warum es irgendwann höllisch wehtut?
Eine Regel ist immer, dass Enttäuschungen weh tun, es schmerzt wenn dann die Täuschung plötzlich wie ein Schleier weggezogen wird und die Realität sich zeigt. Die Realität wird hiermit etwas, was wir eigentlich gar nicht mehr sehen wollen, weil sie nach der Enttäuschung immer so weh tut. Auch wenn sie sich nur dazu stellt, die Realität, zur ausgedachten Realität, wir können die Situation plötzlich nicht mehr aushalten! Also ist Schluss. Aber ist das nicht zu einfach? Lernen wir nun wirklich daraus? Oder werden wir uns beim nächsten mal genauso wieder etwas vormachen?
Gestern Abend sagte jemand im Gespräch: Es muss doch beim Verlieben auch Regeln geben, und ich glaub ich kapier sie einfach nicht, deshalb ist es so ein Rätsel.
Ich glaube, wenn ich es schaffe mir nichts vorzumachen wenn ich jemandem begegne, dann habe ich erst mal eben damit so viel zu tun, dass das Verlieben hinten ansteht. Warum muss man das auch immer sofort passieren lassen? Es geht doch auch ohne! Und ein schönes Gefühl erst mal nicht genug wert, wenn ich weiss, dass es eine Realität, die vielleicht nicht so schön, aber viel wahrere ist, überdeckt. Das Verlieben macht eben doch blind. Aber warum dann erblinden, wenn man jemandem Begegnet? Warum nicht dann grad die Augen ganz weit auf, um die volle Schönheit des anderen zu erblicken? Und nicht ein Bild aus Signalen und Missverständnisse basteln, dass dann nachher doch nicht stimmt!?
Also,
Regel eins: Augen auf in der Begegnung.
Regel zwei: es gibt so viele andere Arten des Kennenlernens, als das Verlieben und sich in Paar-Beziehung zu stürzen.
Regel drei: Unsere Herzen sehen besser, wenn unsere Augen zu sind, aber nur zusammen machen sie ein vollständiges Bild.
Regel Vier: Ich kann mich entscheiden was mein Herz macht.
Die Regel muss mal von mehr Leuten erforscht werden. Wenn unser Schicksal uns entgegen strömt, aber nur durch unsere Entscheidung das unsere wird, dann muss das mit der Liebe genauso sein, sie passiert nicht einfach. Wir müssen uns für oder gegen sie entscheiden, sonst wage ich zu sagen, ist sie keine Liebe, sondern ein temporärer Zustand der Verwirrung.
Regel Fünft: Harte Arbeit sind sie alle.

Thursday, November 13, 2008

Es kommen Gedanken!
Warum hat das Temporäre solch starke Anziehungskraft? Warum ist das Momentane so viel attraktiver als das Regelmäßige? Ist es das nur im Moment? Ich schwanke immer wieder zwischen Alltagstendenzen und Spontanem. Kann man das Leben, die Welt, denn auf Spontaneität aufbauen? Geht das überhaupt? Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Ist es die Regel oder ist es derjenige, der die Regel einhält, und damit seine Menschenskraft? Ich habe immer wieder das Gefühl, Regeln verlieren so schnell ihren Geist. Aber mit ihm haben sie auch jegliche Bedeutung verloren. Die Regel, zum Beispiel, dass der Zugschaffner mich nicht mehr hinein lassen darf, wenn er schon einen bestimmen, verdammten, Knopf gedrückt hat, obwohl ich vor ihm stehe und er nur aus der Tür gehen müsste... Die Regel sagt er darf nicht und er würde wahrscheinlich verpetzt und gefeuert werden, wenn er mich dennoch reinlassen würde. Oder was hat er für Gründe? Sind Regeln wirklich so wichtig? Ich mag sie nur, wenn ich sie wirklich verstehe, und auch dann breche ich sie manchmal!
Wo bleibt die Menschlichkeit? Sollte nicht die Menschlichkeit und die Vernunft eine höhere Bestimmungskraft haben als die Regel selbst? Dann müsste der Schaffner in Eigenverantwortung handeln. So wie auch der, der mich gestern im Tram ausnahmsweise ohne Ticket erwischte. Natürlich ist es die Regel, die ich nun gebrochen habe, die ihn dazu bringt, mich mit auf das Polizeibüro zu nehmen, aber ich spürte es so deutlich, seine Menschlichkeit war auch vorhanden, war aber verhindert durch seinen Kollegen, der neben ihm stand, sodass die Menschlichkeit mir nicht helfen konnte. Jedoch war sie fast stark genug mich gehen zu lassen, das habe ich sicher gespürt! Kann er nur unbeobachtet menschlich sein?
Der Mensch im Büro der Öffentlichen-Verkehrsmittel-Institution, der mir nachher nur eine Bearbeitungsgebühr abnahm, anstatt der 100 Franken Strafe, weil ich noch ein Monatsticket dazu kaufte, der hätte das auch eigentlich nicth gedurft. Er wiederum hatte aber niemanden, der ihm auf die Finger schaute und ihn Feuern könnte, oder irgendwelche anderen Behinderungen der Menschlichkeit. Jedenfalls war seine so stark, dass er mir den Tag rettete und mir 50 Franken schenkte! Es ging ihm danach gut, mir erst recht, und der Institution auch nicht schlechter. Sogar besser, denn nächsten Monat werden sie mich auch als Kunden halten können, denke ich, da der Mensch so freundlich war! Also Menschlichkeit lässt sich sogar vermarkten, bzw. wirtschaftlich nutzen. Nicht ausnutzen. Da muss die Vernunft dazu. Also immer Menschlichkeit und Vernunft als Paar.

Aber zurück zu Temporären. Ich werde high, manchmal, wenn ich spontan Dinge ändere, schnell noch zum Zug, Richtungswechsel, schnell noch eine Stunde Arbeit eingeschoben, schnell noch ein tolles Erlebnis nach dem anderen. Oft will ich mein Leben planen, und dann kommt alles anders und doch wie gewollt. Irgendwie eine gute Mischung! Ist es das Leben, das mich auffängt, wenn mal was schief läuft, oder ist es meine Lebenseinstellung? Oder ist es ein System, welches von anderen Menschen geschaffen ist, was sich dann einklinkt, spontaner Weise, ohne dass diese Menschen es wissen...Damit wird dann ihr ach so festes und effizientes System auch wieder spontan...Jedenfalls in der Mischung mit meinem Leben.

Solange ich allein lebe macht mir mein Leben nichts aus, ich bin glücklich mit meinem Rhythmus, komme nie zu spät, denn ich mache mit mir selber keine Uhrzeiten aus. Ich kann mich auf 5 Dinge gleich stark innerhalb einer Stunde einlassen, sie alle samt wieder vergessen haben wenn das sechste dann vorbeikommt, und ich bin die ganze Zeit glücklich, denn ich habe Enthusiasmus. Ehrliche Gefühle für jedes Ding, dass da Spontanerweise aufkommt, mir in den Weg fällt...Aber dann sind da die anderen Menschen. In der Begegnung mit anderen beginnt der Vergleich, nach dem ich dann als spontan, wechselhaft und leicht chaotisch abschneide. Naja, nicht schlimm, aber doch bunter als andere, kommt nactürlich ganz auf das Gegenüber an!

Spontaneitäten müssen aber irgendwie tief gehen! Ich bekomme einen Kick durch sie, der mich meistens an dem Mysterium Leben herum denken lässt! Ich kann zwar nicht unbedingt Berichte über alles schreiben, aber da ist dann so viel los in mir dass ich das Gefühl bekomme ich platze gleich. Und viel geht tief! Und wenn einer mir gegenübersteht, der die Aufregung mit mir teilen oder genießen kann, dann kann das wirklich fruchtbar sein, im Gespräch, in der Tat, im leichten Anflug von Aktionismus, der aber aus vollem Herzen getragen wird! Ist das Nachhaltig? Ich denke schon, denn die Quellen des Enthusiasmus und des Herzens sind unerschöpflich!

Nun sie mal einer an, es gibt die Menschlichkeit doch. Nur ein paar Minuten nachdem ich schon geglaubt hatte Verkehrs-Service Angestellte sind generell gegen ihr Mitmenschen und durch Regeln absolut beschränkt, begegnet mir eine Taxifahrerin, die sich darauf einlässt, dass wir (4 sich unbekannte Fluggäste, alle auf dem Weg nach Stockholm) uns ihr Taxi teilen und sie gibt uns sogar noch 200m Rabatt! Ich erlebe in diesem Moment zweierlei Arten von Menschlichkeit, einmal die ihre und gleichzeitig die meine, denn ich hätte das Taxi nicht gebraucht (ich hatte ein Busticket und auch genügend Zeit), jedoch die anderen drei waren in Eile und fragten mich, ob ich mitfahren würde. Zwar gab ich nun mehr Geld aus, aber es lag ja in meinen Möglichkeiten und gleichzeitig konnte ich ihnen damit helfen und mir den Stress nehmen...nun, in Ruhe am Flughafen sitzend, gehen mir Gedanken durch den Kopf und ich fühle mich vollkommen im Reinen.