Saturday, November 22, 2008

in der Regel...
Wenn Herzen brennen, aber nicht für einander, und man schaut da so zu, als so genannter Freund, was soll man machen? Stimmung gegeneinander ist falsch. Stimmung füreinander ist unmöglich. Man kann sich nur auf die jeweilige Seite als neutraler Besucher und Zuhörer begeben, wenn man die Kraft dazu hat! Man kann aber schlecht etwas sagen, was wirklich hilft, denn das brennende Herz verschlingt alles, und fühlt nichts.
Es berührt mich als eine der grössten Ungerechtigkeit des Lebens, uns so in die Illusion der Paar-Beziehung hineinlaufen zu lassen, immer wieder. Warum lernen wir uns überhaupt kennen, wenn es dann doch immer wieder zu dem Ende führt, das wir uns überhaupt nicht wünschen? Warum erlauben wir es uns immer wieder, diese Träume zu spinnen, die gar nichts mit dem Gegenüber zu tun haben, um dann doch wieder an den Punkt zu kommen, der die Illusion aufdeckt und uns ins Herz schneidet? Können wir nicht endlich mal weise werden? Und können wir unsere Entwicklung auch anders erleben, oder muss sie durch den Schmerz gehen?

Es muss doch in der Liebe besser aufgepasst werden! Man darf doch nicht getan Liebe mit sich selber etwas vorspielen verwechseln? Oder sich gegenseitig? Wenn man in verschiedenen Welten lebt, sich an einer Grenze oder Schnittstelle zusammenfindet, sich in Illusionen begibt, aus so vielen Gründen nicht wirklich hinschaut...kann man sich da noch wundern, warum es irgendwann höllisch wehtut?
Eine Regel ist immer, dass Enttäuschungen weh tun, es schmerzt wenn dann die Täuschung plötzlich wie ein Schleier weggezogen wird und die Realität sich zeigt. Die Realität wird hiermit etwas, was wir eigentlich gar nicht mehr sehen wollen, weil sie nach der Enttäuschung immer so weh tut. Auch wenn sie sich nur dazu stellt, die Realität, zur ausgedachten Realität, wir können die Situation plötzlich nicht mehr aushalten! Also ist Schluss. Aber ist das nicht zu einfach? Lernen wir nun wirklich daraus? Oder werden wir uns beim nächsten mal genauso wieder etwas vormachen?
Gestern Abend sagte jemand im Gespräch: Es muss doch beim Verlieben auch Regeln geben, und ich glaub ich kapier sie einfach nicht, deshalb ist es so ein Rätsel.
Ich glaube, wenn ich es schaffe mir nichts vorzumachen wenn ich jemandem begegne, dann habe ich erst mal eben damit so viel zu tun, dass das Verlieben hinten ansteht. Warum muss man das auch immer sofort passieren lassen? Es geht doch auch ohne! Und ein schönes Gefühl erst mal nicht genug wert, wenn ich weiss, dass es eine Realität, die vielleicht nicht so schön, aber viel wahrere ist, überdeckt. Das Verlieben macht eben doch blind. Aber warum dann erblinden, wenn man jemandem Begegnet? Warum nicht dann grad die Augen ganz weit auf, um die volle Schönheit des anderen zu erblicken? Und nicht ein Bild aus Signalen und Missverständnisse basteln, dass dann nachher doch nicht stimmt!?
Also,
Regel eins: Augen auf in der Begegnung.
Regel zwei: es gibt so viele andere Arten des Kennenlernens, als das Verlieben und sich in Paar-Beziehung zu stürzen.
Regel drei: Unsere Herzen sehen besser, wenn unsere Augen zu sind, aber nur zusammen machen sie ein vollständiges Bild.
Regel Vier: Ich kann mich entscheiden was mein Herz macht.
Die Regel muss mal von mehr Leuten erforscht werden. Wenn unser Schicksal uns entgegen strömt, aber nur durch unsere Entscheidung das unsere wird, dann muss das mit der Liebe genauso sein, sie passiert nicht einfach. Wir müssen uns für oder gegen sie entscheiden, sonst wage ich zu sagen, ist sie keine Liebe, sondern ein temporärer Zustand der Verwirrung.
Regel Fünft: Harte Arbeit sind sie alle.

Thursday, November 13, 2008

Es kommen Gedanken!
Warum hat das Temporäre solch starke Anziehungskraft? Warum ist das Momentane so viel attraktiver als das Regelmäßige? Ist es das nur im Moment? Ich schwanke immer wieder zwischen Alltagstendenzen und Spontanem. Kann man das Leben, die Welt, denn auf Spontaneität aufbauen? Geht das überhaupt? Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Ist es die Regel oder ist es derjenige, der die Regel einhält, und damit seine Menschenskraft? Ich habe immer wieder das Gefühl, Regeln verlieren so schnell ihren Geist. Aber mit ihm haben sie auch jegliche Bedeutung verloren. Die Regel, zum Beispiel, dass der Zugschaffner mich nicht mehr hinein lassen darf, wenn er schon einen bestimmen, verdammten, Knopf gedrückt hat, obwohl ich vor ihm stehe und er nur aus der Tür gehen müsste... Die Regel sagt er darf nicht und er würde wahrscheinlich verpetzt und gefeuert werden, wenn er mich dennoch reinlassen würde. Oder was hat er für Gründe? Sind Regeln wirklich so wichtig? Ich mag sie nur, wenn ich sie wirklich verstehe, und auch dann breche ich sie manchmal!
Wo bleibt die Menschlichkeit? Sollte nicht die Menschlichkeit und die Vernunft eine höhere Bestimmungskraft haben als die Regel selbst? Dann müsste der Schaffner in Eigenverantwortung handeln. So wie auch der, der mich gestern im Tram ausnahmsweise ohne Ticket erwischte. Natürlich ist es die Regel, die ich nun gebrochen habe, die ihn dazu bringt, mich mit auf das Polizeibüro zu nehmen, aber ich spürte es so deutlich, seine Menschlichkeit war auch vorhanden, war aber verhindert durch seinen Kollegen, der neben ihm stand, sodass die Menschlichkeit mir nicht helfen konnte. Jedoch war sie fast stark genug mich gehen zu lassen, das habe ich sicher gespürt! Kann er nur unbeobachtet menschlich sein?
Der Mensch im Büro der Öffentlichen-Verkehrsmittel-Institution, der mir nachher nur eine Bearbeitungsgebühr abnahm, anstatt der 100 Franken Strafe, weil ich noch ein Monatsticket dazu kaufte, der hätte das auch eigentlich nicth gedurft. Er wiederum hatte aber niemanden, der ihm auf die Finger schaute und ihn Feuern könnte, oder irgendwelche anderen Behinderungen der Menschlichkeit. Jedenfalls war seine so stark, dass er mir den Tag rettete und mir 50 Franken schenkte! Es ging ihm danach gut, mir erst recht, und der Institution auch nicht schlechter. Sogar besser, denn nächsten Monat werden sie mich auch als Kunden halten können, denke ich, da der Mensch so freundlich war! Also Menschlichkeit lässt sich sogar vermarkten, bzw. wirtschaftlich nutzen. Nicht ausnutzen. Da muss die Vernunft dazu. Also immer Menschlichkeit und Vernunft als Paar.

Aber zurück zu Temporären. Ich werde high, manchmal, wenn ich spontan Dinge ändere, schnell noch zum Zug, Richtungswechsel, schnell noch eine Stunde Arbeit eingeschoben, schnell noch ein tolles Erlebnis nach dem anderen. Oft will ich mein Leben planen, und dann kommt alles anders und doch wie gewollt. Irgendwie eine gute Mischung! Ist es das Leben, das mich auffängt, wenn mal was schief läuft, oder ist es meine Lebenseinstellung? Oder ist es ein System, welches von anderen Menschen geschaffen ist, was sich dann einklinkt, spontaner Weise, ohne dass diese Menschen es wissen...Damit wird dann ihr ach so festes und effizientes System auch wieder spontan...Jedenfalls in der Mischung mit meinem Leben.

Solange ich allein lebe macht mir mein Leben nichts aus, ich bin glücklich mit meinem Rhythmus, komme nie zu spät, denn ich mache mit mir selber keine Uhrzeiten aus. Ich kann mich auf 5 Dinge gleich stark innerhalb einer Stunde einlassen, sie alle samt wieder vergessen haben wenn das sechste dann vorbeikommt, und ich bin die ganze Zeit glücklich, denn ich habe Enthusiasmus. Ehrliche Gefühle für jedes Ding, dass da Spontanerweise aufkommt, mir in den Weg fällt...Aber dann sind da die anderen Menschen. In der Begegnung mit anderen beginnt der Vergleich, nach dem ich dann als spontan, wechselhaft und leicht chaotisch abschneide. Naja, nicht schlimm, aber doch bunter als andere, kommt nactürlich ganz auf das Gegenüber an!

Spontaneitäten müssen aber irgendwie tief gehen! Ich bekomme einen Kick durch sie, der mich meistens an dem Mysterium Leben herum denken lässt! Ich kann zwar nicht unbedingt Berichte über alles schreiben, aber da ist dann so viel los in mir dass ich das Gefühl bekomme ich platze gleich. Und viel geht tief! Und wenn einer mir gegenübersteht, der die Aufregung mit mir teilen oder genießen kann, dann kann das wirklich fruchtbar sein, im Gespräch, in der Tat, im leichten Anflug von Aktionismus, der aber aus vollem Herzen getragen wird! Ist das Nachhaltig? Ich denke schon, denn die Quellen des Enthusiasmus und des Herzens sind unerschöpflich!

Nun sie mal einer an, es gibt die Menschlichkeit doch. Nur ein paar Minuten nachdem ich schon geglaubt hatte Verkehrs-Service Angestellte sind generell gegen ihr Mitmenschen und durch Regeln absolut beschränkt, begegnet mir eine Taxifahrerin, die sich darauf einlässt, dass wir (4 sich unbekannte Fluggäste, alle auf dem Weg nach Stockholm) uns ihr Taxi teilen und sie gibt uns sogar noch 200m Rabatt! Ich erlebe in diesem Moment zweierlei Arten von Menschlichkeit, einmal die ihre und gleichzeitig die meine, denn ich hätte das Taxi nicht gebraucht (ich hatte ein Busticket und auch genügend Zeit), jedoch die anderen drei waren in Eile und fragten mich, ob ich mitfahren würde. Zwar gab ich nun mehr Geld aus, aber es lag ja in meinen Möglichkeiten und gleichzeitig konnte ich ihnen damit helfen und mir den Stress nehmen...nun, in Ruhe am Flughafen sitzend, gehen mir Gedanken durch den Kopf und ich fühle mich vollkommen im Reinen.

Sunday, October 26, 2008

Long time...Longtemps...oh, nee, das hat nicht die selbe Bedeutung...
Heute schreibe ich irgendwas. Sitze im Cafe, Füsse hoch, was garnicht erlaubt ist, smse und entspanne mich. 8 Stunden servicekräftig am Sonntag...das macht Spaß, ist aber auch anstrengend. Heute wurde die Zeit umgestellt. Der Tag beginnt mit Ausschlafgefühl und endet mit Weihnachtsstimmung, jetzt wird es früher dunkel, plötzlich, und der Körper und der Kopf stellen sich auf Plätzchenbacken ein. Juchuu! Jetzt riecht es hier auch noch nach Zimt, irgendwer trinkt Yogi Tee.Ich höre Miss Li, "I...found a little piece of you...found a little piece of me...it seems like we just lost it..." und meine Füsse tun weh. Aber sonst tut nix weh. Sonst ist nur die Zeit nicht so wie ich sie will. Muss sau viel machen. Eins nach dem anderen, aber so schnell wie möglich. Und wann soll ich das alles hinkriegen? Morgen ist Montag, oder soll ich sagen, die Woche fängt wie gewöhnlich mit einem der vollsten und stressigsten Tage an, die es je gab. 9.00 Treffen Nummer 1, 10:00 Treffen Nummer 2, 12.30 Check in, also Treffen Nummer 3, dann Mittagessen mit allen, schnell einkaufen, um 15.00 Meeting 4, WEbsite Stuff, dann kochen für 20, dann KEQ, kochen-essen-quatschen, dann Connect Treffen a.k.a Treffen Nummer 5. Und wann kann ich mal meine Arbeit machen? Dienstag, tehee!
Das ist mindestens der Plan. Und der Plan ist auch, Idem am Dienstag Nachmittag. Und Mittwoch ganz YouSec? Connect!!! Dringend!!! Mindestens halb und halb. Irgendwann wollte ich mal ins Fitnessstudio. Und Sprachkurs...es gibt da so einen Sprachkurs. Ist es eine Illusion mal was für mich zu tun? Donnerstag muss ich midnestans halb frei nehmen, denn Freitag ist Einkauftag und dann IdemKlausur am Wochenende. Dann MontagDienstagMittwoch ist YouSec, die Generalsecretäre kommen, Donnerstag mitte, Fr-So Berlin...Schweden...Pott...Geburtstag und und und...Jaja. Usw.
Bald ist Silvester!
:)
Jetzt Badewanne und Bett!

Wednesday, October 08, 2008

YippieLand
Where the sun rose early into a sky so high,
its Yippie Land
Where the rowers(and swimmers) rose early
with the Pete as boss
its Yippie Land
Where Fika made us happy,
where the Craftvillage had a say
it was Yippie Land this summer
oh when will it be again
it was Yippie Land...

Well, and in 7 days I am going to see how Yippie Land feels like in the fall. Yippie!!!

God resa till Sverige, soviel kann ich schon.
Es soll mehr werden!
Mehr mehr mehr!
:P

Monday, September 15, 2008

Eine Katze zu überfahren fühlt sich echt und hubbelig an. Nicht weich, dafür geht es zu schnell, und man kann es direkt wieder vergessen, denn es ist so grausam, dass man es nicht erinnern will. Also redet man weiter als ob nichts geschehen wäre, weiss aber in den folgenden mehreren Minuten dass man grade ein Leben beendet hat und kann deshalb nicht so recht formulieren und zuhören. Man kämpft gegen Bilder. Wenn sie innerlich überhand nehmen macht man Scherze, dass der Katze bestimmt ein schneller Tod wieder fahren sei, hier schon das „schnell“ Bezug nehmend auf die Geschwindigkeit des Autos, mit dem man sie überfahren hat. Ein morbider Witz. Trotzdem hofft man wirklich, dass sie sofort tot war, die Katze, und versucht alles loszulassen...

Es gibt viele Penner in Berlin. Man sieht sie überall. Viel mehr als in Basel. Es gibt auch viele krasse Häuserfronten, an denen entlang gehend man sich fühlt wie das Mädchen mit den Zündhölzern, klein und unbedeutsam, wenn man an ihnen hinaufschaut. Massiv, kalt, unlebendig sind sie.
Aber schon Rosenblätter auf ihren Stufen oder Fenstersimsen, eine Stimme einer übenden Opernsängerin, die warme Sonne auf der Haut, können diese Riesenfassaden wieder zurecht rücken und sie schrumpfen lassen auf ihre eigentliche Größe.

Meine Augen fallen zu, es ist 4.30, um 5.30 muss ich umsteigen. Lohnt es sich? Schlaf ist sehr verlockend!
Such a riddle
Our being,
how wonderful we are,

Such a riddle
The world
And all that makes us go on

You look at me as a riddle
I see the riddle in your eyes
And only for moments,
moments of bright light,
Can we see who we are
You and me.

Such a riddle
You and me

Do we really think,
or is it just „to be“,
that we do?
Do we really feel?
Or is it just life,
That passes through us,
in waves of warm and cold?
Do we really see
Who stands before us
When we meet
Or see our own reflection
in the mirror of someone elses
Mind?

Such a riddle,
that you are
makes me wonder
if I will ever find out?
And my riddle,
as it is, strange, deep, mystical
and wonderful,
Such a riddle!

And at times
There is a moment
Of clear light
To show us
What the riddle
Really is!

It is, what we are,
what we are, is what it is!
Our riddle!
Our riddle,
you and mine,
our riddle
we ll be fine!
You and me!
Blog!
Im vorbeigehen treffe ich auf eine junge Dame mit dem Namen Amanda. Sie hat soeben die Präsentation meiner Arbeit in der Jugendsektion mitgehört, sie ist bewegt, erschüttert, leise Verzweiflung spielt mir aus ihr entgegen. Sie fragt sich, was ihr Leben ihr hier gebracht hat, mit der Entscheidung ins YIP Jahr zu gehen, mit der Unterhaltung über Dornach, die Anthroposophie, über all das, was passieren muss, in der Welt! Sie befindet sich ganz aufgewühlt an der Stelle im Leben, die so schmerzhaft sein kann. Sie will sich verstecken, sie will lieber wieder zurück, in die Welt der Schulzeit, der Geborgenheit, sie ist wie ein scheues Tier, das ihre Schönheit noch nicht ganz entdeckt hat, und dass vor jedem Strahl des Lichtes, was aus seinen eigenen Augen strahlt, erschrickt und zurückweicht.
Ich sehe viel in ihr, dass ich auch bin, oder war. Die Frage, warum hat mich mein Leben hier hingebracht, sie ist mir so bekannt, sie ist mir ein Begleiter seit mehreren Jahren, immer wieder kommt sie auf, wenn ich sie nicht hören will, oder schleicht leise heran, wenn ich sie nicht beantworten kann. Aber so ist sie, diese Frage. Und so ist sie genau die Aufgabe, die wir haben, in unseren Jugendjahren!
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Wednesday, September 03, 2008

Realidad....Verkligheten...

Am Sonntag gehts es wieder gen Basel nach Hause, ein Zuhause, das mich freut!
Viel ist geschehen, viel ruhiges, viel Schönes, viel hier in Schweden, viel in mir! Und es wird neu, zuhause zu sein, in der mitte, in Idem, in der Jugendsektion ganz auf eigenen Füssen. Connect ruft. Gestern habe ich die Klasse in der Kristofferskolan in Stockholm-Bromma besucht. Tolle Menschen, strahlende Augen, wache Köpfe, sie sind dabei!!!
Die nächsten Schritte sind ab Montag dran, offizielles Schriftkonzept über Connect, Einladung, Fundraising, und unser riesen Umstülpungsversuch, das Catering nicht über das Speisehaus am Goethanum gehen zu lassen, sondern extern, damit man endlich einmal das Essen auf einer Connect/Jugendsektions Tagung geniessen kann!!! (Wir wären damit die ersten!!!) Das wird der grösste Kostenpunkt. Wir hoffen dafür bei Workshopleitern und Sprechern finanziell zu reduzieren.

Ich vermisse mein Fahrrad. Hier in Järna ist es so schön und wäre so genial zum radeln, das nächste mal muss ich eins organisieren! Es macht solch einen unterschied seine Beine einmal am Tag wirklich bewegt zu haben, ich muss dringend nächste Woche aufholen, zwei Wochen ohne Velo wettmachen...ich hoffe bei euch in Basel scheint die Sonne!! Mein Widget sagt ja!!

Also,
Vi ses...hej do!!

Monday, September 01, 2008

Fünf Minuten bis zur Schwedisch Stunde,
schnell ein Traum:

Name geändert, von Katharina zur Kåtharina, der Beamte stempelt noch das Papier und bedankt sich,
dass ich nun auch Schwedische Bürgerin bin.
Am Morgen schenkt mir jemand eine schwedische Papierflagge, die ich in die Haare stecke, und die da bleibt.

Muss los...

Friday, August 29, 2008

Drömmen-der Traum

...und die einzigen Geräusche im ganzen Apartment waren das leise Summen der Waschmaschine im Bad, das Ticken der Küchenuhr, das zarte Kribbeln des Champagners in zwei Kelchen und das Knistern der Zigaretten, als sich die Glut an ihnen entlang frass. Am einen Ende des Küchentisches hielt ihre Hand eine dieser Zigaretten, ihre nackte Hand am nackten Arm, der zur nackten Schulter wurde an ihrem nackten Körper.
Um die Schultern war ihr kalt, die Haut ihrer Brüste war angespannt zu zwei Spitzen. Der Champagner war einfach zu trinken, fast zu einfach. Ihr nasses Haar zusammengedreht in einem Baumwolltuch. Ihr gegenüber, mit schwarzen Händen, nackt, hielt er den Kelch mit Goldenen Bläschen. Der Aschenbecher als Treffpunkt, die Gedanken in Vergangenem und Gewissem, in Privatem und im Glück der Wahrhaftigkeit...Stunden lang, das Verständnis wachsend für einander, das Kennenlernen im Moment, Anziehung, Lachen, über die Menschen, über das sein, über das alles, was so ist, und einfach irgendwann nur amüsant ist, weil es so ist, wie es nun mal ist!...

En dröm!
Was ein Traum!

Wednesday, August 27, 2008

Draussen sein, es macht Hunger, es macht glücklich, es lässt die Zeit um einiges schneller vergehen. Heute war ich mal wieder viel draussen. Mit Rebecca am morgen, wir haben Wäsche gewaschen und aufgehängt. Sie kann mit ihren drei Käse hoch schon einiges an Wäsche aus der Maschine holen und ausschütteln. Aufhängen muss ich dann aber noch.
Ein Mensch von hier hat doch glatt gefragt ob sie meine sei, und irgendwie hätte ich es schön gefunden ja zu sagen.

Connect formt sich.
Ich hab ein bisschen das Problem, dass ich sehr allein daran herum denke, und es muss unbedingt aufs Papier. Aber, was ist das Thema, was ist die Vision, die ich tragen kann, die aber von der alten nicht so weit abweicht, dass wir den Namen ändern müssen? Reinoud hat gestern in seinem YIP Vortrag die Fahrrad Geschichte wieder erzählt, die den Lernprozess, die Spezifizierung, beschreibt, der/die einen aus dem großen Kontext holt und in den kleinen hinein bringt. Wenn man dann spezifisch ist, also z.B. das Fahrrad fahren gelernt hat, dabei aber alles andere sein lassen musste, muss man sich erinnern, WARUM man das Fahrradfahren überhaupt lernen wollte, um das Gelernte nun wieder in den großen Kontext zurück zu speisen.
Darauf beruht die alte Form von Connect, die Workshopthemen, die Sprecher, folgen alle diesem Schema.
Nun gibt es eine zweite Sache, die da hineinpasst, in die Spezifizierung und Wiedervereinigung mit dem großen Ganzen:
Unser Wachstumsprozess als Kinder ins Erwachsenen Alter. Wir sind vorallem in der Schulzeit ganz daruaf konzentriert, uns selbst zu entwickeln, zu lernen, wir selbst zu werden. Hier findet also diese Zuspitzung statt. Am Ende unserer Schulzeit stehen wir da, als fertige Menschen, bereit, Großes zu beginnen. Wir haben also alles gelernt, was uns die Schule geben konnte. Nun müssen wir es in die Welt einbringen.
Auf der Connect Tagung kommen also junge Menschen zusammen, die genau an diesem Punkt in ihrem Leben stehen, am Ende ihrer Schulzeit, kurz davor, in die Welt zu gehen. Das soll Connect unterstreichen, in dem die 12.Klässler die Gelegenheit bekommen, sich als Experten zu erleben, als Experten dessen, was sie sich erarbeitet haben, in ihrer Schulzeit. Hier ist ein gutes Beispiel ihre Jahresarbeit oder ihr 12. Klass-Projekt.
Dies soll auf Connect im Fokus stehen.
Gleichzeitig müssen wir aber nicht vergessen, dass der Schritt nach Vorne ansteht, in die Welt, mit all den Herausforderungen, Entscheidungen, Neuheiten. Hier wollen wir vielleicht Sprecher einladen, die Jugendliche inspirieren können. Es ist noch nicht sicher wie, wen, welche Themen...aber es sollte die Augen öffnen dafür, was es in der Welt zu tun gibt, was wir für Möglichkeiten mitbringen, wenn wir sie nur in uns erkennen. Wie Reinoud gestern Abend sagte, der Mensch hat das Fliegen gelernt, hat gelernt ein Flugzeug zu bauen, hat sich entschlossen dafür und es umgesetzt. Demnach können wir wahrscheinlich als Menschen fast alles tun, wenn wir uns nur dafür entscheiden!!
Ich habe Reinoud als Sprecher für Connect eingeladen. Ich hoffe er hat Zeit.

So, jetzt muss ich an die Arbeit und die oben angetasteten Gedanken und Ideen in ein Konzept bringen.
Dann wird heut Abend noch ein "Firepit" gebaut, ein Loch, in dem wir morgen mit erhitzen Steinen das Abendessen zubereiten, und mein Apfelkompott muss noch abgefüllt werden und eingefroren werden...
Dann wäre es noch gut ich buchte einen Flug nach hause, muss aber noch mit Menschen hier besprechen wann genau und mich mit mir hinsetzen und durchdringen, was ich will, wirklich will, was richtig ist, was dran ist...
Wenn der Mensch sich zu etwas entscheidet ist eben alles möglich!!!

Sunday, August 24, 2008

Angekommen, seit zwei Tagen, in Järna, Schweden. Einem Ort voller junger, interessanter, motivierter Menschen. YIP fängt heute an, und wir erwarten 100 Menschen, 50 von "uns", 50 aus der Ortschaft. Den ganzen Tag gestern habe ich "Bullar" gebacken, echte schwedische Zimtschnecken, und die Schweden haben mir bestätigt, dass sie echt schmecken wie sie sollen. Mit einem Glas Milch sie noch besser. Das habe ich schon von meinem guten Freund Clay aus Kalifornien vor ein paar Jahren gelernt, zu einem frischen Cookie ist ein Glas Milch die beste Begleitung, spät abends, am morgen, bei Regen, am Kamin.
Die Sonne scheint hier heut so stark, dass ich sicher bin, dass wir alle doch noch braun werden. Hoffen wir es mal.
Heute nachmittag um 3 werden dann 100 Zimtschnecken und zwei Bleche Kuchen verputzt, meine ersten wirklichen Backversuche, nach denen ich mich jetzt nicht nur Köchin-aus-Liebe sondern auch noch Bäckerin nennen kann.
Am frühen Morgen habe ich schon Popcorn gemacht, mit Fynn und Rebecca, meinen beiden jüngsten Freunden hier. Sie fragten mich als ich ankam, ob ich nun auch hierher ziehen würde. Die beiden sind nicht die Einzigen, die mir diese Frage stellen. Es wäre auch absolut möglich. Ich habe quasi ein Jobangebot, ich habe ein Zuhause, alle meine Jugendsektionskollegen sind hier, wir wären ein eingespieltes Team, ich würde eine tolle neue Sprache lernen und all die wunderbaren Menschen um mich herum jeden Tag geniessen können.

Trotzdem kommt es für mich nicht in Frage.
DIe Jugendsektion in Dornach ist grade mein Ort, geworden.
Idem in Basel ist mein Platz!
Das Unternehmen Mitte hat noch etwas für mich, was ich noch erreichen muss.
Danach, sehen wir weiter.

Friday, August 22, 2008




Ich liebe diesen Ort!!!
Am Morgen davor...
In zwei Stunde bin ich auf dem Weg nach Schweden. 20 Kilo auf dem Rücken, 10 auf der Brust...da hab ich mich entschlossen doch nicht zum Flughafen zu trampen, sondern ganz gemütlich den Zug zu nehmen. Ich transportiere da aber nicht nur meine Eitelkeit, im Gegenteil, die Kilos kommen zusammen aus Geschenken (Wein ist eben schwer ;)und teuer in Schweden...als auch Zigaretten ) und Christinas Gepäck, die beim YIP mitmacht und für ein Jahr nach Järna zieht. Meins sind nur die 10 Kilo auf der Brust. Ja, ok, da ist ein wenig Eitelkeit drin...aber es hält sich echt in Grenzen!
Schlafsack und Handtuch ausgeliehen für die Zeit von einem Freund vor Ort...
Ich hoffe noch, dass die 5 Kilo Wollpullis mich nicht erdrücken oder erschwitzen werden, die ich mir um die Hüfte binden werden muss, da ich nur 15 Kilo einchecken darf und 10 Kilo Handgepäck die Obergrenze sind...

Nun ein kleiner Lesetipp, falls einer diesen Blog liest, der diesen Lesetipp noch nicht kennt...
Anna Ottos Lebenszeichen vom Camino, oder auch Jakobsweg.
Siehe:
Die Lebenszeichen der Anna O. (linke Spalte auf meinem Blog ungter "andere.blogs"
Oder klick hier.

Also,auf nach Schweden...
Hej do!!
(heisst Auf Wiedersehen)

Wednesday, August 20, 2008

Berg und Talfahrt, Leben!

Im Rückblick auf meinen Sommer bin ich verwundert, wie das Leben ist und wie es sein kann, wie es sich gestaltet und vor allem warum?
In Schweizerdeutsch gibt es diesen wunderbaren Ausdruck: "Ich komm nicht draus". So ist es bei mir grad, wenn ich meine innerliche Verfassung dieses Sommers, und Frühlings anschaue. Also Gesund kann das nicht sein, und trotzdem scheint es ganz normal, dass es einem wirklich dreckig gehen kann, so sehr, dass man nicht mehr aufstehen will (nicht weil man sich leid tut, sondern weil es einfach keinen Grund zu geben scheint!!). Und wenn es dann irgendwie doch weitergeht, scheint es auch normal zu sein, dass es einem wieder sehr gut gehen kann, und man sich kaum noch in die Phase der sog. Depression hineinversetzen kann, geschweige denn sich selbst glaubt, dass es mal so war.
Ein kompletter Realitätswechsel war das, diesen Sommer. Von ganz weit unten zu ganz weit oben und im Moment eingependelt irgendwo in der Mitte.
Jedoch scheint es da auch nicht zu verweilen.
Die Mitte ist harmonisch, es ist gut, sich auszuruhen, aber es gibt ein paar Faktoren, vor allem emotionale, die mich auch aus dieser grad errungenen Mitte wieder hinauswerfen, wenn ich mich nicht mit aller Kraft dagegen wehre. Ich muss solchen Dingen aus dem Weg gehen, denn eines weiss ich, obwohl ich nicht mehr genau weiss wie es in der Versenkung der Depression war, wie ich hinkam, und vor allem, wie wieder raus, weiss ich sehr genau, dass ich dort nicht mehr hin will. Es ist Zeitverschwendung und lernen tu' ich dort auch nichts, wenn ich mich nachher noch nicht mal daran erinnere!
Also um alles in der Welt in der Mitte bleiben!!
Loslassen sagt mir meine Freundin immer wieder. Alles kommt mit dem Loslassen. Die Mitte ist auch nur möglich, wenn man alle Fäden, die einen so umziehen wollen, abschneidet, loslässt, auflöst.
Puuuhh! Dann werd ich das mal versuchen.
Im Herzen loslassen!!!

Tuesday, August 19, 2008

Ich bin Chinesin!!

So meine heutige Erkenntnis zur Weltlage. Die Welt ist nämlich keine Scheibe, wo nur drauf passt, wen ich gut finde. Ich muss mich der Herausforderung stellen, alle Menschen mit in mein Bewusstsein zu nehmen, mindestens muss ich es versuchen. Das fällt mir bei denen, die sehr weit weg wohnen und sehr anders sind als ich es kennen, am schwersten. Wie kann ich es also schaffen, mir real vor Augen zu holen, dass wenn ich von den Menschen spreche, ich wirklich alle Menschen auf dieser Welt meine. Ich darf sonst keine Allgemeinheiten mehr von mir geben, wenn ich sie nicht wirklich auch zutreffend auf die Allgemeinheit beziehen kann. Die Menschen, das sind wir alle, in den entferntesten Zipfeln der Welt, oder direkt neben mir, und überall dazwischen.
Nun muss ich mich damit abfinden, dass wir alle Menschen sind, auf diesem Planeten, und dass wir dann irgendwo alle gleich sind, und doch total verschieden. Das ganze Konzept birgt eine Spannung, die mich, wenn ich sie nicht annehme, zerreissen kann, die es aber gleichzeitig ist, die alles zusammen hält.
Sonst wäre die Welt nicht rund.
Wenn es Menschen mit Glauben an eine Religion gibt, muss es auch Menschen ohne geben, sonst bekommen der Planet eine Delle. Nicht der materielle Planet auf dem wir stehen, aber bestimmt der, den ich in mir trage, wenn meine Welt keine Scheibe mehr ist. Wenn ich es schaffe mein eigenes Bild von dieser Welt rund zu machen - und Daumen hoch denen, die das können - dann halten all diese Gegensätzlichkeiten der Menschen auf der Welt die Spannung und in der Mitte stehe ich.
Dann kann ich mich irgendwo in alle die da sind hineinversetzen, dann bin ich Ich, aber bin allen anderen so nahe, dass ich sagen kann, ich bin auch Wir!
Und:
Ich bin auch Chinesin!

Monday, August 18, 2008

Es gibt Tage da stimmt so viel überein dass alles strahlt.
Die Zeit läuft grade richtig, sodass man alles schafft, was zu schaffen ist, die Menschen freuen sich, dass man da ist, die richtigen schreiben einem schöne Emails, machen einem Komplimente, lachen einen an,
es kommen Überraschungen im rechten Moment, auf der Arbeit ist man ungestresst und deshalb um so beliebter, man fühlt sich wie man sein will, nur das Gute an der Sache ist, man IST es ja!!!
So ein Tag war heute!!

Sunday, August 17, 2008

Wolkenbruch aus heiterem Himmel...nochmal...

Der Titel dieses Blogs stellt wirklich nur das heutige meteorische Wetter dar. Es ist genial, wie Basel grad dramatisiert, was Regen oder Sonne heisst. Nichts kommt normal runter heut, es regnet kurz, aber so heftig dass es fast weh tut, und eh man es sich versieht ist die Sonne wieder da und tut so, als sei nichts gewesen.
Heute ist ein besonderer Tag. Meine Mitbewohnerin mag ihn einen Tag des Glücksrades nennen. Er fing bei mir mit einem Traum an, in dem sich viele gestrigen Erlebnisse vermischten, und der schlussendlich wunderbare Bilder von grünen Felsen, Wäldern, Menschen und Gewässern zum tief eintauchen beinhaltete.
So wachte ich auf, nach einer weintrinkerischen Nacht mit Film und Kamerad, ohne Kater (Ja, der Biowein ist schon toll!)
Dann aufs Fahrrad geschwungen und den nächsten Kameraden heut zum Gespräch und zu ein klitze kleines Bisschen arbeitne treffen. Nach dem ersten Wolkenbruch machte ich mich auf den Weg nachhaus, zu Fuss, am Rhein entlang, der heute wunderbar braust und braungrün daher schnellt. Zuhaus die Mitbewohnerin verabschiedet, sie ist nun weg bis ich weg bin, man sieht sich in 3 Wochen wieder...
Es packte mich Bastel- und Aufräumwut und so liess ich mich gehen. Dann der Anruf "Du hast heut abend frei", juchuuuu, entfährt es mir laut, ich bin ja allein zuhause, oh wie schön, ich habe frei, kann also einen Reisenden am Bahnhof abfangen gehen, der sonst hätte draussen schlafen müssen, einen Bekannten einer Freundin. Der darf dann bei mir nächtigen, sturmfrei ist gleich gastfreundlich :) Ausserdem habe ich ja aufgeräumt.
Fotos gemacht habe ich heute auch noch...
Als nächstes gehe ich EMails lesen und siehe da, alle meine wunderbarsten Menschen haben mir irgendetwas geschrieben, heute ist wirklich ein Tag des Glücksrads! Ich lerne einen neuen Satz Schwedisch: Jag önskar dig en god resa till Sverige...schreibt ein Schwedischer Freund.

Es geht mir gut!

Aber über das festival.forum kommt immer noch nichts in Schrift aus mir heraus. Ich habe das gefühl es sei so kostbar, ich könnte es nie beschreiben!
Geduld...
...Ein Wolkenbruch aus Heiterem Himmel...

Saturday, August 16, 2008

Sagitario

Mein Horoskop in einer Spanischen Frauenzeitschrift vom Anfang bis Mitte August sagt, dass ich einen neuen Weg einschlage, dass es eine Trennung geben sollte, dass ich aber akzeptiert und erfolgreich in der Welt stehe...
Ich sehe viel Wahres darin!
Auf zu neuen Ufern!!!