Friday, October 26, 2007

Basel...
...ist doch immer wieder eine Stadt, die auf einen wirkt. Ich bin ja in lezter Zeit weniger hier gewesen, Dornach brauchte meine Zeit, jedoch heute früh sitze ich im Cafe fumare (im non-fumare war kein Platz mehr, ausserdem hat es was, zugequalmt zu werden, das wird ja ab 1. Januar 08 zu einer Seltenheit, also gilt es, jetzt noch mal den Geruch von Tabak aus anderer Leuts Lungen zu geniessen!).Heute abend geht das IDT los. Ein Prozess der Vorbereitung ist vorüber, der mir in seiner Unzulänglichkeit gezeigt hat, dass ich klarer an meine Aufgaben heran gehen muss. Ich habe aber gelernt mich in etwas zuvertiefen, um an die Essenz zu kommen, sie man verstehen muss, um es richtig zu greifen. Verstehen heisst hier nicht nur im Kopf haben, sondern verinnerlichen.
Mein Wunsch ist es, "Idem Qualität" zu tragen und zu verbreiten. Dazu muss ich sie aber erst selbst kennen und umsetzen können. Nicht immer einfach. Nicht immer natürlich, denn von Natur aus sehe ich manche Dinge nicht. Die Herausforderung hier ist, genauer hin zu sehen, zu fühlen, zu verstehen, bevor es an die Umsetzung geht.

Neben mir sitzt jemand, der seine Papiere mit einer Lupe liest.
Am nächsten Tisch ein Päärchen, sie blond mit französicher Kappe, er in Lederjacke, sie ziehen sich an, sie gehe. Gegenüber einer, der durch seine runde Brille verträumt an seiner Zigarette zieht und starrt.
Hinter mir das hier:

Wednesday, October 24, 2007

Leben...
Heute Nacht um drei kam die kleine Niah auf diese Welt, ein paar Tage eher als "geplant", da zeigt sich doch direkt der Wille, den sie mitzubringen scheint.

Ich wünsche meinem Bruder Basti und seiner Freundin Simone alles Gute zu ihrem Zuwachs, ihr werdet tolle Eltern sein!!

Seid umarmt!

Sunday, October 07, 2007

aTok exNil(i)o

Mittwoch
Salat Brot
Stefan Brotbeck, viele Begriffe, wenig Begreifen, aber irgendwie ist es fesselnd und frisch!
Donnerstag
Müsli und Brot
Reis und Curry gr. Salat
Nudelsalat/kartoffelsalat/Brot
das Programm gestaltet sich zeitig-locker, stimulierend im Denken, entfesselt viele Gedanken- und Gesprächsmomente. Langer Abend, Nachtcafe mit Flair, Raum für Gespräche, es summt.
Freitag
Kartoffeln und Quark
Salat
Kürbissuppe Brot
Bodo von Plato, smooth wie immer! Es macht Freude, ihm zuzuhören. Er ist einfach ein humorvoller, faszinierender Mensch.
Ich denke immer wieder an backen, kochen, plane, rechne, wenn ich eigentlich erfassen will, was mir da geboten wird, was da mit uns gedacht wird. es ist schwer, bei der Sache zu bleiben, aber es macht Hunger auf mehr.
Nachtcafe, es gibt wieder viel zu sprechen, und ich höre zu, spannende Menschen. Es gibt Chai, T-shirts, Land for Life.
Samstag
Quiche
Möhrensalat
Salat Brot
Joachim Daniel und Gottfried Stockmar an einem Tag machen Lust auf mehr, machen froh über diese Fähigkeit des Denkens, die wir haben, machen weh im Kopf vor Gedankengymnastik, weil ich plötzlich mitkomme. Kann man Blasen bekommen vom denken?
Sonntag
Pancakes, Rührei, Brötchen
Pasta
Mehrere Beiträge, nach vier Tagen habe ich ein Gefühl bekommen, eines, das sich ausweiten lässt, ich hab mich in 40 Anthroposofen verliebt, es könnte weiter gehen, ich hätte Lust mich zu bilden und dort hinein zu denken, wo diese 40 grade waren, während ich für sie kochte.
Ich freu mich auf mehr!

Dank der Küchencrew!

Tuesday, September 25, 2007

UMA CASA

ICH HABE EINE WOHNUNG!!!!
Ab 1. Oktober, aber Morgen bekomme ich den Schlüssel!

NICHT in Dornach, aber 20 Meter von der Stadtgrenze entfernt, haha, ein Altenheim in Arlesheim, welches im April abgerissen wird, und nun an junge Leute vermietet wird! Eine Bekannte von mir hat es mir vermittelt, morgen bekomme ich einen Schlüssel, und hiermit seid ihr herzlichst in mein 1 Zimmer Apartment am Bromhügelweg 16, eingeladen, falls es euch mal in den Süden bringt!

Juchuuuuuuuu!!!!!!!!!!!!
Mit Musik im Ohr sitze ich in meinem Büro und es ist wie tauchen, durch eine Flut von Informationen, Teilstücke tragen immer wieder zu Größerem bei, und am Ende hoffe ich zur richtigen Zeit das richtige fertig zu bekommen. Noch sieht es gut aus, ist möglich, nicht stressig, und es geht weiter. Immer Wind um die Nase, den Blick auf den Horizont, und die Finger am Keyboard, so geht es nun noch eine Weil weiter.

So sehe ich den September zu ende gehen, heute ist PayDay, mal sehen wie das sich anfühlt, mein erstes Gehalt auf meinem Konto zu sehen...
Und so geht es los, das Leben als Angestellte ;)

Ahoi!

Monday, September 24, 2007

Bom dia, obrigada, paso pepinos, que iso? de nada, tudo beim? und so weiter, es klingt in meinem Kopf, es klingt und schwingt nach, ein Wochenende ohne gleichen.
Die Eurythmie Gruppe TerraNova aus Sao Paulo, Brasilien war in Dornach.
Angekommen am Samstag den 22. strahlen sie sofort einen solchen Frohsinn aus, sind hinreissend, nehmen mit in ihre Herzen, geben Freude, und lieben alles, was sie sehen.

Sie sind ernsthafte junge Menschen mit einem Lächeln im Gesicht, schön, stark, ansteckend.
Am Samstag abend geben sie ein wunderbare Aufführung im Goetheanum. Ihr Euythmie Programm ist das Resultat von mehreren Monaten intensiver Arbeit, Auseinandersetzung mit Eurythmie, mit sich selbst, mit der Welt.
Sie schaffen es, zwischen Farbe, Musik, Sprache und Stille eine bewegende Kraft strahlen zu lassen, eine, die mir Eurythmie erklärt, ohne Worte, ganz einfach in dem Moment, wo ich sie auf der Bühne sehe.

Ein Bekannter, junger Musikstudent, sagt sie würden das, was er im Studium auf Papier macht, nähmlich Musik und Laute analysieren und darstellen, in Bewegung auf der Bühne machen. Er meint es sollte Teil seinens Studiums sein, Eurythmie zu sehen, und so Tonarten und Klänge in Bewegung anstatt in Schrift und Formel zu sehen.

Nach und nach finde ich Details heraus. Einer von ihnen hat in seiner Schulzeit Eurythmie garnicht gemocht und irgendwann plötzlich hat sich das geändert. Ein anderer, ein junger Mann aus Basel, gehört garnicht zur Gruppe, er hat sie nur in seiner Schule gesehen und wollte einfach dabei bleiben, war in allen Proben, alles Aufführungen in seiner Schule dabei, und hat kurz bevor der Bus mit der Gruppe abfuhr gefragt, ob er noch mitkommen dürfe. Er sagte am Ende dieses Wochenendes, er habe sich das erste mal in seinem Leben wirklich zuhause gefühlt.

Sie sind offen für andere, sie sind begeistert und begeisternd.

Sie bringen Freude, auch im Goetheanum rufen sie Entzücken hervor, die Profis im Publikum sind begeistert, man hört "Wir können so viel von ihnen lernen" und die helle Freude herrscht.

In der Jugendsektion wird für die gekocht. Es ist voll und bunt, laut und interessant wenn sie da sind. Das Haus ist belebt, die Räume erfüllt. Um so stiller wird es, wenn sie wieder abreisen, fürchte ich.

Nun sind sie wieder unterwegs, weiter auf Tour in Kassel, Göttingen, Reutlingen und Hamburg, Deutschland und Gent, Belgien, dann nach Paris, Frankreich. Am Ende Oktober geht es wieder nachhause, und die Gruppe wendet sich dem nächsten Schritt ihres Lebens zu.

Ich bin mir sicher auch den werden sie mit Bewusstsein, Verantwortung und Lebenskraft gehen!

Muito Obrigada, gente!

www.terranova-euritmia.de

Tuesday, September 18, 2007

OK, who ever finds my blog, something very strange and enraging came to me the other day. People being desperate for Passports.
It shocks me. It makes me weirdly angry. But why? Maybe I just don't know what they are dealing with, because with a German passport I can go wherever I want? I am not sure, but I didnt think it was so hard for (white) South Africans to pay for a visa...I mean, if you made it to being a Skydiver, you surely know how to make use of your opportunities...
Here is the request and my reply...

"Hey Katha!
i have a big question 2 ask u...!
one of dans friends wants 2 get a european pasport so he can work in europe and the only way he can is 2 marry a european! he is a super cool dude, one of the best skydivers in the world and in exchange for marrying him, you can get an sa pasport and he will teach u 2 skydive !!!!!! wot u think? there dosent have 2 be anything romantic at all u just have 2 stay married 4 5 years!!!!! he is a super super cool dude!"

"dan here. hope you well and loving life. my friend is working for one of the best skydiving teams ion the world and has alot of difficulty getting in and out of europe everytime he has to come do exhibition jumps. so far this year he has been here three times and over to brazil once. he jumped into a crowd of 2million people on th e cococabana in brazil and jumped at the redbull airrace there. he also jumped at the luis batton valencia cup yacht race and is probably comming to portugal in a month or so. he really needs a passport and in exchange can teach you to skydive free of charge. he is one of the best in the world.
please think about it.
hope you are well and happy.
one love
dan"

Dear Dan,
it took me long to reply to this.
I am not sure how you guys live there and think about the world, so forgive me, if I am judgemental or anything, but I am very shocked how easy it seems for you to get married and stay married for 5 years to a person you have never met before... That is not only a long time, it is also the time where other people, if they have a healthy relationship, would probably get married to their boyfriend at my age... So already for that reason I would not just marry any guy for business. (Business as in rip off, what do I get out of it??)

I also dont think you did your homework here.
It is not enough to stay married for 5 years. In these years he would have the same problems getting a visa, until he actually gets a EU Passport. Until then,he would have to STAY in Germany, and he would be MY problem, the home affairs would be calling me, asking me to pay for him (TAX), to get him out of shit, etc.
PLUS, as Amy offered, I wouldnt ever get a South African Passport (not that I would want one!!), I would have to give up my German Citizenship in order to get a South African Passport (some people might have two Passports in your Country, but that is because their parents have different nationalities. In Germany thats not allowed!!)

So here is my opinion:
If he was someone who was contributing something really great to the world, I guess we would make a plan for him to be in Europe. There is other ways to help him than to marry!!

But I don't think Skydiving adds a great lot to our society!

Yeah, it might be fun. But at the same time it is one of those things that only the people who do it understand. To me it is useless! I expect people who do Skydiving to understand the world first, to care for it, to save some energy maybe (how about CO 2 output when you fly in aeroplanes before you jump??), to eat some organic food, to know about recycling, to care about human beings, to lead a generally meaningful life, maybe donate some of the money they spend on skydiving (or get while doing it) to an NGO, maybe go work in the Townships of their own country, where people need help??
Then I would understand them.
I said at the top, I do not know which life you lead, but seriously, a question like the one you asked me didnt look like evidence to a meaningful life, it looked like some Skydiving addicts trying to think up some weired plan!

If he is absolutely desperate to get visas, how about the agencies that do the organization for the events where he jumps applying for him? This is how other sports people do it!! Ask Redbull to get him visas! That would be less illegal too!

Sorry about not being dumb and marrying your friend!
Katha

Monday, September 17, 2007

No more waiting...
How long do we wait, until we ralize that our dreams will never come true...how long do we wait until we notice that changing others will never change ourselves, and how long until we understand that we are the only one waiting?
How long, until we find out that our dreams were illusions and how long until we know that what we are actually wishing for has always been right there?
Wake up!!
No more waiting!!

Friday, September 14, 2007


Remember that in the Jungian sense, dreams are always about the dreamer - that is, a kind of pictorial/symbolic reflection of a part of what you are. In other words, you are the goldfish and you are also the saviour of the goldfish - just in different aspects, which you alone can really interpret.


Sunday, September 09, 2007

...manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Leben ohne mich weiter geht...
Dann stehe ich draussen davor, und Dinge passieren, als ob sie automatisiert genau wüssten, was sie zu tun haben. Ich bin hinaus kathapultiert, es ist wie ein Traum, oder ein Trauma, genau weiss ich es nicht. Es geht an mir vorbei, und doch bin ich ganz drin, im Geschehen. Ich verpasse immer wieder den Ein- oder den Ausstieg, wo sitzt das Bewusstsein, in uns oder um uns herum?
Wolken um den Hinterkopf, die Augen verdreht, wie wenn man zu Müde ist zum fokussieren, leise Geräusche laut, die lauten unwichtig, nahe Menschen fern und die fernen ganz da, als kenne man sie. Die Stille klingt plötzlich in den Ohren. Ich bin wach, doch muss ich schlafen. Es ist verdreht.

Wednesday, August 29, 2007

light-years

'somewhere out in the big starry sky my eyes are reflected as I look up to see you from where I am, and my eyes use the stars as a mirror, to find you and send you my love'.

"Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt; aber hie und da jemanden zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten". J.W.v. Goethe

Thursday, August 23, 2007


Gestern gingen wir in den Zirkus
Die Vorstellung die uns ind der Vorstellung überkam
erfüllte unsere Träume
Gestern träumte ich
vom Zirkus
Glitzernde Magie

Saturday, August 18, 2007

Reisen, wenn man es langsam tut, entfaltet erst seine ganze Wirkung, es wird schwer, es zerreist fast. Ankommen nach einem Flug ist etwas ganz anderes als nach einer Zug fahrt.
2000 Kilometer Ost West hat mich irgendwo auf der Strecke gelassen. Wenn ich 10 000 fliege komme ich immer ganz mit. Vielleicht haben die im Flugzeug einen Seelen einfang Mechanismus, der einen beisammen hält?
Bin mal gespannt, wann mein letzter Teil aus Rumänien, einem wunderlichen Land, wieder da ist.
Rumänien, ein dreckiges Land in den Städten, ein heisses Land im Sommer, ein unberührtes auf weiter Strecke, wo die Verkehrsmittel sich auf eine Pferdestärke vor einen Wagen gespannt beruhen. Die Menschen stark, warm, interessiert, freudig, vielseitig, zurückgeleht, vertrauensvoll, genau, direkt.
Ich will mehr entdecken!!

Friday, June 22, 2007

Oftmals in den letzten Tage frage ich mich, warum wir in die Schule gehen. Hat Bildung und Schule irgendetwas mit einander zu tun? Es scheint nicht zusammen zu passen, die Schule scheint ein Ort der Begegnung sein zu wollen, ein sozialer Ort, der im Moment als solcher nicht wahrgenommen wird, und so nicht seinen Rolle erfuellt. Das Lernen wiederum scheint in die Schule hineingepresst zu werden, obwohl es dort nicht hingehoert. Das Lernen scheint in Freiheit stattfinden zu wollen, ueberall, in der Situation, in der es als Loesung einer Fragstellung wirklich gebraucht wird. Das heisst, ueberall AUSSER in der Schule, wo es auf sich selbst reduziert wird und so seinen Sinn verliert. Koennten wir nicht viel besser separat von der Schule lernen und in die Schule gehen um uns zu begegnen und zu erleben?
Ich werde mir selten in der Schule bewusst, was ich dort tu. Ich bin viel zu beschaeftigt mit all den Dingen, die ich dort tun muss, mit den Lehrern, gegen die ich kaempfe, ist das die Rolle des Lehrers? Wird ein Lehrer ein Lehrer um als Feindbild darzustehen? Wuerde ein Lehrer nicht viel deutlicher seinen Zweck erfuellen, wenn er den Schuelern begegnen duerfte, mit ihnen Gespraeche fuehren duerfet, und es eine Bagegnungsbasis gaebe auf der sich Frageraeume oeffnen liessen?
...
Long way home...
Ich bin hier, jedoch sehnt es mich nach Hause, nach Europa, es ist wunderbar. Ein Zuhause zu haben, das wirklich Bedeutung hat auf dem man basiert, wo man sich wohlfuehlt. Es gibt nichts wichtigeres. Es gibt einem die Kraft aus Augen zu schauen, die sehen koennen, die aufnehmen koennen, die wachsam sind. So sehe ich Afrika am meisten mit dem Herzen, ich fuehle mich sicher und gut aufgehoben, weil ich so in mir stehe. Wir sind noch nicht im Township gewesen, haben bis jetzt nur meine Freundeswelt wiedergesehen, aber wir bekommen so viel Unterstuetzung, die Menschen hier sind so stark, so "ready to go", es ist echt eine tolle Gruppe, mit der wir hier arbeiten. Ich wuensche mir mehr und engere Zsammenarbeit mit den Menschen hier, fuer die Zukunft von Idem.
Grosse Fragen stehen im Moment in dieser Gemeinschaft hier. Was sind wir, Menschen mit dem Bewusstein um all die Moeglichkeiten, die wir im Leben haben, jedoch mit dem Umgang mit Materiellem, welches uns weniger wichtig ist als das Immaterielle? Die Moeglichkeiten in unserem Leben geben uns die Chance, obere Gesellschaftschicht zu sein, das Materielle laesst uns erscheinen als waeren wir untere Mittelschicht, immernoch besser dran als viele andere, aber nur so gut ausgestatten wie noetig...
Das, was ich Noetigkeits-Credo nenne, ist sehr stark in der Gruppe, mit der wir arbeiten, vertreten. Ich habe so viel, wie ich brauche. Wenn ich meinen Lebensstandard vergroessere, durch ein neues Auto, dann wird das schnell Spuren von Be- und Abnutzung aufweisen, denn ein chices Auto muss auch teuer repariert werden, und oftmals ist das dann doch nicht Prioritaet... schnell nutzt es sich wiederum auf meinen vorherigen Lebensstandard ab, wo es dann auch unterhalten werden kann.
Was ist Prioritaet? Gluecklich sein, Spiritualitate, Gesundheit, das sind Reichtuemer, die bald an Bedeutung gewinnen, wenn man beginnt nach mehr als materiellem Glueck zu suchen.
Was ist Noetig, damit ich arbeiten kann, essen kann, erleben kann? Oftmals sehr einfach... Ein Dach ueber dem Kopf, stimulierende Begegnungen, Gespraeche, Fragen, Antworten, Ehrlichkeit, Schoenheit, ruhige, einfache, friedliche Dinge.
Und all das kann ich erleben, wenn ich mir Zeit dafuer nehme es in dem kleinen Leben, dass ich schon habe, zu finden. Ploetzlich gebe ich kein Geld mehr aus fuer glaenzende Spielzeuge, ploetzlich nimmt eine Muschel vom Strand deren Platz ein und bedeutet mir mehr als das, was so bunt und laut daher kommt.
Das Leben wird einfacher und funktioniert effektiver, wenn ich Zeit habe fuer meine Gedanken, und nicht andauernd abgelenkt werde.

Tuesday, June 19, 2007


A little bit of Africa

Ich schreibe grad auf einem Laptop ohne Internet, einfach ein paar Zeilen, bevor ich mich in die virtuelle Welt einlogge, und sehen kann, ob mir jemand geschrieben hat…

Nun bin ich hier. Kapstadt glänz im Sonnenschein, mit blauem Himmel, es ist kalt, aber klar, manchmal weht der Wind, und dann kommt der Sturm wieder.
Ich bin hier, ganz schnell angekommen, sofort da gewesen.
Magda und ich wohnen bei der wunderbarsten Familie der Welt, meine Schwestern und Wahlfamilie, Caitlyn, Jess, Caitlyns Sohn Ethan, Penny, die Mutter…
Die schönsten und zugleich interessantesten Menschen, die ich je getroffen habe, ich bin immer wieder verwundert.
Jetzt grad sitze ich auf dem Bett und habe keine Socken an, und merke dass meine Füße langsam aber sicher kalt werden, obwohl draußen die Sonne die Welt wieder aufwärmt, nachts geht es bis zu 7 Grad runter. Das bedeutet Wollstrümpfe so weit wie möglich.
Heute Abend haben wir das erste Meeting mit mehr Leuten von hier, das wird genial.
Es steht sehr viel an, was die Workcamp-vorbereitung angeht.
Aber zwischendrin finde ich immer wieder Zeit, mir bewusst zu werden, wo ich bin, mir die Berg anzusehen, das Meer, den Wind, die Sonne, die Menschen, die mit mir die Straßen benutzen, die hier leben und hier arbeiten.


Ich bin hier!


Wednesday, June 06, 2007

This is how I feel tonight. I better go sleep on it all and find a solution tomorrow.

Sunday, May 27, 2007


Begegnung im Conect Cafe Basel

Diese Woche (22. bis 30. Mai) findet im unternehmen mitte die Kick.Off Veranstaltung des Connect Cafe statt.

In einem großen Raum, ausgetäfelt mit rohen Holzbrettern, an denen noch die Rinde und Astlöcher zusehen sind, mit rustikaler Inneneinrichtung, entsteht eine Atmosphäre zwischen Ferienort und Büro. Ein Sonnenschirm über den bereitgestellten Computern, die für jeden Besucher zugänglich sind, eine Gartenschaukel mitten im Raum, auf der es sich anbietet bewegte Gespräche zu führen, eine Infotheke mit einer Flut von Flyern, durch die man sich hindurchfragen und wo man sich beraten lassen kann.
Zur Straße hin große Fenster, immer wieder zeigen sich neugierige Gesichter, Nasen drücken sich an die Scheiben, wie an große Schaufenster. An einem langen Tisch aus rohem Fichtenholz sitzen mehrer Menschen über ihre Laptops gebeugt und Arbeiten. Dort entstehen Flyer, es wird recherchiert, geschrieben, konzipiert. An der Infotheke steht immer jemand bereit um Fragen zu beantworten. Abends werden Filme gezeigt und Projekte vorgestellt, heute zum Beispile der Film "Life out of Control", und später wird sich die Genius Initiative aus Deutschland vorstellen, die ein Projekt des Jugendbewegt e.V. ist, und mit dem Thema Genmanipulation arbeitet, das auch der Inhalt des Filmes ist.
Die Information, die sich im Connect Cafe sammelt und von dort aus an alle Interessenten weitergeleitet werden kann, hat alles mit Jugend, Auslandserfahrung, Sozialeinsätzen oder Globalisierung, Fragen an das Leben, an die Welt, Innovation zu tun.

Junge Menschen regen sich. Es herrscht Interesse für die Welt und viele junge Menschen wollen Erfarungen sammeln, andere Kulturen kennenlernen, sich betätigen, etwas Sinvolles tun, soziale Beiträge leisten. Im Connect Cafe kann man Information über zahlreiche lokale und internationale Programme und Angebote für genau diese Aktivitäten finden. Ob man nach Australien, Asien, Afrika will um Erfahrungen zu sammeln oder einfach in seiner Stadt etwas bewegen will, im Connect Cafe liegen etliche Informationen, die verschiedenste Organisationen und Projekte hier ausstellen. Connect Cafe ist ein Zentrum für all die einzelnen Informationen. Hier muß man nicht lange suchen um interessante Dinge zu finden. Ob es ein Europa Projekt oder ein Au-Pair in Südamerika ist, das Angebot ist weitreichend.

Das Connect Cafe ist ein Projekt, das in der Entwicklungsphase steckt und in den nächsten Monaten weiter wachsen wird. Geplant ist, dass es bald permanent offen ist. Ähnliche Projekte werden in dieser Zeit in São Paulo und Stokholm etwickelt, sind angedacht in Oslo und Tokio.

Das Connect Cafe ist ein Knotenpunkt menschlicher Netzwerke, die sich ansonsten am meisten auf Internetplattformen zeigen. Viele Projekte und Initiativen sind digital "vernetzt", jedoch kann ein solches Netzwerk nur lebendig und ganzheitlich erfolgreich sein, wenn diese Verbindungen auch zwischen den Menschen dieser Projekten oder Argenturen bestehen. Dies geht nur, wenn man sich begegnet. Die Gelegenheit für Begegnung bietet sich zum Beispiel auf den Sitzkissen oder selbstgezimmerten Holzbänken im Connect Cafe Basel.